Fastenimpulse Archiv
69 Episoden
4 Minuten
Eine Woche lang haben wir den Tod betrachtet – von frühen Kulturen über das Alte Testament bis hin zum Neuen Testament. In Jesus Christus kulminiert die christliche Hoffnung: Das Leben bleibt Gabe Gottes – in Freude wie im Leid. Auch der Tod entzieht sich nicht dieser Zusage. Wer sich vertrauensvoll Gott überlässt, entdeckt im Sterben nicht das Ende, sondern die Vollendung in der Liebe und die Geborgenheit bei Gott.
6 Minuten
Vom Alten zum Neuen Testament spannt sich ein Hoffnungsbogen: Was im Leiden des Gerechten und in der Auferstehungshoffnung anklang, erfüllt sich in Jesus Christus. Er besiegt den Tod – „Der letzte Feind wird entmachtet“ (1 Kor 15,26). In seiner Auferstehung wird Gottes Nähe selbst im Tod offenbar.
Christliches Leben heißt daher: schon jetzt aus der Liebe leben und so in Christus über den Tod hinauswachsen.
Christliches Leben heißt daher: schon jetzt aus der Liebe leben und so in Christus über den Tod hinauswachsen.
6 Minuten
Verändert die Gotteserfahrung Israels den Blick auf den Tod?
Ausgehend vom babylonischen Exil wächst im Alten Testament eine neue Hoffnung: In den Gottesknechtliedern bei Buch Jesaja, in Psalm 16 und 73 sowie im Buch Daniel erscheint erstmals der Gedanke an Auferstehung und bleibende Gemeinschaft mit Gott. Auch die Makkabäerbücher deuten Leiden neu – als Weg ins Leben.
Eine Entwicklung, die direkt ins Neue Testament führt.
Ausgehend vom babylonischen Exil wächst im Alten Testament eine neue Hoffnung: In den Gottesknechtliedern bei Buch Jesaja, in Psalm 16 und 73 sowie im Buch Daniel erscheint erstmals der Gedanke an Auferstehung und bleibende Gemeinschaft mit Gott. Auch die Makkabäerbücher deuten Leiden neu – als Weg ins Leben.
Eine Entwicklung, die direkt ins Neue Testament führt.
7 Minuten
Wie dachten frühe Kulturen über den Tod? Diese Folge beleuchtet Vorstellungen aus archaischen Gesellschaften, dem frühen Griechentum und dem Alten Testament.
Der Mensch lebt in seinen Kindern weiter, während er selbst in die Unterwelt – den Scheol – hinabsteigt. Kinderlosigkeit gilt als Unglück. Krankheit erscheint als Vorwegnahme des Todes. Doch im Gebet erfährt der gläubige Israelit, dass Gott selbst in Leiden und Sterben gegenwärtig ist.
Der Mensch lebt in seinen Kindern weiter, während er selbst in die Unterwelt – den Scheol – hinabsteigt. Kinderlosigkeit gilt als Unglück. Krankheit erscheint als Vorwegnahme des Todes. Doch im Gebet erfährt der gläubige Israelit, dass Gott selbst in Leiden und Sterben gegenwärtig ist.
8 Minuten
Zum Auftakt einer neuen Woche sprechen wir über ein sensibles, aber zentrales Thema: den Tod. Bruder Johannes teilt – direkt nach einem Begräbnis – seinen persönlichen Zugang zwischen Alltäglichkeit im priesterlichen Dienst und bleibendem Geheimnis. Wir unterscheiden zwischen klinischem Tod und dem Sterben als innerem Prozess, sprechen über Verdrängung, Banalisierung und Euthanasie – und fragen, was unsere Haltung zum Tod über unser Leben verrät.
5 Minuten
Eschatologie klingt abstrakt – betrifft aber jeden Menschen. In dieser Folge geht es um unsere Sehnsucht nach Reife, Vollendung und Angenommensein. Ist unser Leben mehr als das, was wir hier erreichen? Was wird aus dem Unfertigen, dem Misslungenen, dem Unversöhnten? Im Gespräch zeigen wir, wie die christliche Hoffnung auf Auferstehung und Vollendung Anknüpfungspunkte für Dialoge mit Gläubigen und Nichtglaubenden bietet – und warum dieses Thema voller Geschenk und Überraschung steckt.
6 Minuten
Wie wächst das Reich Gottes – und was heißt das konkret für unser Leben? In dieser Folge vertiefen wir die Spannung zwischen dem „Schon jetzt“ und dem „Noch nicht“ des Reiches Gottes. Ausgehend vom Bild der Erziehung wird deutlich: Wachstum lässt sich nicht erzwingen. Man kann nicht am Gras ziehen, damit es schneller wächst – genauso wenig können wir Gottes Wirken drängen oder beschleunigen.
Im Hören auf Gottes Stimme – „Gebt Acht, dass ihr richtig zuhört“ – und im Vertrauen darauf, dass „der Glaube vom Hören kommt“, entfaltet sich ein empfangender, geduldiger Weg. Das Reich Gottes wächst dort, wo wir die Gesinnung Jesu verinnerlichen: dienend, gehorsam, hoffend. In der Feier der Eucharistie wird diese Hoffnung konkret – Christus selbst ist Gegenwart und Verheißung zugleich.
Gleichzeitig bleibt die Frage nach den praktischen Konsequenzen: Welche sozialen Auswirkungen hat unser Glaube? Leben wir aus dieser Hoffnung heraus – oder überlassen wir das Feld anderen Ideologien? Eine hochaktuelle Folge über Geduld, Hoffnung und die konkrete Gestalt des Glaubens im Alltag.
Im Hören auf Gottes Stimme – „Gebt Acht, dass ihr richtig zuhört“ – und im Vertrauen darauf, dass „der Glaube vom Hören kommt“, entfaltet sich ein empfangender, geduldiger Weg. Das Reich Gottes wächst dort, wo wir die Gesinnung Jesu verinnerlichen: dienend, gehorsam, hoffend. In der Feier der Eucharistie wird diese Hoffnung konkret – Christus selbst ist Gegenwart und Verheißung zugleich.
Gleichzeitig bleibt die Frage nach den praktischen Konsequenzen: Welche sozialen Auswirkungen hat unser Glaube? Leben wir aus dieser Hoffnung heraus – oder überlassen wir das Feld anderen Ideologien? Eine hochaktuelle Folge über Geduld, Hoffnung und die konkrete Gestalt des Glaubens im Alltag.
5 Minuten
In dieser Folge fragen wir, wie Eschatologie im christlichen Weltbild konkret Gestalt annimmt. Zwischen begonnenem und vollendetem Reich Gottes steht der Mensch in einer spannungsvollen Zwischenzeit – geprägt von Hoffnung und Ungeduld.
Am Beispiel der Versuchung Jesu zeigen wir, wie der Griff nach schnellen Lösungen scheitert und warum wahre Veränderung Geduld braucht. Christlicher Glaube bedeutet nicht, das Heil zu erzwingen, sondern im Vertrauen zu wachsen – begleitet, getragen und ausgerichtet auf die Vollendung.
Am Beispiel der Versuchung Jesu zeigen wir, wie der Griff nach schnellen Lösungen scheitert und warum wahre Veränderung Geduld braucht. Christlicher Glaube bedeutet nicht, das Heil zu erzwingen, sondern im Vertrauen zu wachsen – begleitet, getragen und ausgerichtet auf die Vollendung.
8 Minuten
In dieser Folge fragen wir: Wie kann Eschatologie zur Lebensweise werden – und wo lauern Gefahren?
Im Blick auf die Theologie von Rudolf Bultmann zeigen wir, wie eine radikal auf den Moment reduzierte Deutung soziale Verantwortung ausblenden kann. Demgegenüber betont Jürgen Moltmann die Hoffnung als Kraft zur Weltgestaltung.
Zwischen politischer Theologie, Revolutionsgedanken und christlichem Maßstab suchen wir nach einer Haltung, die aus der Zukunft Gottes heraus das Heute verantwortungsvoll prägt.
Im Blick auf die Theologie von Rudolf Bultmann zeigen wir, wie eine radikal auf den Moment reduzierte Deutung soziale Verantwortung ausblenden kann. Demgegenüber betont Jürgen Moltmann die Hoffnung als Kraft zur Weltgestaltung.
Zwischen politischer Theologie, Revolutionsgedanken und christlichem Maßstab suchen wir nach einer Haltung, die aus der Zukunft Gottes heraus das Heute verantwortungsvoll prägt.
6 Minuten
In dieser Folge gehen wir der Frage nach: Was geschieht am Ende der Welt – Zerstörung oder Vollendung?
Ausgehend von theologischen Überlegungen und der spannenden Zeitdeutung von C. H. Dodd sprechen wir darüber, warum Christus nicht das Ende, sondern die Mitte der Geschichte ist. Zwischen bereits angebrochenem Reich Gottes und seiner Vollendung leben wir in einer entscheidenden Zwischenzeit.
Was wir über das „Wie“ kaum wissen, fordert uns im Hier und Jetzt umso mehr heraus.
Ausgehend von theologischen Überlegungen und der spannenden Zeitdeutung von C. H. Dodd sprechen wir darüber, warum Christus nicht das Ende, sondern die Mitte der Geschichte ist. Zwischen bereits angebrochenem Reich Gottes und seiner Vollendung leben wir in einer entscheidenden Zwischenzeit.
Was wir über das „Wie“ kaum wissen, fordert uns im Hier und Jetzt umso mehr heraus.
6 Minuten
In dieser Folge tauchen wir tiefer in die Spannung zwischen dem bereits gegenwärtigen und dem noch kommenden Reich Gottes ein.
Ausgehend vom Neuen Testament – in dem der Begriff 122-mal erscheint – fragen wir: Was ist das Reich Gottes eigentlich? Ist es eine innere Wirklichkeit, ein zukünftiges Ereignis oder Jesus selbst?
Anhand der Evangelien nach Matthäus, Markus und Lukas entdecken wir, wie Naherwartung, Hoffnung und Sendung zusammengehören – und warum diese Spannung bis heute bleibt.
Ausgehend vom Neuen Testament – in dem der Begriff 122-mal erscheint – fragen wir: Was ist das Reich Gottes eigentlich? Ist es eine innere Wirklichkeit, ein zukünftiges Ereignis oder Jesus selbst?
Anhand der Evangelien nach Matthäus, Markus und Lukas entdecken wir, wie Naherwartung, Hoffnung und Sendung zusammengehören – und warum diese Spannung bis heute bleibt.
7 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über die Faszination der Eschatologie – die Lehre von den „letzten Dingen“. Ausgehend von einem Buch von Josef Ratzinger (Benedikt XVI) tauchen wir ein in die Frage, was sich hinter diesem großen theologischen Themenfeld verbirgt.
Zwischen dem bereits gegenwärtigen Reich Gottes und seiner künftigen Vollendung entfaltet sich eine spannende Perspektive auf Glaube, Geschichte und Hoffnung. Eine Einladung, die christliche Erwartung neu zu entdecken – zwischen Freude, Ernst und der Frage nach der Zukunft.
Zwischen dem bereits gegenwärtigen Reich Gottes und seiner künftigen Vollendung entfaltet sich eine spannende Perspektive auf Glaube, Geschichte und Hoffnung. Eine Einladung, die christliche Erwartung neu zu entdecken – zwischen Freude, Ernst und der Frage nach der Zukunft.
6 Minuten
Wir starten in die diesjährige Fastenimpulse – und wagen uns an ein etwas ungewöhnliches Thema:
Eschatologie, also die „letzten Dinge“ (Tod, Himmel, Gericht, Ewigkeit, ...).
Warum gerade jetzt? Und warum kann dieses Thema sogar Hoffnung schenken?
Darum geht’s in dieser Folge:
Auftakt unserer Fastenimpulse
Warum wir uns mit Tod & Ewigkeit beschäftigen
Persönliche Zugänge zum Thema
Ausblick auf die nächsten Folgen
Eine Frage für dich: Was löst das Thema „letzte Dinge“ bei dir aus – eher Angst, Neugier oder Hoffnung?
Lass es uns gerne wissen!
In den nächsten Folgen klären wir Schritt für Schritt Grundlagen und Grundbegriffe der Eschatologie.
Eschatologie, also die „letzten Dinge“ (Tod, Himmel, Gericht, Ewigkeit, ...).
Warum gerade jetzt? Und warum kann dieses Thema sogar Hoffnung schenken?
Darum geht’s in dieser Folge:
Auftakt unserer Fastenimpulse
Warum wir uns mit Tod & Ewigkeit beschäftigen
Persönliche Zugänge zum Thema
Ausblick auf die nächsten Folgen
Eine Frage für dich: Was löst das Thema „letzte Dinge“ bei dir aus – eher Angst, Neugier oder Hoffnung?
Lass es uns gerne wissen!
In den nächsten Folgen klären wir Schritt für Schritt Grundlagen und Grundbegriffe der Eschatologie.
8 Minuten
Bist du bereit deine Hände zu öffnen?
6 Minuten
Wie gehst du mit Leiden und Sterben am Karfreitag um?