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Herrscherlogik Archiv

105 Episoden
9 Minuten
️ Herrscherlogik Sonderlevel: Früher war alles besser? Tiberius über einfache Antworten in einer komplizierten Welt

Diese Woche läuft bei Herrscherlogik einiges anders. NASCHA und Leni haben es zeitlich nicht geschafft, gemeinsam vor dem Mikrofon zu sitzen. Und bevor hier jetzt irgendjemand auf die Idee kommt, Level 100 ohne die beiden zu feiern, übernimmt lieber jemand anderes.

Tiberius.

In diesem kleinen Sonderlevel blickt unser digitaler Kurator noch einmal auf die letzte Folge zurück und nimmt sich eine Frage vor, die dort eher beiläufig gefallen ist:

„Wie schön wäre es eigentlich, dumm zu sein?“

Natürlich nicht ganz wörtlich gemeint. Es geht vielmehr darum, warum einfache Antworten manchmal so unfassbar angenehm wirken. Warum wir bei komplizierten gesellschaftlichen Problemen gerne einen einzigen Schuldigen suchen. Warum Gefühle real sein können, ohne dass die Erklärung dahinter automatisch richtig ist. Und warum der Satz „Früher war alles besser“ vielleicht manchmal weniger über die Vergangenheit aussagt als über unsere Erinnerung daran.

Denn wenn man als Kind durch den Quelle Katalog geblättert, auf Weihnachten gewartet und von einer PlayStation geträumt hat, waren Leitzinsen, Wirtschaftskrisen und gesellschaftliche Konflikte erstaunlicherweise ziemlich weit weg.

Tiberius spricht über Nostalgie, Fakten und Gefühle, einfache Weltbilder, gesellschaftliche Unsicherheit und die Schwierigkeit, auszuhalten, dass die richtige Antwort manchmal einfach lautet: „Es kommt darauf an.“

Eine kurze Zwischenfolge. Ein kleines Nachwort zu Level 99. Und der Beweis, dass sogar eine künstliche Intelligenz gelegentlich versuchen muss, Ordnung in das Herrscherlogik Chaos zu bringen.

NASCHA und Leni sind nächste Woche wieder da.

Zumindest ist das der Plan.

Themen dieser Folge

Nostalgie · Früher war alles besser · Fakten vs. Gefühle · einfache Antworten · gesellschaftliche Unsicherheit · Erinnerung · 90er Jahre · Social Media · politische Debatten · komplexe Probleme · Schuldzuweisungen · kritisches Denken · Tiberius · künstliche Intelligenz · Herrscherlogik

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Herrscherlogik Sonderlevel mit Tiberius.

Denn manchmal ist die Welt kompliziert.

Und manchmal wäre „Quelle: Vertrau mir, Bruder“ einfach angenehmer.
60 Minuten
️ Level 99: Wie schön wäre es, dumm zu sein? – Evangelion, Nostalgie & Fakten gegen Gefühle

Was passiert, wenn Najeh in einer Universitätsbibliothek eigentlich nur ein bisschen stöbern will und plötzlich ein theologisches Buch über Neon Genesis Evangelion findet?

Richtig. Herrscherlogik verliert bereits nach wenigen Minuten komplett die Kontrolle.

Najeh und Leni tauchen zunächst tief in Evangelion ein: religiöse Symbolik, philosophische Fragen, Hideaki Anno, die psychologischen Ebenen der Reihe und die Erkenntnis, dass offenbar nicht nur Najeh bereit ist, viel zu viel Lebenszeit in dieses Universum zu investieren. Natürlich dauert es nicht lange, bis auch One Piece, Mythologie und verlorene Zivilisationen irgendwie Teil des Gesprächs werden.  leni-najeh

Und dann kommt der vollkommen natürliche Herrscherlogik Themenwechsel:

„Wie schön wäre es eigentlich, einfach dumm zu sein?“

Nicht unbedingt dumm im klassischen Sinne. Sondern diese fast beneidenswerten Menschen, die mit absolutem Selbstbewusstsein eine sehr einfache Antwort auf eine sehr komplizierte Welt haben und danach zufrieden nach Hause gehen.

Während Najeh noch Studien, Zahlen und Statistiken heraussucht, reicht anderen offenbar ein TikTok Video und das gute alte: „Das war früher aber anders.“

Damit landen Najeh und Leni mitten in einer Diskussion über Fakten und Gefühle, politische Debatten, gesellschaftliche Unsicherheit und unsere romantisierte Erinnerung an die Vergangenheit.

Denn ja, Quelle, Karstadt, Neckermann Katalog, Super Nintendo und Weihnachten in den 90ern waren geil. Aber vielleicht war früher nicht unbedingt alles besser.

Vielleicht waren wir einfach Kinder und haben viele Probleme überhaupt nicht gesehen. 

Von dort geht es weiter zu der Frage, warum wir uns gesellschaftlich so gerne gegenseitig für unsere Lebensentscheidungen verurteilen. Kreuzfahrt oder Klimaschutz? Verbrenner oder Elektroauto? Fleisch oder vegan? Individuelle Verantwortung oder politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen?

Und selbstverständlich schaffen Najeh und Leni es, von Evangelion über gesellschaftliche Nostalgie, Klimapolitik und Ernährung am Ende bei Elektroautos und Akkutechnologie zu landen.

Oder wie Leni es selbst zusammenfasst:

„Boah, wir hatten aber eine wilde Mischung heute.“

Ja.

Willkommen bei Herrscherlogik.

Themen dieser Folge

Neon Genesis Evangelion · Hideaki Anno · Religion & Mythologie · One Piece · Theologie · Fakten vs. Gefühle · einfache Weltbilder · politische Diskussionen · Social Media · gesellschaftliche Unsicherheit · Nostalgie · „Früher war alles besser“ · Millennials · 90er Jahre · Quelle & Neckermann · Klimawandel · persönliche Verantwortung · CO₂ Fußabdruck · Kreuzfahrten · Ernährung · Fleischkonsum · Lobbyismus · Zuckersteuer · Elektromobilität · Verbrenner · Akkutechnologie · Herrscherlogik Chaos

Unterstützt wird Herrscherlogik von DUBBY

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Herrscherlogik – Ein Podcast mit Najeh & Leni.

Zwei Freunde. Viel zu viele Themen. Und diesmal eine Reise von Evangelion bis zum Elektroauto, die wirklich niemand so geplant hatte.
56 Minuten
️ Level 98: Zu alt für Aura, zu jung fürs Altersheim

Leni ist zurück! Nach drei Wochen Urlaub sitzt das Herrscherlogik Duo endlich wieder gemeinsam am Mikrofon. Und selbstverständlich dauert es keine fünf Minuten, bis Najeh und Leni feststellen, dass sie langsam in genau dem Alter angekommen sind, das sie früher selbst für uralt gehalten haben. Stiflers Mom ist plötzlich erschreckend nah, Najeh versucht bei Gen Z noch Aura zu farmen und irgendwo zwischen Millennials, DILFs und MILFs beginnt die erste existenzielle Krise.  leni-najeh (3)

Danach berichtet Leni von ihrer ersten AIDA Kreuzfahrt, von Florenz, Barcelona, Korsika, Menschenmassen, Flirtversuchen an der Bar und der Erkenntnis, dass ein Kreuzfahrtschiff offenbar auch eine schwimmende Partnerbörse sein kann. Anschließend folgt das komplette Kontrastprogramm: Fehmarn, Herbststurm, Fahrrad, Bücher, Häkeln, Ruhe und einfach mal nichts tun.

Und plötzlich wird es sogar erstaunlich nachdenklich. Warum fällt es uns eigentlich so schwer, nichts zu tun? Warum machen wir uns selbst so viel Druck? Wie schön kann es sein, einfach alleine zu sein, den eigenen Rhythmus zu finden und nicht ständig irgendjemandem gerecht werden zu müssen? Najeh und Leni sprechen darüber, wie sich ihre Einstellung zu Urlaub, Beziehungen und dem eigenen Leben verändert hat.  leni-najeh (3)

Aber keine Sorge, dieser seriöse Moment hält selbstverständlich nicht lange.

Denn irgendwann landen wir bei zukünftigen Reisen nach Skandinavien, schweigsamen Svens, imaginären Wikingerinnen und der realistischen Möglichkeit, dass Najeh bei einer gemeinsamen Japanreise versehentlich von der Yakuza adoptiert wird.

Kurz gesagt: Leni kommt aus dem Urlaub zurück und innerhalb von 54 Minuten ist wieder alles beim Alten.

Themen dieser Folge

Älterwerden · Millennials · Gen Z · Aura farmen · American Pie · DILF & MILF · AIDA · Kreuzfahrt · Florenz · Barcelona · Korsika · Fehmarn · Alleinreisen · Dating auf hoher See · Erholung · Nichtstun · Selbstfürsorge · Druck im Alltag · Beziehungen · Zukunftspläne · Skandinavien · Japan · Yakuza · Wikinger · Jordrit · kompletter Herrscherlogik Wahnsinn

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Herrscherlogik mit Najeh & Leni.

Zwei Freunde, viel zu viele Themen und diesmal die erschreckende Erkenntnis, dass wir langsam selbst in dem Alter sind, über das wir früher Witze gemacht haben.
29 Minuten
 Level 97 – Hass ist keine Meinung: Hate Speech & digitale Gewalt im Netz

Diesmal ist einiges anders bei Herrscherlogik: Leni genießt ihren wohlverdienten Urlaub und Najeh wagt sich zum ersten Mal alleine und als Videopodcast ans Mikrofon.

Und das Thema wird persönlich.

Was passiert eigentlich, wenn aus einer Meinungsverschiedenheit Beleidigungen werden? Wenn Menschen wegen ihres Geschlechts, ihrer Herkunft, Sexualität oder einer Behinderung angegriffen werden? Und wann wird aus einem dummen Kommentar tatsächliche digitale Gewalt?

Najeh spricht über eigene Erfahrungen mit Hasskommentaren, Gewaltandrohungen und menschenverachtenden Reaktionen in sozialen Netzwerken. Ausgangspunkt ist unter anderem die aktuelle Telekom Kampagne „Was sich liebt…“, die digitale Gewalt gegen Frauen und die Verharmlosung von Grenzüberschreitungen thematisiert. Telekom

Es geht um Hate Speech, Whataboutism, Cybermobbing, Anonymität und vermeintliche Anonymität im Netz, Bots, Kommentarspalten und die Verantwortung großer Plattformen. Aber auch um eine zentrale Frage: Wie schaffen wir es, miteinander zu streiten, ohne dabei den Menschen auf der anderen Seite zu vergessen?

Denn unterschiedliche Meinungen gehören zu einer offenen Gesellschaft. Beleidigungen, Bedrohungen und menschenverachtende Angriffe sind etwas anderes.

Und vielleicht ist die wichtigste Botschaft dieser Folge erstaunlich simpel:

Ihr müsst euch nicht alle mögen. Ihr müsst nicht einer Meinung sein. Aber seid fair zueinander.

Quellen & weiterführende Informationen

Deutsche Telekom, Gemeinsam #GegenHassImNetz und „Was sich liebt…“

Zur Kampagne der Deutschen Telekom

Bundeskriminalamt, #StopHate: gegen Hass und Hetze im Netz

Das BKA weist für 2024 unter anderem auf einen deutlichen Anstieg politisch motivierter Straftaten hin, die im oder mittels Internet begangen wurden. Bundeskriminalamt

Informationen des BKA zu Hass und Hetze im Netz

BKA, Zentrale Meldestelle für strafbare Inhalte im Internet

Informationen dazu, wann Hasskriminalität strafrechtlich relevant werden kann und welche Straftatbestände eine Rolle spielen können. Bundeskriminalamt

Zur Zentralen Meldestelle des BKA

HateAid, Informationen und Hilfe bei digitaler Gewalt

Tipps zu Shitstorms, Hate Speech, Selbstschutz, Counterspeech und digitaler Zivilcourage. HateAid

HateAid: Digitale Gewalt

Europäische Kommission, Digital Services Act

Der DSA verpflichtet Plattformen unter anderem dazu, leicht zugängliche Meldewege für illegale Inhalte und Beschwerdemöglichkeiten bereitzustellen. Digitale Strategie Europas

Informationen zum Digital Services Act

BKA, geschlechtsspezifisch gegen Frauen gerichtete Straftaten

Lagebilder und Informationen des BKA

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Herrscherlogik, diesmal solo mit Najeh.

Passt auf euch auf, lasst euch nicht unterkriegen und vor allem: Seid fair zueinander.
15 Minuten
Level 96: Von Schulfluren zu Messehallen – Die Geschichte der Conventions

Wie wird aus einem kleinen Treffen unter Fans plötzlich eine Veranstaltung mit hunderttausenden Besucher:innen?

Nachdem Najeh und Leni in Level 95 über ihre Erlebnisse auf der Gamescom gesprochen haben, übernimmt diesmal wieder Tiberius – und schaut sich an, wie die Convention-Kultur überhaupt entstanden ist.

Die Reise beginnt lange vor Anime, Gaming und Cosplay: bei frühen Science-Fiction-Fantreffen, Fanzines und kleinen Community-Treffen. Von dort geht es über die ersten deutschen Anime-Conventions der 90er bis zu Veranstaltungen wie AnimagiC, Connichi, DoKomi, FedCon, SPIEL Essen und Gamescom.

Dabei zeigt sich ein faszinierendes Muster: Viele der heute riesigen Events begannen erstaunlich klein. In Vereinsräumen, Kulturzentren, Volkshochschulen – oder sogar in Schulen. Aus ein paar Fans wurden Communities, aus Communities wurden Conventions und aus kleinen Treffen irgendwann komplette Messehallen.

Tiberius geht außerdem der Frage nach, was eine Convention eigentlich von einer klassischen Messe unterscheidet und warum gerade das Internet reale Fantreffen nicht überflüssig gemacht, sondern teilweise sogar noch wichtiger gemacht hat.

Denn am Ende geht es bei Conventions nicht nur um Spiele, Anime, Comics oder Merchandise.

Es geht darum, Menschen zu treffen, die verstehen, warum einem genau dieser eine völlig bekloppte Nerd-Kram so viel bedeutet.

Themen dieser Folge

Conventions · Fankultur · Science-Fiction · Worldcon · FedCon · Anime · Manga · AnimagiC · Connichi · DoKomi · Gamescom · SPIEL Essen · Comic-Conventions · Cosplay · Gaming · Fanzines · Community · Nerdkultur · Popkultur · Geschichte der Conventions

Herrscherlogik – diesmal mit Tiberius auf den Spuren einer einfachen Idee:

„Wäre doch eigentlich cool, wenn wir uns mal alle treffen würden.“

Und erstaunlich oft eskaliert es von dort aus völlig.
1 Stunde 9 Minuten
️Level 95: Gamescom 2026 – Indie-Liebe, AAA-Frust & völlige Eskalation

Nach dem kleinen Zwischenlevel ist es endlich soweit: Najeh und Leni waren auf der Gamescom 2026 – und natürlich haben sie einiges zu erzählen.

Dabei fällt das Fazit überraschend gemischt aus. Während gerade die Indie-Area mit kreativen Ideen, kleinen Studios und Spielen wie Sindaria oder Clutch ordentlich Eindruck hinterlassen hat, sorgen einige der großen Publisher eher für Ernüchterung. Besonders bei den kleineren Entwicklern hatten Najeh und Leni das Gefühl, dass dort noch richtig viel Leidenschaft und Mut zu neuen Ideen steckt.

Natürlich geht es auch um die Opening Night Live, deren Trailer-Auswahl Najeh eher mit Fragezeichen zurückgelassen hat, um riesige Messestände, Cosplay, koreanische Games, Pokémon- und Palworld-Konkurrenz, Nintendo, Xbox, Crytek, Hunt: Showdown, Final Fantasy XIV und die Frage, ob die großen Publisher eigentlich noch wissen, was ihre Community wirklich will.

Und dann wäre da noch die schiere Größe der Messe: lange Warteschlangen, volle Hallen und ein neuer Besucherrekord. Während der Fachbesuchertag für die beiden noch ziemlich entspannt war, sah es an den regulären Besuchertagen teilweise deutlich wilder aus.

Aber wäre es Herrscherlogik, wenn wir einfach nur über die Gamescom reden würden?

Natürlich nicht.

Bevor wir überhaupt richtig bei Gaming ankommen, landen wir erst einmal bei Dark Romance, künstlicher Intelligenz, Geralt und sehr fragwürdigen Übergängen. Unter anderem sprechen wir über die Bücher von Katelyn Erikson – und darüber, warum My Perfect Sin ausgerechnet für Najehs Masterarbeit interessant geworden ist. Und irgendwann diskutieren wir dann darüber, wie Pokémon wohl aussehen würde, wenn Attacken tatsächlich die Konsequenzen hätten, die ihre Namen vermuten lassen.

Kurz gesagt: Gamescom 2026 aus der Sicht von zwei Millennials, die gleichzeitig begeistert, überfordert und gelegentlich überzeugt davon sind, inzwischen zu alt für diesen Scheiß zu sein.

Themen dieser Folge

Gamescom 2026 · Opening Night Live · Indie-Games · AAA-Publisher · Clutch · Sindaria · Palworld · Pokémon · Nintendo · Xbox · Crytek · Hunt: Showdown · Final Fantasy XIV · Trading Card Games · Cosplay · Gaming-Trends · Besucherrekord · Dark Romance · Katelyn Erikson · My Perfect Sin · KI · Geralt · Herrscherlogik-Chaos

Die Bücher von Katelyn Erikson aus der Folge

Wie versprochen findet ihr hier die Bücher, über die wir in der Folge gesprochen haben. Keine bezahlte Werbung – wir haben sie einfach im Podcast erwähnt beziehungsweise sind irgendwie komplett in das Dark-Romance-Loch abgebogen.

Claimed

https://www.amazon.de/Claimed-Romance-SPIEGEL-Bestsellerautorin-limitiertem-Farbschnitt/dp/3492509495/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=W0XMSP9DUQFO&dib=eyJ2IjoiMSJ9.dJbPo3Dcq0Q0qfCuFFfAz0bR01tzls00VcUBq1mrxPwQbwDeiZaHs09zeLdL9pS0JNGPjPvgveU9tDXWtxGsjjdqbp5Hcz9Qh4tmv1f48o7sXr7CyBcV7L6BK1q_IE8954xZxx4JvV1Xa98oZrAV4NMXtS_MmH6UV8mdDR3GryindikGs5R5gVU4-viv-pXJamboX3Gc9k9FBNpq_WYYYGvZZBRQwqqhRIGmsUlglkc.VBrN4VcqPQYY04U4D1SFUIW8MSkV7PG4mNoKRjouvhc&dib_tag=se&keywords=Katelyn+Erikson&qid=1788457897&sprefix=katelyn+erikson%2Caps%2C89&sr=8-1

House of Hawke

https://www.amazon.de/House-Hawke-Tabu-Romance-aufregendes-Casino-Setting/dp/3734115183/ref=sr_1_4?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=W0XMSP9DUQFO&dib=eyJ2IjoiMSJ9.dJbPo3Dcq0Q0qfCuFFfAz0bR01tzls00VcUBq1mrxPwQbwDeiZaHs09zeLdL9pS0JNGPjPvgveU9tDXWtxGsjjdqbp5Hcz9Qh4tmv1f48o7sXr7CyBcV7L6BK1q_IE8954xZxx4JvV1Xa98oZrAV4NMXtS_MmH6UV8mdDR3GryindikGs5R5gVU4-viv-pXJamboX3Gc9k9FBNpq_WYYYGvZZBRQwqqhRIGmsUlglkc.VBrN4VcqPQYY04U4D1SFUIW8MSkV7PG4mNoKRjouvhc&dib_tag=se&keywords=Katelyn+Erikson&qid=1788457897&sprefix=katelyn+erikson%2Caps%2C89&sr=8-4

My Perfect Sin

https://www.amazon.de/Perfect-Sin-wunderschönem-limitierten-Farbschnitt/dp/3690286611/ref=sr_1_6?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=13KUADVUYN0GW&dib=eyJ2IjoiMSJ9.dJbPo3Dcq0Q0qfCuFFfAz0bR01tzls00VcUBq1mrxPwQbwDeiZaHs09zeLdL9pS0JNGPjPvgveU9tDXWtxGsjjdqbp5Hcz9Qh4tmv1f48o7sXr7CyBcV7L6BK1q_IE89H4L1gxsiBnY5DB_ypqbO7W4fOm6pOaSY1rGr81eAUT-ndikGs5R5gVU4-viv-pXJamboX3Gc9k9FBNpq_WYYYGvZZBRQwqqhRIGmsUlglkc.X14nVB3cCws3gex0R9f0iFJCHvIsMrpGicOWRlvwpP0&dib_tag=se&keywords=Katelyn+Erikson&qid=1788458273&sprefix=katelyn+erikson%2Caps%2C115&sr=8-6

Gerade My Perfect Sin spielt in dieser Folge eine besondere Rolle, weil Najeh das Buch auch aus sozialwissenschaftlicher Perspektive spannend findet: Was passiert eigentlich, wenn emotionale Bindung, Obsession und künstliche Intelligenz aufeinandertreffen?

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Herrscherlogik – Ein Podcast mit Najeh und Leni.

Zwei Freunde. Viel zu viele Themen. Und diesmal ziemlich viele Kilometer durch Kölner Messehallen.
3 Minuten
Zwischenlevel: Tiberius meldet sich von der Gamescom-Pause

Ihr habt euch gewundert, warum diesen Freitag keine neue reguläre Folge Herrscherlogik erschienen ist? Keine Sorge – Najeh und Leni sind nicht verschwunden. Sie treiben sich aktuell auf der Gamescom 2026 in Köln herum und haben es zwischen Messehallen, Terminen, neuen Spielen und vermutlich viel zu vielen Kilometern zu Fuß schlicht nicht geschafft, eine neue Folge aufzunehmen.

Also übernimmt für ein paar Minuten Tiberius das Mikrofon und erklärt, was los ist – und warum sich die kleine Pause lohnt.

Denn nächste Woche geht es weiter mit einer eigenen Gamescom-Folge: Najeh und Leni erzählen von ihren Eindrücken, Highlights, Spielen, Begegnungen und natürlich all den Dingen, die auf einer Gamescom wieder völlig anders gelaufen sind als geplant.

Nächste Woche: Herrscherlogik auf der Gamescom 2026

Bis dahin: Habt eine gute Zeit – und richtet euch schon einmal auf jede Menge Gaming, Geschichten und gepflegte Eskalation ein.

Herrscherlogik – Ein Podcast mit Najeh und Leni.
1 Stunde 5 Minuten
️Level 94: Habibi, wo bist du? Wie aus einer Sidequest Familie wurde ️

Wie wird aus einem Menschen, bei dem man sich beim ersten Treffen noch denkt: „Was ist das denn für ein Typ?“, irgendwann jemand, den man zur eigenen Familie zählt?

In Level 94 wird es persönlich. Najeh und Leni erzählen endlich einmal ausführlich, wie sie sich eigentlich kennengelernt haben, wie aus einem riesigen Freundeskreis irgendwann ihre ganz eigene Freundschaft entstand und warum diese Verbindung bis heute so viel ausgehalten hat. Von ersten Begegnungen über Geburtstage, gemeinsame Reisen und stundenlange Telefonate bis hin zu zerbrochenen Freundeskreisen, schwierigen Beziehungen und den Momenten, in denen man merkt: Diese Person bleibt.

Denn während andere Freundschaften kamen und gingen, entwickelte sich zwischen den beiden etwas, das vor allem auf einem Prinzip basiert: Geben und Nehmen ohne Buchhaltung. Nicht „Ich habe dir das geschenkt, also schuldest du mir jetzt etwas“, sondern gegenseitige Unterstützung, ehrliche Kommunikation und das Wissen, dass der andere da ist, wenn es wirklich darauf ankommt.

Besonders emotional wird es, als Najeh und Leni über ihre gemeinsame Zeit im Krankenhaus sprechen. Zwei Operationen kurz hintereinander, dasselbe Zimmer und ein halb benebelter Najeh, dessen Kreislauf nicht richtig mitspielen wollte – bis aus dem Flur ein sehr bekanntes „Habibi! Wo bist du?“ zu hören war. Spätestens danach war eigentlich klar: Diese Freundschaft lässt sich nicht mehr so einfach kündigen.

Aber natürlich wäre es nicht Herrscherlogik, wenn die beiden einfach eine Stunde konzentriert bei einem Thema bleiben würden.

Vorher erzählt Leni nämlich noch von ihrem Festival-Marathon zwischen M'era Luna und Summer Breeze, 1.300 Kilometern Roadtrip, kaputter Klimaanlage, fast 40 Grad im Auto und der Erkenntnis, dass Festivals mit Anfang 30 irgendwie mehr Regenerationszeit benötigen als früher. Daraus entsteht selbstverständlich direkt die Planung für Herrscherlogik – Rentner Edition auf dem Summer Breeze mit 70.

Außerdem gibt es Neuigkeiten: Herrscherlogik soll 2027 beim Podcastfestival in Recklinghausen live zu erleben sein. Die genaue Planung steht noch aus – aber Najeh und Leni freuen sich jetzt schon darauf, irgendwann gemeinsam mit euch eine Folge vor Publikum aufzunehmen.

Und dann haben wir noch etwas zu feiern:

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Ab sofort wird Herrscherlogik von DUBBY unterstützt!

DUBBY ist zuckerfreies Energy-Pulver zum Mischen mit Wasser – und spätestens als Leni die Anime-Collabs zu Solo Leveling, Chainsaw Man und Frieren entdeckt hat, war die Begeisterung endgültig da.

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Und wenn ihr DUBBY erstmal testen möchtet, schaut euch auch das Starter Sampler Pack an – perfekt, um verschiedene Sorten auszuprobieren und direkt mit einem Shaker loszulegen.

DUBBY mit U – nicht Dobby aus Harry Potter. Eine Socke bekommt ihr also leider nicht dazu.
23 Minuten
️ Level 93: Looksmaxxing – Wenn Selbstoptimierung zum Selbsthass wird

Wie viel Selbstoptimierung ist eigentlich noch gesund – und ab wann beginnt man, sich selbst nur noch als Ansammlung von Fehlern zu betrachten?

In Level 93 übernimmt Tiberius und ordnet das Thema Looksmaxxing noch einmal ausführlich ein. Aufbauend auf der Diskussion von Nascha und Leni aus Level 92 geht er der Frage nach, warum vor allem junge Männer zunehmend anfangen, ihr Aussehen zu vermessen, zu bewerten und permanent optimieren zu wollen.

Dabei geht es nicht nur um Hautpflege, Fitness oder eine neue Frisur. Tiberius schaut tiefer: auf Social Media, TikTok-Algorithmen, Schönheitsideale, männliche Unsicherheit, Einsamkeit und die Verbindung zu Blackpill- und Incel-Communities. Er erklärt, warum aus harmloser Körperpflege irgendwann Selbstüberwachung werden kann – und weshalb Begriffe wie „Mogging“, „Hunter Eyes“, „PSL-Skalen“ oder sogar „Subhuman“ weit mehr über ein problematisches Menschenbild aussagen als über tatsächliche Attraktivität.

Auch die gesellschaftliche Seite kommt nicht zu kurz. Denn Nascha und Leni haben selbst erlebt, wie unterschiedlich Menschen behandelt werden können, wenn sich ihr Aussehen stark verändert. Tiberius greift genau diesen Punkt auf: Attraktivität kann durchaus beeinflussen, wie wir wahrgenommen werden – aber daraus folgt nicht, dass unser Wert davon abhängt.

Besonders kritisch wird es bei extremen Methoden wie Bonesmashing, zwanghafter Körperkontrolle, radikaler Selbstoptimierung oder Schönheitsoperationen aus einem Gefühl heraus, grundsätzlich nicht gut genug zu sein. Tiberius erklärt, warum hinter solchen Trends oftmals nicht Oberflächlichkeit steckt, sondern Unsicherheit, Selbstwertprobleme und das Bedürfnis nach Anerkennung und Zugehörigkeit.

Eine Folge über Schönheit, Selbstwert, Männerbilder, gesellschaftlichen Druck und die Frage, was wir eigentlich glauben leisten zu müssen, um geliebt zu werden.

️ Triggerwarnung: In dieser Folge sprechen wir über Körperbild, Essstörungen, Selbsthass, psychische Belastungen, Schönheitsoperationen und selbstverletzende beziehungsweise gesundheitlich riskante Praktiken. Wenn euch diese Themen belasten, passt bitte gut auf euch auf. Hilfsangebote und Beratungsstellen findet ihr in der Beschreibung dieser Folge.

Herrscherlogik – Level 93: Looksmaxxing – Wenn Selbstoptimierung zum Selbsthass wird

„Pflegt euch. Verändert euch, wenn ihr das möchtet. Aber gebt keinem Algorithmus und keiner Bewertungsskala die Macht, euren Wert festzulegen.“
1 Stunde 8 Minuten
Level 92 – Looksmaxxing: Zwischen Selbstoptimierung und Selbsthass

Warum boomt plötzlich Looksmaxxing auf TikTok, Reddit und Co.? Wo hört gesunde Selbstpflege auf – und wo beginnt ein gefährlicher Schönheitswahn?

In Level 92 tauchen Najeh und Leni tief in eine der verstörendsten Online-Bubbles der letzten Jahre ein. Gemeinsam sprechen sie über Looksmaxxing, Skinmaxxing, Mewing, Bonesmashing und den enormen Druck, den soziale Medien und unrealistische Schönheitsideale auf junge Menschen ausüben. Dabei wird schnell klar: Hinter der vermeintlichen Selbstoptimierung stecken oft Unsicherheit, Minderwertigkeitsgefühle und toxische Weltbilder.

Die beiden werfen außerdem einen kritischen Blick auf die gesellschaftliche Rolle von Attraktivität. Warum werden attraktive Menschen häufig anders behandelt? Welche Erfahrungen haben sie selbst nach ihrer Gewichtsabnahme gemacht? Und weshalb ist das eigentliche Problem nicht der Wunsch, gut auszusehen – sondern ein System, das den Wert eines Menschen immer wieder an seinem Äußeren misst?

Trotz des ernsten Themas bleibt Platz für den typischen Herrscherlogik-Humor, der zwischendurch für etwas Leichtigkeit sorgt. Denn manchmal hilft Lachen dabei, schwere Themen überhaupt besprechbar zu machen.

️ Triggerwarnung

In dieser Folge sprechen wir unter anderem über Essstörungen, Körperbild, Selbsthass, Schönheitsoperationen, toxische Männlichkeitsbilder, Incel-Communities und psychische Belastungen.

Falls dich diese Themen persönlich betreffen oder du merkst, dass dein Selbstwertgefühl stark unter deinem Aussehen leidet, dann sprich bitte mit Menschen, denen du vertraust, oder hole dir professionelle Unterstützung. Du bist mit diesen Gedanken nicht allein.

🫂 Hilfe & Beratung

TelefonSeelsorge Deutschland (kostenlos & anonym, 24/7)

0800 111 0 111

https://www.telefonseelsorge.de/

Weitere seriöse Informations- und Hilfsangebote:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) – https://www.bzga.de

Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) – https://www.bioeg.de

Bundesfachverband Essstörungen e. V. – https://www.bundesfachverbandessstoerungen.de

Deutsche Gesellschaft für Essstörungen (DGESS) – https://www.dgess.de

Nummer gegen Kummer (für Kinder & Jugendliche) – https://www.nummergegenkummer.de

Denkt bitte daran: Selbstpflege ist gesund. Selbsthass ist es nicht. Niemand muss perfekt aussehen, um liebenswert oder wertvoll zu sein. ️

Quellen & Empfehlungen

Steuerung F – Reportage über Looksmaxxing (YouTube)

Stay – Reaktionsvideo und Einordnung zum Thema Looksmaxxing

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): https://www.bzga.de

Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG): https://www.bioeg.de

Bundesfachverband Essstörungen e. V.: https://www.bundesfachverbandessstoerungen.de

Deutsche Gesellschaft für Essstörungen (DGESS): https://www.dgess.de
59 Minuten
Level 91 – Love Language ️

Was bedeutet es eigentlich, einem Menschen zu zeigen, dass er einem wichtig ist? Sind es Geschenke, Berührungen, gemeinsames Kochen oder einfach nur die Lieblingsschokolade, an die man sich Monate später noch erinnert?

In Level 91 sprechen Najeh und Leni über ihre ganz persönliche Love Language – und stellen dabei schnell fest, dass sie sich ähnlicher sind, als sie gedacht hätten. Zwischen herzlichen Umarmungen, gemeinsamen Kochabenden und kleinen Gesten geht es darum, warum Aufmerksamkeit oft mehr bedeutet als teure Geschenke und weshalb die kleinsten Dinge manchmal die größte Wirkung haben.

Natürlich wäre Herrscherlogik nicht Herrscherlogik, wenn die Folge nicht regelmäßig völlig entgleisen würde: Von Bromance-Momenten, über eskalierende Running Gags und peinliche Missverständnisse bis hin zu kuriosen Geschichten aus dem Arbeitsalltag ist wieder alles dabei. Außerdem geht es um die Frage, warum manche Menschen jede noch so offensichtliche Flirtaktion erkennen – und andere selbst dann noch denken, der Kellner sei einfach nur besonders freundlich.

Eine Folge über Nähe, Freundschaft, Beziehungen, Humor und die vielen kleinen Gesten, die oft viel lauter "Ich hab dich gern" sagen als drei einfache Worte.
60 Minuten
️ Herrscherlogik

Level 90 – Vom Astronauten zur Tapetenfabrik ️

Was wolltet ihr als Kinder einmal werden – und wie viel davon hat am Ende eigentlich mit eurem heutigen Beruf zu tun?

In Level 90 sprechen Najeh und Leni über Kindheitsträume, berufliche Umwege, chaotische Praktika und die manchmal ziemlich harte Realität des Arbeitslebens. Doch bevor es um Astronauten, Archäologie und Meeresbiologie geht, muss Najeh zunächst von einem beruflichen Abenteuer berichten, das fast mit einer Abmahnung endete: Für eine Seminargruppe müssen kurzfristig ICE-Tickets nach Berlin organisiert werden – doch zwischen einer endlosen Warteschleife, absurden Preisen, technischen Problemen und unzähligen Kreditkartenversuchen wird aus einer einfachen Buchung ein bürokratischer Endgegner.

Danach wird es nostalgisch: Najeh erzählt, warum er als Kind Pilot oder Astronaut werden wollte, von Besuchen im Cockpit und seiner Begeisterung für Space Shuttles, Stargate und fremde Schriften. Leni dagegen träumte zunächst von einer Karriere bei der Bundeswehr, wollte später Archäologin werden, Mumien bekämpfen und schließlich als Meeresbiologin die Ozeane erforschen – bis eine Dokumentation über sonnengeschädigte Haut diesen Traum überraschend beendete.

Aus den Kindheitsträumen wird schnell eine Reise durch echte Berufserfahrungen. Leni berichtet davon, wie sie bereits als Jugendliche ihren zukünftigen Beruf in der Abwassertechnik fand und diesem Weg über Ausbildung, Schichtdienst, Meisterabschluss und berufliche Weiterentwicklung treu blieb. Najeh hingegen schildert eine deutlich chaotischere Odyssee: vom entspannten Praktikum im Bauamt über vergessene Jugendliche im Wald, Straßenmeisterei, Kanalreinigung und Steinbruch bis hin zu Bewerbungen als Mediengestalter und Chemielaborant.

Besonders intensiv wird es bei Najehs Erinnerungen an seine Ferienarbeit in einer Tapetenfabrik. Dreischichtbetrieb, extreme Hitze, Chemikalien, schwere Maschinen, mangelnde Einweisungen und körperliche Belastungen zeigen eine Arbeitswelt, die mit romantischen Berufsvorstellungen nur wenig zu tun hatte. Diese Erfahrungen führten ihn schließlich über die Ausbildung zum Werkzeugmechaniker, die Jugendvertretung, den Betriebsrat und ein sozialwissenschaftliches Studium zu seiner heutigen Arbeit als Bildungsreferent.

Zwischen schwarzem Humor, ehrlichen Erinnerungen und völlig absurden Arbeitserlebnissen wird deutlich: Berufliche Wege verlaufen selten gerade. Manche Menschen wissen schon mit dreizehn, was sie werden wollen. Andere brauchen mehrere Praktika, Studiengänge, Nachtschichten und ein kleines Tapetentrauma, um ihre eigentliche Berufung zu finden.

Level 90 – Vom Astronauten zur Tapetenfabrik ist eine unterhaltsame und persönliche Folge über Kinderträume, Arbeitsrealität, berufliche Orientierung und den Respekt vor den Menschen, die jeden Tag körperlich schwere und oft unterschätzte Arbeit leisten.

Themen dieser Folge

Kindheitsträume · Berufswahl · Praktika · Arbeitswelt · Ausbildung · Schichtarbeit · Berufsorientierung · Deutsche Bahn · Arbeitsschutz · Handwerk · Industrie · Persönliche Entwicklung

Takeaways

Kindliche Berufsträume haben oft wenig mit der späteren Realität zu tun.

Praktika können zeigen, welcher Beruf passt – oder ganz sicher nicht passt.

Berufliche Lebenswege müssen nicht geradlinig verlaufen.

Harte körperliche Arbeit wird gesellschaftlich und finanziell häufig unterschätzt.

Ausbildung, Studium und berufliche Erfahrungen können unerwartet zur eigentlichen Berufung führen.

Manche Karrierewege beginnen mit einem Plan – andere mit Chaos, Umwegen und sehr viel Tapetenkleister.

️ Zitate aus der Folge

„Ich wollte Pilot oder Astronaut werden.“„Ich dachte, ich kämpfe als Archäologin gegen Mumien.“„Geht mal in einer Tapetenfabrik arbeiten, dann wisst ihr, was Arbeit ist.“

Herrscherlogik – Level 90: Vom Astronauten zur Tapetenfabrik

Über große Kindheitsträume, harte Arbeit und die ziemlich wilde Frage, wie man eigentlich im eigenen Beruf gelandet ist. ️
43 Minuten
Level 89 – Die Freundschaftsrezession

Sind Freundschaften heute wirklich kurzlebiger als früher? Oder erinnern wir uns lediglich an eine Vergangenheit, in der gemeinsame Orte, feste Arbeitsplätze und ähnliche Lebenswege Beziehungen automatisch zusammenhielten?

In Level 89 knüpft Tiberius an das Gespräch von Najeh und Leni über Freundschaften, Veränderungen und das Loslassen an. Diesmal geht er noch tiefer und betrachtet Freundschaft aus sozialwissenschaftlicher Perspektive: mit Studien, Statistiken, trockenem Humor und seinem gewohnt präzisen Blick auf die Eigenarten der modernen Gesellschaft.

Tiberius erklärt, warum Freundschaften gemeinsame Zeit, Wiederholung und Verlässlichkeit benötigen – und weshalb genau diese Dinge im Erwachsenenleben zunehmend schwerer zu organisieren sind. Zwischen Arbeit, Familie, Umzügen, unterschiedlichen Lebensphasen und digitalen Ablenkungen wird aus einem einfachen Treffen schnell ein logistisches Großprojekt.

Dabei geht es auch um die sogenannte Freundschaftsrezession, die sinkende Zahl enger Freundschaften in Teilen der Gesellschaft und die besondere Situation vieler Männer, die zwar soziale Kontakte besitzen, sich aber seltener emotionale Unterstützung holen. Tiberius beleuchtet außerdem, wie Einsamkeit entstehen kann, obwohl Menschen ständig erreichbar sind und Hunderte digitale Kontakte haben.

Doch Social Media wird nicht einfach zum Schuldigen erklärt. Digitale Räume können Freundschaften über große Entfernungen erhalten, neue Gemeinschaften ermöglichen und Menschen miteinander verbinden, die sich ohne das Internet niemals begegnet wären. Gleichzeitig erzeugen Lesebestätigungen, permanente Erreichbarkeit und oberflächliche Mikro-Kontakte neue Erwartungen und Missverständnisse.

Wie viel gemeinsame Zeit braucht eine Freundschaft? Warum enden manche Beziehungen nicht durch Streit, sondern durch langsames Verstummen? Wann ist Loslassen notwendig – und wann lohnt es sich, eine Freundschaft bewusst zu retten?

Level 89 – Die Freundschaftsrezession ist eine ausführliche Tiberius-Folge über Nähe, Einsamkeit, Veränderung und die vielleicht wichtigste Entscheidung einer Freundschaft: einem anderen Menschen immer wieder zu zeigen, dass er einen Platz im eigenen Leben hat.
52 Minuten
Level 88 – Freundschaften, die Zeit und das Loslassen

Warum verändern sich Freundschaften im Laufe des Lebens? Weshalb begleiten uns manche Menschen nur für einen bestimmten Abschnitt – während andere ein Leben lang bleiben? Und wie sehr beeinflussen persönliche Entwicklung und soziale Medien unsere zwischenmenschlichen Beziehungen?

In Level 88 sprechen Najeh und Leni über die Veränderungen von Freundschaften, den Einfluss von Social Media auf unser Miteinander und die Herausforderung, mit Neid, Kritik und Missgunst umzugehen. Anhand persönlicher Erfahrungen erzählen die beiden, wie sich ihr Umfeld im Laufe der Jahre verändert hat und warum Wachstum manchmal bedeutet, Menschen loszulassen.

Dabei geht es auch um Gewichtsverlust, veränderte Selbstwahrnehmung, gesellschaftliche Reaktionen auf persönliche Veränderungen und die Frage, warum manche Menschen mit dem Erfolg oder der Entwicklung anderer nur schwer umgehen können. Außerdem sprechen Najeh und Leni darüber, wie wichtig es ist, gesunde Grenzen zu setzen, toxische Beziehungen hinter sich zu lassen und emotional reifer mit Abschieden umzugehen.

Zwischen ehrlichen Geschichten, humorvollen Anekdoten und tiefgründigen Gedanken entsteht eine Folge über Freundschaft, Selbstentwicklung und die Erkenntnis, dass nicht jede Verbindung für die Ewigkeit bestimmt ist – und dass genau darin manchmal etwas Befreiendes liegt.
1 Stunde 5 Minuten
Level 87 – Zwischen WLAN und Kindheitserinnerungen

Was passiert eigentlich, wenn plötzlich das Internet ausfällt? Wie abhängig sind wir inzwischen von digitalen Technologien – und warum sehnen wir uns gleichzeitig nach den Serien, Spielen und Anime unserer Kindheit zurück?

In Level 87 sprechen Najeh und Leni über die allgegenwärtige Rolle des Internets in unserem Alltag und darüber, wie selbstverständlich Streaming, Gaming, Smart Home und digitale Kommunikation für uns geworden sind. Ausgehend von einem echten Internetausfall entwickeln sich spannende Gespräche über unsere technologische Abhängigkeit und die Frage, ob wir ohne permanente Vernetzung überhaupt noch zurechtkommen würden.

Doch damit nicht genug: Die beiden tauchen tief in die Welt der Anime und der Popkultur der 90er- und 2000er-Jahre ein. Von Jeanne, die Kamikaze-Diebin, Sailor Moon, Winx Club, Ghost in the Shell und Soul Eater bis hin zu Baki – es geht um Kindheitserinnerungen, emotionale Lieblingsserien und darum, weshalb uns manche Geschichten auch Jahrzehnte später noch begleiten.

Außerdem diskutieren Najeh und Leni, wie sich Anime, Streaming und Medienkonsum verändert haben, warum das heutige Überangebot manchmal überfordert und weshalb Nostalgie weit mehr ist als bloße Verklärung der Vergangenheit.

Eine Folge über Technik, Erinnerungen, Popkultur und die kleinen Momente, die uns auch Jahre später noch ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Herrscherlogik

Herrscherlogik

Ein Podcast mit Najeh und Leni