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Episoden

1 Stunde 26 Minuten
In dieser Episode von Helvetica ist der Berner Rapper Tommy Vercetti zu Gast. Seit über 20 Jahren prägt er den Schweizer Hip Hop, ob solo oder mit Eldorado FM. Neuerdings ist er auch einer von den drei Hosts des besten Schweizer Podcasts (nebst diesem hier), Hades FM. Gemeinsam sprechen wir über die schleichende Ökonomisierung der Musikbranche, die Verwandlung von Künstler:innen in einsame Ich-AGs und die Frage, warum Kulturjournalismus und fundierte Kritik überlebenswichtig für die Qualität von Kunst sind. Tommy erklärt, warum wahrhaftige Virtuosität Hingabe erfordert, weshalb Musik ein essentielles Menschenrecht ist und wie wir uns die Kultur vom entfesselten Kapitalismus zurückerobern können.

00:00 – Begrüssung & Vorstellung: Tommy Vercetti, Eldorado FM, Hades FM

02:15 – Der Zustand des Schweizer Raps: Vielfalt, Community vs. Competition

06:40 – Die Ökonomisierung der Musik: Prekarisierung, Streaming & Selbstvermarktung

10:20 – Gatekeeping & Kulturjournalismus: Warum es konstruktive Kritik braucht

15:10 – Was macht einen guten MC aus? Tone, Pocket, Timing und Dringlichkeit

21:30 – Work-Life-Balance & Fokus: Forschung, Rap und Podcast unter einen Hut bringen

28:00 – Kunst, Kapitalismus & Krise: Wenn Musik zur reinen Handelsware verkommt

36:45 – Macht & Menschlichkeit: Kunst als essentielles Bedürfnis der Gesellschaft

42:10 – Ausblick: Pläne für Südostasien, Eldorado FM & neues Solo-Album

Links zur Folge:

Mehr zu Tommy Vercetti:

Instagram

Webseite

Hades FM

Album:

«Ostbärn gseh und stärbe»

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Helvetica ist der Podcast über Schweizer Musikmenschen und ihre Geschichten. In jeder Folge entsteht ein persönliches, offenes Gespräch rund um ein zentrales Thema. Musiker:innen, Produzent:innen, DJs und Szene-Akteur:innen sprechen über ihren Weg, ihre Herausforderungen und das, was sie antreibt.

Moderation:

Adrian Hoenicke

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1 Stunde 14 Minuten
Dino Brandão, Sänger, Songwriter mit angolanisch-schweizerischen Wurzeln ist eine feste Grösse in der Schweizer Musikszene. Im Gespräch erzählt er, wie sein musikalischer Weg ganz organisch und intuitiv verlief, wie ihn das Djembé seines Vaters bis heute prägt, und wie er mitten im Lockdown mit Sophie Hunger und Faber zu einem der schönsten Kollaborationsprojekte der letzten Jahre kam.Wir reden über sein aktuelles Album «I Love You, I Leave You», über intuitives Songwriting statt konzeptuellem Arbeiten, über das Fördersystem der Schweizer Musikszene und den geringen Stellenwert von Musik in diesem Land; und warum es 2026, in einer Welt mit endlos viel neuer Musik, überhaupt noch Sinn macht, selber welche zu machen. Ausserdem: sein Blick auf Kollaboration statt Bandleader-Ego, seine Live-Formation und ein neues Album, an dem er gerade arbeitet.

In dieser Episode:

00:00 – Begrüssung und Vorstellung

01:00 – Die musikalischen Anfänge und der Weg zur Solokarriere

06:15 – Intuitives Songwriting statt Konzept

09:00 – Angolanische Wurzeln, das Djembé seines Vaters

13:00 – Die Zusammenarbeit mit Sophie Hunger und Faber im Lockdown

16:30 – Das aktuelle Album «I Love You, I Leave You»

25:00 – Kollaboration statt Bandleader-Ego, das Live-Trio

30:30 – Der Alltag als Indie-Artist zwischen zu vielen Rollen

32:30 – Kritik am Schweizer Fördersystem

36:30 – Musik, Familie und Tourleben

38:00 – Der Stellenwert von Musik und Fankultur in der Schweiz

47:00 – Clubgrössen und die Schweizer Live-Szene im internationalen Vergleich

58:45 – Warum es 2026 überhaupt noch Sinn macht, Musik zu machen

59:15 – Ausblick: neues Material und kommende Projekte

Links zur Folge:

Mehr zu Dino Brandão

Instagram:

instagram.com/dino.brandao.yo

Webseite:

dinobrandao.com

Album:

«I Love You, I Leave You»

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Helvetica ist der Podcast über Schweizer Musikmenschen und ihre Geschichten. In jeder Folge entsteht ein persönliches, offenes Gespräch rund um ein zentrales Thema. Musiker:innen, Produzent:innen, DJs und Szene-Akteur:innen sprechen über ihren Weg, ihre Herausforderungen und das, was sie antreibt.

Moderation:

Adrian Hoenicke

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helveticapodcast.substack.com

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1 Stunde 15 Minuten
Fräulein Luise ist eine Zürcher Band, die viele durch die SRF-Dokumentation über ihren Weg zum ersten Album kennen. Paula und Ali sprechen über den Abschied zweier Gründungsmitglieder, den langen Weg zum Debütalbum und darüber, weshalb sich ihre Vision trotzdem stärker anfühlt als je zuvor.

Wir sprechen über den Druck, der mit wachsender Professionalität entsteht, und warum Musiker:innen ständig zwei Schritte in der Zukunft leben. Es geht um die Unterschiede zwischen der Schweizer und der deutschen Musikszene, um Live-Konzerte, die Bedeutung von Community statt Konkurrenz und die Frage, weshalb Erfolg manchmal gerade dann schwierig wird, wenn eigentlich alles gut läuft.

In dieser Episode:

00:00 Intro

03:40 Die Band nach dem grossen Umbruch

08:15 Warum der Weg wichtiger ist als das Ziel

13:00 Learning by doing oder Musikhochschule?

18:20 Die Schweizer Musikszene und ihre Netzwerke

24:30 Deutschland vs. Schweiz – wo lebt Live-Musik stärker

31:20 Konkurrenz oder Gemeinschaft?

35:40 Die schönsten Konzerte und warum Live alles verändert

42:30 Zwischen Bandprojekt und Familie

48:00 Sexismus in der Schweizer Musikszene

58:20 Warum Diversität mehr ist als eine Quote

1:04:30 Wie Fräulein Luise mit neuer Besetzung weitermacht

1:08:00 Deutschlandtour, neue Songs & Outro

Links zur Folge:

Mehr zu Fräulein Luise

Instagram:

https://www.instagram.com/fraeuleinluise

Webseite:

https://www.fraeuleinluise.ch

Album:

«Vielleicht nicht für immer»

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Helvetica ist der Podcast über Schweizer Musikmenschen und ihre Geschichten. In jeder Folge entsteht ein persönliches, offenes Gespräch rund um ein zentrales Thema. Musiker:innen, Produzent:innen, DJs und Szene-Akteur:innen sprechen über ihren Weg, ihre Herausforderungen und das, was sie antreibt.

Moderation:

Adrian Hoenicke

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1 Stunde 18 Minuten
Moritz Schädler bewegt sich seit Jahren zwischen Indie-Pop und Stand-up-Comedy und gehört zu den wenigen Schweizer Künstlern, die in beiden Welten erfolgreich sind. Als Musiker veröffentlicht er unter dem Namen MoreEats melancholischen Indie-Pop, als Comedian füllt er Bühnen in der ganzen Schweiz und steht seit Jahren als Gitarrist mit Crimer auf der Bühne.

Im Gespräch erzählt Moritz von seinen Anfängen als Musiker, warum Live-Erfahrung durch nichts zu ersetzen ist und weshalb er überzeugt ist, dass man auch abseits des Mainstreams mit Musik Geld verdienen kann. Wir sprechen über den Wandel der Schweizer Konzertlandschaft, den Rückgang kleiner Venues, die Bedeutung von DIY-Kultur und darüber, warum viele Bands seiner Meinung nach zu früh professionalisiert werden.

Ausserdem geht es um das Imposter-Syndrom, das Älterwerden als Musiker, den Unterschied zwischen Comedy und Musik, spektakuläre Live-Shows, die Zukunft der Schweizer Musikszene und weshalb man manchmal einfach machen sollte, statt auf den perfekten Moment zu warten.

In dieser Episode:

00:00 Intro und Wer ist Moritz Schädler?

02:15 – Der Auftritt bei den GDS Awards

04:30 – Zwischen Musikpolizei und Comedy: Das Geld und die Genres

06:45 – Kann man in der Schweiz noch mit Musik Geld verdienen?

09:15 – Warum jede Band viel live spielen sollte

11:50 – Schnapsideen testen: Live-Comedy vs. Live-Musik

14:40 – Der kreative Prozess und die Angst vor den eigenen alten Songs

17:15 – Auf Tour mit Crimer: Vom Indie-Klon zum Dienstleister

21:10 – Imposter-Syndrom, Fernsehen und das Gefühl, ein Hochstapler zu sein

24:00 – Fails auf der Bühne: Eros Ramazzotti & ein missglückter Outfitwechsel

27:30 – Grosse Bühnenshows vs. Intime Akustik-Gigs

30:50 – Die grosse Reunion der Beta Band in Glasgow

33:00 – Die Club-Krise und warum in der Zürcher Kulturszene oft das Geld regiert

37:15 – Warum Bern und Basel die ehrlicheren Musikszenen haben

41:40 – Das Problem mit alternden Rockstars, "Abschiedstouren" und Mainstream-Bands

46:10 – Befragt die Jungen! Ein Plädoyer gegen die immer gleichen alten Stimmen

48:45 – Album-Release, die nächste Tour & Outro

Links zur Folge:

Mehr zu Moritz Schädler / MoreEats

Instagram:

https://www.instagram.com/moreeats

Webseite:

https://www.comedy.li/

Album:

«Forever Fun»

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Moderation:

Adrian Hoenicke

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1 Stunde 25 Minuten
Tillmann Ostendarp macht alles – und das mit voller Absicht. Der Schlagzeuger, Posaunist, Produzent, DJ und Bandleader aus Zürich (ursprünglich Wattwil) ist seit Jahren eine der umtriebigsten Figuren der Schweizer Musikszene: als Rhythmusgeber bei Faber, als Produzent hinter Steiner & Madlaina, als Kopf des Alle Sterne-Orchester und als DJ Real Madrid in angesagten Clubs. Im Gespräch erzählt er, warum er sich nie spezialisiert hat – und warum ihn das nie gestört hat. Wir reden über die Kunst, grosse Formationen zusammenzuhalten, über Zufall als kreative Methode, über die Clubkultur in Zürich, die langsam ihre Räume verliert, und darüber, was passiert, wenn man einfach immer mal wieder Leute anruft, die Lust darauf haben, Musik zu machen. Eine Folge über Neugier, Chaos und die Überzeugung, dass Musik am besten klingt, wenn man sie dem Zufall überlässt.

Links zur Folge:

Mehr zu Tillmann Ostendarp

Instagram: https://www.instagram.com/dj_real_madrid/?hl=de

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Helvetica ist der Podcast über Schweizer Musikmenschen und ihre Geschichten. In jeder Folge entsteht ein persönliches, offenes Gespräch rund um ein zentrales Thema. Musiker:innen, Produzent:innen, DJs und Szene-Akteur:innen sprechen über ihren Weg, ihre Herausforderungen und das, was sie antreibt.

Moderation:Adrian Hoenicke

Instagram:https://www.instagram.com/helvetica_podcast

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Über diesen Podcast

Helvetica ist der Podcast über Schweizer Musikmenschen und ihre Geschichten. In jeder Folge entsteht ein persönliches, offenes Gespräch rund um ein zentrales Thema. Musiker:innen, DJs, Produzent:innen und Szene-Akteur:innen sprechen über ihren Weg, ihre Herausforderungen und was sie bewegt. Der Podcast vernetzt die Schweizer Musikszene und öffnet Türen in Gedankenwelten, die sonst oft im Verborgenen bleiben. ------ Moderation: Adrian Hoenicke, Musik Intro: Al Hug & Ruck P, aufgenommen im Kasheme ------ Neue Folgen erscheinen unregelmässig – je nachdem, wann sich ein gutes Gespräch ergibt.
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„Helvetica“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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