Kreuz & Krone: KI begreifen und strategisch nutzen. Archiv
17 Episoden
38 Minuten
Wie viel lässt sich in einem kleinen Handwerksbetrieb heute schon mit KI-Agenten automatisieren? Hermann zeigt am Beispiel der Schulten Bau GmbH, wie aus konkreten Schmerzpunkten ein vernetztes Agentensystem für Buchhaltung, E-Mails, Telefonannahme, Angebote, Website, Dokumente und Leadgewinnung entstanden ist. Patrik und Hermann sprechen darüber, warum gute Automatisierung beim Nutzer beginnt, welche Aufgaben auch Nicht-Techniker schon selbst lösen können und wo Schnittstellen, Sonderfälle, Datenschutz und fehlende Fachkenntnis weiterhin Grenzen setzen.
30 Minuten
Große Modelle, lange Chatverläufe, wiederholte Dokument-Uploads und ausufernde Antworten können den KI-Einsatz unnötig teuer machen. In Episode 16 von „Kreuz & Krone“ sprechen Hermann del Campo und Patrik Breitenmoser darüber, wie sich Tokenverbrauch und Kosten in Chats, Automatisierungen und KI-Agenten gezielt reduzieren lassen. Sie erklären, wann ein kleines oder mittleres Modell ausreicht, warum klar begrenzte Antworten besonders viel sparen und wie kompakte Systemprompts, Zusammenfassungen und eine schrittweise Optimierung für effizientere Workflows sorgen. Dazu teilen sie praktische Erfahrungen mit ChatGPT und Claude, diskutieren Agentenarchitekturen, Prompt-Caching und den Caveman-Ansatz – inklusive der Risiken, wenn Kürze zum Selbstzweck wird. Die wichtigste Erkenntnis: Gute Token-Optimierung beginnt nicht mit maximaler Kürze, sondern mit einer klaren Aufgabe, dem passenden Modell und einem präzise definierten Ergebnis.
30 Minuten
Ein Skill zwingt die KI zu klaren Stichpunkten. Ein anderer interviewt euch so lange, bis aus einer vagen Idee ein belastbares Projektbriefing wird. Und mit dem richtigen Workflow wird aus einer einzigen Sprachaufnahme sogar eine personalisierte Jakobsweg-Route als fertiges PDF. In Episode 15 von „Kreuz & Krone“ öffnen Hermann del Campo und Patrik Breitenmoser ihre persönliche Agenten-Werkzeugkiste. Nach der Grundlagenfolge zu Skills und Tools zeigen sie diesmal, welche Community-Skills und eigenen Fähigkeiten sie in echten Projekten immer wieder einsetzen – von ADHD Coder und Matt Pococks „Grill with Docs“ über Graphify, Context Preservation und Persistent Planning bis zu ChatGPT AutoExpert, Firecrawl und Perplexity. Ein Schwerpunkt liegt auf Frontend und Design: Was bringen Emil Kowalskis Tasteful Web Animation & UI, Taylor Banks’ Page Foundry, Enis Akarsus Design-Sammlung und Impeccable gegen austauschbaren „AI-Slop“? Dazu sprechen Hermann und Patrik über Vendor-Skills, Diagramme mit Draw.io, DevOps auf Hetzner und selbst gebaute Workflows für Angebote, Rechnungen und Kundenprojekte. Wichtig bleibt die Sicherheit: Fremde Skill.md-Dateien sollten vor der Installation gelesen und von einem zweiten Modell geprüft werden, denn ein Skill kann prinzipiell alle Werkzeuge ansteuern, die seinem Agenten zur Verfügung stehen. Die wichtigste Regel der Folge lautet deshalb: Wenn eine Aufgabe regelmäßig wiederkehrt und das Ergebnis einem klaren Muster folgt, lohnt sich ein eigener Skill.
37 Minuten
Ein Agent löscht eine komplette Datenbank. Ein anderer bekommt eine Kreditkarte und kauft für mehrere Tausend Euro einen Marketingkurs. Was wie ein KI-Fail klingt, zeigt ziemlich präzise, worauf es beim Bau von Agenten ankommt: Fähigkeiten, Werkzeuge und Berechtigungen müssen zusammenpassen. In Episode 14 von „Kreuz & Krone“ setzen Hermann del Campo und Patrik Breitenmoser ihre Reihe „Agenten bauen leicht gemacht“ fort. Nach Aufgabe und Kontext geht es diesmal um Skills und Tools: Ein Skill beschreibt als wiederverwendbare Arbeitsanweisung, wie ein Agent vorgehen soll. Ein Tool, Connector oder MCP-Server gibt ihm die Möglichkeit, auf Daten und Systeme zuzugreifen oder tatsächlich etwas auszuführen. Patrik erklärt drei pragmatische Wege zum eigenen Skill – vom erprobten Chat-Ablauf bis zur handgeschriebenen Skill.md. Hermann zeigt, warum er zusätzlich mit Referenzen, Samples, Skripten und Constraints arbeitet. Gemeinsam sprechen sie darüber, weshalb ein dedizierter Agent möglichst wenige, klar getrennte Skills bekommen sollte, wie bedarfsgeladenes Wissen das Kontextfenster schont und warum unter zehn Skills eine brauchbare Orientierung sein können. Außerdem geht es um Google-Drive-Anbindungen, Plugins, Function Calling und die Qualitätsunterschiede bei MCP-Servern. Am Beispiel von Sentry und MariaDB wird deutlich, wann eine fertige Integration hilfreich ist und wann ein eigener Connector sinnvoller sein kann. Und bei der Frage „Sandbox oder YOLO?“ treffen zwei sehr unterschiedliche Arbeitsweisen aufeinander – mit einer klaren gemeinsamen Botschaft: klein anfangen, Rechte begrenzen, Risiken verstehen und trotzdem ins Machen kommen. Ideal für alle, die KI-Agenten nicht nur planen, sondern ihnen konkrete, wiederholbare und sichere Fähigkeiten geben wollen.
36 Minuten
Ein KI-Agent bekommt das Ziel, 50.000 Follower zu erreichen – und kauft sie mit der hinterlegten Kreditkarte einfach selbst. Ein anderer soll eine Datenbank optimieren und setzt sie stattdessen neu auf. Solche Beispiele zeigen: Ein guter Prompt allein macht noch keinen verlässlichen Agenten. In Episode 13 von „Kreuz & Krone“ führen Hermann del Campo und Patrik Breitenmoser ihre Agenten-Reihe fort und erklären Context Engineering als vollständige Arbeitsumgebung einer KI: Welche Daten kennt der Agent? Wie sind sie geordnet? Welche Beispiele definieren Qualität? Was darf er tun – und wann muss er nachfragen? Die beiden zeigen praxisnah, warum ein 10.000-seitiges Dokument selten der beste Start ist, wie man einen Agenten wie einen neuen Mitarbeiter onboardet und weshalb wenige starke Beispiele oft mehr bringen als eine riesige Datensammlung. Es geht um Golden Datasets, klare Ordnerstrukturen, Naming Conventions, FAQs, verständliche Arbeitsprotokolle und Leitplanken für sensible oder irreversible Aktionen. Außerdem erfahrt ihr, wie ein „Premortem“ verborgene Lücken in einem Agenten-Konzept sichtbar macht, wann RAG und Vektordatenbanken sinnvoll werden und warum der wichtigste Debugging-Tipp erstaunlich einfach ist: Sprecht mit eurem Agenten. Ideal für alle, die eigene KI-Agenten bauen und dabei von Anfang an Qualität, Datenschutz, Nachvollziehbarkeit und sichere Grenzen mitdenken wollen.
33 Minuten
In dieser Folge von "Kreuz & Krone" starten Hermann del Campo und Patrik Breitenmoser eine praktische Reise: Wie baut man KI-Agenten, die nicht nur beeindrucken, sondern im Alltag wirklich Arbeit abnehmen? Die beiden sprechen über einfache Agenten für Angebote, Meeting-Zusammenfassungen, Azure-Fixes, E-Mails und Konzeptarbeit, aber auch über die Grenzen komplexer Multi-Agenten-Systeme. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie man einen Agenten sauber zuschneidet: eine klare Aufgabe, passender Kontext, gute Datenquellen und ein realistisches Verständnis von Kosten und Betrieb. Außerdem geht es um Tools wie ChatGPT, Claude, Projekte, Plugins, MCP-Server, n8n, LangGraph/Fleet und OpenClaw. Die Folge ist der Auftakt zu einer Serie, in der Hörer Schritt für Schritt eigene Agenten bauen sollen. Ideal für: Teams, Unternehmer, KI-Einsteiger, Automatisierungsfans und alle, die aus KI-Experimenten konkrete Arbeitshelfer machen wollen.
44 Minuten
In der aktuellen Folge von „Kreuz & Krone“ tauchen Hermann del Campo und Patrik Breitenmoser tief in die technischen Hintergründe und Architekturen von KI-Agenten ein. Wir reden nicht mehr nur über simples Prompting, sondern darüber, wie KIs durch spezielle Markdown-Dateien eine echte Persönlichkeit und Struktur erhalten Hermann und Patrik erklären detailliert, wie Dateien wie Soul.md und Identity.md das Denkverhalten und die exakte Rolle eines Agenten definieren. Wir beleuchten den notwendigen Wandel vom reinen Prompt Engineering hin zum Context Engineering, um KI-Modelle nicht mit Informationen zu überlasten. Zum Abschluss stellt Hermann exklusiv seine neue Plattform „Promptcoda.com“ vor – die Lösung für Business-Teams, um Prompts kollaborativ und DSGVO-konform zu verwalten. Ideal für: KI-Entwickler, Prompt-Engineers, IT-Entscheider und Business-Teams, die ihre KI-Workflows professionalisieren und skalieren möchten.
39 Minuten
In Folge #010 von „Kreuz & Krone“ melden sich Hermann Del Campo und Patrik Breitenmoser aus einer (viel zu langen) Sommerpause zurück. Das Thema heute: KI-Agenten. Wir reden nicht mehr nur über Chatbots, die Fragen beantworten, sondern über Agenten wie OpenClaw, die eigenständig handeln, Programme bedienen und Aufgaben für uns erledigen. Patrik berichtet von seinem neuen „virtuellen Mitarbeiter“ Felix, der Server via WhatsApp steuert, während Hermann die kritische Seite beleuchtet: Was passiert, wenn ein Agent in eine Endlosschleife gerät und das Budget auffrisst? Von „Moldbook“, dem sozialen Netzwerk nur für Bots, bis hin zu Sicherheitsfragen wie Sandboxing und API-Limits – wir diskutieren, ob wir bereit sind, die Kontrolle an digitale Agenten abzugeben. Ideal für: KI-Entwickler, Automatisierungs-Fans, IT-Entscheider und alle, die wissen wollen, wie die nächste Stufe der KI-Evolution unseren Arbeitsalltag verändert.
46 Minuten
In Folge #009 von „Kreuz & Krone“ tauchen Hermann Del Campo und Patrik Breitenmoser tief in das Thema Voice Interfaces ein. Die beiden diskutieren, wie Sprache als zentrales Interface die Interaktion mit digitalen Systemen neu definiert – von persönlichen Assistenten wie Alexa über Diktierfunktionen bis hin zu innovativen Voice-first-Apps. Hermann berichtet von eigenen Erfahrungen mit Sprachsynthese, Transkription und KI-basierter Sprachverarbeitung, während Patrik beleuchtet, wo die Stärken und Schwächen von Voice liegen – zum Beispiel beim Thema Logins, Passwörter oder Datenschutz. Gemeinsam beleuchten sie Use Cases, Herausforderungen in der Usability, und welche Rolle Sicherheit sowie Datenhoheit spielen. Außerdem werfen sie einen Blick auf spannende Praxisbeispiele wie personalisierte Sprachassistenten im Hotelzimmer oder Sprachsuche für juristische Dokumente. Am Ende bleibt die Frage: Für welche Aufgaben sind Voice Interfaces wirklich sinnvoll – und wann sind klassische Bedienkonzepte die bessere Wahl? Ideal für: Alle, die sich für Sprachsteuerung, KI, Usability, innovative Interfaces und Zukunftstrends interessieren.
55 Minuten
In dieser Episode von Kreuz & Krone sprechen Hermann del Campo und Patrik Breitenmoser mit Christian Moser, Chief Digital Experience Officer bei der Zühlke Group, über die praktische Transformation mit KI in Unternehmen. Christian gibt exklusive Einblicke, wie Zühlke selbst – und viele ihrer Kunden – Künstliche Intelligenz nicht nur als Trend, sondern als echten Innovationstreiber begreifen. Von den ersten AI-Labs und Early Adopters über Change-Management, Weiterbildungsbudgets und Topic-Teams bis zu konkreten Strategien gegen Angst und Widerstand in der Belegschaft: Diese Folge liefert Best Practices, Learnings und ehrliche Einblicke aus der Unternehmenspraxis. Außerdem diskutieren wir, warum KI-Transformation weit mehr ist als nur Technologie, was Menschen jetzt tun können, um fit für die Arbeitswelt von morgen zu bleiben – und wie wichtig es ist, die Disruption aktiv selbst zu gestalten.
51 Minuten
In dieser Episode von Kreuz & Krone sprechen Hermann del Campo und Patrik Breitenmoser über die kritische Abhängigkeit Europas von US-Clouds, US-GPUs und die Herausforderungen, eine souveräne KI-Infrastruktur aufzubauen. Sie diskutieren, warum europäische Unternehmen stärker auf eigene Modelle setzen sollten, wie spezialisierte SLMs und MLMs eine Nische für europäische KI schaffen können und warum es wichtig ist, nicht nur auf Big Tech zu vertrauen. Außerdem geht es um innovative Hardware-Alternativen wie die neuromorphen Chips von SpiNNcloud Systems und die Rolle von Open Source in der KI-Zukunft Europas.
48 Minuten
In dieser Episode von Kreuz & Krone sprechen Hermann del Campo und Patrik Breitenmoser darüber, wie du Large Language Models (LLMs) effizient nutzen kannst. Sie diskutieren praxisnah, welche Unterschiede es bei der Modellwahl gibt, warum nicht immer das neueste Modell die beste Wahl ist und wie du mit cleverem Prompting, RAG und Feintuning die Performance deiner KI-Anwendungen deutlich verbessern kannst. Außerdem: Wie du die richtigen Modelle für Textgenerierung, Reasoning und komplexe Logik auswählst – und wann sich der Aufwand für maßgeschneiderte Modelle lohnt.
48 Minuten
In dieser Episode von Kreuz & Krone diskutieren Hermann del Campo und Patrik Breitenmoser praxisnah, wie Unternehmen sinnvoll in die Welt der Künstlichen Intelligenz einsteigen können. Es geht um Ängste, Widerstände, erste Schritte, konkrete Use Cases und den Unterschied zwischen No-Code, Low-Code und echter Transformation. Mit vielen persönlichen Erfahrungen, Tipps aus der Beratungspraxis und einem klaren Plädoyer für echte Beteiligung aller Mitarbeitenden – statt nur auf den „KI-Beauftragten“, zu setzen.
48 Minuten
In dieser Episode von Kreuz & Krone sprechen Hermann Del Campo und Patrik Breitenmoser über das Model Context Protocol (MCP) – ein brandneues Protokoll, das die Interaktion zwischen KI-Modellen und externen Systemen revolutionieren soll. Sie erklären, was MCP-Server und -Clients sind, warum dieses Protokoll von OpenAI, Anthropic und Microsoft als Gamechanger betrachtet wird, und welche praktischen Anwendungen sich jetzt schon daraus ergeben. Aber auch kritische Themen wie Sicherheit, Token Poisoning und ethische Verantwortung werden nicht ausgespart. Zudem teilt Hermann Einblicke in sein kommendes Fachbuch zum Thema MCP.
52 Minuten
In dieser Episode von Kreuz und Krone diskutieren Hermann Del Campo und Patrik Breitenmoser die Themen No-Code, Low-Code und Vibecoding. Sie beleuchten die Vor- und Nachteile dieser Ansätze, die Lernkurven, Anwendungsfälle in Unternehmen und die Bedeutung von Automatisierung. Besonders im Fokus steht das Tool N8N, das als Gamechanger für die Automatisierung von Prozessen angesehen wird. Zudem wird das Konzept des Vibecodings vorgestellt, das es Nutzern ermöglicht, ohne tiefgehende Programmierkenntnisse innovative Anwendungen zu erstellen. In dieser Episode diskutieren Hermann Del Campo und Patrik Breitenmoser die Herausforderungen und Chancen der KI-Entwicklung, insbesondere im Kontext von Sicherheitsbedenken, Urheberrecht und der Demokratisierung durch Low-Code und No-Code-Tools. Sie beleuchten die ethischen Implikationen der KI-Nutzung und die Notwendigkeit, grundlegende technische Kenntnisse zu erwerben, um die Qualität von Softwareprodukten zu gewährleisten. Die Diskussion endet mit praktischen Tipps für den Einstieg in die Welt der No-Code- und Low-Code-Entwicklung.