- Startseite
- Podcasts
- NEOS Podcast
- Archiv
NEOS Archiv
53 Episoden
30 Minuten
Julia Deutsch ist seit vielen Jahren in der Politik aktiv – von der Geschäftsführerin der JUNOS Studierenden über die Bezirksrätin in Neubau bis zur persönlichen Referentin des damaligen Vizebürgermeisters Christoph Wiederkehr. Heute vertritt sie als Bundesrätin die Anliegen ihres Bezirks und ihrer Partei auf nationaler Ebene. Dabei bringt sie nicht nur die Erfahrung aus vielen Jahren politischer Arbeit ein, sondern auch das breite Wissen aus ihren beiden Studien Jus und Medizin. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Beteiligung junger Menschen, für die sie sich mit Nachdruck einsetzen möchte. Im Bundesrat versteht sie sich als Brücke zwischen Alltag, Bezirk und Bundespolitik. Gleichzeitig ist sie überzeugt, dass die zweite Kammer reformiert werden muss.
38 Minuten
Michael Bernhard denkt Politik vom Alltag der Menschen aus – und davon, was es braucht, damit Dinge leichter gehen. Beim Klimaschutz setzt er auf neue Ideen und praktische Lösungen: mit Anreizen statt Verboten, mit weniger Hürden für saubere Energie und Städten, die besser auf die Zukunft vorbereitet sind. Auch Unternehmen sollen wachsen können, ohne an Bürokratie zu scheitern – vor allem kleine Betriebe und Gründer:innen. Wer sich politisch einbringen will, soll das einfach und wirksam tun können: durch Petitionen, mehr Mitbestimmung und digitale Beteiligung, die nicht kompliziert ist. In der Volksgruppenpolitik geht es ihm um gleiche Chancen, Sichtbarkeit und den Schutz von Sprache und Kultur – als Teil unserer gemeinsamen Identität.
25 Minuten
Steffi Krisper steht für einen Rechtsstaat mit Rückgrat – unabhängig, transparent und digital. Sie engagiert sich für eine Justiz, die frei von Parteieinfluss arbeitet, für klare Spielregeln bei Postenbesetzungen und für echte Kontrolle bei Parteifinanzen. Korruption bekämpft man nicht mit Symbolik, sondern mit Struktur. Die Volksanwaltschaft sieht sie als wichtiges Korrektiv – gerade für Menschen ohne starke Stimme. Und es geht ihr um Ressourcen: Ein noch so gutes Strafgesetzbuch hilft nicht, wenn es zu wenige Menschen gibt, die es umsetzen.
30 Minuten
Janos Juvan bringt aus eigener Erfahrung die Liebe zum Gründen mit ins Parlament – mit klarer Ansage: das darf in Österreich kein Hindernislauf mehr sein. Er steht für weniger Bürokratie, mehr Risikobereitschaft und bessere Bedingungen für alle, die etwas aufbauen wollen. Eine echte Fehlerkultur, Talente ins Land holen, Kapital mobilisieren – das sind für ihn keine Schlagworte, sondern politische Aufgaben. Am Beispiel der Niederlande erklärt er, wie er sich das in Zukunft vorstellt. Und weil Sport für ihn mehr ist als ein Hobby, macht er sich stark für mehr Bewegung im Alltag – in Schulen, in Gemeinden, quer durch alle Generationen. Sein Ziel: ein Österreich, das möglich macht.
20 Minuten
Als neuer Klubobmann übernimmt Yannick Shetty Verantwortung – für die Partei, für den Kurs und den politischen Stil, also für die Art, wie Politik gemacht wird. Er spricht über lange Tage, große Erwartungen und den Anspruch, Veränderung nicht nur zu fordern, sondern auch selbst vorzuleben. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit bleibt die Integration und die ist klar in den Anforderungen: ein verpflichtendes Integrationsjahr, besserer Zugang zum Arbeitsmarkt und das Bekenntnis zu unserer Sprache, unseren demokratischen Grundwerten und einer liberalen Gesellschaft. Wer Teil dieser Gesellschaft sein will, muss sie mittragen – aktiv, respektvoll und im Verständnis für unsere Regeln. Integration ist kein Entgegenkommen um jeden Preis, sondern ein Miteinander auf Augenhöhe für alle.
34 Minuten
Henni Brandstötter spricht über das, was Frauenpolitik heute wirklich braucht: keine Symbole, sondern echte Veränderung. Finanzbildung für Mädchen und Frauen – weil Unabhängigkeit bei den eigenen Finanzen beginnt. Mehr Frauen in Vollzeit, mehr Frauen in MINT – weil es nicht am Können fehlt, sondern an passenden Rahmenbedingungen. Wenn es um Gleichstellung geht. dann brennt sie für Gendermedizin, die gehört endlich in die Breite und zwar als Standard. Wenn sie über Rollenbilder im Schulalltag spricht, wird deutlich, wie viel da noch aufzubrechen ist. Und auch beim Thema Schwangerschaftsabbruch ist sie klar, der Paragraph gehört aus dem Gesetzbuch gestrichen, nicht nur als symbolisches Zeichen.
34 Minuten
Anna Stürgkh nimmt uns mit in ihren politischen Alltag im Europäischen Parlament – und in ihre Vision für ein starkes, handlungsfähiges Europa. Sie spricht über den Brexit als persönlichen Wendepunkt und ihre Leidenschaft für Bildungsfreiheit. In den Bereichen Energie, Industrie und Innovation arbeitet sie an Lösungen, wie Europas Stromnetze zukunftsfit werden, wie wir strategisch unabhängig bleiben und welche Lehren wir aus dem Beispiel des Stromausfalls in Spanien und Portugal ziehen sollten. Auch handelspolitisch macht sie klar: Europa muss lernen, sich besser zu behaupten – gegen Dumpingpreise, aggressive Zölle und geopolitische Machtspiele. Zwischen Plenarwochen, Familie und politischem Gestaltungswillen zeigt Anna, wie europäische Politik verständlich, nahbar und zukunftsorientiert sein kann. Und hier noch die Links, wie versprochen: Feedback aktuelle Gesetzesvorhaben: https://ec.europa.eu/info/law/better-regulation/have-your-say_en Generelle Ideen: https://ec.europa.eu/info/law/better-regulation/have-your-say-simplify_en
38 Minuten
Helmut Brandstätter spricht über Europas Rolle in einer Welt im Umbruch: Warum Österreich sich aktiver in der EU einbringen muss, wie gezielte Desinformation unsere Demokratie unterwandert – und was nötig ist, um die Pressefreiheit dauerhaft zu sichern. Er macht deutlich, dass Neutralität kein politischer Freibrief ist, sondern verantwortungsvolles Handeln verlangt. Mit dem Blick eines langjährigen Journalisten analysiert er politische Einflussnahmen auf Medien und Justiz, fordert eine klare Haltung in der Außenpolitik und betont die Bedeutung europäischer Zusammenarbeit. Persönlich wird es, wenn er erzählt, wie ihn seine journalistische Laufbahn geprägt hat – und warum Haltung und Engagement für ihn untrennbar mit Politik verbunden sind. Aktuell arbeitet Brandstätter an einem neuen Buch über Trump, Putin und die daraus resultierenden Herausforderungen für Europa.
29 Minuten
Dominik Oberhofer kommt aus der Hotellerie und weiß, wie Politik wirken muss. Tourismus, Verkehr, Europa und Südtirol – dafür brennt er im Parlament. Er erzählt, wie er sich für nachhaltigen Tourismus einsetzt, wie wir neue Mobilitätslösungen im ganzen Land stärken können und warum Digitalisierung ein Schlüssel für die Branche ist. Als Verkehrssprecher liegt ihm besonders der Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel am Herzen – klimagerecht und realitätsnah. Auch Europa hat für ihn eine klare Richtung: mehr Effizienz, mehr Chancen für kleine Unternehmen, mehr Verantwortung. Für Südtirol will er Brückenbauer sein und sich für die Vorteile die wir aneinander haben einsetzen.
23 Minuten
Manuela Sumah-Vospernik ist noch nicht ganz ein Jahr im Bundesrat – und hat sich dort schnell einen Namen gemacht. Als Rechtsanwältin, Mutter von drei Kindern und überzeugte Europäerin bringt sie nicht nur Haltung, sondern auch politische Wirkung. Im Gespräch erzählt sie über ihre ersten Reden, ihren Anspruch an Transparenz und ihre Leidenschaft für Bildung, Frauenpolitik und Klimaschutz. Manuela schmiedet Allianzen: zwischen Fraktionen, zwischen Bundesrat und Rathausklub – und jetzt auch international, etwa in der Freundschaftsgruppe Benelux. Für sie ist der Bundesrat kein politischer Verschiebebahnhof, sondern ein Ort, an dem man gestalten kann – mit Engagement, Vernetzung und klarer pinker Handschrift.
26 Minuten
Sophie Wotschke spricht Klartext – über explodierende Wohnkosten, über junge Menschen, die sich kein Eigentum mehr leisten können, und über ein System, das Chancen verspricht, aber oft nicht hält. Sie zeigt, wie wir Bauen und Wohnen wieder leistbar machen und warum der Föderalismus dabei oft bremst statt hilft. Im Gespräch geht’s auch um Integration, faire Asylverfahren und die Frage, wie Zuwanderung funktionieren kann, ohne die Kontrolle zu verlieren. Sophie findet: Wer etwas leisten will, soll auch etwas erreichen können – egal, woher man kommt. Und wenn es um die großen Themen der Zukunft geht, scheut sie sich nicht vor klaren Worten: Unsere Pensionen brauchen Reformen, unsere Politik mehr Vertrauen, unsere Justiz endlich Unabhängigkeit.
30 Minuten
Veit Dengler hat die Welt gesehen – und weiß, wo Österreich noch aufholen muss. Im Gespräch wird klar: Sicherheit ist mehr als Symbolpolitik. Warum Sky Shield ein überfälliger Schritt war und Neutralität nicht vor Bedrohungen schützt, erklärt er mit scharfem Blick. Er spricht über Europas Rolle in einer unberechenbaren Welt, über Donald Trumps Rückkehr und was sie für uns bedeutet. Es geht aber auch um die Basis: Er macht sich stark für die Lehre, weil es Fachkräfte braucht und was wir uns dabei von der Schweiz abschauen können. Und es geht auch um jene, die im Ausland leben, aber weiter mit Österreich verbunden sind. Ihre Stimmen zählen und ihre Rückkehr wäre ein Gewinn. Wichtig dabei: die Anerkennung von Ausbildungen im Ausland in Österreich.
30 Minuten
Douglas Hoyos spricht über eines der wichtigsten Themen unserer Zeit: Sicherheit. Er erklärt, warum der Beitritt Österreichs zum europäischen Sky Shield so wichtig ist und wie das mit unserer Neutralität zusammenpasst. Auch beim Bundesheer sieht er viel Potenzial – von besserer Ausrüstung bis zur Attraktivität der Miliz. Bei der Polizei geht’s ihm um moderne Ausstattung, gute Ausbildung und darum, den Beruf attraktiver zu machen. Douglas hat außerdem ein wachsames Auge auf Cyberkriminalität, Extremismus und Spionage – und betont, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit der Behörden ist. Beim Rechnungshof steht für ihn Transparenz an erster Stelle: weniger Korruption, mehr Kontrolle und zwar am besten schon bevor das Steuergeld ausgegeben wird.
31 Minuten
Gertraud Auinger-Oberzaucher kennt die kommunale Realität bis ins Detail – als Abgeordnete, Stadträtin und frühere Gemeinderätin. Es geht um das, was Gemeinden heute wirklich leisten – und was sie dafür brauchen: von Kinderbetreuung über Pflege bis zur Daseinsvorsorge. Wie können kleine Gemeinden kooperieren, ohne ihre Identität zu verlieren? Was bringt weniger Bürokratie, was mehr Transparenz? Und wie gelingt echte Beteiligung vor Ort – etwa bei der Rettung von Ortskernen oder mit kreativen Ideen, die das Zusammenleben stärken? Ihre Vision von den Gemeinden der Zukunft, mit einer klaren Bilanz was schief gelaufen ist bisher, Input von Gesprächen mit Bürgermeister:innen und einer spürbaren Leidenschaft für die kommunale Ebene.
32 Minuten
Markus hat den Wirtschaftsstandort Österreich fest im Blick. Er spricht darüber, wie wir Bürokratie abbauen, Unternehmensgründungen erleichtern und die Digitalisierung vorantreiben können. Auch beim Klimaschutz sieht er große Chancen für Innovation und Wachstum. Ein Herzensthema ist ihm die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, besonders für Unternehmer:innen und Selbstständige – da will er flexible Lösungen schaffen. Markus setzt sich außerdem für mehr Frauen in der Wirtschaft ein und betont die Bedeutung von Bildung, Fachkräften und lebenslangem Lernen. Sein Ziel: ein Österreich, das wirtschaftlich stark ist und gleichzeitig die Lebensqualität für alle verbessert.