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1 Stunde 10 Minuten
Innovation und Nachhaltigkeit stehen für Zukunft, Fortschritt und Erneuerung. Sie haben eigene Abteilungen, Rollen und Strategien. Aber was passiert, wenn hinter dem schönen Etikett irgendwann die Frage steht: „Was machen wir hier eigentlich?“

In dieser Folge von „Innovation ohne Make-up“ schauen Dirk Wirth und Jean Philipp Hagmann genau dorthin, wo es unbequem wird – hinter die Fassade der Innovationsarbeit.

Zu Gast ist Timo Landener, Innovations- und Nachhaltigkeitsmanager und Autor des Buchprojekts „Confessions of a Bullshit Jobber“. Inspiriert von David Graebers „Bullshit Jobs“ entwickelt er eine provokante These:

Innovation und Nachhaltigkeit sind keine Bullshit Jobs – aber sie können „bullshitisiert“ werden.

Ein sinnvoller Job kann durch fehlende Strukturen, widersprüchliche Erwartungen, mangelnde Ressourcen und unklare Zielbilder zu „Fake Work“ werden. Dann wird Aktivität zum Ersatz für Wirkung: Workshops, Hackathons, Methoden und Innovationstheater – viel Bewegung, aber wenig Veränderung.

Die drei sprechen über Selbstzweifel, Scham und die Frage, warum Menschen in Systemen manchmal Verhalten zeigen, das sie selbst längst hinterfragen. Und sie diskutieren, warum Innovation in vielen Organisationen noch immer als Add-on zum Kerngeschäft verstanden wird.

Doch die Folge bleibt nicht bei der Kritik. Es geht um die entscheidende Frage: Wie kommen wir raus aus der Fake-Work-Falle?

Eine persönliche, ehrliche und durchaus provokante Folge über Innovation, Organisationsstrukturen und die vielleicht unbequemste Frage:

Tun wir gerade wirklich etwas – oder tun wir nur so?

(gemafreie Musik von www.frametaxx.de)
1 Stunde 10 Minuten
Was ist Innovation? Nein, wirklich...!

Eine einfache Frage. Sollte man meinen. In der aktuellen Folge sprechen Jean-Philippe und Dirk mit Isabell Schäfer – Innovationsberaterin, Gründerin von MINDO und leidenschaftliche Gestalterin von Innovationsprozessen. Im Rahmen ihrer persönlichen Micro-Challenge hat sie im Frühjahr 2026 insgesamt 22 Menschen aus dem Innovationsumfeld dieselbe Frage gestellt: "Was ist Innovation?"

Die Antworten? Alle unterschiedlich. Doch eine Antwort ließ Isabell nicht mehr los. Daraus entstand zunächst ein schriftlicher Austausch und schließlich die Idee zu dieser Podcast-Folge. Denn wer unseren Podcast regelmäßig hört, kennt das vielleicht: Immer wieder taucht eine Definition von Innovation auf, die irgendwie selbstverständlich erscheint. Neu. Wertstiftend. Erfolgreich umgesetzt. Aber... was, wenn genau dieses Verständnis der Ursprung vieler Missverständnisse und Probleme in der Innovationsarbeit ist?

Genau darüber sprechen die Drei. Philosophisch und manchmal auch kontrovers. Ist Innovation wirklich ein Ergebnis? Oder ein Prozess? Oder ist Innovation vielleicht etwas ganz anderes, etwas, das geschieht, lange bevor überhaupt eine Idee entsteht?

(gemafreie Musik von www.frametaxx.de)
1 Stunde 16 Minuten
Mit diesem Satz eröffnet Prof. Dr. Hans Lercher eigentlich schon das zentrale Thema dieser Folge. Denn was bedeutet es wirklich, Innovation zu managen – und warum ist das etwas völlig anderes, als selbst innovativ zu sein?

Jean-Philippe und Dirk sprechen mit einem der Pioniere des deutschsprachigen Innovationsmanagements. Hans Lercher beschäftigt sich bereits seit den 1990er Jahren mit Innovation – zu einer Zeit, als der Begriff noch längst nicht so inflationär verwendet wurde wie heute. Er gründete das Department für Innovationsmanagement an der FH CAMPUS 02 in Graz und begleitet mit seiner BIG Business Innovation GmbH seit vielen Jahren Unternehmen dabei, Innovation erfolgreicher zu gestalten.

Gemeinsam diskutieren die Drei, ob Unternehmen früher tatsächlich besser innovieren konnten, weshalb jedes Unternehmen seine ganz eigene Definition von Innovation entwickeln sollte und warum ein guter Innovationsmanager vor allem eines braucht: Erfahrung im Umgang mit Menschen und den politischen Realitäten eines Unternehmens.

Natürlich geht es auch um Hans' BIG Picture Modell. Ein Modell, das strategische und operative Innovationsarbeit miteinander verbindet und dabei auf einer überraschend einfachen Idee basiert: Innovation muss nicht kompliziert sein – aber sie braucht Orientierung. Warum Hans bewusst von Vorhaben statt von Projekten spricht, weshalb radikale Innovation anders geführt werden muss als inkrementelle Verbesserungen und welche sechs grundlegenden Fragen hinter seinem Modell stehen, verrät er in dieser Folge.

Viel Spaß beim Reinhören!

Weiterführende Links:

Buch zum BIG Picture Modell: https://www.thinkbigtools.com/shop/p/buch2024de

Zweitägiges Seminar mit Deep Dive ins BIG Picture Modell (September): https://www.thinkbigtools.com/shop/p/bpdd-09-26

(gemafreie Musik von www.frametaxx.de)
1 Stunde 7 Minuten
"Unsere Innovations-Methode ist eigentlich wie eine Tanzstunde. Zuerst lernt man nur ein paar Schritte und am Ende kombiniert man diese selbstständig und kann tanzen!" - so beginnt die neuste Folge von Jean-Phillippe und Dirk.

Und diesmal sind sogar zwei Gäste dabei, nämlich Stefanie Quade und Okke Schlüter, die Erfinder von "Design Agility". Jean-Philippe und Dirk sprechen mit den Beiden darüber, wie, ob und warum diese Methode funktioniert und welche Erfahrungen sie bereits in der Praxis dazu gesammelt haben.

Bei der Vielzahl von Methoden und den vielen Erfahrungen, das wirklich innovative Unternehmen eigentlich gar keine Innovationsprozesse und -methoden nutzen, schauen wir mal "skeptisch" auf diese Kombi aus bekannten Vorgehensweisen und ob eines der Ziele, nämlich das sich die Methode dann mal überflüssig macht, auch schon erreicht wurde - oder ist sie vielleicht jetzt schon überflüssig?? ;-)

Mehr Details zu "Design Agility" findet ihr unter:

www.designagility.de

(gemafreie Musik von www.frametaxx.de)
1 Stunde 7 Minuten
Innovation ist wie eine Achterbahnfahrt? Schön und gut. Aber was passiert, wenn man Innovation genau dort macht, wo Achterbahnen tatsächlich stehen?

In der aktuellen Folge sprechen Jean-Philippe und Dirk mit Marcus Ernst, Innovation Manager im Europa-Park, und damit in einem Umfeld, in dem „Erlebnis“ nicht nur ein Buzzword, sondern das eigentliche Produkt ist.

Doch überraschend: Innovation bedeutet hier längst nicht nur neue Achterbahnen oder spektakuläre Attraktionen. Im Gegenteil. Oft steckt sie in den kleinen, unscheinbaren Momenten. Zum Beispiel in der Frage, warum Warten eigentlich ein notwendiges Übel sein soll und nicht selbst Teil der Attraktion werden kann.

Gemeinsam gehen die Drei der Frage nach, was „normale“ Unternehmen von einem Freizeitpark lernen können. Ist das überhaupt übertragbar? Oder ist diese Welt einfach zu speziell?

Es geht um ein Verständnis von Produkt, das weit über den eigentlichen Moment der Nutzung hinausgeht. Um Erlebnisse, die schon vor dem ersten Kontakt beginnen und noch lange nachwirken sollen. Tage, Wochen oder sogar Monate später.

Und dann wird’s konkret: Marcus bringt seine ganz eigene Freizeitpark-Formel mit. Eine Formel, die nicht nur für Freizeitparks funktioniert, sondern zum Nachdenken anregt, wie wir auch andere Produkte und Dienstleistungen gestalten.

Also: Einsteigen, anschnallen und reinhören!

Zum Podcast von Marcus: https://open.spotify.com/show/56uNtKb2k088jSlLnUP1p5

(gemafreie Musik von www.frametaxx.de)
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Über diesen Podcast

Innovation scheint in der Theorie oft relativ einfach zu sein. Es gibt unzählige Management-Ratgeber, Rezeptbücher voller Best Practices, zahlreiche Methoden & Tools - es mangelt also nicht an gut gemeinten, aber trivialen Ratschlägen wie „Wir müssen mutiger sein“. Doch leider klafft eine große Lücke zur Praxis. In Innovation ohne Make-up sprechen Jean-Philippe und Dirk mit Gästen über das wahre Gesicht der Innovation in Unternehmen. "Denn in einem Punkt sind wir uns sicher - es gibt keine Organisation, die es sich mit dem Thema Innovation leicht macht!" gemafreie Musik von www.frametaxx.de
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„INNOVATION OHNE MAKE UP“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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