In Folge 137 sprechen Maurice und Marcel ausführlich über den neuen Warcraft-Comic „Vermächtnis der Wut“, der als Vorbereitung auf Patch 12.1 dient und tief in die Geschichte der Amani zurückgreift. Im Zentrum stehen vor allem Zul’jan, Zul’jin und Malacrass sowie die Frage, wie stark Blizzard mit dem Comic bekannte Ereignisse aus The Burning Crusade verändert oder zumindest neu kontextualisiert. Besonders spannend ist dabei Malacrass: Schon damals scheint er eine treibende Kraft hinter den Entscheidungen der Amani gewesen zu sein und auch heute könnte hinter seinem Handeln deutlich mehr stecken, als bislang bekannt ist. Der Comic zeigt zudem, wie sehr die Amani seit Jahrhunderten mit ihrem eigenen Niedergang kämpfen. Während Zul’jara stärker auf die Loa und einen gemäßigteren Weg setzt, sucht Zul’jan nach Macht, um das alte Imperium wieder zu alter Stärke zu führen. Genau dort setzt Malacrass an und führt ihn immer weiter in Richtung Ulatek. Maurice und Marcel diskutieren ausführlich, was Ulatek eigentlich ist. Ist sie überhaupt ein klassischer Loa? Ein Wesen aus dem Albtraum? Eine Manifestation von Aln’Hara? Oder vielleicht sogar eine Kreatur, die mit mehreren Alten Göttern verbunden ist? Besonders die fünf Köpfe von Ulatek sorgen dabei für neue Spekulationen. Daneben geht es auch um die mögliche Herkunft der Haranir, Dunkeltrolle und Amani sowie die immer komplizierter werdende Abstammungsgeschichte dieser Völker. Außerdem werfen die beiden einen Blick auf die Rolle von Weltseelen, Azeroths Einfluss auf Leben und Traum sowie auf mögliche Verbindungen zwischen dem Smaragdgrünen Traum, den Schattenlanden und Azeroth selbst. Zum Schluss wird noch einmal deutlich: Patch 12.1 könnte deutlich mehr alte Troll- und Old-God-Lore aufgreifen, als es zunächst den Anschein hatte – und Ulatek könnte dabei wesentlich wichtiger sein als nur ein weiterer Raidboss.
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