Kleiner Fußball - Der Podcast für den Amateurfußball Archiv
87 Episoden
54 Minuten
Die Relegation im Amateurfußball ist gerade rechtzeitig für die WM zu Ende gegangen, im schlimmsten Fall hätte die Saisonverlängerung aber bis zum 16. Juni oder in die achte Runde gehen können, wie der Blick in diverse Rahmenterminkalender offenbart. Auch der FC Reichenschwand richtete ein Entscheidungsspiel aus - zum Leidwesen von Sprachfetischist Ruppo nicht Schwand gegen Geschwand, sondern Röthenbach gegen Röthenbach. Als Abteilungsleiter des FCR war Philipp Lämmermann in die Orga des Matches eingebunden, als spielender Co-Trainer der Sportfreunde schießt der 33-Jährige normalerweise die Kreisliga 2 ER/PEG kurz und klein, fuhr aber rechtzeitig vor dem letzten Spieltag in den Urlaub, um Gegner Leinburg mit Coach Roggo den Klassenerhalt zu erleichtern. Als Jugendspieler des SC Feucht wurde Lämmermann einst von Deniz Aytekin gepfiffen. Am Sonntag leitete der Top-Schiri aus dem Landkreis Fürth eine Partie zwischen zwei Kreisklassisten in Weilersbach. Ruppo bringt in Folge 72 einige Geschichten von dort mit - und bricht etwas überraschend eine Lanze für die Schiedsrichter-Zunft.
51 Minuten
Auf dem halbwegs souveränen Klassenerhalt in der Kreisliga 2 Nürnberg/Frankenhöhe lässt es Paul Renelt nicht beruhen. Der Verteidiger des STV Deutenbach schaute sich mehr Relegationsspiele an als Ruppo und Roggo zusammen - wobei Roggos Zahl bei null liegt und die Saisonverlängerung noch nicht beendet ist. Dennoch darf auch der ehemalige Regionalliga-Kicker mitreden, der das Freibad aktuell dem Fußballplatz vorzieht. Bollerwagen mit Bier für die Zuschauer, nervöse Kicker vor großer Kulisse und Gastgeber, die auf einem Großteil ihrer Bratwürste sitzen bleiben: Gemeinsam mit dem Fast-24-Jährigen teilen die beiden Podcaster ihre Erfahrungen von den Ausscheidungsspielen. Bei einem Reportereinsatz von Ruppo platzte ausgerechnet Burks Frauenmannschaft mit einem Meisterkorso dazwischen. Ihr Verzicht auf den BOL-Aufstieg beschert wiederum den Deutenbacher Mädels die Relegation und damit Paul Renelt weiteren Freizeitstress. Zudem ist der U30-Ehrenamts-Preisträger seines Spielkreises Premierengast der neuen Kategorie "Kleiner Fußball - Großer Name"; zum Auftakt: Thabilo Ballmann vom MTV Stadeln.
50 Minuten
Als A-Klassist in der Aufstiegsrelegation und dann gleich das erste Spiel verlieren - das kommt Ruppo irgendwie bekannt vor. Stichwort: FC Burk 2025. Doch Yasin Mülayim wurde mit seiner DJK Concordia Fürth nicht Vizemeister der A-Klasse 6 Nürnberg/Frankenhöhe. Warum der Trainer, der bereits für drei Jahre verlängert, aber eine Ausstiegsklausel hat, dennoch in die Saisonverlängerung durfte, erklärt er in Folge 70. Gemeinsam mit Ex-Regionalliga-Akteur Roggo plaudern der NN-Reporter und der 46-Jährige über zwei Eigentore in vier Minuten, Verletzten-Bahren in Schieflage und Sicherheitslücken in der Relegation. Während Ruppo seinen Erlanger Berch-Sonntag weitgehend damit verbrachte, Grüße an Roggo entgegenzunehmen, versucht Mülayim, die beiden Junggesellen von einer Ehe zu überzeugen, um sich als Hochzeitsfotograf anzubieten. Die "Kleiner Fußball - Große Frage" hat diesmal mit dem Verein des Gastes zu tun.
56 Minuten
Für einige Mannschaften geht die Saison gerade in die Verlängerung. Roggos TV Leinburg ist der Abstiegsrelegation gerade noch aus dem Weg gegangen. Womöglich war der FC Reichenschwand, für den es um nichts mehr ging, ein dankbarer Gegner. Zusammen mit Jan Kaiser diskutieren er und Ruppo darüber, inwiefern es legitim oder Wettbewerbsverzerrung ist, am letzten Spieltag nicht mehr mit voller Kapelle anzutreten. Kaiser und ein paar seiner Mitspieler vom TSV Lonnerstadt hätten sogar beinahe vor der Entscheidung gestanden, am Samstag zu einer Hochzeit zu gehen oder ihr mögliches zweites Ausscheidungsspiel zur Bezirksliga zu bestreiten. Die Auslosung verhinderte eine Terminkollision. Der 31-Jährige ist Linksfuß und gehört somit zu einer filigranen Spezies, wie das Trio in Folge 69 feststellt. Während Ruppo von der Relegationssitzung ER/PEG berichtet, auf der es teilweise zugeht wie am Basar, hat Roggo Ratematerial für die neue Kategorie "Kleiner Fußball - Große Frage" mitgebracht.
56 Minuten
Der SV Tennenlohe hat am letzten Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken Nord noch die Chance, sich in die Relegation gegen den Abstieg zu retten, die Reserve und die dritte Mannschaft könnten ebenfalls in die Saisonverlängerung gehen. Da gibt es demnächst also einiges zu managen für die Vorsitzende. Heike Wunder, der Ruppo und Roggo entlocken wollen, welche der beiden Reserven im doppelten Erfolgsfall den Aufstieg in die Kreisklasse wahrnehmen würde, fühlt sich dafür aber gut gewappnet, denn die 53-Jährige absolviert gerade die Ausbildung zur Vereinsmanagerin. Mit dem daraus generierten Wissen versucht sie in Folge 68 zu erklären, warum der Finalgegner des SVT, der Baiersdorfer SV, kürzlich aus finanziellen Gründen mit der weitgehenden Einstampfung seiner Fußball-Abteilung drohte. Nachdem Ruppo in der vergangenen Saison mit Burk in die Relegation ging, könnte es diesmal Roggo treffen, doch der Spielertrainer ist überzeugt, mit Leinburg über dem Strich zu landen. Wie man in der Saison-Endphase legal tricksen kann, zeigen zwei Beispiele aus Nürnberg/Frankenhöhe.
50 Minuten
Als der SV Seligenporten den letzten Strohhalm ergreifen wollte, verpflichtete er vor rund zwei Jahren gegen Ende der Saison Markus Bauer als Trainer fürs Bezirksliga-Team. Warum der Erlanger seine Hütchen an einem Dienstagabend erst auf- und dann als Ex-Coach wieder abbaute, erzählt er in Folge 67 von "Kleiner Fußball". Zusammen mit Ruppo und Roggo spricht der 39-Jährige auch über den Nichtantritt des SV Gutenstetten bei Quelle Fürth in der Landesliga und was das für den dortigen Abstiegskampf bedeutet. Prekär ist auch die Lage seines eigenen Klubs ASN Pfeil Phönix. Nach einem verlorenen direkten Duell haben die Nürnberger in der A-Klasse 7 am Samstag die letzte Chance, um zu vermeiden, von der Kreis- in die B-Klasse durchgereicht zu werden. Der direkte Vergleich könnte sowohl bei Bauers "Assen" als auch bei Roggos TV Leinburg noch eine Rolle spielen. Eigentlich wollte der ehemalige Trainer des TV 48 Erlangen zum Quizabend kommen, landete aber spontan im Podcast-Studio. Die Erklärung gibts in der Folge. Auf dem Weg zur Aufzeichnung traf Ruppo zufällig eine Forchheimer Fußball-Ikone, die im Fernsehen bei "Bitte melde dich" gerade eine ganz besondere Familienzusammenführung erlebte.
53 Minuten
Der letzte Aufstieg der DJK Abenberg liegt um die 20 Jahre zurück. Wie man feiert, wissen die Kicker dort dennoch, behaupten die Gäste in Folge 66, so dass sie mit dem Meistertitel am fünftletzten Spieltag der Kreisklasse Neumarkt/Jura Nord standesgemäß umgehen können. Zwischen Kabinenparty und Malle-Abschlussfahrt kommt das Spielertrainerduo Jonas Bayerlein und Florian Nißlein in den Podcast, um zu erklären, was es - neben den beiden höherklassig erfahrenen Coaches selbst - für diese nahezu perfekte Saison brauchte. Liegt es vielleicht am "Bruder-Effekt", wie Ruppo mutmaßt? Während des Gesprächs erfährt Roggo, der mit Nißlein beim SC Schwabach zusammenspielte, woher dessen Spitzname "Fließ" kommt und wie die künftigen Abenberger Gegner in der Kreisliga dies zu ihren Gunsten nutzen könnten. Außerdem verrät Bayerlein, wie man als Anti-Fan der kühlen Hopfenschorle eine Bierdusche verträgt.
55 Minuten
Cihan Kiymaz spielte einst mit Rico Röder in der C-Jugend der SG Nürnberg-Fürth. Einen Ausflug nach Rimini haben die beiden vor allem wegen ihres frechen Benehmens auf der Hinreise im Gedächtnis. Doch war es wirklich „unser“ Roggo? Denn Cihan hat ihn unter einem anderen Namen und mit langen Haaren kennengelernt. In Folge 65 holt er sich der Spielertrainer des SV Wacker Nürnberg vom Spielertrainer des TV Leinburg Tipps, wie man als höherklassig erfahrener Kicker in den Niederungen des Amateurfußballs zurechtkommt. Und Ruppo erfährt vom 36-Jährigen, der von seiner Freundin in den Podcast geschickt wurde, dass ein Spiel in der A-Klasse tatsächlich 0:0 enden kann. Derweil „hagelte“ es in Göggelsbuch nicht nur Gegentore.
50 Minuten
Appetit holt er sich in Erlangen-Bruck, gegessen wird beim TSV Brand: Philip Messingschlager, der seit 2024 Spielertrainer des FSV ist, schließt sich zur kommenden Runde dem aktuellen Kreisligisten an. Warum sich der 33-Jährige für den Gang mindestens zwei Klassen tiefer entschieden hat, welche Rolle der Vereinswirt in Brand dabei spielt und was passieren muss, damit der Kreuzbandriss-Rekonvaleszent im Sommer das Eröffnungsspiel gegen den TV Leinburg um Rico Röder bestreitet, gibt es in Folge 64 zu hören. Außerdem schildert Messingschlager im Podcast, welche unmittelbaren Auswirkungen der tragische Tod des kleinen Anton auf dem Brucker Gelände auf seine Mannschaft hatte, die nach dieser Saison fast komplett ausgetauscht wird. Dazu gibt es bei "Kleiner Fußball" einen WhatsApp-Status-Fauxpas aus der Bezirksliga Süd, eine Trikottaschenverwechslung aus dem Kreis ER/PEG und einen persönlichen Fußball-Alptraum von Daniel Ruppert.
55 Minuten
Hat Instagram die Zahl der Hashtags auf fünf pro Post begrenzt, weil Oliver Wurzbacher seine Oberkörperfrei-Bilder mit zu vielen davon versah? Inzwischen hat der 43-Jährige ohnehin kaum noch Zeit für Social Media, wo er einst rohe Eier aß. Denn neben seinem Amt als Spielertrainer des SV Raitersaich in der Kreisliga Nürnberg/Frankenhöhe 1 ist er seit Kurzem zusätzlich sportlicher Leiter beim Landesligisten SC Feucht. In Folge 63 beantwortet Wurzbacher, warum er den Job an der Seitenlinie im Sommer aufgibt und wie er an die Anstellung als Funktionär im Hintergrund gelangte. Bei "Kleiner Fußball" wird außerdem augenzwinkernd erörtert, ob vier seiner früheren Teams aktuell Tabellenführer sind, weil der Fürther die Strukturen dort auf Erfolg getrimmt hat - oder einfach weil er weg ist. Auch die Zahl der gemeinsamen Ex-Vereine von Oli und Roggo beträgt vier. Während sich Wurzbacher an sein DFB-Pokalspiel mit Seligenporten gegen Bielefeld inklusive frechem TV-Interview erinnert, traf Roggo gerade einen seiner damaligen Gegenspieler zufällig im Malle-Urlaub.
47 Minuten
Kanzler Merz kritisierte kürzlich die angebliche Lifestyle-Teilzeit. Ein Modell, das gerade beim FC Burk vorherrscht: Die kleine Liga und das Osterfest sorgen dafür, dass der A-Klassist 2026 bislang nur alle zwei Wochen im Einsatz ist. Daher haben Daniel Ruppert und zwei Teamkollegen mit selbem Vornamen genug Zeit, sich gemeinsam vors Podcast-Mikrofon zu setzen. In Abwesenheit von Rico Röder erklären sie, warum ihr Verein derzeit sehr gut aufgestellt ist und spekulieren, wann eine Spielgemeinschaft trotzdem unausweichlich werden könnte. Thematisiert wird auch, weshalb manche SG wieder auseinandergeht, wie beim nächsten Burker Gegner. Während Oldie Ruppo den beiden Daniels in Folge 62 von einem kuriosen Platzverweis beim FCB erzählt, weil sich zwei Akteure über die Ausführung des Freistoßes stritten, hat Daniel Leidner Tipps fürs Einlaufen neuer Fußballschuhe.
53 Minuten
Steven Pawlowicz steht so gut wie jedes Wochenende auf einem Fußballplatz der Region, oft bei seinem Heimatverein TV Büchenbach. Doch der 31-Jährige läuft nach einer schweren Knöchelverletzung nicht mehr selbst auf wie Roggo. Und er schreibt auch nicht über die Partien wie Ruppo. Steven ist Sportfotograf. Das Besondere: Er fotografiert meist in Schwarz-Weiß, druckt die Bilder vor Ort als Polaroid aus und schenkt sie den darauf abgelichteten Kickern. Die überwiegende Reaktion sei positive Überraschung, sagt der Feuchter im Podcast. In Folge 61 entwickelt sich ein Gespräch über favorisierte Motive, peinliche Posen und Bierkästen, die ein Spieler ausgeben muss, wenn sein Foto in den Nürnberger Nachrichten oder bei NN.de landet. Weil Ruppo am Sonntag zum ersten Mal ein Spiel von Roggo besuchte, wird auch das Duell des ASV Herpersdorf mit dem TV Leinburg inklusive Kartenflut kurz analysiert. Dort gab es vor dem Anstoß wie vielerorts ein Gedenken an den in Erlangen-Bruck tragisch verunglückten Siebenjährigen - ein Thema, um das der "Kleine Fußball" nicht herumkommt.
55 Minuten
Normalerweise kümmert sich Patrick Pfahler um Amateurfußballer mit Schmerzen im Knie oder am hinteren Oberschenkel. Doch auch für das Aua im Kopf nach einem Mannschaftsabend hat der 31-Jährige Tipps parat. Im Gespräch mit Daniel "Ruppo" Ruppert berichtet der ehemalige Bayernliga-Kicker der SpVgg Ansbach, der DJK Ammerthal und des ASV Neumarkt, wie ihn seine eigene Leidensgeschichte zum selbstständigen Schmercoach machte. In Folge 60 von "Kleiner Fußball" erklärt Pfahler außerdem, warum man sein Bier danach lieber im Gehen trinken sollte, und gibt weitere Tipps für die Regeneration nach 90 anstrengenden Minuten. Manchmal müsse der Obererlbacher auch ein guter Psychologe sein oder einfach nur zuhören. Das passt Ruppo, der auf seinen urlaubenden Podcast-Partner Roggo verzichten muss, ganz gut und erzählt Pfahler, warum ihn sein emotionaler Artikel über eine kreuzbandgeschädigte Fußballerin die Patientenbeziehung zu seinem Physio kostete.
54 Minuten
Ohne einen Vertrag in der Tasche fuhr Paolo Rizzo einst von Franken nach Stuttgart. Im Auto erfuhr er, dass er bei den dortigen Kickers nun doch nur für die zweite Mannschaft eingeplant sei. Quasi noch auf der Autobahn machte der 23-Jährige kehrt und spielte stattdessen für 150 Euro für den VfB Oldenburg. Als er im Trikot der Kickers Emden angeblich Lukas Podolski beleidigte, benötigte der heute 46-Jährige ungefähr zwei Monatsgehälter, um die Geldstrafe zu begleichen. Dabei habe ihm ein windiger Journalist eine gemeine Falle gestellt. Mit Daniel Ruppert sitzt ein Vertreter der schreibenden Zunft im Podcast-Studio und darf sich in Folge 59 viele weitere solcher Geschichten des Nürnberger Bar-Betreibers anhören. Mit Rizzo, der heuer noch auf einen Landesliga-Einsatz für den TSV Buch hofft, und Rico Röder spricht er außerdem über eine psychologische Sanktion des Schwabacher Trainers nach der Derbyniederlage in Unterreichenbach, muskelbepackte Amateurfußballer aus Poppenreuth und Erlangen sowie über einen nicht ganz jugendfreien Spruch auf einer Werbebande beim SC Großschwarzenlohe.
39 Minuten
Nach Star Trek und Musikquiz wagen sich Ruppo und Roggo auf die Bühne im Club Stereo. Auf Einladung der Podcast-Brause nehmen sie Folge 58 von „Kleiner Fußball“ live vor Zuhörern in Nürnberg auf. Am Ende der Wintervorbereitung ist Trainer Roggo die Trainingsabsagen seiner Spieler leid. „Die meisten Omas haben ja acht Mal pro Jahr Geburtstag“, erklärt er dem Publikum, das sich anschließend mit weiteren kreativen Ausreden Freibier verdient. Auch bei der Challenge, die Sportsachen nicht in die gewohnte Tasche zu packen, machen die Club-Gäste mit. Nach Ruppos Kuchentransportbox bringen sie unter anderem ein Aquarium und ein Barbiehaus ins Spiel. Wie die beiden ihr Live-Debüt gemeistert haben, hört ihr in der aktuellen Folge.