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Bühneneingang - Kultur von innen Archiv

119 Episoden
1 Stunde 2 Minuten
Mit dem Kollektiv CryptoWiener ist Bernhard Nessler - in der Szene besser als NISSLA bekannt - eine feste Größe der so genannten Krypto-Kunst. Dank einer performativen, oft auch humorvollen, Herangehensweise haben er und seine Mitstreiter:innen eine ganz eigene Handschrift im virtuellen Raum entwickelt. Aber weiß das eigentlich auch die „klassische“ Kunstszene? Folge 43 ist ein Erklärstück: Bernhard Nessler bringt auf den Punkt, worum es bei NFT, Crypto-Art, Blockchain und Co. eigentlich geht - leicht verständlich und mit viel Leidenschaft für ein noch junges Phänomen der Kunstwelt.  

Web-Empfehlung zur aktuellen Folge:

Offizielle Website der CryptoWiener

 

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Bühneneingang - Kultur von innnen

Herausgeber:

Fabian Burstein

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A-1100 Wien

Mail: treffpunkt@buehneneingang.at

Produktion & Vermarktung:

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1 Stunde 13 Minuten
Causen wie jene rund um das Theater in der Josefstadt und das Theater der Jugend zeigen auf, wie der Kulturbetrieb nachwievor am Thema Machtmissbrauch kiefelt. Aber wie war das vor sieben Jahren, als #MeToo noch als junge Bewegung galt und die Akzeptanz von Grenzüberschreitungen in der Kultur zur gängigen Praxis gehörte? Der Skandal rund um die Tiroler Festspiele Erl und ihren Intendanten Gustav Kuhn gilt heute in vielerlei Hinsicht als Wendepunkt. Dank journalistischer Beharrlichkeit und mutiger Künstler:innen schaffte es der Fall in den öffentlichen Diskurs und brachte einiges in Rollen. Folge 42 bittet zwei maßgebliche Akteurinnen von damals vors Mikro: Edith Meinhart tauchte für das PROFIL tief in die Abgründe der Festspiele Erl ein und berichtete trotz großer Widerstände und Risiken. Die Sängerin Elisabeth Kulman gehörte zu den ersten namhaften Künstler:innen, die sich lange vor #MeToo öffentlich gegen Machtmissbrauch positionierten. In der Causa Erl wurde sie zur Integrationsfigur für viele Opfer. Zusammen ziehen sie am BÜHNENEINGANG sieben Jahre danach eine ambivalente Zwischenbilanz. Diese Folge entstand wieder in Kooperation mit dem Investigativ-Podcast "Die Dunkelkammer".

Web-Empfehlungen zur aktuellen Folge:

"Der Ritt der Walküren: Die Opfer von Erl", Artikel von Edith Meinhart, Profil 04/19

What's Opera Doc, Plattform von Elisabeth Kulman für professionelle Opern-Sänger:innen

Elisabeth Kulman & Gustav Kuhn bei Ioan Holender  (ServusTV, Quelle Audio-Zitat)

Hinweis für Betroffene: Auf der Website der Beratungsstelle #we_do! findet sich ein Überblick zu Anlaufstellen, die sich mit Diskriminierung, Belästigung, Machtmissbrauch, Gewalt und arbeitsrechtlichen Fragen befassen. Die dort aufgelisteten Angebote inkludieren alle Sparten des Kulturbetriebs.

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48 Minuten
Als Expertin für New Work, Diversität und Female Leadership berät und prägt Pamela Rath das Personalwesen von großen Organisationen. Ihre Analysen haben sie zu einer der wichtigsten österreichischen Influencer*innen für Human Resources gemacht. Nun hat Pamela Rath ihre Erfahrungen in ein Buch gegossen, das bezeichnenderweise "Die Kunst des Aushaltens" heißt. In Folge 41 zeigt sie auf, wie man das "Aushalten" in den Kulturbetrieb überträgt und welche Potenziale ein sensibler Umgang mit dem Thema Personal auch dort freisetzen könnte. 

Web-Tipps zur Folge:

Offizielle Website von Pamela Rath

Die Kunst des Aushaltens erschienen im Mai 2025 bei Kremayr & Scheriau

Podcast #elevatortalks

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54 Minuten
Jahr für Jahr hält ein Gesangswettbewerb der Gesellschaft den Spiegel vor - und das hat kaum mit den dargebotenen Liedern zu tun. Hinter der Fassade einer grellen Musikshow wurde der Eurovision Song Contest sukzessive zum Politikum. Kriegerische Konflikte, Minderheitenrechte, Verbote von politischen Symbolen, umstrittene Protagonist:innen und symbolschwangere Auftritte zwischen Befreiungskitsch und Nationalismus: All diese Facetten schwingen mit, wenn das Eurovisionslogo einen weiteren Song Contest Abend einläutet. Florian Wagner ist Kurator am Haus der Geschichte Österreich und Song Contest Experte. Sein Hintergrundwissen hilft, das Phänomen Eurovision Song Contest besser zu verstehen.

Empfehlungen:

Fokusführungen "Song Contest und Zeitgeschichte" am Haus der Geschichte Österreich

YouTube Playlist mit Songs aus dem Gespräch

"Eurovision Song Contest: Eine kleine Geschichte zwischen Körper, Geschlecht und Nation", erschienen 2015

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1 Stunde
Host: Selina Teichmann

Als Türöffner zu Kunst und Kultur versteht sich das Online-Medium Kulturknistern. Gründerin Manon Soukup hat sich nach mehreren Jahren in der Opernbranche und bei ORF III mit ihrem eigenen Format die verständliche Vermittlung von Kulturthemen zum Ziel gesetzt. In dieser Folge beleuchtet sie, wo es in Sachen kultureller Bildung Aufholbedarf gibt, warum Rezensionen in ihren Augen unverzichtbar sind und wieso umfangreiche Kulturangebote trotz günstiger Karten oft unzugänglich bleiben. 

Web-Empfehlungen zur aktuellen Folge:

Website von Kulturknistern

Instagram-Channel von Kulturknistern

Journalismus-Report 2020

Journalisten-Report 2007

Standard-Artikel zur FH-Studie unter Journalismus-Studierenden 2006

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51 Minuten
Birgit Denk macht unprätentiösen Mundart-Pop - wohl ein Hauptgrund dafür, dass sie als "volksnah" gilt. Aber ist sie deshalb Teil der so genannten "Volkskultur", die im Sog rechter Wahlerfolge eine begriffliche Renaissance feiert? In Folge 38 räumt eine Ikone des Dialekts mit den Kulturkampf-Etiketten der Neuen Rechten auf und nimmt dabei auch eine Kunst- und Kulturszene in die Pflicht, die zunehmend unnahbar geworden ist.

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1 Stunde 1 Minute
Im März 2025 veröffentlichte der Deutsche Bühnenverein seine erste große Theaterstatistik nach Corona und lieferte damit endlich eine valide, 300 Seiten starke, Standortbestimmung für die gesamte Kulturszene. Kaum beachtet: Die Veröffentlichung beinhaltet auch Daten aus Österreich. Und die haben es in sich - insbesondere was die Bundeshauptstadt Wien betrifft. Entgegen kulturpolitischer Beteuerungen steckten die dort erfassten Sprechtheater trotz Rückkehr zum Normalbetrieb in einer schweren Krise. Der deutsche Publikumsforscher Rainer Glaap tauchte für diese Folge in das österreichische Zahlenkonvolut ein und förderte Fakten mit politischer Sprengkraft zutage. 

Leseempfehlung zur aktuellen Folge:

Beitrag zu den österreichischen Zahlen auf Rainer Glaaps Blog Publikumsschwund

Download der Theaterstatistik 2022/23 des Deutschen Bühnenvereins

"Publikumsschwund? Ein Blick auf die Theaterstatistik seit 1949" von Rainer Glaap erschienen im Springer Verlag

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58 Minuten
Oliver Scheiber kennt die alltägliche Anwendung von Gesetzen: Als Vorsteher des Bezirksgerichts Meidling in Wien und Richter in Strafsachen agiert er nah an der Lebensrealität der Bürger*innen. Gleichzeitig ist er aber auch ein stetiger Aktivposten der Zivilgesellschaft, etwa als Vizepräsident des Kunstvereins Alte Schmiede, Vorstandsmitglied bei SOS Mitmensch und Mitinitiator des Antikorruptionsvolksbegehrens. Eine perfekte Ausgangssituation, um der dringlichen Frage nachzugehen: Ist die Kunstfreiheit ob der multiplen Gesellschaftskrisen in akuter Gefahr?

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52 Minuten
Die Fragende wird zur Befragten: Seit mehr als 25 Jahren prägt Renata Schmidtkunz das bekannte Ö1-Format "Im Gespräch" und damit das ganze Genre Radio-Interview. In Folge 35 am BÜHNENEINGANG wagt sie den Rollentausch und gibt Einblicke in einen Arbeitsalltag, der von dramaturgischem Handwerk, denkwürdigen Begegnungen und dem "Berührtsein" geprägt ist. Dabei spricht Renata Schmidtkunz auch von Herausforderungen jenseits des eigentlichen Gespräch: Etwa wenn sie für ihre Interviewführung kritisiert oder Gegenstand einer parlamentarischen Anfrage wird. Und sie macht deutlich: Die Kulturtechnik Gespräch hat noch lange nicht ausgedient.  

Leseempfehlung zur aktuellen Folge:

Sendungsseite von Ö1 Im Gespräch

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1 Stunde 2 Minuten
Die kulturpolitische Ära der neuen FPÖ-ÖVP-Landesregierung in der Steiermark begann mit einem Knalleffekt:  Ein Großteil des Kulturkuratoriums wurde kurzerhand abgesetzt und durch Vertrauensleute der neuen Regierenden ersetzt. Doch nicht nur der Vorgang an sich sorgt für Entsetzen: In den Reihen der Neo-Mitglieder finden sich Personen mit bedenklichen Verbindungen in die rechtsextreme Szene und vermeintliche Expert:innen, die bislang kaum durch Kulturexpertise aufgefallen sind. Ein Text der Journalistin Nina Schedlmayer ist Ausgangspunkt von Folge 34, die die Kaperung eines maßgeblichen Kulturgremiums von Rechts rekonstruiert.     

Leseempfehlung zur aktuellen Folge:

"Kulturkuratorium Steiermark: Experten für Steuerberatung und Revisionismus": Blog-Beitrag auf Artemisia

Bericht "Rechtsextremismus  in Österreich 2023" verfasst von der Stiftung Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes im Auftrag des Bundesministeriums für Inneres und des Bundesministeriums für Justiz

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1 Stunde 3 Minuten
Norbert Trawöger ist als künstlerischer Direktor des Bruckner Orchesters Linz fest im Hochkultur-Betrieb verankert. Doch entgegen aller Klischees gilt er auch als ein Meister der niederschwelligen Vermittlung, der mit kindlich anmutender Begeisterung Musik-Formate für unterschiedlichste Zielgruppen entwickelt. Egal ob als Festivalleiter, Anton-Bruckner-Biograf oder Flötenspieler: Trawöger nimmt man die Zugänglichkeit von Klassik ab. Aber warum eigentlich? Und was kann der Kulturbetrieb insgesamt von seiner Haltung lernen? Folge 33 gibt Einblicke in eine kulturelle Identität zwischen Management, Vermittlung und Künstlertum. 

Lese-Empfehlung zur aktuellen Folge: 

Bruckner-Biografie von Norbert Trawöger: "Bruckner! Journal einer Leidenschaft", erschienen 2024 bei Residenz

Kanal des Bruckner Orchesters Linz auf DORFTV

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1 Stunde 6 Minuten
"Jetzt das Richtige tun. Für Österreich." Unter diesem Motto haben ÖVP, SPÖ und NEOS ein Regierungsprogramm für die nächste Legislaturperiode vorgelegt. Aber tut das schwarz-rot-pinke Bündnis auch das Richtige für Kunst, Kultur und die dazugehörigen Querschnittsthemen? Was versteht die neue Bundesregierung unter "niederschwelliger Kultur", wie vernetzt sie Kunst und Bildung, wo sieht sie Potenziale für die Jugendkultur und welche Impulse möchte sie für eine zeitgemäße Erinnerungsarbeit setzen? Diesen und vielen anderen Fragen geht die Sonderfolge 32 mit der kulturpolitischen Expertin Anke Schad-Spindler auf den Grund. Es handelt sich um die erste große Analyse der kulturpolitischen Positionen im Regierungsprogramm der frisch angelobten Koalition. 

Lese-Empfehlung zur aktuellen Folge: 

Das Regierungsprogramm von ÖVP, SPÖ und NEOS in voller Länge

EDUCULT – Denken und Handeln in Kultur und Bildung

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1 Stunde 3 Minuten
Es kommt nicht oft vor, dass sich eine neu gegründete Interessensvertretung ohne Rücksicht auf Platzhirsche für eine ganze Branche verantwortlich erklärt. Die IG Buchmenschen haben genau das getan und sprechen seit Ende 2024 selbstbewusst für Buchhandlungen, Verlage, Redaktionen, Dienstleister:innen, Literatur-Influencer:innen und alle anderen Gewerke rund um die Szene. Folge 31 widmet sich der Frage, wie die Branche eigentlich funktioniert, warum Österreich eine neue Vernetzungsplattform für Menschen aus der Buchwelt benötigt und welche Irritationen man mit so einer Neugründung auslöst. Zu Gast sind Barbara Kadletz, Buchhändlerin und freie Autorin, sowie Max Freudenschuß, Geschäftsführer und Co-Eigentümer des Magazins Buchkultur. Die beiden gehören zum IG Buchmenschen Vorstand.

Leseempfehlung zur aktuellen Folge:

Website der IG Buchmenschen

Autorinnen-Seite von Barbara Kadletz

Website des Magazins Buchkultur

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1 Stunde 4 Minuten
Mit Recherchen rund um Machtmissbrauch am Theater in der Josefstadt und im Theater der Jugend haben die Journalistinnen Anna Wielander und Helene Dallinger in den letzten Monaten für einigen Gesprächsstoff gesorgt. Ihre Veröffentlichung in der Tageszeitung DER STANDARD haben einmal mehr eine Debatte über Missstände, MeToo-Fälle und angstbesetzte Arbeitsbedingungen im Kulturbetrieb losgetreten. Episode 30 folgt den beiden ins Auge des journalistischen Hurrikans: Im Gespräch rekonstruieren Anna Wielander und Helene Dallinger den Weg von den ersten Hinweisen, über die komplexen Recherchen bis hin zum Knalleffekt der Veröffentlichung. Sie sprechen über journalistisches Handwerk, Opferschutz, öffentlichen Druck, das Schweigen der Politik und die unterrepräsentierte Rolle des Investigativjournalismus in Österreichs Kulturszene. Die Folge entstand wieder in Kooperation mit Michael Nikbakhsh und dem Investigativ-Podcast "Die Dunkelkammer". 

Leseempfehlung zur aktuellen Folge:

"Kultur der Angst" im Theater in der Josefstadt: Schwere Vorwürfe gegen Intendant Föttinger

Von der Politik im Stich gelassen: Ex-Mitarbeiter des Theaters der Jugend erheben schwere Vorwürfe gegen Direktor Birkmeir

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Falco, Hansi Lang, Hallucination Company, Drahdiwaberl, Dancing Stars, Starmania: In dieser Gemengelage aus Welthits, Subkultur, persönlichen Abstürzen und TV-Erfolgen gibt es ein Kontinuum - und das heißt Thomas Rabitsch. Der Keyboarder und Komponist war stets dabei. Als Musiker, Bandleader, Produzent und Freund. Zum 70. Geburtstag des 2008 verstorbenen Hansi Lang entdeckte Thomas Rabitsch eine neue musikalische Komplizin in Form der KI. Mit ihrer Hilfe entwickelten sich Demos aus einem kleinen Kabinett in Sievering zu einem posthumen Album namens „Sing Hansi – Lieder aus dem Gemeindebau“. Ein Gespräch über neue Technologien, alte Weggefährten und die eigene künstlerische Identität.     

Hörempfehlungen zur aktuellen Folge: 

"Sing Hansi!" - Lieder aus dem Gemeindebau  

Live-Show zum Album im Rabenhof Theater

 

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