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KUNSTBLICK Artists Archiv

37 Episoden
9 Minuten
Seid ihr vielleicht gerade in Tokio? Denn dort stellt Flavia Mazzanti gerade ihre Werke aus. Wenn ihr nicht in Japan seid macht ́s aber auch nichts - hallo und Herzlich Willkommen zu Kunstblick Aritsts, am Mirkrophon begrüßt Euch Andreas Maurer Die Multimediakünstlerin Flavia Mazzanti pendelt zwischen Wien und São Paulo. Mittels digitaler Kunst, immersiver Technologie und experimenteller Animation untersucht sie die Beziehung zwischen dem Körper und seiner physischen und sozialen Umgebung. . Postanthropozentrismus trifft dabei auf Posthumanismus und eröffnet neue Perspektiven. 2023 war Flavia in der 30 Under 30-Liste von Forbes aufgeführt. Sie hat auch schon das Startstipendium für Medienkunst sowie den Gustav-Peichl-Preis für Architekturzeichnung erhalten. Ihre Werke wurden bereits auf zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen und Festivals gezeigt - darunter dem Ars Electronica Festival, dem Digital Arts Festival Zürich oder dem Athens Digital Arts Festival in Griechenland. Flavias Werke sind zudem Teil in den Sammlungen des Wiener Museums, der Kunstgalerie Room of Fine Arts in Graz und verschiedenen Privatsammlungen zu finden. Und natürlich in unserer Kunstblick-Auktion. Über ihr Werk erzählt uns Flavia jetzt selbst - Viel Vergnügen.

Andreas Werner

11 Minuten
Bei seiner Ausstellungshistorie muss man schon ganz schon lange scrollen. So wurde er schon mit Anerkennungspreis für Bildende Kunst des Landes Niederösterreich und mit dem MUSA Preis für junge Kunst der Stadt Wien ausgezeichnet. Ebenso mit dem Landesstipendium des Landes Sachsen-Anhalt. Auch Hauptpreisträger des STRABAG – ART AWARD, der Preis der Bundeshauptstadt Wien Österreichischen Grafikwettbewerb finden sich auf dieser Liste. Da wollten wir natürlich mehr wissen - Andreas Maurer sagt Hallo und Herzlich Willkommen zu dieser Kunstblick Artists Folge über Andreas Werner. Geboren in der ehemaligen DDR hat Andreas dann an der Universität für angewandte Kunst freie Grafik und Druckgrafik studiert, später besuchte er die Meisterklasse für Grafik und druckgrafische Techniken bei Gunter Damisch an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Kaum den Abschluss in der Tasche gabs auch schon die erste museale Soloshow in der Kunsthalle Krems. Kürzlich waren seine Arbeiten in der Galerie Krinzinger in der Seilerstätte in Wien zu sehen und in der Hauptausstellung des Steirischen Herbstes in der Neuen Galerie in Graz . Andreas Werner arbeitet primär im Medium der Zeichnung. Gekonnt versteht er es, die Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten, die das Medium bietet, einzusetzen und in neue Bedeutungsgefüge zu überführen. Seine​ enigmatischen Konfigurationen oszillieren zwischen Architektur und Skulptur, Rakete und Roboter und sind getragen von der Stimmung dystopischer Fiktionen. Fremdartig und vertraut wirken seine technoiden Monumente - fast so, als könnten sie aus einer fernen Zukunft genauso stammen wie aus einer archaischen Vergangenheit. In den nächsten Minuten sind wir zusammen mit Andreas Werner aber erstmal ganz in der Gegenwart - also, viel Vergnügen.

Markus Tozzer

9 Minuten
Die rohe Ehrlichkeit und emotionale Ausdrucksweise lernte er vonden Malereien seines Vaters. Dazu schöpft er Inspiration aus der Musik - Punk, Blues und Jazz - die ihn während des Arbeitens oft musikalisch begleiten. Die Rede ist von dem österreichischen Künstler Markus Tozzer. Bekannt ist er vor allem für seine intuitive Arbeitsweise. Das Ergebnis sind expressive, ja farbintensive Werke, die eine Vielzahl von Medien kombinieren - wie Öl- und Acrylfarben, Sprühlack und Ölpastelle. Hallo und Herzlich Willkommen zu einer neuen Kunstblick Artist Folge sagt Andreas Maurer. Und so viel schon vorne weg: Markus Tozzers Arbeiten sind nicht ganz einfach zu beschreiben, das hat er in unserem Gespräch auch selbst betont. Sein künstlerischer Fokus liegt darauf, ausdrucksstarke und persönliche Malereien und Zeichnungen zu schaffen, die sich oft mit existenziellen Fragen zu Leben und Tod humorvoll und doch authentisch auseinandersetzen. Getrieben von inneren Konflikten und rastlos im Umgang mit Themen wie Spiritualität, Mystik und Gesellschaftskritik finden sich Hinweise und Symbole zu solch Thematiken immer wieder in Markus Werken - die waren u.a. auf auch gleich mehreren Ausgaben der Wiener Parallel Messe zu sehen. Markus Stil ist aber auch von Künstlern wie Jean-Michel Basquiat, Francis Bacon oder den europäischen Expressionisten inspiriert. Also einfach drauf einlassen - Viel Vergnügen.
8 Minuten
Sie bringt unsere Vorstellung von Raum ins Wanken. Anna-Maria Bogner setzt sich in ihrer Arbeit mit unserer Raumwahrnehmung auseinander. Sie baut dabei auf die Tatsache, dass der Mensch den an sich unendlichen Raum eingrenzt und ordnet, kulturelle und soziale Gegebenheiten bestimmen seine Erfahrung. Wie sehen wir einen Raum? Was begrenzt ihn, hält ihn in der Angel? Oder könnten wir ihnauch anders wahrnehmen? Andreas Maurer sagt Hallo und Herzlich Willkommen zu einer Kunstblick Artist Folge in der die gewohnten Wahrnehmungsmuster von Raum durchbrochen werden. Anna-Maria Bogner ist Preisträgerin des RLB Kunstpreises sowie Förderpreises Valerie und Prof. Kurt M. Schulz-Schönhausen. Zudem nahm sie an Artist in Residency Programmen in den Niederlande, USA und Bulgarien, teil, erst vor kurzem waren Arbeiten von ihr im Rahmen der Parallel Editions im ehemaligen ORF Funkhaus in Wien zu sehen. Anna Maria Bogners Installationen, Objekte, Zeichnungen und Fotografien irritieren und sensibilisieren für neue mögliche Auffassungen von Raum und Räumlichkeit und widmen sich Fragestellungen nach Raumaneignung, Raumgrenzen und Zwischenräumen. Der folgende Podcast-Raum gehört daher ganz ihr. Viel Vergnügen.
8 Minuten
Am Anfang ihrer Bildfindung steht stets die Frage: Was passiert wenn...? heraus kommt dann eine ungewohnte und ungewöhnliche Bildsprache, die irritiert und berührt gleichermaßen. Franziska Reinbothe ist Trägerin des Wilhelm-Morgner-Stipendiums und war für den Kunstpreis der Rostocker Kunsthalle nominiert. Franziskas Werke befinden sich in der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland sowie in der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Vergangenes Jahr hat Franziska ihre Kunst bei einer Residency auf Mallorca weiterentwickelt. Aktuell ist sie Vertretungsprofessorin für Malerei/Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Stehts geht es Franziska um das Bild an sich und um die Frage: Was ist oder konstituiert überhaupt ein Gemälde – physisch und konzeptuell? Bekannt ist sie vor allem durch ihre sogenannten „Umformungen“. Dabei malträtiert sie – teilweise mit scheinbar brachialer Gewalt – die bemalte Leinwand und den formgebenden Keilrahmen. Die Bilder werden auseinandergenommen, gefaltet, geschnitten, auf links gedreht, gebrochen. Zerstörung als Schöpfungsakt. Überhaupt erforscht sie den Übergang der zweidimensionalen Bildfläche zum dreidimensionalen Bildobjekt. So auch bei dem Objekt, das sie uns für die Kunstblick Auktionen gegeben hat. Über einen Keilrahmen hat sie dabei weiche, durchsichtige Chiffon-Stoffe gespannt. Bei dem Werk handelt es sich eigentlich um zwei Vorgängerwerke, die Franziska geöffnet und wieder miteinander verbunden hat. Verschiedene Leinwände wurden da zusammengenäht. Verletztes scheint wieder heil, Wunden mit Pastellfarben gekittet. "Beide alleine haben mir nicht gefallen" hat mir Franziska damals in ihrem Atelier in Leipzig verraten, "...aber jetzt ist die Arbeit für mich stimmig". So die Künstlerin, die uns in unserer neuen Folge mehr darüber erzählt. Viel vergnügen.

Simon Reitmann

8 Minuten
Ob in Stadtstrukturen, im Supermarkt oder auf einer verschwitzten Studentenparty - In seinen Arbeiten versucht Simon Reitmann das alltägliche Leben, das rund um ihn passiert, festzuhalten und zu verarbeiten. Dazu nimmt er ganz nebenbei Eindrücke auf, die er in seine Werke einfließen lässt. Alles wird hinterfragt, zerlegt und neu zusammengesetzt - bis dann Kunst entsteht oder eben ein Kunstblick Podcast. Hallo und Herzlich Wilkommen zu einer neuen Artists Episode, am Mikrophon: Andreas Maurer. Simon Reitmann ist in der Steiermark geboren, in Oberösterreich aufgewachsen und lebt aktuell in Wien. Nach Studien in Graz, Linz und Wien hat er das Ortweinstipendium erhalten. Residency`s führen ihn nach Ungarn, Deutschland und Italien. Simons Werke zeichnen sich durch klare Formen und Dynamik aus, und daher sind sie auch schon in bedeutenden Sammlungen zu finden - wie der Neuen Galerie Graz, der Kunstsammlung Oberösterreich oder der Sammlung Kürbis Wies. Wahrscheinlich, weil Simon Reitmann eine Formensprache gefunden hat, die alltägliche Inspirationen mit humorvollen und zugleich ernsten Fragestellungen verbindet. So auch bei Blub - jenem Werk, das er uns für die Kunstblick Auktion gegeben hat. Viel Vergnügen!
7 Minuten
Flower Power darf man bei John Petschingers Arbeiten ruhig sagen. Denn eine Blume, bzw. ein wiederkehrendes florales Element ist mittlerweile zu seiner Signatur, seinem Markenzeichen geworden. John’s Arbeiten zeichnen sich aber nicht nur durch ihre lebendige Farbpalette undausdrucksstarke Gestaltung aus. Der gebürtige Burgenländer hat eine ganz eigene Herangehensweise entwickelt, bei der er vielfältige Kontraste miteinander verbindet. Oft dienen ihmMetallplattenals Bildträger, auf denen John Collagen, Acrylfarben und Kunstharze kombiniert. John hat bereits auf der Art Austria in Salzburg, der Art at the Park in Wien, in Berlin, Kitzbühl oder Frankfurt ausgestellt. Beeindruckend war auch seine Solo-Show in der Gerald Hartinger in Wien im vergangenen Jahr. Neben der Malerei widmet sich John Petschinger aber auch anderen Medien wie der Fotografie, in der er seine Ansichten und Gedanken weiter entwickelt und seinen Schaffensprozess beim Malen bewusst unterbricht. Eben als würde man kurz an einer Blume riechen und dabei Schönheit und Kunst, Leben und Vergänglichkeit gleichzeitig einatmen. Mein Name ist Andreas Maurer, und ich wünsche Euch viel Vergnügen mit dieser Kunstblick Artist Folge
11 Minuten
Viola Volando. Violett im Flug. Nicht allein die Farbe fliegt, auch das Wort selbst fliegt auf und fliegend verwandelt es sich. Fliegend möchte es eine Zeichnung werden. Über das Lesen ist Natalie Neumaier zur Zeichnung gekommen. Und fragt man die junge Wiener Künstlerin nach ihrem Arbeitsprozess, erzählt sie als erstes meistens von den vielen Büchern, die sie liest. Dieses "Angestoßenwerden" ist es auch, das Natalies Arbeiten so interessant macht. Tragen sie doch alle auf irgendeine Art und Weise Spuren in sich. Manche von Texten, andere von verschlungenen Figuren, die wie schlingenartige Schriftmuster wirken. Herzlich willkommen zu einer neuen Kunstblick Artist Folge. Am Mikrofon Andreas Maurer. Natalie Neumaier wurde 1986 in Wien geboren. Hier lebt und arbeitet sie auch. Studiert hat sie Germanistik und Bildende Kunst an der Uni Wien, der Akademie der Bildenden Künste in Wien und an der Kunsthochschule Weißensee in Berlin. 2024 erschien ihr Katalog Viola Volando im Passagen Verlag in Wien. Ihre Werke hat Natalie unter anderem schon in der MUSA, der Startgalerie des Wien-Museums, gezeigt. Ebenso in Ithaca in den USA oder in Paris, Frankreich. Vielleicht ist alles Zeichnung, hat Natalie Neumaier einmal in einem Interview über ihre Arbeit gemeint. Und wirklich, egal ob sich die Künstlerin Text oder Zeichnung widmet, irgendwie sind in beiden Medien immer Spuren, Splitter des jeweils anderen enthalten. Viel Vergnügen.

Titania Seidl

8 Minuten
Die Österreicherin Titania Seidl schafft spannende Arbeiten, die zwischen Figuration und Abstraktion pendeln. Mit eigens kreierten Texten ergänzt, erschafft sie in ihren narrativen Werken eine bildliche Erzählform, die viel Spielraum für Interpretation zulässt. Hallo zu einer neuen Kunstblick-Artist Folge sagt Sascha Worrich. Eine Folge in der wir Euch die 36-jährige Titania Seidl vorstellen. In ihrer künstlerischen Arbeit setzt sie sich mit dem Verhältnis von Abbild und Realität und der Konstruktion des weiblichen Selbst auseinander. 2023 sie das Staatsstipendium für bildende Kunst, 2024 war sie Artist in Residence bei CCA Andratx. Titania hat an der Newcastle University in England und an der Universität für Angewandte Kunst in Wien studiert – dort, also in Wien, hat sie auch auch als Senior Artist Malerei unterrichtet. Zusammen mit dem Künstler Lukas Thaler betreibt sie das kuratorische Projekt MAUVE. Neben Ausstellungen u.a. in der Galerie Kandl oder der Daihatsu Rooftop Gallery in Wien waren Titanias Werke in Lissabon und Bratislava zusehen. Was sie uns für die Kunstblick Auktion gegeben hat, das stellt sie Euch in den kommenden Minuten vor. Viel Vergnügen.

Eva Yurkova

8 Minuten
Sie erfasst ihre Umwelt durch konkrete wie auch abstrahierte Naturmotive – und erschafft sie neu. So beschreibt die Künstlerin Eva Yurkova selbst ihre Arbeit. In ihrer künstlerischen Praxis beschäftigt sich die gebürtige Tschechin mit Fragen nach Körper und Identität – und das vor allem mit tagebuchartigen Zeichnungen und dem Medium der Druckgrafik. Die ständige technologische Neuerfindung in ihrem Werk führte zur Schaffung neuer visueller Codes, die abstrahierte Zeichnung und Figuration miteinander verbinden. Herzlich Willkommen, zu einer neuen Kunstblick Artists Folge sagt: Sascha Worrich. Der Aspekt der Reproduktion, die physische Arbeit und die Auseinandersetzung mit einem Körper sind thematische und inhaltliche Bezugspunkte für die Arbeit von Eva Yurkova. Ausgestellt hat sie u.a. bereits in der Galerie Ernst Hilger in Wien oder auf der Parallel- Kunstmesse. Arbeiten von Eva Yurkova wurden auch in Deutschland gezeigt – vor einigen Jahren hat sie auch für Ö1 die Grafik des Monats gestaltet. In den folgenden Minuten spricht sie über ihre Arbeit für die Kunstblick-Auktion...auf Englisch. Daher: Enjoy!
9 Minuten
Würdet ihr Euch ein selbst gemaltes Bild auf den Rücken tätowieren lassen? Der Künstler Christoph Hinterhuber hat ́s gemacht. Was es damit auf sich hat, erzählt er uns in der folgenden Kunstblick-Artists Folge. Hallo und herzlich Willkommen, am Mikrophon: Sascha Worrich. Christoph Hinterhuber hat an der Akademie der Bildenden Künste Wien bei Arnulf Rainer und Peter Kogler Malerei und Neue Technologien studiert. Danach lebte er vorwiegend in Wien und Berlin. Längere Arbeitsaufenthalte führten ihn nach Chicago, Grenoble, Kairo, Melbourne, Mexiko-Stadt, Moskau, Nantes, Paliano, Paris, Rom und St. Petersburg. Seit knapp 20 Jahren hat Christoph nun seinen festen Wohnsitz in Innsbruck gefunden. Arbeit von Christoph waren bereits in Österreich, Italien, Australien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, England, Frankreich, Griechenland, Irland, Litauen, Norwegen, Polen, Russland und den USA zu sehen. 2001 hat er bei der 8.Internationalen Cairo Biennale vertreten. Christoph ist Mitglied der Wiener Secession, wo er sogar einmal Vorstand war – sowie Mitglied der Tiroler Künstlerschaft. Seit 2011 ist er zudem im Fachbeirat des Künstlerhauses Schloss Büchsenhausen in Innsbruck. Aber zurück zu seiner Kunst und natürlich seinem Rücken-Tattoo: Christoph Hinterhuber arbeitet mit einem stark konzeptuellen und vom Digitalen geprägten Ansatz. Sein Werk fokussiert aus verschiedenen Blickwinkeln Fragen der Abstraktion und des Raums. Miteinander verwoben werden Bildräume, Handlungsräume, digitaler und virtueller Raum, semiotischer Raum, architektonischer Raum, Sprachraum, Klangraum, öffentlicher Raum, soziale, kognitive und historische Räume. Bis dann ein Raum in den anderen greift, oder ein Bild sich am Rücken des Künstlers fortsetzt. Mehr erzählt er nun aber selbst. Viel Vergnügen.
9 Minuten
Er ist ein „geistreicher Naturforscher der menschlichen Psyche“ – das hat einmal ein Bekannter von Maximilian Matuschka über den Künstler und seine Arbeit gesagt. Und: Recht hat er. Denn in Maximilians Arbeiten ziehen uns kleinste Details automatisch in die Bilder hinein und zwingen uns zu ‚sehen‘, was vor uns liegt. Seit 2005 zeichnet der Autodidakt belgischer Nationalität Max sein Alter- Ego Phileas. Gespickt mit kulturellen Referenzen und viel Witz sind in den letzten Jahren sogenannte „Pigment-Assoziationen“ entstanden, in der sich Maximilian ganz dem Flow der Zeichnung hingibt. Dreh- und Angelpunkt dieser Arbeiten, die für den Künstler und Kunsthändler auch Seelentherapie sind, ist dabei immer die menschliche Psyche. Griechische Mythologie trifft dabei auf Freud, lustiges Comic auf welterklärende Wissenschaft. Mehr erzählt uns Maximilian Matuschka gleich selbst. Viel Vergnügen.

Fabian Köttl

8 Minuten
„Wir sind erst vor kurzem eingezogen, entschuldige, wenn es ein bisschen ausschaut.“ So hat mich Fabian Köttl in seinem Atelier in Wien begrüßt. Gemerkt hat man den Umzug allerdings nicht - sicher, einige Bilder stehen eingepackt an der Wand, aber es riecht bereits nach Farbe und Terpentin. An der Wand hängt auch schon die nächste Arbeit des fleißigen Künstlers. Herzlich Willkommen und Hallo zu einer neuen Kunstblick Artists Folge, sagt Andreas Maurer, wobei Fabian eigentlich gar nicht als Artist, als Künstler begonnen hat. 1996 in Vöcklabruck, in Oberösterreich geboren hat Fabian erstmal eine Lehre als Verkäufer in einem Baumarkt absolviert. Nach dem Zivildienst ging es für den Großgewachsenen mit den wilden Haaren erstmal nach Wien - um neue Erfahrungen zu sammeln, wie er sagt. Nach einer kurzen Ausbildung zum Mediendesigner hat sich Fabian dann an der Akademie der bildenden Künste beworben - und wurde angenommen. Sieben Jahre hat er bei Daniel Richter studiert, erst vor kurzem wurden Werke von ihm im Schlossmuseum Linz gezeigt, nächstes Jahr gibt es eine Solo Show in der AG18 Galerie im 1. Bezirk in Wien - den Rest erzählt er Euch in den nächsten Minuten aber am besten selbst. Viel Vergnügen.
7 Minuten
Manchmal überholt einen die Biografie selbst - denn in Zusammenarbeit mit der Secession hat die Maria Lassnig Stiftung erstmals ein Reisestipendium für Kunstschaffende ausgelobt. Dabei geht es vorrangig um die Förderung professioneller Weiterentwicklung. Dieses Jahr hat sich die Jury für Violetta Ehnsperg entschieden, die wir Euch in dieser Kunstblick Artists Folge vorstellen dürfen. Hallo und Herzlich Willkommen sagt Andreas Maurer. Violetta Ehnsperg - 1991 in Graz geboren - verwebt in ihrer Kunst nicht nur Farben oder textiles Material miteinander, sondern auch ihre binationale Herkunft und Biografie. Schon früh begann Violetta Mode zu entwerfen und führte sogar ihr eigenes Label. Und egal ob aufregende Farb-Malerei oder verwobenes Textil - „Die Themen des ‚Knüpfens‘ und ‚Verknüpfens‘ ziehen sich wie ein roter Faden durch ihr künstlerisches Schaffen, meint Violetta selbst. Immer geht es ihr um das Sichtbarmachen des eigentlich Nicht-Sichtbaren, dem Inneren, dem Empfinden. Dynamik, Sinnlichkeit und Geheimnisvolles finden so Ausdruck in abstrakter Form und Struktur. In ihrer Malerei treffen Ernsthaftigkeit und Heiterkeit aufeinander, ebenso ​Sehnsucht und Lebensfreude. „Kunst stillt auch Sehnsucht“ – ist die Künstlerin überzeugt. Stets möchte sie daher Verbindungen herstellen und Bedeutungsebenen miteinander verweben – eben durch das Zusammenfügen verschiedener Farben, Textilien, dem Verknüpfen von Erinnerungen und Emotionen oder durch Knüpfen neuer Beziehungen.

Maria Legat

11 Minuten
Anerkennungspreis für bildende Kunst des Landes Niederösterreich. Staatsstipendium für Bildende Kunst. Kulturpreis des Landes Kärnten. ArtStart Stipendium der Akademie der bildenden Künste. Preis der Gesellschaft der Freunde der bildenden Künste... und und und...​ Die Kärtnerin Maria Legat hat mit ihren 34 Jahren nicht nur eine beeindruckende Menge an Preise ergattert, sie kann auch eine beeindruckende Ausstellungs-Vita vorweisen: Von der Galerie La Patinoire Royal; Brüssel über die Wiener Galerie 3 bis hin zum Belvedere, dem Strabag Kunstforum oder der Spark Art Fair. Sascha Worrich sagt Hallo und Herzlich Willkommen zu einer neuen Kunstblick Artists Folge mit Maria Legat. Geboren 1980 in Villach ging Maria dann nach Wien. Dort hat sie an der Akademie der bildenden Künste u.a. bei Daniel Richter studiert. Ihre feinen und feinsinnigen Arbeiten - meistens mit Farbe auf Leinen ausgeführt - beschäftigen sich vor allem mit Literatur und Widerstand. Seit einigen Jahren erweitern raumgreifende Skulpturen ihr Oevre - das erzählt sie uns aber am besten selbst. Viel Vergnügen.