Vorwärts Glauben. Der Podcast für eine christliche Erlösungskultur Archiv
25 Episoden
35 Minuten
Noch immer gehört unter freikirchlichen Christen die sogenannte Selbstbefriedigung zu einem der Scham besetzen Themen - vor allen unter Männer. Nach wie vor liegt ein Schleier des Schweigens darüber, weit davon entfernt, anzuerkennen, dass dieses Thema ein Leben lang belastend sein kann und für Menschen jeden Alters ein bedeutungsvolles Thema ist. Man ist stets bemüht dahingehend bei jungen Menschen so früh als möglich ein moralisches Bewachungssystem zu installieren, so dass der dahingehend erwachende Mensch sehr schnell unter Angst und Scham kommt und sowas wie einen Dachschaden entwickelt.
33 Minuten
Wir müssen uns mit der Lebensrealität im Hier und Jetzt auseinandersetzen. Wie Gott das Leben von uns Menschen in einer sündlosen Welt einst gedacht hat, dafür kann ich mir heute nichts kaufen - diese Welt gibt es nicht mehr. Es geht allein darum, welche Wege Gott mit uns hier und heute bestreitet. Und dabei kommen wir in Situationen, die sich vielleicht nie lösen lassen. Das gilt auch für Phänomene wie Homosexualität.
33 Minuten
Beim Thema Sexualität ist in unseren Freikirchen immer ein gewisser Druck auf dem Kessel. Das Ganze ist moralisch aufgeladen. Das hat bislang dazu geführt sich am Ende die Schönheit der Sexualität gar nicht entfalten konnte und es zu Liebesfrust kam anstatt zu Liebeslust. Nicht wenige Christen tragen hier ein regelrechtes religiöses Traumata mit sich - was z. B. dahingehende Social Media Beiträge zeigen. Vieles dazu fällt uns heute auf die Füße. Die Dunkelziffer dürfte in die Tausende gehen. Wie benötigen hier Veränderung, um vor allem die Schönheit der Sexualität ihr Schöpfungspotential erfahren zu können.
21 Minuten
Gibt es eigentlich sowas wie ein "normale" Sexualität? Können Heteros wirklich behaupten, dass sie "normal" oder "natürlich sind und alle anderen unnormal? Ich finde, dass das Ganze wesentlich komplexer ist wir da mal einen Gang runter schalten sollten. Wir Freikirchler haben beim Thema Sexualität soviel blinde Flecken und schon fast einen Fatalismus entwickelt, dass wir das Offensichtliche vor der eigene Tür gar nicht mehr zu erkennen vermögen.
33 Minuten
Denkst du schon selber oder laberst du immer noch daher, was andere sagen?
Vorwärts Glauben: Dein Podcast zum Selberdenken!
Also wenn Christen freudig verkündigen, dass Gott alle Menschen wunderbar geschaffen hat, dann gilt das auch für Homos bzw. queere Menschen. Punkt!
Allerdings stelle ich ungeachtet einer sexuellen Identität in Frage, dass alle Menschen geschaffen wurden. Das Ganze mag persönlich emotional annehmbar sein, um innere Gefühle zu befriedigen. Doch als christlich theologischen Lehrsatz hinterlassen solche Aussagen nur Irrsinn. Christen spielen immer wieder gerne Paradies, während Gott sich um die reale Welt kümmert.
Gott kommt mit dieser Welt klar, weil er weiß wie. Wer nicht damit klar kommt sind wir Christen, deshalb stellen wir so viele unzählige religiöse Regeln auf und treffen gerne absolute Aussagen, die uns dann wieder auf die Füße fallen.
Vorwärts Glauben: Dein Podcast zum Selberdenken!
Also wenn Christen freudig verkündigen, dass Gott alle Menschen wunderbar geschaffen hat, dann gilt das auch für Homos bzw. queere Menschen. Punkt!
Allerdings stelle ich ungeachtet einer sexuellen Identität in Frage, dass alle Menschen geschaffen wurden. Das Ganze mag persönlich emotional annehmbar sein, um innere Gefühle zu befriedigen. Doch als christlich theologischen Lehrsatz hinterlassen solche Aussagen nur Irrsinn. Christen spielen immer wieder gerne Paradies, während Gott sich um die reale Welt kümmert.
Gott kommt mit dieser Welt klar, weil er weiß wie. Wer nicht damit klar kommt sind wir Christen, deshalb stellen wir so viele unzählige religiöse Regeln auf und treffen gerne absolute Aussagen, die uns dann wieder auf die Füße fallen.
27 Minuten
Was können wir wirklich wissen und warum es bei diesem Thema soviel Demut braucht.
Es ist kompliziert! Vor allem deshalb, weil wir in diesem Thema mehr fremdgesteuert sind, als uns vielleicht bewusst ist. Mir geht es nicht um die Debatte an sich, sondern um die viele blinden Flecken darin, die so wichtig sein können, aber nicht wirklich zur Sprache kommen.
Es ist kompliziert! Vor allem deshalb, weil wir in diesem Thema mehr fremdgesteuert sind, als uns vielleicht bewusst ist. Mir geht es nicht um die Debatte an sich, sondern um die viele blinden Flecken darin, die so wichtig sein können, aber nicht wirklich zur Sprache kommen.
35 Minuten
Selbst unter Christen ist die Vorstellung, dass Gott ein Opfer benötigt, um seinen Zorn über die Sünde zu besänftigen, befremdlich. Dieser ganze Sühneopferkult aus dem AT ist mit dem liebenden Abba des NT zumindest Gefühlsmäßig schwer vereinbar. In Freikirchen ist der Sühnetod Jesu gesetzt. Daran zu rütteln, führt zu innengemeindlichen Erschütterungen. Persönliche Glaubenskrisen sind vorprogrammiert, weil es vieler Orts nur schwarzweiß gibt. Ich denke, es gibt unterschiedliche Perspektiven, die dem Evangelium an Kraft nichts nehmen. Also kein Grund an festgefahrenen Perspektiven zu verzweifeln.
13 Minuten
Kennst du dieses Satz: "Gott schenkt Gnade, aber keine billige Gnade" - oder: Gnade ja, aber keine billige? Diese Begriff hat ein großer und beliebter Theologe geprägt. Leider wird er in den Freikirchen völlig missverständlich gebraucht - mit schlechten Konsequenzen für den christlichen Glauben
37 Minuten
In diesem Podcast geht es darum aufzuzeigen, wie wenig Gnade im Gegensatz zu Schuld in unseren Freikirchen kultiviert ist. Gnade hat in Bezug auf den sogenannten Heiligungsprozess keine wirkliche Relevanz. Es herrscht vorwiegend Angst liberal zu sein bzw. wenn Gnade überbetont wird, wird darauf hingewiesen, dass Gnade schließlich nicht billig sei. Und somit herrscht in Freikirchen vorwiegend das Gesetz im Glauben, auf der richtigen Seite zu stehen. Das Ergebnis ist: Religiosität und Gesetzlichkeit!
32 Minuten
Es ist immer wieder die sogenannte Schöpfungsordnung, die als Begründung herangezogen wird, dass der Mann in seiner Stellung gegenüber der Frau genauso gewollt und geschaffen wurde. Ein Blick in den Urtext zeigt deutlich an, dass dies nicht der Fall ist.
Diese Folge ergänzt quasi Folge 8 und beschäftigt sich mehr mit dem Grundtext.
Diese Folge ergänzt quasi Folge 8 und beschäftigt sich mehr mit dem Grundtext.
33 Minuten
Nicht erst seit gestern meine ich festzustellen, dass Christen bereit sind, auf grundlegende Werte des Christentum zu verzichten - bzw. diese beiseite zu legen, um sich mit Menschen zu verbünden, die eine Machtposition innehaben, damit sie ihre fromme Agenda nach Vorne bringen können.
Mal davon abgesehen, wie hilfreich oder christlich haltbar ihre Agenda ist oder nicht, scheint die Tatsache, dass ein solches Verhalten eine Doppelmoral birgt und am Ende meine Glaubwürdigkeit als Christ darunter leidet kein Thema zu sein?
Was geht hier ab? Das will ich verstehen und daher in diesen Podcast diesem Phänomen nachgehen
Mal davon abgesehen, wie hilfreich oder christlich haltbar ihre Agenda ist oder nicht, scheint die Tatsache, dass ein solches Verhalten eine Doppelmoral birgt und am Ende meine Glaubwürdigkeit als Christ darunter leidet kein Thema zu sein?
Was geht hier ab? Das will ich verstehen und daher in diesen Podcast diesem Phänomen nachgehen
52 Minuten
Eines der großen Probleme im Christentum ist das Gottesbild im AT und das, welches Jesus im NT vermittelt. Dort ein Gott der vielfach zur Gewalt auffordert. Und hier ein Gott den Jesus als liebenden Vater offenbart und in seinem Namen zur Feindesliebe aufruft. Wie passt das zusammen? Gar nicht, oder? Jedenfalls versuche ich mich in dieser Folge diesem Thema recht unkonventionell zu nähern, um Wege zu finden, mit denen ich innerlich und äußerlich gut umgehen kann.
36 Minuten
Es erscheint fast unfassbar, gegen was oder wen Christen ihre Zeit und Gebet verschwenden. Es sind oft Geister, die sie selber ins Leben rufen und eigentlich besser in die Phantasiewelt zu verorten wären. Wir Christen haben inzwischen eine reichhaltige christliche Mythologie geschaffen, die wir nicht mehr wirklich losbekommen.
28 Minuten
Wie gehe ich wirkungsvoll mit dem Bösen um in einer Erlösungskultur? Damit beschäftigt sich diese neue Folge. Wenn im Christsein vom Bösen die Rede ist, dass wird das Ganze oft als ein Kampf verstanden. Verrückt! Wir kämpfen gegen jemand, der schon besiegt ist. Ich denke nicht, dass wir uns in einer Art Krieg gegen Mächte befinden, die nicht aus Fleisch und Blut sind - wie Paulus es bemerkt. Das mag damals zur Zeit der römischen Besatzungsmacht noch ein gutes Bild gewesen sein, um das Thema zu veranschaulichen. Doch für unsere Kultur hier in Deutschland passt das nicht wirklich. Geistlicher Kampf ist charismatische Schwachheit. Das können wir besser - cooler, unaufgeregt. Denn der Widersacher ist nur eine Pfeife vor den Herrn. Es bedarf nicht viel Aufwand, dass er den Abflug machen muss!
26 Minuten
"Das Böse" ist in unseren christlichen Kreise ein allgegenwärtiges Thema. Je nachdem, in welchem christlichen Lager man beheimatet ist, blühen die Phantasieren in alle Richtungen. "Der Feind schläft nicht" - "Er läuft umher, wie ein brüllender Löwe" sind gebräuchliche Aussagen, um Situationen zu bewerten, in denen Böses passiert ist. Mir persönlich wird diesem Thema insbesondere Satan viel zu viel Aufmerksamkeit geschenkt. Mir wird hierbei viel zu schwarz weis gedacht. Hinzu kommt, dass inzwischen selbst unter Christen immer mehr unklar ist, ob wir es jetzt genau mit einem Wesen zu tun haben, oder ob wir da eher unbestimmt "Vom Bösen in dieser Welt" an sich zu reden haben. Dem will ich in diesem erstem Teil nachgehen. Ich will mein Grundverständnis zum Bösen darlegen und damit ein Ausgangspunkt für ein zwei weitere Folgen schaffen, die uns im Umgang mit diesem Thema in einer Erlöungskultur helfen sollen.
Worauf man sich bei mir einstellen muss: Ich rede manchmal markant - überspitze Aussagen gerne, versuche aber differenziert zu bleiben, was mir hoffentlich gut gelingt. Dieser Podcast fordert dazu auf mitzudenken und auch mal Glaubenssätze zu Ende zu denken, um dann hier und da zu merken wie abstrus Manche Überzeugungen anmuten, die wir so ein Leben lang gut gemeint vor uns her tragen. Ja, und das kann schon auch mal anstrengend sein - sich nicht einfach nur von einer Botschaft berieseln zu lassen und als "war nett" zu bezeichnen, sondern sich auf neue Perspektiven einzulassen, um auch mal den nächsten Schritt zu machen.
Homepage: www.enchristo.de
Instagram: https://www.instagram.com/enchristo_mainz/
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Youtube: https://www.youtube.com/@enchristomainz9626
Worauf man sich bei mir einstellen muss: Ich rede manchmal markant - überspitze Aussagen gerne, versuche aber differenziert zu bleiben, was mir hoffentlich gut gelingt. Dieser Podcast fordert dazu auf mitzudenken und auch mal Glaubenssätze zu Ende zu denken, um dann hier und da zu merken wie abstrus Manche Überzeugungen anmuten, die wir so ein Leben lang gut gemeint vor uns her tragen. Ja, und das kann schon auch mal anstrengend sein - sich nicht einfach nur von einer Botschaft berieseln zu lassen und als "war nett" zu bezeichnen, sondern sich auf neue Perspektiven einzulassen, um auch mal den nächsten Schritt zu machen.
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