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30 Minuten
#61 The Strange World of Cross-Border Giving

Contrary to popular prejudice, few charities are inefficient. The inefficiency sits elsewhere: on the path money takes to reach them. Capital crosses the world in seconds, while a donation across a border costs up to five percent, weeks of vetting and often a second legal entity, just to issue a local tax receipt. A sector that moves its money this slowly, expensively and opaquely hands its critics their arguments.

My guest is Liz McKeon, who spent three decades moving money across borders at USAID, the Ford Foundation and the IKEA Foundation. Our short conversation touches on these questions: Why does charitable status stop at the border? What does the end of USAID mean? Why do donor-advised funds park money more than they move it? And what does philanthropy owe the public in return for its tax privileges?

Liz McKeon on LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/lizmckeon/

Felix Oldenburg on LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/felixoldenburg/

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#61 The Strange World of Cross-Border Giving (englische Folge)

Entgegen einem verbreiteten Vorurteil sind nur wenige Hilfsorganisationen ineffizient. Die Ineffizienz liegt woanders: auf dem Weg des Geldes zu ihnen. Kapital reist in Sekunden um die Welt, eine Spende über die Grenze kostet bis zu fünf Prozent, wochenlange Prüfung und oft eine zweite Rechtsperson, nur um eine lokale Spendenquittung ausstellen zu können. Ein Sektor, der sein Geld so langsam, teuer und undurchsichtig bewegt, liefert seinen Kritikern die Argumente selbst.

Ich spreche mit Liz McKeon, die drei Jahrzehnte lang Geld über Grenzen bewegt hat, bei USAID, der Ford Foundation und der IKEA Foundation. Wir fragen: Warum endet Gemeinnützigkeit an der Landesgrenze? Was bedeutet das Ende von USAID? Warum parken Donor-Advised Funds Geld eher, als es zu bewegen? Und was schuldet Philanthropie der Öffentlichkeit für ihre Steuerprivilegien?

Liz McKeon auf LinkedIn: ⁠https://www.linkedin.com/in/lizmckeon/⁠Felix Oldenburg auf LinkedIn: ⁠https://www.linkedin.com/in/felixoldenburg/⁠Handelsblatt-Kolumne „Die Grenzen des Gebens”: https://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/philanthropie-drei-gruende-warum-das-globale-geben-an-grenzen-stoesst/100263988.htmlNewsletter „Das Neue Geben”: https://bcause.com/newsletter
40 Minuten
„Sie sind ja eh nur Sozialarbeiterin.“ Das bekam Miriam Peters bei der Bank zu hören, als sie Geld für ihren Verein anlegen wollte.

Miriam hat die Landgrazien gegründet: eine mobile Beratung für gewaltbetroffene Frauen und Kinder auf dem Land. Sie fährt mit unmarkierten Transportern dorthin, wo Frauen ohnehin unterwegs sind, auf den Supermarkt- oder den Schulparkplatz. Bürgermeister erklärten ihr, „unseren Frauen geht's gut“. Nach drei Jahren gab sie die Suche nach öffentlichem Geld auf. Heute tragen private Gebende die Arbeit, jeder Euro an einen Kostenplan gebunden.

Felix und Miriam sprechen darüber, warum die Politik Organisationen zu Bittstellern macht und private Gebende ihnen auf Augenhöhe begegnen. Es geht darum, warum die Landgrazien bis heute keine einzige freie Förderung bekommen haben, ob Spendende Rücklagen mitfinanzieren und wie man eine Mission dauerhaft finanziell absichern kann.

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Mehr zu Miriam Peters, ihrer Organisation Landgrazien - und zu viel mehr Informationen im Newsletter „Das Neue Geben“.
32 Minuten
„bcause ist aus Wut entstanden - darüber, wie viel Geld wir binden, das eigentlich Gutes tun will.“ Felix diskutiert mit Jan Thomas im Startup Insider Podcast, warum Philanthropie kein moralisches Randthema, sondern ein Markt ist – der dringend verändert werden muss.

Felix spricht über die Vertrauen als zentrale Währung („It grows at the speed of trust“), über bcause als For-Profit mit Impact-Mission, über Community-getriebenes Wachstum statt Performance-Marketing und darüber, warum zwischen Kleinspende und Million-Stiftung bislang eine riesige Lücke klaffte.

Ein Gespräch über ein neues Geschäftsmodell für das Geben, über Skalierung mit Haltung – und darüber, wie man Milliarden für Demokratie, Klima und Bildung mobilisieren kann.

Zum Newsletter mit Einsichten und persönlichen Geschichten rund um das neue Geben - und mit Terminen und Angeboten von Partnern: bcause.com/newsletter
44 Minuten
Wir nutzen die Denk- und Winterpause von "Das Neue Geben" und teilen die erste Gastepisode. In der Premiere seines Podcasts "Neue Deutsche Nachhaltigkeit" hat der PHINEO-Gründer Andreas Rickert mit Felix darüber gesprochen, warum wir uns in Deutschland mit moralischem Handeln in der Wirtschaft so schwer tun - und wie es auch in dieser Zeit noch gelingen kann, zusätzliche Milliarden zu mobilisieren.
26 Minuten
Im vorläufigen Finale von „Das Neue Geben“ blicken Janina und Felix auf Episoden voller Geschichten über Geld, Krise und Mut zum Geben zurück. Sie erzählen, warum der Podcast in eine Denkpause geht und teilen ihre persönlichen Top 3 der Themen, Organisationen und Momente. In dieser Episode erwartet Euch eine Reise quer durch die Welt, durch Lösungen und Begegnungen mit außergewöhnlichen Menschen - alles zum Nachhören in vergangenen Folgen.

Schreibt uns gern mit Anregungen für die Zukunft des Podcasts. Was wünscht Ihr Euch an Themen, Formaten und Gästen?

Erfahre mehr über uns und unsere Gäste:

Janina Breitling: LinkedIn | ⁠nookees.com⁠ | ⁠nookees foundation⁠

Felix Oldenburg: ⁠LinkedIn⁠ | bcause.com⁠ | Das Neue Geben | meine FOundation
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Über diesen Podcast

"Das Neue Geben“ ist der Podcast über Philanthropie, Stiften und Spenden. Felix Oldenburg, Mitgründer und CEO von bcause, einem Anbieter digitaler Stiftungskonten, und zuvor Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, spricht mit Gebenden, Stiftungen, Gründerinnen und Organisationen darüber, wie Vermögen gesellschaftliche Probleme lösen kann. Dazu kommen Folgen anderer Podcasts, in denen er zu Gast ist. Mehr unter bcause.com
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„Das Neue Geben“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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