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29 Episoden
47 Minuten
Nach zwölf Folgen zur Liebe von Morgen ist es Zeit zurückzublicken. Was waren die zentralen Gedankenpfade dieser zweiten Staffel? Welche Fragen und Ideen, Eindrücke und Perspektiven bleiben als Souvenir? Gastgeberin Judith Belfkih übt sich in dieser Folge einmal mehr in der Kunst des Nachdenkens. Diesmal jedoch mit umgekehrten Vorzeichen. Im Gespräch mit dem Journalisten und Essayisten Thomas Seifert beantwortet sie live aus dem Klubhaus Kunst und Schnittlauch Fragen zu den Freuden und Tücken der Liebe. Im Gespräch formen die beiden eine Art Quintessenz der zweiten Staffel und setzen einen gedanklichen Schlussakkord.
34 Minuten
Wie werden junge Menschen heute morgen ihr Lieben gestalten? Und wie wird die zunehmende Diversität und Pluralität die Liebe von Morgen prägen und verändern? In dieser Folge widmet sich Gastgeberin Judith Belfkih ganz der Zukunft. Mit dem Soziologen Kenan Güngör geht sie der Frage nach, ob Liebe in einer Migrationsgesellschaft zum sozialen Brückenschlag werden kann. Und die beiden erörtern mit dem Mediziner Johannes Huber sowie der Sexualtherapeutin Claudia Wille-Helbich die Rolle der Sexualität in der kommenden Generation, in einer postheroischen Gesellschaft. Was bedeutet es für die Liebe, wenn Sexualität immer mehr an Bedeutung verliert – und was für Auswirkungen hat das auf die Evolution?
31 Minuten
Wer für einander bestimmt ist, findet sich. Die Liebe triumphiert – allen Widerständen zum Trotz. Und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute in zweisamer Wonne. So sieht Liebe aus – zumindest die Liebe, die uns in Filmen und Serien begegnet. Wie unrealistisch diese Liebe auch sein mag: Diese Bilder machen etwas mit uns, gestalten unsere eigenen Vorstellungen mit. Aber wie sehr sind wir geprägt von diesen Bildern, die Hollywood uns in die Schlafzimmer streamt – dieser Frage geht Gastgeberin Judith Belfkih in dieser Folge mit dem Filmexperten Matthias Greuling, dem Autor Ole Liebl und der Paartherapeutin Claudia Wille-Helbich nach.
28 Minuten
Werden Menschen in der Liebe den stets unperfekten und launischen Menschen überwinden und Liebe digital überwinden? Werden wir intime Beziehungen zu Robotern eingehen oder uns gar in einen Roboter verlieben? Was bedeutet das philosophisch, dass wir künftig auch Beziehungen zu nicht menschlichen Wesen aufbauen könnten? Und wie würden sich diese Beziehungen unterscheiden? Über diese Fragen tauscht sich Gastgeberin Judith Belfkih in dieser Folge mit Janina Loh, spezialisiert auf Roboter-Ethik, der Paartherapeutin Claudia Wille-Helbich und dem Filmexperten Matthias Greuling aus.
33 Minuten
Das Aufbrechen von Rollenbildern, die Emanzipation der Frau, die Geburt der Psychoanalyse und damit das Aufblühen von Individualität – all diese Entwicklungen prägen unsere Vorstellungen von der Liebe. Sie alle sind unweigerlich mit der Moderne verbunden. Futurum exactum begibt sich in dieser Folge auf Zeitreise ins Wien um 1900. Im Leopold Museum befragt Judith Belfkih gemeinsam mit der Kuratorin Kerstin Jesse ausgewählte Werke von Egon Schiele, Richard Gerstl und Oskar Kokoschka. Was dachten sie über Körper und Geschlecht, über Eros und Liebe? Welche Impulse dieser Zeit wirken bis heute nach? Der Blick durch die Malerei soll ihr nachspüren – der Keimzelle der Moderne.
33 Minuten
Die Ehe ist nach wie vor die häufigste Beziehungsform, in der Menschen ihre Liebe organisieren. Aber ist diese Institution noch zeitgemäß? Brauchen wir neue rechtliche Rahmenbedingungen oder benötigt das Konzept Ehe lediglich ein Update. In dieser Folge klopft Gastgeberin Judith Belfkih die traditionellste Beziehungsform auf ihre Gegenwartstauglichkeit ab. Sie trifft die Hochzeitsplanerin und Traurednerin Paula Rys, nimmt wieder auf der Therapiecouch von Claudia Wille-Helbich Platz und erörtert mit Autor Ole Liebl, wie ein modularer Ehebaukasten der Zukunft aussehen könnte.
28 Minuten
Die Evolution hat uns mit Hormonschüben ausgestattet, um die Arterhaltung sich zu stellen. Das kultivierte soziale Tier Mensch hat sich diese Mechanismen zu eigen gemacht, daraus komplexe Beziehungsmuster konstruiert. In dieser Folge geht es darum, was dieses archaische Erbe mit der Realität von Beziehungen macht. Es geht also um den Alltag der Evolution. Gastgeberin Judith Belfkih spricht mit der Paartherapeutin Claudia Wille-Helbich, dem Autor Ole Liebl und dem Soziologen Kenan Güngör über ganz reale Hormonstürme, archaische Abgründe des Sich-Verliebens und den in die Irre führenden Zivilisationsluxus der romantischen Liebe.
31 Minuten
Was passiert im Körper, wenn wir uns verlieben, wenn wir lieben. Welche hormonellen Prozesse da in Gang gesetzt werden. Und was das alles mit der Evolution zu tun hat. Gastgeberin Judith Belfkih erforscht in dieser Folge die körperliche Dimension der Liebe. Um mehr über die Biochemie der Liebe zu erfahren besucht sie den Mediziner und Theologen Johannes Huber. Die beiden sprechen über Hormon-Orkane, den Suchtfaktor des Verliebtseins, wie der Mensch der Evolution ein Schnippchen schlägt - und was das mit Plastilin zu tun hat.
27 Minuten
Was macht Liebe so politisch? Wie wir lieben, wen wir lieben – und welche Beziehungen wir aus dieser Liebe formen und auch öffentlich leben. Das alles ist auch politisch. Wie die Politik ins Private, ja ins Intimste hineinspielt – und wie wir umgekehrt durch unsere Lebensgestaltung Gesellschaft prägen und damit politisch Handeln. Dieses Wechselspiel beleuchtet Gastgeberin Judith Belfkih mit dem TikTok-Philosophen Ole Liebl, mit der Politikwissenschafterin und Geschlechterforscherin Alexandra Weiss und mit Technik-Philosoph*in Janina Loh.
27 Minuten
Künftig werden wir neue Beziehungsformen entwickeln, die sich immer mehr von gesellschaftlichen Rollenbildern lösen. Polyamorie, also die Liebe zwischen mehr als zwei Menschen, wird breiter akzeptiert. So lassen sich die Thesen zusammenfassen, die am Anfang dieser Staffel aufgetaucht sind. In dieser Folge wollen wir uns diese möglichen Entwicklungen genauer anschauen. Gastgeberin Judith Belfkih geht dieser These mit der Paartherapeutin Claudia Wille-Helbich, dem Autor Ole Liebl und Janina Loh nach. Sie klären ob offene Beziehungen vielleicht der einzige Weg aus dem Patriarchat sind und ob man ein echter Mann sein und trotzdem den Geschirrspüler ausräumen kann.
31 Minuten
Verlieben wir uns immer in unser eigenes Spiegelbild? Sind wir in einer digitalisierten Welt nie mehr zu zweit? Sind Beziehungen zu Produkten geworden, die wir konsumieren? Gastgeberin Judith Belfkih geht zur Paartherapeutin, um herauszufinden wie der der technische Fortschritt Beziehungen verändert hat. Sie setzt sich dazu auf die Couch der Sexualtherapeutin Claudia Wille-Helbich, spricht mit der Psychologin Caroline Erb darüber, wie weit digitale Intimität gehen soll. Und erörtert im Gespräch mit dem Tiktok-Philosophen Ole Liebl die These, dass wir Beziehungen womöglich wie Produkte konsumieren.
31 Minuten
Liebe wird digitaler. Immer mehr Beziehungen werden in digitalen Räumen geknüpft, vermittelt von Algorithmen auf Dating-Plattformen. Wie verändert der digitale Weg von zwei Menschen zueinander die Liebe? Was kann die KI besser als die Biochemie? Funktionieren digital geknüpfte Beziehungen anders? In dieser Folge begibt sich Gastgeberin Judith Belfkih in die Welt des Online-Datings. Zumindest gedanklich. Sie spricht mit der Parship-Psychologin Caroline Erb über virtuelles Match-Making, mit Janina Loh über digitale Philosophie und mit dem Soziologen Kenan Güngör über moderne arrangierte Ehen.
30 Minuten
Wie werden wir künftig lieben? Mit dieser Frage startet futurum exactum in die zweite Staffel, in der sich alles um die Liebe dreht - die Zukunft der Liebe. Welche Spielarten der Liebe werden wir morgen leben? Werden wir Liebe von Geschlechterrollen lösen? Werden wir uns künftig auch in Avatare verlieben? Gastgeberin und Reiseleiterin Judith Belfkih hat auch für Staffel # 2 viele Fragen mit im Gepäck. Erste Gedankliche Sparring-Partner sind auch diesmal die KI-Sprachmodelle Bard und Bing. Sie sollen wieder helfen, aus dem digitalen Datenberg der Gegenwart die prägnantesten Muster zu filtern. Die Thesen, die dabei im Raum stehen besitzen einige Sprengkraft!
1 Stunde 7 Minuten
BONUSFOLGE zum Staffelfinale: Bei philosophischen Fragen zur Normalität von Morgen hat sich fututum exactum in dieser ersten Staffel immer wieder in den gedanklichen Austausch von Gastgeberin Judith Belfkih mit der Philosophin Lisz Hirn eingeklinkt. Am Küchentisch sitzend, bei Kaffee und frischen Apfelstrudel. Das Gespräch mit Lisz Hirn gibt in dieser Bonusfolge in voller Länge. Es ist ein philosophischer Deepdive in die vielen verschiedenen Konzepte von Normalität – und gleichzeitig ist es eine rasante gedankliche Fahrt durch die zentralen Themen dieser ersten Staffel. Kaleidoskop und Zeitraffer.
44 Minuten
Nach dreizehn Folgen zur Normalität von Morgen ist es Zeit zurückzublicken. Was waren die zentralen Gedankenpfade dieser ersten Staffel? Welche Fragen und Ideen, Eindrücke und Perspektiven bleiben als Souvenir? Gastgeberin Judith Belfkih übt sich in dieser Folge einmal mehr in der Kunst des Nachdenkens. Diesmal jedoch mit umgekehrten Vorzeichen. Im Gespräch mit dem Journalisten und Essayisten Thomas Seifert beantwortet sie Fragen zu den Freuden und Tücken der Normalität. Im Gespräch formen die beiden eine Art Quintessenz der ersten Staffel und setzen einen gedanklichen Schlussakkord.
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