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Fastenimpulse Archiv

69 Episoden
9 Minuten
In dieser Abschlussfolge unserer Fastenimpulse 2026 richten wir den Blick auf den Himmel. Wir sprechen darüber, was es bedeutet, in der vollkommenen Gemeinschaft mit Gott zu leben, erfüllt von seiner Liebe und vereint mit Christus und allen Menschen. Himmel ist keine ferne Vorstellung, sondern die endgültige Erfüllung unseres Lebens und unserer Sehnsucht. Eine Hoffnung, die schon jetzt beginnt – und in der neuen Schöpfung ihre Vollendung findet.
7 Minuten
In dieser Folge fragen wir: Was bedeutet das Fegefeuer für uns heute? Ausgehend von biblischen Bildern wird deutlich, dass es weniger um einen Ort als um eine Begegnung geht – die verwandelnde Begegnung mit Christus. Diese „Reinigung“ ist ein Prozess der Liebe, der uns von Egoismus befreit und zur vollen Gemeinschaft mit Gott führt. So verstanden ist das Fegefeuer keine Angstbotschaft, sondern eine Hoffnung: die Chance, dass Gottes Gnade uns ganz vollendet.
8 Minuten
In dieser Folge schauen wir auf die Entwicklung des Fegefeuers im Laufe der Kirchengeschichte. Ausgehend von der Frage, wie unsere grundlegende Entscheidung für Gott von Schwächen gereinigt wird, entfaltet sich die Idee eines Reinigungsprozesses über den Tod hinaus. Wir werfen einen Blick auf biblische Hinweise, frühe Kirchenväter und unterschiedliche Traditionen in Ost und West. Dabei wird deutlich: Das Fegefeuer ist weniger ein Ort als vielmehr eine Hoffnung auf Vollendung und Heilung.
7 Minuten
In dieser Folge widmen wir uns einem herausfordernden Thema: der Hölle. Wir sprechen darüber, was sie theologisch bedeutet – als endgültige Gottesferne und radikale Beziehungslosigkeit – und warum die Freiheit des Menschen dabei so ernst genommen wird. Gleichzeitig werfen wir einen Blick auf biblische Grundlagen und die Frage nach Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Auch eine hoffnungsvolle Perspektive kommt zur Sprache: Wie selbst Erfahrungen von Gottesferne einen tieferen Sinn haben und für andere fruchtbar werden können.
5 Minuten
In dieser Folge blicken wir auf die vergangene Woche unserer Fastenimpulse zurück. Im Zentrum stehen große Themen der Eschatologie: Auferstehung, der Auferstehungsleib und die Wiederkunft Christi. Wir sprechen darüber, wie unser Leben Spuren hinterlässt, wie Gott alles vollendet und reinigt und wie die Hoffnung auf die neue Schöpfung trägt. Zugleich richten wir den Blick nach vorn: In den kommenden Impulsen geht es um Hölle, Fegefeuer und Himmel – und damit um die letzten Dinge des Glaubens.
5 Minuten
Zum Abschluss dieser Impulswoche fragen wir: Was bedeuten Auferstehung der Toten und die Wiederkunft Christi für unser Leben heute? Bruder Johannes zeigt, dass der christliche Glaube uns einerseits zum verantwortlichen Handeln in der Welt ruft, uns andererseits aber davor bewahrt zu glauben, wir könnten die Vollendung der Geschichte selbst herbeiführen. Die Hoffnung des Glaubens lautet: Am Ende siegen nicht Planung oder Macht, sondern die Wahrheit und die unzerstörbare Liebe Gottes. Ein ermutigender Ausblick für unseren Alltag.
7 Minuten
In diesem Impuls sprechen wir über das letzte Gericht – ein Thema, das oft Fragen und auch Unsicherheit auslöst. Was sagt die Bibel darüber, wer richtet und wie dieses Gericht zu verstehen ist? Bruder Johannes erklärt, dass das Gericht weniger eine äußere Verurteilung ist, sondern der Moment, in dem die Wahrheit über unser Leben sichtbar wird. Entscheidend ist dabei unsere Beziehung zu Christus und zu den Menschen, besonders zu den Leidenden. Ein Impuls über Verantwortung, Wahrheit und die rettende Liebe Gottes.
7 Minuten
In diesem Impuls gehen wir der Frage nach, was die Wiederkunft Christi im biblischen Sinn bedeutet. Ausgehend von den Bildern des Alten Testaments und ihrer Deutung im Neuen Testament sprechen wir über den „Tag des Herrn“ und seine Bedeutung für den christlichen Glauben. Die Wiederkunft Christi ist dabei nicht nur Zukunftserwartung, sondern schon heute in der Liturgie und besonders in der Eucharistie gegenwärtig. So wird deutlich: Die Hoffnung auf Christi Kommen ist keine Bedrohung, sondern Ziel und Erfüllung des christlichen Lebens.
6 Minuten
In diesem Impuls vertiefen wir das Thema der Auferstehung der Toten. Wie können wir uns den Auferstehungsleib vorstellen? Bruder Johannes erklärt, warum unser zukünftiger Leib mit unserem jetzigen verbunden sein muss und welche Rolle dabei die Seele spielt. Außerdem sprechen wir über die Wiederkunft Christi: Welche Zeichen nennt die Bibel für das Ende der Zeiten – und warum erkennen Menschen sie in jeder Generation neu? Ein spannender Blick auf Hoffnung, Wachsamkeit und die Vollendung der Welt.
5 Minuten
In dieser neuen Impulswoche widmen wir uns einem tiefen und oft missverstandenen Thema des christlichen Glaubens: der Auferstehung der Toten und der Wiederkunft Christi. Ausgangspunkt ist ein Blick ins Neue Testament und auf den auferstandenen Christus selbst. Was sagt sein Auferstehungsleib über unseren zukünftigen Leib aus? Wie bleibt unsere Seele nach dem Tod mit der Welt verbunden? Und was bedeutet es, dass Leib und Seele auch in der Vollendung zusammengehören? Ein erster spannender Einstieg in ein großes Geheimnis des Glaubens.
6 Minuten
Ist Unsterblichkeit automatisch und harmonisch?

Nein – der Mensch kann Beziehung zu Gott auch verweigern. Doch Gott bleibt nicht fern: In Jesus Christus steigt er selbst in die „Beziehungslosigkeit“ hinab und eröffnet neues Leben. Unsterblichkeit ist kein Verdienst, sondern Geschenk der Liebe – und zugleich Auftrag zur Nachfolge. Gerettet wird der Mensch als Einheit von Leib und Seele. In Christus öffnet sich die Ewigkeit als gelebte Beziehung.
7 Minuten
Was bleibt vom Menschen nach dem Tod? Die christliche Tradition spricht von der Seele – nicht als „Zusatz“, sondern als geistige Wirklichkeit, die den Menschen zur Person macht.

Schon Denker wie Gregor von Nyssa betonen: Der Mensch ist auf Beziehung zu Gott hin geschaffen. Seele und Leib gehören wesentlich zusammen; die Seele ist die „Form“ des Leibes. Unsterblichkeit bedeutet daher Dialog mit Gott – eine Beziehung, die im Leben beginnt und über den Tod hinaus trägt.
6 Minuten
Was bedeutet der „Zwischenzustand“ konkret?

Christlicher Glaube heißt: Die Verstorbenen leben nicht bewusstlos, sondern in Gemeinschaft mit Christus. Früh bezeugen das die Glaubensbekenntnisse mit der „Auferstehung des Fleisches“. Später präzisiert die Kirche – etwa auf dem Viertes Laterankonzil – die leibliche Auferstehung. Und in Benedictus Deus (1336) wird klargestellt: Die Gerechten schauen Gott bereits vor dem Endgericht – die Vollendung geschieht in Christus.
9 Minuten
Wie verstanden die frühen Christen die Auferstehung?

Besonders Paulus von Tarsus deutet sie im Licht Christi: Wer mit ihm stirbt, wird mit ihm leben. Im Erster Korintherbrief betont er zugleich die zukünftige Vollendung. Auch Johannes der Evangelist verbindet Gegenwart und Zukunft: „Ich bin die Auferstehung und das Leben.“

Der Zwischenzustand nach dem Tod ist für Christen vor allem eines – Gemeinschaft mit Christus, der selbst das Paradies eröffnet.
7 Minuten
Was bedeutet „Unsterblichkeit der Seele“ – und warum sprechen wir heute so selten darüber?

Diese Folge führt in die biblischen Grundlagen ein: Im Judentum zur Zeit Jesu war die Auferstehung der Toten teils anerkannt, teils umstritten – etwa von den Sadduzäern. Jesus Christus knüpft an den Glauben Israels an und vertieft ihn: Gott ist ein Gott der Lebenden. Aus seiner Auferstehung wächst der christliche Glaube an das Leben über den Tod hinaus.