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Trust and Truth in Finance Archiv

48 Episoden
20 Minuten
Wir zeigen, wie du eine Abfindung als Chance nutzt statt als Stolperfalle. Wir ordnen die Fragen kurz-, mittel- und langfristig, beleuchten Steueroptionen wie Fünftelregelung und Vervielfältiger, mögliche Sperrzeiten beim Arbeitslosengeld und die passende Liquiditätsreserve (eher 6–12 Monate). Außerdem: Geld klug auf Sicherheit, Chancen und langfristige Investitionen verteilen – vom Weltportfolio bis Weiterbildung oder Gründung. Und warum Vernetzung mit Themen wie Krankenversicherung und enges Controlling jetzt entscheidend sind.

Hosts: Thorsten Huber und Tobias Müller Aquitus Finanzmanagement.

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34 Minuten
Garantie klingt nach Ruhe – doch wie sicher ist „sicher“ wirklich? Thorsten und Tobias zeigen, warum nominale Zusagen oft Kaufkraft kosten, wie Garantien Optionalitäten und Renditen fressen und weshalb Papierruhe teuer bezahlt wird. Anhand kapitalbildender Lebens- und Rentenversicherungen, klarer Rechenbeispiele und 120 Jahren Marktdaten beleuchten sie Verlustangst, Risikoprämien und die Illusion der Sicherheit. Plus: ein persönlicher Auftakt vom Musical zur Finanzrealität. Erfahre, wie Planung und breite Streuung mehr Resilienz als jede Garantie liefern – und was du heute besser machst.

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31 Minuten
In dieser Folge von Trust and Truth in Finance zeigen Thorsten Huber und Tobias Müller, wie Unternehmer ihre Finanzplanung auf solide Füße stellen: Risiken messen statt Gefahren fürchten, Klumpenrisiken vermeiden und Privat- von Betriebsvermögen konsequent trennen. Warum ein zwölfmonatiger Liquiditätspuffer unverzichtbar ist, wann jeder Euro besser ins Weltportfolio fließt und wieso die Daumenregel „Double the Market“ zählt. Mit Bildern vom Big-Wave-Surfer bis zum Winzer und klaren Leitlinien für mehr Unabhängigkeit. Jetzt reinhören und die eigene Strategie schärfen.

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23 Minuten
Jahresauftakt 2026: Wir prüfen, wie die Kapitalmarktprognosen für 2025 abgeschnitten haben – und warum sie so oft danebenliegen. DAX: prognostiziert 20.500, gelandet bei 24.490. S&P 500: erwartet 6.500, geschlossen bei 6.845. Was bedeuten solche Abweichungen für Anlegerinnen und Anleger? Thorsten und Tobias ordnen ein, von Markowitz/Sharpe/Fama bis zur Praxis, mit alltagsnahen Beispielen: welche Rolle Zufall spielt, warum Kursziele revidiert werden und wieso ein prognosefreier, breit diversifizierter Buy-and-Hold-Ansatz meist nervenschonender ist.

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38 Minuten
Wie steht Deutschland bei der Rente im weltweiten Vergleich? Wir blicken mit dem Mercer Pension Index über den Tellerrand und zeigen, warum Niederlande, Schweden und Australien mit klaren Regeln, Kapitaldeckung und verlässlicher Förderung vorlegen. Dazu überraschende Einblicke: hohe Ersatzquoten in der Türkei ohne Stabilität, Japans länger arbeiten, US-401(k) und Chiles Risiken. Wir erklären, was Ersatzquoten wirklich bedeuten, welche Mischung aus Umlage und Kapitalanlage trägt – und geben zwei schnelle Finanz-Tools mit: 72er-Regel und 1:330. Hör rein und diskutiere mit uns.

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32 Minuten
Wie planst du deinen Ruhestand so, dass Genuss ohne Reue möglich wird? Wir räumen mit dem Mythos auf, im Alter brauche man weniger, und sprechen über Inflation, Steuern, Krankenversicherung und mögliche Gesundheitskosten. Warum Cash-Bias teuer ist, zeigt Tobias’ Geschichte von Opa Walter. Wir erklären Entnahmeplanung, die richtige Liquiditätsreserve gegen Sequence-of-Returns-Risiken, die Entnahmeampel und jährliche Rentenreviews. Hör rein und mach Genuss planbar – lebenslang investiert, sicher und wachstumsorientiert.

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1 Stunde 8 Minuten
Geburtstag in der Weinbank: Wir blicken auf Jahr 1 zurück – mit Anekdoten zwischen Schmunzeln und Stirnrunzeln. Von Alpakas und Börse Teheran über Himbeer-Investments und Counter-Strike-Skins bis zu absurden Provisionsdeals und einem Bausparvertrag für einen Offiziersschüler aus Tansania: Was lehrt das über Finanzbildung, Anreize und gesunden Menschenverstand? Wir sprechen über den Wandel beim Nachhaltigkeitsblick (Rüstung), sagen Danke an Ralf Emonds und Christoph Kanzler und erzählen, warum wir auf Honorarberatung und wissenschaftliches Investieren setzen. Eine Folge zum Anstoßen – und Mitdenken.

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51 Minuten
Finanzbildung ist Lebensbildung: Thorsten Huber und Tobias Müller zeigen, warum Basics wie Inflation, Zinseszins und Diversifikation über kluge Alltagsentscheidungen entscheiden – von Budget und Krediten über Versicherungen, Steuern und Rente bis zur Geldanlage mit ETFs und Krypto. Wir ordnen Anbieter von Finanzwissen ein (Schule, VHS, Behörden, Coaches, Influencer), sprechen über Motive, Qualität und Unabhängigkeit, geben fundierte Lesetipps und erklären, was Zinsen mit Immobilienpreisen machen. Nahbar, konkret, ohne Hype – für alle, die Geld verstehen statt googeln wollen.

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42 Minuten
Was lässt sich noch vor Jahresende optimieren? Wir erklären, wie Vorsorgeaufwendungen/Basisrente das zu versteuernde Einkommen senken, worauf bei Einzahlung und Höchstbeträgen zu achten ist. Kapitalerträge: Zuflussprinzip, Abgeltungsteuer, Vorabpauschale verständlich erklärt. Jetzt Freistellungsaufträge prüfen und anpassen, Verlustverrechnungstöpfe nutzen, ggf. Verlustbescheinigung beantragen. Plus: 12/62-Regel bei Policen, DRV-Nachzahlungen und -Ausgleich, Deklarationspflichten bei Krypto sowie Freistellungsauftrag fürs Kinderdepot. Reinhören und nichts verschenken.

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47 Minuten
Volksaktie oder Volksangst? Die deutsche Börsenmentalität – Warum investieren Deutsche so zögerlich, obwohl Aktien langfristig Wert schaffen? Thorsten Huber und Tobias Müller nehmen euch mit von den Anfängen der Industrialisierung über Telekom‑IPO und Neuen Markt bis zur Gegenwart: DAX‑Eigentum, Dividendenabfluss, Aktionärsquoten vs. S&P. Sie erklären, wie historische Traumata, steuerliche Unsicherheit und staatlich gefördertes Sparen Vertrauen hemmen, warum Finanzbildung wichtig ist und wie Modelle wie US‑401(k) breite Beteiligung fördern könnten. Eine Folge über Eigentum, Stimmrechte und Wege zu mehr Wohlstand — reinhören lohnt sich.

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34 Minuten
Wie fair sind unsere Finanzentscheidungen – und wo sabotiert uns Psychologie? Thorsten Huber und Tobias Müller sprechen über Verlustaversion, Referenz- und Ankerpunkte, Outcome Bias (Resulting), Overconfidence und Confirmation Bias. Dazu zeigen sie, warum ein klares Regelwerk, Checklisten und eine schriftliche Investment-Philosophie helfen, Emotionen zu bändigen und konsistent zu bleiben.

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37 Minuten
In dieser Folge von Trust and Truth in Finance sprechen Thorsten Huber und Tobias Müller über eines der spannendsten Themen der modernen Finanzwelt: Behavioral Finance – die Psychologie des Investierens. Warum treffen wir beim Geld so oft Entscheidungen, die wir später bereuen? Warum verkaufen wir in Panik, wenn die Kurse fallen, und kaufen euphorisch, wenn sie steigen? Die Antwort liegt nicht in den Märkten, sondern in uns selbst. Thorsten und Tobias erklären, wie Emotionen, Erfahrungen und evolutionäre Muster unser Verhalten an der Börse prägen, warum der sogenannte Behavior Gap entsteht – also die Lücke zwischen theoretisch möglicher und tatsächlich erzielter Rendite – und wie unsere schnellen, intuitiven Entscheidungen oft im Widerspruch zu unserem rationalen Wissen stehen. Sie sprechen über Daniel Kahnemans Konzept von System 1 und System 2, zeigen, wie Panikverkäufe und Market Timing uns Rendite kosten, und warum unser Denken noch immer auf die Reflexe der Steinzeit programmiert ist. Außerdem erzählt Thorsten eine eindrückliche Geschichte aus dem Buch „Mehr Geld als Verstand“ von Lena Brockhaus, die zeigt, wie wichtig es ist, finanzielle Verantwortung frühzeitig zu übernehmen. Eine Folge, die hilft zu verstehen, warum wir manchmal unlogisch handeln – und wie man mit diesem Wissen klügere Finanzentscheidungen trifft.

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38 Minuten
Offene Immobilienfonds gelten für viele als sichere Parkposition für ihr Geld. Doch wie stabil sind sie wirklich? In dieser Folge von Trust and Truth in Finance sprechen Thorsten Huber und Tobias Müller über Renditen, Risiken und die Rolle dieser Fonds in der Finanzplanung. Sie erklären, warum die scheinbare Stabilität trügerisch sein kann, welche Lehren aus der Finanzkrise 2008 bis heute wirken und weshalb Immobilienfonds nicht immer die beste Wahl sind. Außerdem geht es um Alternativen wie REITs und um die Frage, was passiert, wenn man Fondsanteile erbt. Eine Folge, die zeigt, wie wichtig es ist, bei Investments hinter die Fassade zu blicken.

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35 Minuten
ETFs sind starke Werkzeuge – wenn du sie richtig nutzt. In dieser Folge von „Trust and Truth in Finance“ zeigen Thorsten Huber und Tobias Müller, wie du Indexfonds sauber einordnest: Kursindex vs. Performanceindex, physische Replikation (inkl. Sampling) vs. synthetische Replikation (Swap), und warum TER allein nicht reicht, wenn Tracking Difference und Tracking Error die echte Rendite bestimmen. Wir sprechen über Lizenzgebühren (z. B. DAX), die großen Anbieter iShares (BlackRock), Amundi, Xtrackers, Vanguard und SPDR, sowie über Fondsdomizile wie Luxemburg vs. Irland und deren Einfluss auf Quellensteuer. Außerdem klären wir die Rolle im Portfolio (Core-Satellite, Diversifikation) und was ein realistischer ETF-Sparplan braucht. Klar, konkret, ohne Hype – für bessere Entscheidungen.

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35 Minuten
In dieser Folge von „Trust and Truth in Finance“ dreht sich alles um zwei beliebte, aber oft wenig verstandene Finanzinstrumente: Alternative Investmentfonds (AIFs) und Zertifikate. Thorsten berichtet zu Beginn von einer ebenso stressigen wie menschlichen Begegnung auf einer Investmentkonferenz in London, bevor das Duo ins Kernthema einsteigt: Wie funktionieren AIFs und Zertifikate, wer steckt dahinter ­– und warum sind diese Produkte für Privatanleger meist eher problematisch?

Zunächst beschäftigen sich die beiden mit der Grundidee des Kapitalmarkts: Liquidität für die Realwirtschaft. Während klassische Kredite an Privatpersonen oder Unternehmen vergleichsweise transparent und einfach sind, werden für spezielle Investmentthemen wie Pflegeheime, Self-Storage oder Windparks alternative Investmentfonds genutzt. Die Konstruktion solcher Fonds ist komplex: Initiator, Verwaltungsgesellschaft, Fondsmanagement, Verwahrstelle, zahlreiche Kreditinstitute – bis das Geld der Anleger tatsächlich investiert wird, greifen viele Rädchen ineinander. Das Problem: Der Anleger trägt oft das volle Risiko, ohne echte Entscheidungsgewalt zu haben. Den lockenden höheren Renditen steht so eine ungünstige Asymmetrie zwischen Risiko und Einfluss gegenüber.

Ein Blick in aktuelle Studien von Stiftung Warentest, Morningstar und der europäischen ESMA offenbart Ernüchterndes: Bei AIFs sind Intransparenz, hohe Gebühren (teilweise über 3,5 % jährlich) und mangelnde Diversifikation weit verbreitet. Die real erzielbaren Renditen sind durch die Kosten häufig so gering, dass sich das unternehmerische Wagnis für Privatanleger kaum lohnt.

Im zweiten Teil geht es um Zertifikate, insbesondere Discount-Zertifikate auf den DAX. Diese Derivate versprechen, den Index mit Abschlag zu kaufen – allerdings auf Kosten der Dividende und mit teils undurchsichtigen Kostenstrukturen sowie dem sogenannten Emittentenrisiko: Geht die Bank pleite, ist das Zertifikat wertlos. Das Lehman-Brothers-Desaster, bei dem 2008/09 rund 50.000 deutsche Anleger betroffen waren, liefert hierfür ein abschreckendes Praxisbeispiel.

Das Fazit: Beide Produktklassen – AIFs und Zertifikate – sind zu komplex, intransparent und risikobehaftet für Privatanleger. Sie bieten Vorteile für Profis am Kapitalmarkt, doch als Investment für Privatanleger lohnt sich meist ein großer Bogen um solche Produkte.

Zum Abschluss gibt’s noch einen Praxistipp aus der Rubrik „Hätte ich das gewusst!“: Die steuerliche Sonderbehandlung von Altbeständen in Investmentfonds und warum der 100.000-Euro-Freibetrag für Kursgewinne schneller als gedacht erreicht sein kann.

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