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Taktvoll & Zeitlos Archiv

10 Episoden
32 Minuten
Auf ans Meer! In dieser Folge nimmt uns Rahel mit an den Strand und stellt uns dort ihre Freundinnen vor: drei supertolle Meerjungfrauen. Zusammen mit ihnen macht sie betörend schöne Musik – und das schon seit mittlerweile zwanzig Jahren. Als Streichquartett „Die Nixen“ schwimmen die vier Musikerinnen stilsicher durch die verschiedensten Genres, von Klassik über Filmmusik bis hin zu Pop und Rock. Also: Leinen los und auf zu neuen Ufern! https://www.dienixen.de
1 Stunde
In dieser Folge unternehmen Rahel und Carsten eine musikalische Spritztour nach Frankreich. Das besondere „savoir vivre“ fasziniert die beiden, und sie spüren diesem Lebensgefühl unter anderem in der Musik von Maurice Ravel und Ernest Chausson nach. Aber auch die französische „clarté“ wird in der spirituellen Tonsprache Olivier Messiaens hörbar. Und was wäre unser Nachbarland schließlich ohne die wunderbar eingängigen Chansons?
42 Minuten
In Frankreich gefällt es Rahel und Carsten so gut, dass sie gern länger dort verweilen. In der neuen Folge des Podcast reisen die beiden nach Paris, und wie es sich gehört, steuern sie dort als erstes eine Boulangerie an – allerdings nicht um ein knackiges Baguette für zwischendurch zu kaufen. Ihr Weg führt die beiden vielmehr in den Salon von Nadia Boulanger, der berühmten Kompositionslehrerin. In dieser ganz besonderen „Boulangerie“ treffen sie viele alte und neue Bekannte, die zu Nadia Boulangers Schülern gehörten: Leonard Bernstein und Astor Piazzolla ebenso wie Jean Françaix und (oh ja!) Quincy Jones.
43 Minuten
Vom Hohenstaufen Kammermusik Festival haben Euch Rahel und Carsten schon viel erzählt. In dieser Folge erfahrt Ihr, dass es in Hohenstaufen aber nicht nur ein Festival gibt – bereits seit längerem hat sich dort auch eine Akademie etabliert: Studenten aus aller Welt sind einmal im Jahr eingeladen, für eine gute Woche in Hohenstaufen zu proben und dabei nicht nur wichtige Werke der Kammermusik neu zu entdecken, sondern auch sich selbst und die anderen Teilnehmer besser kennenzulernen. Wie das genau funktioniert, erfahren wir im Gespräch mit Sara Rilling, die die Akademie 2012 gegründet hat.
52 Minuten
In der neuen Folge des Podcast steht alles im Zeichen der Klarinette. Warum haben sich Komponisten ausgerechnet von diesem Instrument immer wieder zu außergewöhnlichen Werken anregen lassen? Und weshalb erinnert uns der Klang der Klarinette eigentlich so sehr an die menschliche Stimme? Rahel und Carsten tauchen ein in die faszinierende Welt der Kammermusik mit Klarinette und schlagen dabei einen großen Bogen von der Wiener Klassik bis in die Gegenwart.
1 Stunde 4 Minuten
Warum geht einem der Begriff „gipsy jazz“ recht leicht über die Lippen, während einem beim Wort „Zigeunermusik“ fast die Zunge im Hals stecken bleibt? In der fünften Folge denken Rahel und Carsten darüber nach, weshalb ausgerechnet die Volksmusik der Sinti und Roma in der Kammermusik des 19. und 20. Jahrhunderts weithin hörbare Spuren hinterlassen hat. Dabei geht es ebenso um die soziale Diskriminierung wie um die romantische Idealisierung des „Zigeuners“. Johanns Brahms’ „Ungarische Tänze“ dürfen da natürlich nicht fehlen. Und auch Django Reinhardt ist mit von der Partie.
1 Stunde 27 Minuten
In der neuen Folge des Podcast nehmen Euch Rahel und Carsten mit auf eine Reise zu den jüdischen Wurzeln der Kammermusik. Dabei gehen sie der gar nicht so leicht zu beantwortenden Frage nach, was das eigentlich ist – „jüdische Wurzeln“. Sie besuchen den jungen Gustav Mahler, der zum Christentum konvertiert, und trotzdem Außenseiter bleibt. Sie machen einen Abstecher in die jiddischen Kabaretts der 1920er-Jahre. Und sie fragen danach, warum musikalische Traditionen gerade im Judentum eine so bedeutende Rolle spielen.
58 Minuten
In der dritten Folge geht es um einen großen Unbekannten – und um Familienspuren. Im Mittelpunkt stehen dieses Mal kammermusikalische Werke von Robert Kahn, Rahels Urgroßvater, der im wilhelminischen Deutschland ein geschätzter Komponist war und 1938 hochbetagt vor den Nazis nach England flüchten musste. Über das Verhältnis von Kunst und Politik nachzudenken liegt für Rahel und Carsten da besonders nahe. Aber auch die Frage nach der Bedeutung von musikalischer Tradition und Moderne, vor die sich Robert Kahn wie manch anderer Komponist gestellt sah, kommt nicht zu kurz.
42 Minuten
„Back to the roots“, so lautet das Motto der zweiten Folge. Es geht zurück zu Johann Sebastian Bach, vielleicht dem taktvollsten und zeitlosesten Komponisten überhaupt. Rahel und Carsten unterhalten sich dieses Mal darüber, was es bedeutet, Bach in die Wiege gelegt zu bekommen, weshalb der Thomaskantor in Wahrheit ein Kammermusiker war und warum das Zimmermannsche Kaffeehaus in Leipzig eine Filiale in Hohenstaufen betreibt.
54 Minuten
In der ersten Folge gehen Rahel und Carsten dem Kammermusik Festival Hohenstaufen auf den Grund. Was ist eigentlich das Besondere an Kammermusik? Warum ist ein Festival mehr als die Summe einzelner Konzerte? Und weshalb fiel die Wahl ausgerechnet auf Hohenstaufen? Außerdem klären die beiden, weshalb gute Musik nichts mit Schubladen zu tun hat und warum Freundschaften gerade beim Musizieren so wichtig sind. Mozart und Brahms fehlen selbstverständlich nicht. Und auch für Techno-Sound ist gesorgt.