In dieser besonderen Folge von Auf einen Chai möchte ich dich zu einer Meditation einladen, die dich zurück in die Freude führt – nicht in die Freude, die davon abhängig ist, dass im Außen alles perfekt läuft, sondern in die Freude, die bereits in dir existiert und an die du dich immer wieder erinnern darfst.
Gemeinsam lassen wir für einen Moment all das leiser werden, was sich im Alltag darüberlegt: Erwartungen, Sorgen, Druck, Vergleiche und das Gefühl, ständig funktionieren zu müssen.
Ich lade dich dazu ein, dich an die kleinen und großen Momente zu erinnern, in denen du dich wirklich lebendig gefühlt hast, und wieder wahrzunehmen, wo Freude in deinem Körper spürbar wird.
Dabei begegnen wir auch deinem inneren Kind und der Frage, was dir eigentlich Freude macht, wenn Leistung, Vernunft und Erwartungen einmal keine Rolle spielen.
Als Symbol begleitet uns in dieser Meditation Lakshmi, die in der hinduistischen Tradition unter anderem mit Fülle, Glück und Schönheit verbunden wird. Für mich erinnert sie daran, dass Fülle nicht immer bedeutet, mehr zu besitzen oder das nächste Ziel zu erreichen, sondern auch darin liegen kann, wahrzunehmen und zu empfangen, was längst da ist.
Mit dem Bild eines sich öffnenden Lotus darfst du dich wieder für diese Fülle, für Schönheit, Lebendigkeit und Freude öffnen.
Vielleicht nimmst du aus dieser Meditation vor allem die Erinnerung mit, dass du dir Freude nicht verdienen musst, dass dein Leben nicht erst perfekt sein muss, bevor du es genießen darfst, und dass Freude nicht auf morgen warten muss.
Vielleicht braucht sie manchmal nur ein wenig mehr Raum und unsere Aufmerksamkeit.
Und so möchte ich dir am Ende dieser Folge eine ganz einfache Frage mitgeben: Was macht mir heute Freude?
be in bliss
Deine Sunayana
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