Irgendwas mit Recht | Vorbilder, Karrieren & Jobs im Jura-Podcast Archiv
372 Episoden
34 Minuten
Marc spricht mit Christina Valdini, Counsel im Litigation-Team von DLA Piper Hamburg, über ihren Weg von der juristisch geprägten Familie über Studium, LL.M. in London und Referendariat bis hin zur Prozessanwältin in der Großkanzlei. Die beiden beleuchten, wie quantitative Prozessrisikoanalysen Mandanten bei Vergleichsentscheidungen helfen, warum Verhandlungs- und Soft Skills trotz KI an Bedeutung gewinnen und welche organisatorischen Schritte ein Teamaufbau in einer internationalen Kanzlei erfordert. Christina erklärt, weshalb sie nach zehn Jahren bei einer anderen Sozietät bewusst den Wechsel wagte, wie sich Elternschaft und Großkanzlei vereinbaren lassen und welche Chancen flexible Arbeitsmodelle bieten. Zudem diskutieren sie, wie sich Ausbildungsmethoden ändern, wenn KI Standardaufgaben übernimmt, und weshalb junge Juristinnen und Juristen früh lernen sollten, Ergebnisse kritisch zu hinterfragen. Wie multiplizieren sich Wahrscheinlichkeiten in komplexen Prozessen wirklich? Weshalb kann ein Vergleich wirtschaftlich sinnvoller sein, obwohl jede Einzelfrage aussichtsreich scheint? Und welche Eigenschaften benötigen Berufseinsteiger heute, um rasch über die Schwelle zum abrechenbaren Associate zu kommen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
28 Minuten
In Episode 332, die zugleich die letzte Episode der 1. Staffel von Irgenwas mit ESG ist, beleuchtet mit Professor Leonhard Hübner von der Universität Augsburg zusammen mit Marc und Professorin Anne Mittwoch die Entstehung, Systematik und Zukunft des Lieferkettenrechts. Warum liegen dessen Wurzeln im völkerrechtlichen Soft Law? Warum zwangen Governance Gaps in Produktionsländern den Gesetzgeber zum Handeln? Wie verpflichtet das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) zu Risikoanalysen, Prävention und Abhilfe? Was ändert sich, wenn künftig die europäische CSDDD greift und eventuell eine Haftungspflicht einführt? Wird das IPR zur entscheidenden Weichenstellung für Geschädigte aus dem Ausland und schaffen Eingriffsnormen den Durchgriff auf deutsches Recht? Inwiefern beeinflusst Nachhaltigkeitswerbung den Mangelbegriff des Kaufrechts und könnte eine faire Jeans plötzlich mangelhaft sein, obwohl sie tadellos sitzt? Für Experten: Wie verknüpfen sich hier öffentlich-rechtliche Aufsicht, gesellschaftsrechtliche Schwellenwerte und klassische BGB-Dogmatik in Klausuren und Praxis? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
34 Minuten
In Episode 330 spricht Marc mit Felix Hilgert, Partner bei Osborne Clark in Kalifornien. Der Kölner Jurist berichtet von seinem deutsch-französischen Studium, seiner Kanzleilaufbahn und seinem Wechsel ins Silicon Valley. Dort berät er u.a. US Tech-Firmen zu europäischem Recht, koordiniert Teams und übersetzt zwischen den Rechtskulturen. Im Podcast erzählt er, wie das Games-Recht über die Jahrzehnte immer größer wurde. Warum sorgen Serverabschaltungen für juristische Grauzonen und wachsenden Beratungsbedarf? Welche Besonderheiten müssen AGB erfüllen, damit sie in Europa und Amerika gleichermaßen funktionieren? Felix berichtet außerdem vom kalifornischen Bar Exam und vergleicht es mit dem deutschen Staatsexamen. Er diskutiert Chancen, Risiken und Anwendungsszenarien künstlicher Intelligenz für Kanzleien. Wie verändert AI Abrechnungsmodelle, Ausbildung und Berufseinstieg junger Juristen? Welche Fähigkeiten sollten Studierende jetzt trainieren, um später konkurrenzfähig zu bleiben? Was erwartet uns, wenn GTA 6 erscheint und millionenfach Urlaubstage blockiert? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR, viel Spaß!
34 Minuten
In IMR Episode 329 spricht Marc mit Britta Zur, operative Sicherheitschefin der Deutschen Bahn, über ihren Weg von der Staatsanwältin für Kapitaldelikte zur Polizeipräsidentin und schließlich in die Führung von DB Sicherheit. Es geht um viele spannende Aufgaben wie die bundesweite Ordnungspartnerschaften mit Polizei und Subunternehmern, steigende Kriminalität in Bahnhöfen, Gewalt gegen Einsatzkräfte, schwierige Tatorte, prägende Mordverfahren sowie Karriereentscheidungen jenseits des öffentlichen Dienstes. Wie schützt die Bahn eine kritische Infrastruktur rund um die Uhr? Welche Rolle spielt ein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn für juristische Laufbahnen? Warum eröffnet ein solides Staatsexamen so viele unerwartete Optionen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
24 Minuten
Diese 328. Episode von IMR widmet sich dem Berufsweg von Pascal Bayer, Volljurist im Rechtsamt der Stadt Bad Kreuznach, der ohne familiäre Vorprägung Jura studierte und sich nach Studium, Referendariat und Speyer-Ergänzungsstudium bewusst gegen die Großkanzlei und für den kommunalen Dienst entschied. Im Gespräch schildert er Erfahrungen aus Straf-, Zivil- und Verwaltungsstation, erklärt, wie er durch clevere Kurswahl den Speyer-Master in einem Semester absolvierte und beschreibt seinen heutigen Alltag als interne Rechtsabteilung einer Stadtverwaltung. Dort prüft er Verträge, entwirft Förderrichtlinien und deckt breite Rechtsgebiete von Miet- bis Vergaberecht ab. Wie grenzt sich die Arbeit im öffentlichen Dienst von der Kanzlei ab? Welche Rolle spielen Gleitzeit, Teilzeitmodelle und Work-Life-Balance tatsächlich? Warum können Kommunen bei rechtlich komplexen Projekten Großkanzleiaufwand erreichen und wann braucht es externe Prozessvertretung? Welche Fähigkeiten jenseits des Examens sind entscheidend, um souverän zwischen Fachämtern, Stadtrat und Bürgern zu vermitteln? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
33 Minuten
In der 327. Episode von IMR begrüßt Marc Dr. Susanne Friedrich, eine Juristin mit einem bemerkenswerten Werdegang. Sie berichtet über ihren unkonventionellen beruflichen Start im gehobenen Dienst der Finanzverwaltung in Nordrhein-Westfalen und wie sie von Psychologie zu Jura fand. Dr. Friedrich reflektiert über ihre Ausbildung zur Diplom-Finanzwirtin, ihr Jurastudium in Münster und die entscheidenden Erfahrungen im Finanzamt, die sie optimal auf das erste Staatsexamen vorbereiteten. Das Gespräch beleuchtet ihre Promotionszeit, die ungeplant begann, sowie die Herausforderungen ihres Referendariats, an deren Ende der Einstieg in die Finanzverwaltung stand. Zudem gewährt Dr. Friedrich interessante Einblicke in die Strukturen der Finanzverwaltung und die anstehenden steuerrechtlichen Reformen, insbesondere im Kontext der Digitalisierung und Optimierung von Prozessen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Wahrnehmung der Steuerbehörden in der Öffentlichkeit und dem fortschreitenden Verständnis ihrer grundlegenden Rolle für das Funktionieren des Staates. Dr. Friedrich ermutigt zukünftige Juristinnen und Juristen, Interesse an Menschen zu zeigen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Viel Spaß mit dieser Folge Eures Jura-Podcasts!
47 Minuten
Diese Episode des Examensspezials im Strafrecht mit Prof. Dr. Charlotte Schmitt-Leonardy von der Universität Bielefeld widmet sich dem Thema „gefährliches Werkzeug“ im Strafrecht und nimmt damit den Auftakt einer kleinen Miniserie zu sogenannten „falschen Freunden“ im Recht. Woher kommt der Begriff, warum kann gerade das gefährliche Werkzeug im Examen zur Stolperfalle werden? Wie bewertet der BGH K.O.-Tropfen oder eine Pipette zur Beibringung selbiger im Lichte aktueller Entscheidungen? Weshalb kann selbst ein alltäglicher Gegenstand je nach Kontext zum Streitfall werden? Welche Unterschiede gibt es zwischen Definitionen in §§ 224, 244, 250 StGB und wo sollte man systematisch abgrenzen? Welchen Gesetzesantrag rund um § 177 StGB sollte man für die mündliche Prüfung kennen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von Irgendwas mit Examen – Strafrechtsedition. Viel Spaß!
31 Minuten
Marc spricht mit Dr. Andrea Panzer-Heemeier von ARQIS über ihren Weg von der Ruhr-Universität Bochum zur Mitgründerin und Managing Partnerin der heute 75-köpfigen Kanzlei, über frühe Stationen bei einer Großkanzlei, den Wechsel in eine Arbeitsrechtsboutique und die Motivation, ARQIS als multidisziplinäres Spin-off aufzubauen. Unter anderem geht es um ihr spektakulärstes Mandat: die arbeitsrechtliche Flankierung des Kaisers-Tengelmann-Deals, bei dem eine Ministererlaubnis die kartellrechtlichen Bedenken überwog. Sie schildert, wie strategische Beratung, Politik und Verhandlungsgeschick verschmelzen, warum Arbeitsrecht mehr als Brot-und-Butter-Geschäft sein kann und weshalb Anwälte auch Verkäufer sein müssen. Nachwuchsjuristen erfahren, welche Vorkenntnisse ARQIS erwartet, welche No-Gos im Bewerbungsprozess gelten und wie Dr. Panzer-Heemeier Partnerinteressen balanciert, um ihre Kanzlei zukunftsfähig zu führen. Wie übt man einen Ministerauftritt mit einem Unternehmer? Weshalb kann ein Doktortitel besonders Frauen im Arbeitsrecht helfen? Welche Rolle spielen Persönlichkeit, Auslandserfahrung und Dienstleistungsmentalität für den Berufseinstieg? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
42 Minuten
Killing me softly, Teil 2 und Trigger-Warnung: In dieser Folge spricht Prof. Dr. Charlotte Schmitt-Leonardy von der Universität Bielefeld mit Marc erneut über die strafrechtlichen Herausforderungen im Zusammenhang mit Suizid und Sterbehilfe – vom Fulda-Fall über den Insulinbeschluss bis hin zu medizinischen Garantenstellungen, etwa bei Ärzten. Wie grenzt man straflose Suizidhilfe von strafbarer Fremdtötung dogmatisch ab? Welche Rolle spielt der Gesamtplan des Sterbewilligen, und wie wirkt sich das auf die Strafbarkeit aus? Was passiert, wenn Rettungsmaßnahmen noch möglich gewesen wären oder der Sterbewillige nicht voll einsichts- und urteilsfähig war? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von Irgendwas mit Examen – Strafrechtsedition. Viel Spaß!
51 Minuten
Marc spricht mit Dr. Constantin Rehaag, Partner bei Dentons, über seinen vielfältigen Weg vom Reserveoffizier zum IP-Litigator mit strafrechtlichem Schwerpunkt. Es geht um die Bekämpfung von Marken- und Produktpiraterie, die internationale Zollpraxis, lebensgefährliche Medikamentenfälschungen und den Einsatz von KI in Großkanzleien, inklusive Einblicken in interne AI-Guidelines, Legal-Tech-Investitionen und veränderte Ausbildungsmodelle für junge Juristen. Wie erkennt man Fälschungen schon an der Paketflut? Welche Chancen eröffnet der europäische AI-Act für Anwälte? Weshalb bevorzugt Constantin Bewerber, deren zweites Examen stärker ausfällt? Warum sollten Partner in Kanzleien länger arbeiten? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
51 Minuten
Triggerwarnung: Marc spricht mit Prof. Dr. Charlotte Schmitt-Leonardy über Suizid in der strafrechtlichen Klausur. Die beiden widmen sich der Sterbehilfe und Examensklassikern wie Tötung auf Verlangen, mittelbare Täterschaft, Behandlungsabbruch sowie die Folgen des Fuldaer Falles oder des berühmten Falles Sirius. Prof. Schmitt-Leonardy ordnet die aktuelle Rechtsprechung, verfassungsrechtliche Leitlinien und prüfungsrelevante Stolpersteine ein, erklärt den Point of no Return im Rahmen der unter der Headline ‘killing me softly’ geführten juristischen Problemkomplexe. Es wird erörtert, warum straflose Beihilfe zum Suizid in der Praxis oftmals auch nur von anwaltlicher Beratung abhängt und welche Rolle der mutmaßliche Wille beim Abschalten lebensverlängernder Maßnahmen spielt. Schließlich steht auch die für die Klausur wichtige Abgrenzung von indirekter von aktiver Sterbehilfe im Fokus. Klausurstrategien und Antworten auf viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von Irgendwas mit Examen – Strafrechtsedition. Viel Erfolg beim Lernen!
33 Minuten
In Düsseldorf spricht Marc heute mit Dr. Niklas Andree von Freshfields über dessen eher spätes Interesse an Jura, sein Studium in Berlin, das Referendariat, den Weg zum LL.M. in Harvard und die anschließende Promotion zum Innovationswettbewerb in der Fusionskontrolle. Niklas schildert, wie er bereits an seinem allerersten Arbeitstag einen Dawn Raid der EU-Kommission begleitete, erklärt, worauf es bei Durchsuchungen ankommt und weshalb in solchen Situationen neben juristischen Kenntnissen vor allem Street Smarts gefragt sind. Anschließend führt er in die Fusionskontrolle ein, diskutiert die Bedeutung von Marktabgrenzungen, internationalen Aufgreifschwellen und ökonomischen Analysen und beschreibt, wie eng Kartellrechtler mit Kolleginnen anderer Praxisgruppen sowie mit weltweiten Freshfields-Teams zusammenarbeiten. Welche Rolle spielt das Legal Professional Privilege bei Durchsuchungen? Wie bereitet man eine Bewerbung für Harvard vor – und warum wird dort nur eine Handvoll deutscher Studierender aufgenommen? Weshalb braucht ein Kartellrechtler neben juristischem Scharfsinn auch ein gutes Gespür für Politik und Wirtschaft? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
31 Minuten
Die 320. Episode von Irgendwas mit Recht widmet sich der Karriere von Dr. Michael Dorner, Head of Legal bei Microsoft Deutschland. Er schildert den Weg vom Max-Planck-Institut über acht Kanzleijahre bis zur Leitung einer großen Inhouseabteilung. Dabei erklärt er, worin sich externe Beratung und interne Rechtssteuerung hinsichtlich Verantwortung, Prozessnähe und Wertschöpfung unterscheiden. Wir beleuchten milliardenschwere Verträge mit DAX-Konzernen, Datenschutzfragen sowie den wachsenden Einfluss europäischer KI-Regulierung. Michael beschreibt Microsofts Responsible AI Principles und erläutert, wie Copilot bereits juristische Beratung, Transaktionen und Behördendialoge unterstützt. Welche Rolle spielt Datenhygiene für leistungsfähige Agenten und warum bleibt menschliches Nachdenken unverzichtbar trotz exponentieller Technik? Welche Kompetenzen sollten Studierende jetzt aufbauen um künftig an der Schnittstelle Recht und Technologie zu überzeugen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
50 Minuten
In der heutigen Episode mit Prof. Dr. Charlotte Schmitt-Leonardy von der Universität Bielefeld dreht sich alles um den Abschluss des Allgemeinen Teils im Strafrecht, diesmal mit Fokus auf die Schuldebene im dreistufigen Aufbau des Gutachtens. Was genau unterscheidet Schuldausschließungs- und Entschuldigungsgründe voneinander? Welche Rolle spielen der entschuldigende Notstand, die Promillegrenzen und der Notwehrexzess im Examen? Wie löst man sog. Tragic-Choice-Konstellationen, wie das berühmte Gleisarbeiter-Beispiel? Und welche typischen Fehler lauern bei der Prüfung der Schuldausschließungsgründe im Gutachten? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von Irgendwas mit Examen – Strafrechtsedition. Viel Spaß!
Irgendwas mit Recht | Vorbilder, Karrieren & Jobs im Jura-Podcast
Das Original: Bei Irgendwas mit Recht hörst du von spannenden Persönlichkeiten im Rechtsmarkt sowie Profis für Deine Jura-Examensvorbereitung. Sie geben dir Inspiration, Tipps für Deine Bewerbung und...