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Gesundheitsarena Archiv

26 Episoden
37 Minuten
Breites Spektrum, echte Patientengeschichten und ganzheitliche Medizin – wie sieht der Weg zum Facharzt für Allgemeinmedizin eigentlich konkret aus? 🩺 In dieser Episode dreht sich alles um die Facharztweiterbildung Allgemeinmedizin. Es geht darum, was angehende Allgemeinmediziner*innen schon vor dem Start in die Weiterbildung wissen sollten. Medizinstudentin und Co-Moderatorin Ariane möchte selbst Hausärztin werden und stellt den Experten im Studio deshalb alle relevanten Fragen rund um die Weiterbildung. Die Gäste: Dr. Christian Bergmaier, der sich aktuell im 4. Jahr seiner Weiterbildung in einer Hausarztpraxis im Landkreis Straubing-Bogen befindet. Er teilt ehrliche Einblicke, Praxistipps und persönliche Erfahrungen aus seinem Berufsalltag. Dr. Cornelia Dodeller, komm. Leiterin der Koordinierungsstelle Allgemeinmedizin. Sie berichtet über die unterschiedlichsten Unterstützungsangebote während der Weiterbildung. Das erwartet dich: • Der Weg zum Facharzt: Welche Etappen durchläufst du nach dem Studium? Ist der Start in der Klinik oder direkt in der Praxis besser – und wie kann dir das PJ schon vorab die Augen öffnen? • Durchblick behalten: Wie organisiert man die Weiterbildung, was steht wirklich in der Weiterbildungsordnung und welche Förderungen gibt es? • Die Bewerbung & Wahl der Praxis: Worauf kommt es bei der Bewerbung in der Arztpraxis an und wie findest du eine*n gute*n Weiterbilder*in? • Netzwerke & Beratung: Wie helfen dir Seminarreihen und Anlaufstellen wie die Koordinierungsstelle Allgemeinmedizin in München (KoStA) dabei, sich zu vernetzten? • Faszination Allgemeinmedizin: Warum es so bereichernd ist, das gesamte Spektrum der Medizin abzudecken und Patient*innen über Jahre hinweg vollumfänglich zu begleiten. Wichtige Links: Koordinierungsstelle für Allgemeinmedizin – KoStA: https://www.kosta-bayern.de/ Online-Sprechstunde der KoStA: https://www.kosta-bayern.de/onlinesprechstunde JADE: https://www.jungeallgemeinmedizin.de/ JADE-Checkliste (Junge Allgemeinmedizin Deutschland) für die Suche nach einer guten Weiterbildungspraxis im Fach Allgemeinmedizin: file:///C:/Users/greissa/Downloads/JADE-Checkliste-1.pdf Informationsseite zur Weiterbildung der Bayerischen Landesärztekammer: https://www.blaek.de/aerztinnen-und-aerzte/weiterbildung/ Mehr zur Weiterbildungsordnung: https://www.blaek.de/aerztinnen-und-aerzte/weiterbildung/weiterbildungsordnung/ Weiterbildungsbefugnis: https://www.blaek.de/aerztinnen-und-aerzte/weiterbildung/befugnisse/ Seminartage Weiterbildung Allgemeinmedizin (SemiWAM): https://www.kosta-bayern.de/semiwam/seminartage-weiterbildung-allgemeinmedizin-semiwam Kompetenzzentrum Weiterbildung Allgemeinmedizin Bayern (KWAB): https://www.uni-augsburg.de/de/fakultaet/med/profs/allgemeinmedizin/weiterbildung/ KVB-Fördermöglichkeiten: https://www.kvb.de/kuenftige-mitglieder/weiterbildung/allgemeine-info-und-faq Egal ob du noch im Studium steckst, kurz vor der Approbation stehst oder schon mittendrin bist – diese Folge liefert dir Orientierung und wertvolle Tipps für deinen Weg zum Facharzt!

KI und Technik

31 Minuten
In dieser Folge werfen wir einen Blick auf die Potenziale und Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz in der Medizin. Welche innovativen KI-Tools können den Praxisalltag erleichtern? Und wie könnte die Patientenversorgung der Zukunft aussehen? Unser Moderationsduo Martin und Ariane spricht mit dem Nürnberger Allgemeinmediziner Dr. Nicolas Kahl darüber, wie er Künstliche Intelligenz in seiner Arztpraxis einsetzt. Prof. Dr. Jeanne Rubner, Wissenschaftskommunikatorin an der TU München, berichtet außerdem von ersten Erkenntnissen aus dem Forschungsprojekt „2036 – Gesund mit KI“. Zu Gast: • Dr. Nicolas Kahl, digitalaffiner niedergelassener Allgemeinmediziner aus Nürnberg • Prof. Dr. Jeanne Rubner, Vizepräsidentin Globale Kommunikation und Public Engagement an der TU München und eine der Initiatorinnen hinter dem Projekt "2036 - Gesund mit KI“ Darüber sprechen wir: • Einsatzmöglichkeiten von KI im Praxisalltag • Erste Erkenntnisse des Forschungsprojekts „2026 – Gesund mit KI“ für die Patientenversorgung • KI-Kompetenz und digitale Fähigkeiten im Praxisalltag • Befürchtungen von Patient*innen gegenüber KI • Chancen und Risiken beim Einsatz von KI in der Medizin Ideal für alle Medizinstudierenden und angehenden Fachärzt*innen, die sich für Potenziale und Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz in der Medizin interessieren. Wichtige Links: Fortbildungsangebot für Digitalkompetenzen (HIT – der Hausärztliche Praxis & IT Kongress): https://aerzte.ihf-fortbildung.de/veranstaltungen/hit-der-hausaerztliche-praxis-it-kongress/ Mehr Informationen und erste Erkenntnisse zum Projekt „2036 – Gesund mit KI?“: https://gesund-mit-ki.de/ Informationen der KVB zum Thema KI in den Praxen: https://www.kvb.de/mitglieder/praxisfuehrung/it-online-services-ti/ki-in-praxen
33 Minuten
In dieser Episode der Gesundheitsarena dreht sich alles um die spätere Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Job. Wo klappt das besser? Im Klinikalltag oder in der eigenen Praxis? Unser Moderationsteam Martin Eulitz und Medizinstudentin Ariane Berner spricht mit unserem Gast Dr. Katja Tritzschler über harte Realitäten im stationären Schichtbetrieb und die Freiheiten und Gestaltungsmöglichkeiten einer eigenen Hausarztpraxis. Zu Gast: Dr. Katja Tritzschler – Fachärztin für Allgemeinmedizin, Notfallmedizin und Manuelle Medizin, seit 2018 niedergelassene Hausärztin in Moosach bei Ebersberg, Mutter von zwei Kindern. Darüber sprechen wir: Werdegang und Ausbildungsschwerpunkte: Chirurgie, Notaufnahme, Kardiologie/Intensivmedizin an diversen Krankenhäusern. Die harte Landung nach dem Studium: das erste Assistenzarztjahr in der Klinik. Warum flache Hierarchien in kleineren Häusern Gold wert ist. 12-Stunden-Schichten in der Notaufnahme Der Weg zu Plan B: Mehr Flexibilität in der Hausarztpraxis. Ideal für: Medizinstudierende, die Respekt vor den Arbeitszeiten im ersten Assistenzarztjahr haben und nach Perspektiven suchen, wie sich Familie und Beruf vereinbaren lassen. Ärzt*innen in Weiterbildung, die erfahren wollen, warum für die Allgemeinmedizin-Weiterbildung mittlerweile nur noch ein einziges Jahr Klinikzeit verpflichtend ist. Mütter und Väter in der Medizin – die eine gerechte Aufteilung der Familienzeit anstreben und aus der starren Klinikhierarchie ausbrechen wollen. Zukünftige Praxisinhaber*innen – die wissen möchten, wie man durch gutes Netzwerken und verlässliche Strukturen selbstbestimmt arbeitet. Weiterführende Links: KoStA (Koordinierungsstelle für Ärztliche Weiterbildung): zentrale Anlaufstelle in Bayern für die Förderung der fächerübergreifenden fachärztlichen Weiterbildung: https://www.kvb.de/nachwuchs/weiterbildung/kosta/ KWAB (Kompetenzzentrum Weiterbildung Allgemeinmedizin Bayern): Das perfekte 5-Jahres-Curriculum mit Seminaren (SemiWAM) von Dozentinnen aus dem echten Leben zum optimalen Netzwerken unter Kolleginnen: https://www.kwab.de Mehr Informationen zu Niederlassungsmöglichkeiten in Bayern: https://www.kvb.de/kuenftige-mitglieder/praxisstart/niederlassungsangebot Hat dir diese Folge gefallen? Dann abonniere den Podcast „Gesundheitsarena - Ärztenachwuchs im Gespräch“ auf deiner Lieblingsplattform, hinterlasse uns eine Bewertung und verpasse keine neue Episode!
41 Minuten
In dieser Episode der Gesundheitsarena tauchen wir tief in ein Thema ein, das den medizinischen Alltag prägt: die Kommunikation mit den Patient*innen in Kliniken und Praxen. Unser Moderationsteam Ariane Berner und Martin Eulitz unterhält sich mit seinem Gast darüber, wie Medizinstudierende und Ärzt*innen in Weiterbildung empathische Gespräche führen, schwierige Diagnosen vermitteln und dabei die eigene psychische Gesundheit bewahren können. Zu Gast: • Alexander Benz – Modulsprecher des Kommunikationsmoduls „MeCuM“ an der LMU München, seit 20 Jahren in der medizinischen Lehre tätig Darüber sprechen wir: • Empathische Arzt-Patienten-Kommunikation – Wie fühlt sich ein gutes Gespräch an und wie lernt man es? • Patiententypen im Gespräch – Wie geht man mit zurückhaltenden, fordernden oder emotionalen Patientinnen und Patienten um? • Empathie vs. professionelle Distanz – Wie viel Mitgefühl ist gut? Wie bewahrt man die eigene Resilienz? • Übung macht den Meister – Simulationstraining mit Schauspielpatienten im Medizinstudium • Die Goldene Minute – Warum die erste Minute im Gespräch entscheidend ist • Selbstreflexion & Feedback – Wie Ärzt*innen aus Gesprächen lernen können • Balint-Gruppen & kollegiale Beratung – Unterstützung bei belastenden Situationen • Ein Praxisbeispiel – Medizinstudentin Ariane durchläuft live im Podcast eine Praxisübung und erhält direkt Feedback Ideal für: • Medizinstudierende – die Kommunikationskompetenz frühzeitig entwickeln möchten • Ärzt*innen in Weiterbildung – die sich für das Thema Gesprächsführung interessieren • Lehrende in der medizinischen Ausbildung – die nach praxisnahen Unterrichtsmethoden suchen • Alle im Gesundheitswesen Tätigen – die wissen, dass gute Kommunikation von entscheidender Bedeutung ist Weiterführende Links: • LMU München – Kommunikationscurriculum – Details zum longitudinalen Kommunikationsprogramm „Kommunikation und soziale Kompetenzen im MeCuM“: https://www.med.lmu.de/de/studium/humanmedizin/studiumangebot/kommunikation-und-soziale-kompetenzen-im-mecum/ Balint-Gruppen „Balintgruppen: Arzt-Patient-Beziehung gestalten“: https://www.aerzteblatt.de/archiv/balintgruppen-arzt-patient-beziehung-gestalten-aa04251c-75e7-423a-8a31-d77953bab026 Fortbildungsangebot bei der Bayerischen Landesärztekammer – Patientenorientierte Kommunikation in der Arztpraxis: https://www.blaek.de/mfa/walner-schulen/kursangebote/patientenorientierte-kommunikation-in-der-arztpraxis/
28 Minuten
In dieser Folge werfen wir einen Blick auf den Blaulichtsektor und hinter die Kulissen der Notfallmedizin. Wie ist es wirklich, als Notarzt zu arbeiten? Unser Moderationsduo Martin und Ariane spricht mit dem Würzburger Notarzt Dr. Mathias Vescovi über seinen persönlichen Werdegang, prägende und auch kuriose Einsätze sowie darüber, wie sich Medizinstudierende optimal auf eine spätere Tätigkeit im Rettungsdienst vorbereiten können. Zu Gast: Dr. Mathias Vescovi, niedergelassener Allgemeinmediziner und Notarzt in Würzburg Darüber sprechen wir: • Werdegang und Ausbildungsinhalte für die Zusatz-Weiterbildung Notfallmedizin • Einblicke eines Notarztes in seinen Arbeitsalltag • Tipps für Medizinstudierende für den Einstieg in den Blaulichtsektor • Wie gelingt der Umgang mit harten Einsätzen? • Wichtige Fähigkeiten für den Notarztdienst Ideal für alle Medizinstudierenden und angehenden Fachärzt*innen, die sich für eine spätere Tätigkeit in der Akut- und Notfallversorgung interessieren. Wichtige Links: Informationen über Jobs für Medizinstudierende bei der 116117: https://jobs.kvb.de/116117-jobs/ Mehr Informationen zum Notarztdienst in Bayern: https://www.kvb.de/mitglieder/patientenversorgung/notarztdienst
33 Minuten
In dieser Episode der Gesundheitsarena tauchen wir tief in die entscheidende Phase des Medizinstudiums ein: das Praktische Jahr (PJ). Unser Moderationsteam Ariane Berner und Martin Eulitz spricht mit seinen Gästen darüber, wie du dich optimal auf das PJ vorbereitest, welche Strukturen dich erwarten und welche Erfahrungen dir den Einstieg erleichtern. Zu Gast: • Anna Kühnl – Assistenzärztin in der Chirurgie in Neustadt a.d. Aisch, ehemalige Medizinstudentin an der FAU • Prof. Dr. Marco Roos – Leiter des Kompetenzzentrums Allgemeinmedizin Bayern (KWAB), Lehrstuhlinhaber Allgemeinmedizin an der Universität Augsburg Darüber sprechen wir: • Aufbau des PJ: 3 Tertiale – Innere Medizin, Chirurgie & Wahlfach • Wie läuft die PJ Bewerbung ab? • Ergebnisse des PJ Barometers 2025 – nur 6 % fühlen sich sehr gut auf die bevorstehenden praktischen Aufgaben im PJ vorbereitet • Warum praktische Erfahrungen vor dem PJ Gold wert sind • Unterschiede zwischen Klinik und Praxis • Mentoring & 1:1 Betreuung in der Hausarztpraxis • Wie dein ambulantes PJ Tertial in der Hausarztpraxis abläuft – und welche finanzielle Förderung du dabei sogar von der KV Bayerns erhalten kannst Ideal für alle Medizinstudierende, angehende Assistenzärzt*innen und PJ-Lehrende, die den Übergang vom Studium in den ärztlichen Beruf besser verstehen wollen. Wichtige Links: • Alle Informationen zur PJ-Förderung der KVB: https://www.kvb.de/kuenftige-mitglieder/studium/pj-foerderung-praktischesja • Dein Weg ins ambulante PJ-Tertial - unser PJ-Wegweiser für dich: https://www.kvb.de/fileadmin/kvb/Kuenftige/Nachwuchsfoerderung/PraktischJA/KVB-Infoblatt-Wegweiser-PJ-Nachwuchs.pdf • "Beste Landpartie"-Programm für angehende Landärzt*innen: https://www.stmgp.bayern.de/service/foerderprogramme/bela-programm/ • PJ-Barometer des Marburger Bund: https://www.marburger-bund.de/pressemappe
2 Minuten
Ärztenachwuchs im Gespräch – die Gesundheitsarena der KVB In der neuen Staffel der Gesundheitsarena bekommt der Podcast der KVBayerns frischen Wind: Medizinstudentin Ariane Berner stößt als Co Moderatorin dazu und bringt die Perspektive der Studierenden mit ins Gespräch ein. Für Ariane steht eines ganz oben auf der Liste: Powernaps – ihr Nummer 1 Hilfsmittel im Medizinstudium. Was für sie außerdem unverzichtbar ist und welche Themen angehende Ärzt*innen wirklich bewegen, erfahrt ihr im Trailer und in den kommenden Folgen. Freut euch auf spannende Einblicke vom Praktischen Jahr über Karrierewege wie den Einstieg in die Notfallmedizin bis hin zu vielen weiteren Fragen rund um den Weg in den „ärztlichen Beruf“. Die Gesundheitsarena – Ärztenachwuchs im Gespräch: überall verfügbar, wo es Podcasts gibt. Impressum: https://jobs.kvb.de/impressum
26 Minuten
2024 hat die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns die digitale Plattform „DocOnLine“ als Pilotprojekt ins Leben gerufen. Außerhalb der üblichen Sprechstundenzeiten kann auf der Plattform im Anschluss an eine digitale Ersteinschätzung bei Bedarf direkt der Zugang zu einer ärztlichen Videosprechstunde erfolgen. In dieser Folge unserer Gesundheitsarena spricht Moderator Martin Eulitz mit zwei Ärzten, die beide Erfahrung mit „DocOnLine“ haben: Der KVB-Vorstandsvorsitzende und unterfränkische Hausarzt Dr. Christian Pfeiffer sowie der auf den Bereitschaftsdienst spezialisierte Allgemeinmediziner Florian Kraus aus Niederbayern. Gemeinsam beleuchten sie das Potenzial der Videosprechstunde, insbesondere im Hinblick auf die Unterstützung und Entlastung der Akut- und Notfallversorgung in Bayern. Wir beschäftigen uns unter anderem mit folgenden Fragen: Wie erfolgt der Zugang zu DocOnLine? Welche Fälle eignen sich im ärztlichen Bereitschaftsdienst für eine Videosprechstunde? Und wo sehen die beiden Experten die Grenzen? Fabian Demmelhuber, Leiter des KVB-Referats Versorgungsinnovationen, ordnet zudem die Entwicklungen des Pilotprojekts und die Reaktionen dazu ein. Darüber hinaus beschäftigen wir uns damit, wie das Videoangebot weiter ausgebaut werden kann. Haben Sie Fragen oder Anregungen zum Thema? Schreiben Sie uns an: podcast@kvb.de Zugang zu DocOnLine: doconline-bayern.de Auf unserer Themenseite zu „DocOnLine“ finden Sie umfassende Informationen: https://www.kvb.de/mitglieder/patientenversorgung/doconline
22 Minuten
Seit dem 1. Oktober ist die elektronische Patientenakte (ePA) in allen Praxen verbindlich vorgeschrieben. In dieser Folge unserer Gesundheitsarena spricht Moderator Martin Eulitz mit dem Oberhachinger Hausarzt Dr. Oliver Abbushi über die Chancen, Potenziale und bestehenden Hürden bei der Einführung der ePA in der ambulanten Versorgung. In einer Straßenumfrage beleuchten wir die aktuelle Stimmungslage der Patientinnen und Patienten. Außerdem fragen wir nach, wie praktikabel der Umgang mit der ePA für medizinisches Fachpersonal ist. Dr. Abbushi gewährt Einblicke in seinen hausärztlichen Alltag und zeigt auf, welche Vorteile die ePA für die patientenzentrierte Versorgung in Zukunft bieten kann. Wir sprechen zudem über die Befüllungspflichten der Praxen, die Zugriffsrechte der Patientinnen und Patienten. Auch das oft diskutierte Thema Datenschutz kommt nicht zu kurz – hierzu äußert sich unsere KVB-Digitalisierungsexpertin Monika Schindler. Wie sollte die ePA der Zukunft aussehen, damit sie den Praxisalltag langfristig erleichtert und die medizinische Versorgung nachhaltig verbessert? Haben Sie Fragen oder Anregungen zum Thema? Schreiben Sie uns an: podcast@kvb.de Auf unserer Themenseite zur „elektronischen Patientenakte“ finden Sie umfassende Informationen: https://www.kvb.de/mitglieder/praxisfuehrung/it-online-services-ti/elektronische-patientenakte Bundesministerium für Gesundheit (BMG) – Elektronische Patientenakte https://www.bundesgesundheitsministerium.de/elektronische-patientenakte.html Gematik – Zentrale Informationsplattform zur ePA https://www.gematik.de/anwendungen/epa-fuer-alle Apotheken Umschau – Überblick für Patient:innen: Was bringt mir die ePA? https://www.apotheken-umschau.de/gesundheitspolitik/elektronische-patientenakte-was-sie-zur-epa-wissen-muessen-957439.html Patientenrechte & ePA – Verbraucherzentrale https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/krankenversicherung/elektronische-patientenakte-epa-digitale-patientenakte-fuer-alle-kommt-57223
37 Minuten
In dieser Folge der Gesundheitsarena widmet sich Moderator Martin Eulitz mit seinen beiden Gästen einem brisanten Thema der aktuellen Gesundheitsversorgung: investorenbetriebene Medizinische Versorgungszentren (iMVZ). Im Fokus steht nicht das MVZ-Modell an sich, sondern die zunehmende Kommerzialisierung der ambulanten Versorgung durch private Investoren – oft aus dem Ausland. Dabei werden medizinische Leistungen teilweise zu reinen Renditeobjekten. Mit Carola Sraier, Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft der Patientenstellen, und Dr. Peter Heinz, stellvertretendem Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) und Augenarzt aus Oberfranken, diskutieren wir die Auswirkungen dieser Entwicklung auf Patientinnen und Patienten, Ärztinnen und Ärzte sowie das gesamte Gesundheitssystem. Warum landet der wirtschaftliche Gewinn oft in Steueroasen, während finanzielle Ressourcen aus dem solidarischen deutschen System abfließen? Wie beeinflusst eine Rosinenpickerei im Behandlungsspektrum die Versorgung – besonders auf dem Land und für ältere oder chronisch kranke Menschen? Und warum vermissen viele Patienten in iMVZ die vertrauensvolle Arzt-Patient-Beziehung? Wir beleuchten, warum eine politische Regulierung bisher nicht zustande gekommen ist und warum Transparenz dringend geboten ist. Zudem fragen wir: Was bedeutet das für die Zukunft der medizinischen Versorgung in Bayern und Deutschland? In der aktuellen Ausgabe der KVB FORUM (Sept./Okt. 2025) finden Sie weitere Hintergründe zum Titelthema „Kasse machen für Private Equity“. Haben Sie Fragen oder Anregungen zur Folge? Schreiben Sie uns an: podcast@kvb.de Auf unserer Internetseite „ iMVZ Spekulationsobjekt Gesundheit“ finden Sie außerdem einige relevante Studien und Informationen zu der Thematik: https://www.kvb.de/ueber-uns/gesundheitspolitisches-engagement/spekulationsobjekt-gesundheit Zum Gesundheitsladen München e.V.: https://www.gl-m.de/index.php?id=2
26 Minuten
In dieser Folge der Gesundheitsarena widmen wir uns einem wichtigen Aspekt, wenn es um die Möglichkeiten der medizinischen Behandlung geht: der Selbsthilfe. Unser Moderator Martin Eulitz ist diesmal nach Würzburg gereist – direkt ins Büro der Selbsthilfekoordination Bayern (Seko Bayern) – und im Gespräch mit Irena Tezak, Geschäftsführerin der Seko Bayern, sowie Christoph Habermeyer, Hausarzt aus Unterfranken, entsteht ein ehrlicher und tiefgehender Blick hinter die Kulissen der organisierten Selbsthilfe. Was genau leistet die Selbsthilfe im Alltag von Patientinnen und Patienten? Wie können Betroffene, Angehörige oder Pflegende von Selbsthilfegruppen profitieren – und wo liegen die Grenzen? Wir erfahren, warum der Austausch auf Augenhöhe so heilsam sein kann: „Das Beste an der Selbsthilfe ist, dass ich mich nicht erklären muss. Ich kann einfach sein, wer ich bin.“ Die Corona-Pandemie hat einen tiefgreifenden Wandel ausgelöst: Digitale und hybride Gruppen sind entstanden, neue Themen kamen hinzu – und die Selbsthilfe wurde dadurch noch zugänglicher, besonders für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder aus ländlichen Regionen. Doch wie erreicht man auch jüngere Menschen? Mit Podcasts, Social Media und gezielten Aktionen setzt die Seko Bayern hier neue Akzente. Und was ist mit der Rolle von KI und Tools wie ChatGPT in der Gesundheitsberatung? Wir sprechen auch über die Sicht aus der Praxis: Wie gehen Hausärzte mit Patienten um, die bereits „alles bei Dr. Google durchgespielt“ haben? Und wie können Ärzte die Selbsthilfe sinnvoll begleiten? Ein klarer Appell an die medizinische Community: Informieren Sie sich über die Selbsthilfe-Angebote vor Ort! Denn Selbsthilfe ist niedrigschwellig, kostenfrei und ein starkes Beispiel für bürgerschaftlichen Engagements – mit großer Wirkung auf Augenhöhe. Hören Sie rein und erfahren Sie, wie Selbsthilfe im besten Sinne Leben verbindet. Hier finden Sie noch informative Links rund um das Thema: • Website der Selbsthilfekoordination Bayern: www.seko-bayern.de • Interaktiver Flyer für Hausärzte: https://www.seko-bayern.de/media/download/interaktiver_flyer.pdf • Podcast der Seko Bayern: https://podcast.seko-bayern.de/ • Unser stellv. Vorstandsvorsitzender Dr. Peter Heinz im Gespräch mit Irena Tezak: https://podcast.seko-bayern.de/gesundheit-gemeinsam-gestalten
21 Minuten
In dieser Folge der Gesundheitsarena widmen wir uns einem eher vernachlässigten, aber durchaus spannenden Thema: der Männergesundheit. Unser Gast ist Dr. Max Tüllmann, Urologe aus Erding, der uns Einblicke in seine Arbeit und die Herausforderungen der Männergesundheit gibt. Warum ist Vorsorge so wichtig? Und warum nehmen so wenige Männer Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch? Ein Grund dafür könnte sein, dass Männer oft erst einen Arzt aufsuchen, wenn sie massive Beschwerden haben. Häufig wird auch die fehlende Zeit als Grund genannt, nicht in die Praxis zu gehen. In dieser Episode erfahren Sie, wie die Vorsorgeuntersuchung in der Praxis abläuft und was man von ihr erwarten darf. Dr. Tüllmann geht aber auch auf Themen wie die Sexualität und das Männerbild an sich ein und betont, wie wichtig es ist, regelmäßig zum Arzt zu gehen und auf seinen Körper zu hören. Hören Sie rein und bleiben Sie gesund!
31 Minuten
Seit Juni 2025 haben Frauen, die ab der 13. Woche eine Fehlgeburt erleiden, auch Anspruch auf Mutterschutz. Eine freiwillige Option, bei der Betroffene selbst entscheiden können, ob sie diese in Anspruch nehmen möchten. Denn die Trauer und Verarbeitung einer Fehl- oder Totgeburt sind individuell und wie am besten damit umgegangen wird, sollten und müssen Frauen selbst entscheiden. Welche Maßnahmen in einem solchen Trauerprozess helfen können und wie man das Geschehene auch gemeinsam als Paar verarbeiten kann, darüber sprechen Moderator Martin Eulitz und sein heutiger Interviewgast, Psychotherapeutin Dr. Kathryn Eichhorn in der aktuellen Folge der Gesundheitsarena.
23 Minuten
Im März jeden Jahres ist Darmkrebsmonat. Dieses Jahr steht der März in ganz Deutschland im Zeichen der Darmkrebsvorsorge. Etwa jede achte Krebserkrankung in Deutschland betrifft den Dickdarm (Kolon) bzw. den Mastdarm (Rektum). Im Jahr 2020 erkrankten daran etwa 24.654 Frauen und 29.956 Männer. Früh erkannt, ist Darmkrebs jedoch sehr gut heilbar. In dieser Folge spricht Moderator Martin Eulitz mit PD Dr. Claudia Ott, einer Internistin und Gastroenterologin aus Regensburg, über die Bedeutung der Vorsorge, die Diagnosestellung und die Heilungschancen. Dr. Ott erläutert, wie man Darmkrebs frühzeitig erkennen kann und welche Schritte nach einer Diagnose folgen. Außerdem hören Sie die bewegende Geschichte von Kerstin Mannes, die ihre Erfahrungen mit der Diagnose Darmkrebs und der anschließenden Therapie mit uns teilt. Mehr Informationen zum Thema Darmkrebs gibt es hier: https://www.krebsinformationsdienst.de/darmkrebs Informationen für Praxen und Patientinnen und Patienten zur Darmkrebsfrüherkennung: https://www.kbv.de/html/praevention_darmkrebsfrueherkennung.php Darmkrebsmonat März - Awareness-Kampagne der Felix Burda Stiftung: https://www.felix-burda-stiftung.de/unsere-projekte/darmkrebsmonat Zentrum für Krebsregisterdaten: https://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Krebsarten/Darmkrebs/darmkrebs_node.html
40 Minuten
Laut Meldung an das Substitutionsregister befanden sich zum Stichtag 1. Juli 2024 in Deutschland 80.400 beziehungsweise in Bayern 9.770 Patientinnen und Patienten in Substitutionsbehandlung. Dem gegenüber stehen im Freistaat 313 Ärztinnen und Ärzte, die substituieren. Nachwuchs in diesem Bereich wird also dringend gesucht und gebraucht. Moderator Martin Eulitz spricht diesmal in der Gesundheitsarena mit Dr. med. Rainer Musselmann (Facharzt für Allgemeinmedizin) und Stephan Walcher (Praktischer Arzt und Facharzt für Anästhesie). Sie sind beide jeweils hausärztlich in München niedergelassen und haben sich auf das Gebiet „Suchtmedizin“ spezialisiert. Mit im Studio sind außerdem zwei Patientinnen, die ihre Lebensgeschichten teilen und darüber berichten, wie ihnen die Substitution dabei hilft, ihren Lebensalltag zu bestreiten. „Ohne die Ärzte hätte ich das nicht geschafft“, so die Aussage von A. Schuller. (Die Namen der Patientinnen wurden fiktiv gewählt.) Dr. med. Marcus Gertzen, Oberarzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik an der Universität Augsburg, und einer der Initiatoren der Jungen Suchtmedizin kommt in dieser Folge ebenfalls zu Wort. Die Junge Suchtmedizin ist eine Initiative mit dem Ziel, Suchtmedizin deutschlandweit mehr in der Ausbildung zu verankern und junge Menschen dafür zu begeistern. Im Gespräch wird klar, dass es Wege aus der Sucht gibt und wie erfüllend die Suchtmedizin für junge Ärztinnen und Ärzte sein kann. Mehr Infos rund um das Thema Sucht und Substitution sowie informative Links für Ärztinnen und Ärzte, die sich für das Thema interessieren, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst: Zum Bericht des Substitutionsregisters der Bundesopiumstelle (2025): https://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/Substitutionsregister/_node.html Zur Seite der Jungen Suchtmedizin: https://jungesuchtmedizin.de/ Folgen Sie der Jungen Suchtmedizin auch bei Instagram und halten Sie sich über das breite Veranstaltungsangebot auf dem Laufenden: https://www.instagram.com/junge_suchtmedizin/ Zur Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen:https://www.bas-muenchen.de/projekte/angebote/versorgungssituation-opioidabhaengiger/ Zur Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung - BtMVV: https://www.gesetze-im-internet.de/btmvv_1998/BJNR008000998.html Zu den FAQs zur BtMVV: https://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/_FAQ/Betaeubungsmittel/Verschreibungsverordnung/faq-liste.html Mehr über die Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin e. V. (DGS): https://dachverband-sucht.de/deutsche-gesellschaft-fuer-suchtmedizin/