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Wissen Weekly Archiv

262 Episoden
31 Minuten
Auf Social Media gibt es gerade viele Posts zum Thema ADHS, dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom. Früher hat man geglaubt, dass nur Kinder die psychische Störung haben können. Seit ein paar Jahren weiß man aber, dass es auch Erwachsene betrifft – nur dass die Symptome bei ihnen anders ausfallen. Aber woran merkt man, ob man ADHS hat? Und wie kann sich das auswirken? Darum geht es in dieser Folge von Wissen Weekly. Wir haben mit verschiedenen ADHS-Spezialist*innen und Betroffenen darüber gesprochen, warum es so wichtig ist, dass die Störung erkannt wird, wenn man sie hat – und warum gerade Frauen unterdiagnostiziert sind. Einen ersten Überblick zu den Symptomen und Risiken von ADHS bei Erwachsenen findet ihr hier. Das hier ist außerdem ein Link zu einer aktuellen Studie darüber. Außerdem kommt in unserem Podcast eine Studie über die Vorurteile, die es in der Gesellschaft gegen ADHS gibt, vor. Die kann man sich hier anschauen. Wenn euch diese Folge gefällt, dann interessiert euch vielleicht auch diese hier zur Frage, woher unsere Unverträglichkeiten kommen. Diese Folge ist auf Anregung aus unserer Community hin entstanden. Wenn ihr auch ein Thema habt, das wir von Wissen Weekly uns mal angucken sollen, dann schickt Lisa-Sophie auf Instagram eine Nachricht. Und: Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr beim Deutschen Podcastpreis für uns abstimmt. Learn more about your ad choices. Visit podcastchoices.com/adchoices
33 Minuten
Am 22.04. ist Earth Day, ein Aktionstag, bei dem es darum geht, wie wir alle einen Beitrag zu mehr Klimaschutz leisten können. Eine Möglichkeit ist die freiwillige CO2-Kompensation. Und das klingt traumhaft easy: Wir zahlen zum Beispiel bei einem Flug- oder Fernbusticket nur ein paar Cents oder Euros mehr und schon reisen wir klimaneutral. Aber bringt das wirklich was? Ist es tatsächlich ein Weg, den Klimawandel noch abzuschwächen? Oder ist das Ganze nur ein Ablasshandel für das schlechte Gewissen der westlichen Konsument:innen? Um das herauszufinden, sprechen wir in dieser Folge mit einem Experten des Bundesumweltamtes, einer Klima-Soziologin, einer Vielfliegerin und einer Nicht-Fliegerin. Wenn ihr Lust habt, auch mal euren CO2-Ausstoß zu berechnen, findet ihr den Rechner des Umweltbundesamtes hier. Wie viel CO2 wir allgemein 2021 so ausgestoßen haben, könnt ihr in diesem Bericht der IEA nachlesen. Und hier findet ihr noch eine interessante Studie über das Flugverhalten in Deutschland. Vielleicht interessiert euch auch diese Folge über die Frage, warum die Mieten in Deutschland so teuer sind. Und wir würden uns sehr freuen, wenn ihr beim Deutschen Podcastpreis für uns abstimmt. Learn more about your ad choices. Visit podcastchoices.com/adchoices
34 Minuten
Anstatt fünf Tagen einfach nur noch vier Tage arbeiten, aber das Gleiche verdienen? Klingt gut. Sogar sehr gut. Und angeblich bleiben wir dabei genauso produktiv. Die 4-Tage-Woche, die immer mehr Unternehmen ausprobieren, ist nur ein Beispiel für eine sich immer stärker verändernde Arbeits-Welt. Viele neue Modelle werden unter dem Namen “New Work” zusammengefasst - wir sollen selbstbestimmter und erfüllter arbeiten können, wann, wie und wo wir wollen. Perfekt, aber funktioniert das alles wirklich? Klar ist, es muss sich etwas ändern, denn gleichzeitig fühlen wir uns durch unsere Jobs immer stärker gestresst und das macht uns auf Dauer krank. Wissen Weekly spricht mit einem begeisterten Anhänger der 4-Tage-Woche, Arbeitspsycholog*innen und New Work Vorreiter*innen, die gar nicht wussten, was New Work eigentlich ist, sondern einfach für sich das perfekte Arbeitsmodell gesucht haben.  Auf der Seite des Fraunhofer-Instituts könnt ihr euch die Studie zu New Work genauer anschauen, die unsere Expertin Josephine Hofmann mit ihrem Team durchgeführt hat, gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Darin wird unter anderem beschrieben, wie New Work in deutschen Unternehmen heute schon gelebt wird und welche Faktoren ausschlaggebend für den Erfolg dieser Arbeitskonzepte sind. Hier und hier findet ihr Zahlen zum Stress-Level der deutschen Arbeitnehmer*innen und ein paar Informationen dazu, warum Stress auf Dauer nicht gesund für uns ist. Warum Pausen so wichtig für unsere Konzentration und Produktivität sind, erfahrt ihr hier. Und wie und wann ihr am besten Pause macht, hat die Techniker Krankenkasse hier zusammengefasst. Learn more about your ad choices. Visit podcastchoices.com/adchoices
31 Minuten
Fällt der Begriff “Placebo-Effekt”, dann ist das oft abfällig gemeint und spielt darauf an, dass eine bestimmte Wirkung nur eingebildet ist. Aber stimmt das? Oder passiert im Körper doch etwas, wenn wir zum Beispiel ein sogenanntes “Scheinmedikament” nehmen? Wir schauen uns in dieser Folge Wissen Weekly an, wie der Placebo-Effekt funktioniert, wie stark er wirklich ist und wie man seinen bösen Bruder, den Nocebo-Effekt, vermeiden kann. Antworten gibts von einer Neurologin, einem Psychologen und einer Ärztin, die heute sagt, dass sie als Homöopathin viele Jahre mit Placebos gearbeitet hat. Wenn ihr auch mal bei einer offenen Placebo-Studie mitmachen wollt, dann findet ihr auf der Webseite von Ulrike Bingels Sonderforschungsbereich “Treatment expectations” alle Infos zur Anmeldung. Mehr zu Marcel Wilhelms Forschung auf seiner Webseite. Learn more about your ad choices. Visit podcastchoices.com/adchoices
35 Minuten
Seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine fühlen sich viele ziemlich hilflos. Wir sehen täglich diese aufwühlenden Nachrichten, wir hören oder treffen Menschen, die gerade eben aus der Ukraine geflüchtet sind. Und es wird auf allen Ebenen diskutiert: Wie kann dieser Krieg gestoppt werden?  In dieser Folge „Wissen Weekly“ schauen wir uns an, was wir aus der Vergangenheit, aus früheren Konflikten, fürs Heute lernen können - welche Mittel waren und sind effektiv um Kriege zu beenden? Wir sprechen mit ehemaligen Diplomaten und Friedensforscher*innen: Wie wirksam sind Sanktionen? Welche Rolle spielt dabei, wie lange dieser Konflikt noch andauert? Und: Wie laufen Friedensverhandlungen eigentlich ab?  Wenn ihr Euch weiter informieren wollt, findet ihr hier ein paar Links zu Podcasts von vertrauenswürdigen Medien, die wir euch empfehlen: Ukrainecast (BBC Radio), Was jetzt? (ZEIT Online), Streitkräfte und Strategien (NDR), Auf den Punkt (SZ), Global News Podcast (BBC World Service). Eine Übersicht über alle weltweiten Konflikte seit 1975 gibt es beim Uppsala Conflict Data Program. Was ist Frieden genau? Informationen dazu und über unsere Gesprächspartnerin Prof. Dr. Susanne Buckley-Zistel findet ihr auf den Seiten des Zentrums für Konfliktforschung . Wie wirksam Sanktionen bei Konflikten sind, dazu forscht Christian von Soest beim German Institute for Global and Area Studies. Learn more about your ad choices. Visit podcastchoices.com/adchoices
32 Minuten
Bubble Tea, Lava Lampe, y2k: Trends bestimmen, was wir essen, wie wir uns einrichten und was wir kaufen. Gerade durch die sozialen Medien wird heutzutage etwas innerhalb von Sekunden zum begehrten Must-Have und genau so schnell verliert es wieder an Reiz. Woran liegt das? Warum wird etwas zum Trend? Und: Kann man das vorhersagen? Wir klären in dieser Folge “Wissen Weekly”, wie sich ein Trend verbreitet, inwiefern Kendall Jenner unseren Geschmack manipuliert und was der Klimawandel mit dem Comeback der Bauchtasche zu tun hat. Dafür sprechen wir mit dem Trendforscher Matthias Horx, einer Modeexpertin, die das Comeback der 90ies entschlüsselt und einem Trend-Scout, der in Tokio entdeckt, was wir morgen tragen werden.     Hier könnt ihr nochmal sehen wie ein Trendzyklus aussieht und nachlesen, wie Trendagenturen arbeiten. Einen Überblick über die Geschichte der Bauchtasche gibt`s bei Garage. Mehr über die Arbeit von Matthias Horx und alle Infos zu den fünf Trendarten und den aktuellen zwölf Megatrends findet ihr auf der Website von seiner Trendagentur Das Zukunftsinstitut. Einen Überblick über die SINUS-Milieus, mit denen Silke Borgstedt arbeitet gibt’s hier. Warum die Trendforschung in der Kritik steht, lest ihr bei der Bundeszentrale für politische Bildung. Learn more about your ad choices. Visit podcastchoices.com/adchoices
30 Minuten
Sport ist gesund, klar. Aber bei den gestählten Körpern und optimierten Work-outs, die uns täglich auf Insta und Co begegnen, kann man sich schon mal fragen: Muss es wirklich so viel sein? Wir gucken uns in dieser Folge von Wissen Weekly deshalb einmal an, wie viel – oder wie wenig – Sport wirklich nötig ist. Wir klären, warum Spazierengehen nicht ausreicht, wieso wenige Minuten Sport pro Tag einen riesigen Unterschied machen und welche Sportarten am besten geeignet sind, um gesund zu bleiben und tatsächlich länger zu leben.  Was die WHO je nach Altersgruppe empfiehlt, könnt ihr hier nachlesen. Hier findet ihr ein 7-Minuten-Workout, das unser Experte Prof. Martin Halle mit dem Zentrum für Prävention und Sportmedizin der TU München erarbeitet hat. Wie Sport die Überlebenschancen deutlich erhöhen kann, haben Martin Halle und Kolleg:innen beispielsweise in dieser Studie nachgewiesen. Laura hat ihre Suche nach dem richtigen Sportmaß mit der Kamera dokumentiert, das seht ihr hier. Learn more about your ad choices. Visit podcastchoices.com/adchoices
31 Minuten
Rund um den Internationalen Frauentag am 8. März wird sie regelmäßig diskutiert: die Geschlechterquote. Umgangssprachlich auch die "Frauenquote" genannt. Denn klar ist, Männer sind – gerade in der Wirtschaft – sehr viel öfter in einflussreichen Positionen als Frauen. Durch eine Quote ließe sich dieses ungerechte Geschlechterverhältnis ausgleichen. Aber dann? Ist es nicht auch ungerecht, wenn das Geschlecht und nicht die Leistung bestimmt, wer den Job bekommt? Oder kann die Quote mehr und sorgt vielleicht tatsächlich dafür, dass unsere (Arbeits-) Welt für alle gerechter wird? In dieser Episode sprechen wir mit einer Befürworterin und einer Gegnerin der Quote und machen uns mithilfe von Expert:innen auf die Suche nach Antworten. Für einen aktuellen Blick auf die Zahl der Frauen an der Spitze deutscher Börsenunternehmen ist der aktuelle Bericht der AllBright Stiftung interessant. Die Studien zu den Effekten einer Geschlechterquote in Norwegen und Italien findet ihr hier und hier. Diese und diese Studie beschäftigen sich allgemein damit, welche Auswirkungen es auf untere Management-Levels hat, wenn Frauen Führungspositionen in Unternehmen besetzen – unabhängig von einer Quote. Und über das Feldexperiment in Indien, das in diesem Zusammenhang sehr bekannt wurde, könnt ihr hier mehr lesen. Learn more about your ad choices. Visit podcastchoices.com/adchoices
36 Minuten
Ein wichtiger Hinweis: diese Episode wurde lange vor Putins Angriffskrieg auf die Ukraine aufgezeichnet. Wenn ihr euch darüber informieren wollt, achtet unbedingt darauf, wo ihr das tut. Hier findet ihr ein paar Links zu Podcasts von vertrauenswürdigen Medien, die wir euch empfehlen: Was jetzt? (ZEIT Online), Deutschlandfunk aktuell, Auf den Punkt (SZ), Global News Podcast (BBC World Service). Flachwitze, TikToks, Memes oder Sprüche in Familien-WhatsApp-Gruppen – was wir witzig finden, ist ziemlich unterschiedlich. Den gleichen Humor zu haben, schweißt zusammen. Nicht nur in Freundschaften, sondern auch in Partnerschaften ist Humor super wichtig für gute Harmonie – wenn nicht sogar Top-Kriterium. Humor ist also fast so etwas wie ein Hinweis darauf, ob wir mit Personen klarkommen oder nicht. Warum ist das so? Was sagt mein Humor über meinen Charakter aus? Und woher kommt unser Humor überhaupt? Das finden wir in dieser Folge mithilfe von Humorforscher*innen und Comedians heraus. Wenn ihr euren Komikstil herausfinden wollt, könnt ihr hier den Test machen und hier nochmal nachlesen was euer Komikstil über euch aussagt. Die Zwillingsstudie von Prof. Ruch findet ihr hier. Und wer nach dieser Folge Lust auf Comedy bekommen hat: Schaut doch mal bei Parshads TikTok-Kanal, Ilonas Twitter-Feed oder Tills Podcast JOKES oder seiner Website vorbei. Learn more about your ad choices. Visit podcastchoices.com/adchoices
36 Minuten
UFO-Sichtungen waren über Jahrzehnte nur was für Aluhüte - fliegende Untertassen, Roswell, Area 51. Seit ein paar Jahren gibt es aber ernsthafte UFO-Forschung, 2021 musste sogar das US-Verteidigungsministerium in einem offiziellen Bericht Stellung nehmen. Zu häufig sahen Militärpilot:innen fliegende Objekte, die mit krasser Geschwindigkeit durch die Luft schießen. Und nicht nur in der UFO-Forschung passiert einiges, auch Astronom:innen suchen fieberhaft nach Signalen von fremden Zivilisationen - und sind dabei schon auf das ein oder andere Mysterium gestoßen. Wir schauen uns in dieser Folge Wissen Weekly genau an, wo die Suche nach Aliens gerade steht - und klären auch die Frage, ob wir überhaupt gefunden werden wollen.  Wer von euch selbst mal ein UFO oder UAP gesehen hat, kann die gern bei der UFO-DB eintragen - vielleicht haben andere ja auch was gesehen? Die Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens hilft auch gern dabei, zu untersuchen, ob euer UFO wirklich ein UFO war oder zum Beispiel nur ein Wetterballon. Und wer wirklich aktiv bei der Suche nach außerirdischem Leben helfen will, der kann als Citizen Scientist aushelfen. Zum Beispiel dem TESS-Projekt, das nach Exoplaneten sucht. Hier untersucht ihr echte Satellitendaten auf Spuren von Wasser und Sauerstoff. Wer weiß - vielleicht seid ihr diejenigen, die den Erstkontakt zu einer fremden Zivilisation herstellen.  Learn more about your ad choices. Visit podcastchoices.com/adchoices
32 Minuten
Hazel Brugger und Thomas Spitzer vom Spotify Original Nur verheiratet verraten uns in dieser Folge, warum sie "Ja" zueinander gesagt haben. Sie gehören zu 52 Prozent der Deutschen, die in einer Ehe leben. Ganz klassisch also, aber warum eigentlich? Zu heiraten ist keine gesellschaftliche Notwendigkeit mehr und wir wissen auch, dass knapp 40 Prozent der Ehen wieder geschieden werden. Ist das Konzept “Ehe” also überholt? Um das herauszufinden, sprechen wir mit zwei Soziolog*innen über die Entwicklung der Ehe und die Motive fürs Heiraten und einem Historiker, der uns erklärt, wie unglaublich alt die Idee der Ehe ist. Eine Heiratsgegnerin erzählt, warum sie nichts von Ring und Trauschein hält. Falls ihr euch noch mehr Statistiken zum Thema Ehe anschauen wollt, findet ihr auf der Seite des Statistisches Bundesamtes noch einige Zahlen und Fakten und auch bei der Bundeszentrale für politische Bildung. Zu den unterschiedlichen Lebensformen in Deutschland, von denen die Ehe ja nur eine ist, hat das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung noch ziemlich viele Informationen gesammelt, bei dem unser Experte Norbert Schneider bis letztes Jahr noch Direktor war. Wer noch mehr Informationen über Fleur Weibels Arbeit zu Hochzeitspraktiken möchte, der findet sie hier und hier. Und hier könnt ihr nachlesen, was die neue Bundesregierung bisher mit den sogenannten Verantwortungsgemeinschaften plant. Learn more about your ad choices. Visit podcastchoices.com/adchoices
35 Minuten
Kälte, Hitze und Übergriffe: Obdachlose sind ihnen oft schutzlos ausgeliefert. Schätzungen zufolge gibt es in Deutschland etwa 50.000 von ihnen, die tatsächliche Zahl dürfte allerdings sehr viel höher liegen. Ganz zu schweigen von den wohnungslosen Menschen, die zwar nicht auf der Straße schlafen müssen, aber trotzdem kein eigenes Zuhause haben. Wie kann das sein in einem Sozialstaat wie Deutschland? Auf der Suche nach Antworten sprechen wir mit einer Sozialwissenschaftlerin darüber, warum Menschen ihre Wohnung verlieren. Ein Betroffener zeigt uns, wo staatliche Hilfen versagen. Außerdem erklärt uns ein Psychologe, wieso wir das Thema am liebsten verdrängen. Und am Beispiel Finnland sieht man: Obdachlosigkeit ist ein lösbares Problem. Wenn ihr obdachlose Menschen seht, die verletzt sind oder bei Minusgraden draußen schlafen, ruft die 112 oder den Kältebus in eurer Stadt. Eine Übersicht findet ihr hier. Falls ihr selbst von zu Hause abgehauen seid, eure Miete nicht mehr zahlen könnt oder ihr nach einer Trennung nicht wisst wohin, könnt ihr euch hier in einem anonymen Chat beraten lassen (Angebot für Unter-27-Jährige). Dort könnt ihr auch Rat einholen, wenn nicht ihr selbst betroffen seid, sondern Freund*innen von euch. Wenn ihr älter als 27 seid, informiert euch über Beratungsstellen und Wohnungslosenhilfe in eurer Stadt, z.B. bei der Diakonie oder Caritas. Learn more about your ad choices. Visit podcastchoices.com/adchoices
35 Minuten
Mord, Totschlag Vergewaltigung - man muss nur in die Nachrichten schauen, um zu sehen: Menschen tun anderen Menschen die schlimmsten Dinge an, und das schon seit Anbeginn unserer Geschichte. Gehört das Böse also irgendwie zur Natur des Menschen? Und unter bestimmten Umständen ist jeder Mensch sogar dazu in der Lage andere zu töten? Wir schauen uns in dieser Folge Wissen Weekly an, warum Menschen wirklich böse werden, und etwa Kapitalverbrechen begehen. Antworten gibt es von einem Psychologen, der sich den sogenannten "Dark-Factor" in der Persönlichkeit von Menschen anschaut, einer forensischen Psychiaterin, die schon mit Hunderten Gewaltverbrecher:innen gesprochen hat, einem jungen Mann, der jahrelang massiv gefoltert worden ist - und einem Mörder. Wer herausfinden möchte, wie groß der eigene "Dark-Factor" ist, findet den Test hier. Mehr über die Forschung von Professor Benjamin Hilbig findet ihr auf seiner Homepage. Auch über die Arbeit von Nahlah Saimeh, der Expertin für forensische Psychiatrie, könnt ihr auf ihrer Webseite mehr erfahren. Das im Podcast erwähnte Buch von ihr "Jeder kann zum Mörder werden" kann man unter anderem hier erwerben. Wer mehr über syrische Foltergefängnisse erfahren möchte, dem sei dieses digitale Storytelling von Amnesty International zu empfehlen. Darin geht es spezifisch um das syrische "Saydnaya Prison", das als eines der schlimmsten Orte der Welt gilt, und in dem Omar Alshogre die letzten zehn Monate seiner Gefangenschaft verbracht hat. Learn more about your ad choices. Visit podcastchoices.com/adchoices
35 Minuten
Viele fragen sich jeden Morgen aufs Neue: Was habe ich denn da schon wieder geträumt? Was wir träumen und ob das etwas über uns aussagt, beschäftigt Menschen schon seit Jahrtausenden. Es gibt viele Mythen über angebliche Traumsymbole. Und Millionen Deutsche leiden unter Albträumen. Viele Neurowissenschaftler*innen sehen Träume eher als etwas komplett Zufälliges, aber was wissen wir genau über unsere Träume? Wissen Weekly über die Frage, ob Träume nur Schäume sind oder, wie Sigmund Freud schrieb, das Tor zum Unterbewusstsein. Antworten gibt es von einer Traumdeuterin, einer Psychologin, die zu Albträumen forscht und einem Neurowissenschaftler. Hier geht es zu der Umfrage der Techniker Krankenkasse, wie viele Menschen in Deutschland an Albträumen leiden. In dieser Statistik ist aufgelistet, worum es in vielen Albträumen geht. Mehr über Klarträume lest ihr in diesem Buch. Die wissenschaftlichen Arbeiten von der Psychologin Annika Gieselmann findet ihr hier, mehr über Jan Borns Forschung erfahrt ihr bei der Universität Tübingen. Die Homepage der Traumdeuterin Alexandra Bauer findet ihr hier. Learn more about your ad choices. Visit podcastchoices.com/adchoices
37 Minuten
Mal Hand aufs Herz: Wann habt ihr das letzte Mal vor dem Sex mit einer neuen Person über Geschlechtskrankheiten gesprochen – oder euch darauf testen lassen? Wie viele Geschlechtskrankheiten, abgesehen von HIV, könnt ihr überhaupt benennen? Wenn ihr jetzt ratlos die Schultern zuckt, dann ist diese Folge für euch – und wenn nicht: ebenfalls. Denn die Statistik zeigt: STI, Sexually Transmittable Infections, are real und die Inzidenzzahlen steigen zum Teil krass. Wissen Weekly geht der Frage nach, warum wir uns immer noch und sogar immer häufiger mit STI anstecken, darüber aber kaum etwas wissen. Falls es euch jetzt im wahrsten Sinne des Wortes juckt, herauszufinden, wie safe ihr eigentlich Sex habt, könnt ihr euch innerhalb weniger Minuten durch einen Risikotest des WIR-Zentrums klicken, das unser HIV- und STI-Experte Norbert Brockmeyer lange geleitet hat. Über die einzelnen STI, Symptome, Verhütung und wie ihr euch noch schützen könnt, informiert außerdem das Informationsportal Liebesleben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA). Sollten euch die Ergebnisse der ersten großen Bevölkerungsumfrage über Sexualität und Gesundheit in Deutschland interessieren, über die wir sprechen, findet ihr hier eine erste Ergebniszusammenfassung für die Befragten. Falls ihr in Hamburg lebt und den Checkpoint aufsuchen möchtet, an dem die Ärztin Hanna Matthews arbeitet, hier entlang. Testzentren in eurer Nähe findet ihr ansonsten bei der Deutschen Aids-Hilfe. Einfach den Ort eintippen. Die Testkits für zuhause sind ebenfalls von der Deutschen Aids-Hilfe entwickelt und werden mit einem telefonischen oder persönlichen Beratungsgespräch kombiniert. Dafür müsst ihr euch nur kurz unter Samhealth registieren. Sie kosten allerdings was. Learn more about your ad choices. Visit podcastchoices.com/adchoices
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