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Mehr Einsatz: bessere Rechtsetzung Archiv

98 Episoden
12 Minuten
In der EU gibt es immer weniger Primär- und Altwälder. Die, die uns noch bleiben, sind meist klein und zergliedert. Sie machen weniger als 3 % der gesamten Waldfläche Europas aus. Primär- und Altwälder sind naturbelassene Ökosysteme, in denen der Mensch keine oder kaum Spuren hinterlassen hat. Schon seit Jahrhunderten sind hier zahlreiche Tiere und Pflanzen zuhause, darunter auch viele gefährdete Arten. Diese uralten Wälder sind von unschätzbarem Wert: Neben dem Erhalt der Artenvielfalt dienen sie als wichtige CO2-Senken und tragen so zum Klimaschutz bei. Sie versorgen uns außerdem mit Trinkwasser, sorgen für saubere Luft und helfen uns, gesund zu bleiben.

Für den Schutz der Wälder in Europa sind nicht nur die einzelnen Mitgliedstaaten verantwortlich, sondern auch die Europäische Union als Ganze. Das Parlament steht an vorderster Front, wenn es darum geht, unsere Urwälder zu erhalten.
60 Sekunden
Kinder zu schützen und ihnen ein sicheres, gesundes und glückliches Leben zu ermöglichen, zählt zu den wichtigsten Aufgaben einer Gesellschaft. Die Welt von heute ist ständig im Wandel begriffen. Mit ihren Rechtsvorschriften setzt sich die EU dafür ein, dass Kinder dennoch den nötigen Schutz bekommen.
60 Sekunden
Im ersten Halbjahr 2024 gab es in der EU über 513 000 Asylanträge. Ein Drittel der Asylsuchenden sind Frauen und Mädchen. Die EU berücksichtigt bei Asylverfahren Geschlechteraspekte. Beispielsweise hat der Gerichtshof der EU geschlechtsspezifische Gewalt als Asylgrund anerkannt. Trotz dieser Fortschritte muss noch viel getan werden, um die Menschenrechte von Asylbewerberinnen zu schützen.
8 Minuten
Auf der ganzen Welt begeht man im Februar den Tag für mehr Internetsicherheit. Ins Leben gerufen wurde dieser Tag im Jahr 2004 mit dem Aktionsplan der EU für ein sicheres Internet. Im Laufe der Jahre entwickelte sich daraus eine Initiative, an der sich Staaten aus aller Welt beteiligten – mit dem Ziel, auf das Thema Sicherheit im Internet aufmerksam zu machen. Unter dem Motto „Gemeinsam für ein besseres Internet“ soll dieser Tag Menschen weltweit dazu inspirieren, sich zusammenzutun, um den digitalen Raum mit vereinten Kräften besser und sicherer zu machen.
60 Sekunden
Über eine Milliarde Mahlzeiten werden täglich in Haushalten überall auf der Welt weggeworfen – Mahlzeiten, die eigentlich noch genießbar wären. Allein sie würden ausreichen, um alle hungernden Menschen auf der Welt mit einer Mahlzeit am Tag zu versorgen. Wenn wir Lebensmittel wegwerfen, verschwenden wir nicht nur das Essen, mit dem jemand ernährt werden könnte, sondern auch die gesamte Energie und alle Ressourcen, die für die Herstellung aufgewendet wurden. Jedes nicht verzehrte Lebensmittel bedeutet auch, dass Treibhausgasemissionen unnötig die Umwelt belasten. Mit ihren Abfallbewirtschaftungsstrategien will die EU erreichen, dass Müll die Umwelt und die Gesundheit weniger stark belastet.
10 Minuten
Zwei Drittel der jungen Menschen in der EU wollen eine Arbeit, bei der sie zum ökologischen Wandel beitragen können. Doch 45 % von ihnen fehlen dafür die nötigen Kompetenzen. Um sich aktuellen Umwelt- und Klimaherausforderungen stellen zu können, brauchen sie jedoch bestimmte Kenntnisse und Fähigkeiten. Deshalb soll das Projekt „Erasmus für grüne Städte“ ins Leben gerufen werden. Es soll jungen Menschen ermöglichen, auf freiwilliger Basis oder im Rahmen eines bezahlten Praktikums an Umwelt- und Klimaprojekten in Städten und Gemeinden mitzuwirken.
8 Minuten
Die Diagnose „HIV-positiv“ kam in den 1980er-Jahren noch einem Todesurteil gleich. Dank der weltweiten Fortschritte bei der Behandlung und Prävention kann man mit einer HIV-Infektion inzwischen jedoch durchaus umgehen. Weltweit haben sich bereits über 88 Mio. Menschen infiziert – bis heute sind dem Virus 42 Mio. Todesfälle zuzuschreiben. Derzeit tragen rund 40 Mio. Menschen das HI-Virus in sich, etwa 810 000 davon leben in der EU. Obwohl für das Gesundheitswesen in erster Linie die Mitgliedstaaten zuständig sind, unterstützt die EU länderübergreifende Programme und Kampagnen für öffentliche Gesundheit. Über Horizont Europa lässt sie außerdem Gelder in die Forschung fließen. Darüber hinaus hat sich die EU den „95-95-95“-Zielen von UNAIDS verschrieben: Bis 2025 sollen 95 % aller Betroffenen von ihrer Infektion wissen, 95 % der wissentlich Infizierten sollen eine Behandlung erhalten und bei 95 % der Behandelten soll keine Viruslast mehr nachgewiesen werden können. In dieser Folge von „Mehr Einsatz: bessere Rechtsetzung“ erfahren Sie, was die EU für die HIV-Prävention und gegen Stigmatisierung tut und wie sie das Leben von Menschen in allen Mitgliedstaaten verbessert. Das Ziel: Ab 2030 soll es kein HIV mehr geben.
9 Minuten
Der mehrjährige Finanzrahmen ist der EU-Langzeithaushalt. Er legt die Ausgabenprioritäten und -obergrenzen der EU für mehrere Jahre fest und sorgt dafür, dass sie ihr Geld für ihre politischen und wirtschaftlichen Ziele ausgibt. Der mehrjährige Finanzrahmen gibt die Struktur der Jahreshaushalte vor und hilft, die unterschiedlichen Interessen der EU-Staaten auszugleichen. Er bietet Geld für viele Bereiche, z. B. Investitionsbeihilfen, Mittel für weniger entwickelte Regionen, ländliche Entwicklung oder humanitäre Hilfe sowie für Investitionen in ökologischen und digitalen Wandel und in die EU-Außenpolitik.
10 Minuten
Eine stabile psychische Gesundheit ist die Grundlage für ein erfülltes Leben. Nur wenn es uns gut geht, können wir unser volles Potenzial ausschöpfen, uns aktiv in unsere Gemeinschaft einbringen und Stress und Herausforderungen bewältigen. Die EU setzt sich dafür ein, dass niemand ausgeschlossen wird und dass alle Menschen in allen Mitgliedstaaten gleichermaßen Zugang zu Vorsorge und Angeboten im Bereich der psychischen Gesundheit haben. Doch wenn wir für alle das Beste herausholen wollen, dann liegt noch ein langer Weg vor uns.
9 Minuten
Die EU erlebt einen noch nie dagewesenen demografischen Wandel. 2050 dürfte fast ein Drittel der EU-Bevölkerung 65 Jahre oder älter sein. Die Alterung der Gesellschaft wird sich in Zukunft stark auf verschiedene Bereiche auswirken – zum Beispiel das Gesundheitswesen, soziale Dienste, den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft. Der Schwerpunkt der Politik der EU für ältere Menschen liegt auf diesen Hauptbereichen: aktives Altern, soziale Einbeziehung, Gesundheitsversorgung und Langzeitpflege sowie finanzielle Sicherheit. Was noch fehlt, ist eine umfassende EU-Strategie für ältere Menschen.
8 Minuten
Zum Welttourismustag werfen wir einen Blick darauf, was die EU alles für die Tourismusbranche tut und wie sie dafür sorgt, dass das Reisen nachhaltiger, zugänglicher und für alle vorteilhafter wird.
8 Minuten
Horizont Europa ist das umfangreichste EU-Programm für Forschung und Innovation: Von 2021 bis 2027 stehen dafür 95,5 Mrd. EUR bereit. Doch Horizont Europa ist viel mehr als nur ein Förderprogramm. Es zeigt, welchen Stellenwert wissenschaftliche Exzellenz und Innovationen für die EU haben – und zeugt von der Entschlossenheit, gesellschaftliche Herausforderungen in den Mitgliedstaaten anzugehen. Dieses ehrgeizige Programm unterstützt Forschende, Unternehmen und politische Entscheidungsträger und trägt somit zur Stärkung der weltweit führenden Rolle der EU in den Bereichen Forschung und Innovation bei.
9 Minuten
Die Europäische Mobilitätswoche findet jedes Jahr vom 16. bis zum 22. September statt. Die EU will damit umweltfreundliche Verkehrs- und Fortbewegungsmittel sowie nachhaltigen Stadtverkehr fördern – und die Lebensqualität und Gesundheit der Bevölkerung verbessern. 2024 steht der gemeinsame öffentliche Raum im Mittelpunkt. Richtig genutzt, kann dieser einen Mehrwert für die Gesellschaft bieten: Werden Menschen und Transportmittel gleichermaßen berücksichtigt, fördert das nicht nur soziale Gerechtigkeit und Verkehrssicherheit, sondern es sorgt auch für weniger Lärmbelästigung und Luftverschmutzung und letztendlich für eine bessere Lebensqualität.
7 Minuten
Das Europäische System zur Übertragung und Akkumulierung von Studienleistungen – kurz: ECTS – dient dazu, Studien und Lehrgänge im Europäischen Hochschulraum transparenter zu machen. Dank ECTS ist es einfacher, Qualifikationen in der gesamten EU anerkennen zu lassen, was Studienaufenthalte im Ausland erleichtert.
5 Minuten
Wasser ist lebensnotwendig. Unser Ökosystem hängt genauso vom Wasser ab wie die Landwirtschaft, und wir Menschen brauchen es, um die meisten unserer Grundbedürfnisse zu stillen. Deshalb ist Wasserverschmutzung weltweit ein Riesenproblem – und das schon seit langem. Schadstoffe wie Industrieabfälle, Abwasser aus der Landwirtschaft oder Plastik verschmutzen unsere Gewässer und verursachen schwerwiegende Umwelt- und Gesundheitsprobleme. Hier erfahren Sie, warum #WaterWiseEU extrem wichtig für die Zukunft der Erde ist und was die EU gegen die Wasserverschmutzung tut.
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