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Photography in Flux. 20 Years C/O Berlin Talent Award

Photography in Flux. 20 Years C/O Berlin Talent Award

Alexander Tutsek-Stiftung 17 Episoden Neueste vor 2 Tagen
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Episoden

35 Minuten
Wie verändert sich Fotografie in einer Zeit, in der Bilder allgegenwärtig sind und ihr Wahrheitsanspruch zunehmend hinterfragt wird? Zum 20-jährigen Jubiläum des C/O Berlin Talent Award sprechen Kuratorin Veronika Epple und der Gründer der C/O Berlin Foundation, Stephan Erfurt, über dokumentarische Strategien zwischen analoger Fotografie, Archiv, Video und KI. Gemeinsam blicken sie auf zwei Jahrzehnte fotografischen Wandels und fragen, wie Bilder unsere Vorstellung von Wirklichkeit prägen. Eine Folge über die Zukunft des Dokumentarischen, die Macht der Bilder und die Notwendigkeit, genau hinzusehen.
22 Minuten
Ein paar grüne Kindersocken, Strampler in Blau, ein rotes Lätzchen – Babykleidung, flach an der Wand aufgereiht: hunderte Stücke aus buntem Glas. Nachempfunden der Kleidung aus dem Fundus der Abuelas de Plaza de Mayo. Seit knapp 30 Jahren schafft Silvia Levenson diese gläsernen Babykleider – als Erinnerung an eine Diktatur, die sie selbst erlebt hat. Silvia Levenson gehört zu den Künstlerinnen, deren Werk die Sammlung der Alexander Tutsek-Stiftung von Anfang an mitgeprägt hat. Ihre Arbeiten wurden in mehreren Ausstellungen der Stiftung gezeigt – darunter „So Much Love and Compassion" (2023) und „Love, Maybe" (2025). Das Herzstück der Zusammenarbeit ist das fortlaufende Werk „Recovered Identity": Die Alexander Tutsek-Stiftung erwarb die Serie 2018 mit damals 118 gläsernen Babykleidungsstücken. Seitdem wächst diese Serie – mit jeder wiedergewonnenen Identität. Heute zählt sie 133 Stücke. Ein lebendiges Archiv, das Silvia Levenson Jahr für Jahr ergänzt.
22 Minuten
Eine Metallverkleidung schwebt an Seilen im Ausstellungsraum BlackBox der Alexander Tutsek-Stiftung in München. Das Objekt sieht beinahe aus wie ein U-Boot. Im Metall sind Nieten sichtbar, die Form ist aerodynamisch. Bei genauerem Hinsehen stellt sich heraus: es ist ein Teil eines Flugzeugs, genauer gesagt ein „Kanu“ von der Unterseite der Tragfläche. Eingelassen in die Seiten ist geschwungenes Bleiglas, das an traditionelle Kirchenfenster erinnert. Die koreanische Künstlerin Ju Young Kim hat dieses Werk Almost like Whale Watching genannt.
33 Minuten
Rote dreidimensionale Sterne mit harten Spitzen liegen symmetrisch angeordnet auf dem Boden verteilt. Das Werk trägt den Titel „Mine“ – im Englischen ein Wortspiel: mine bedeutet „meins“, aber auch Landmine – eine im Boden verborgene Waffe, die auf Menschen wartet. Kiki Smith hatte bei diesem Werk keinen Sternenhimmel im Kopf. Und weil sie aus Glas sind, tragen diese Sterne ein zweites Paradox in sich: Glas, das zerbricht, wird zu Scherben – aber auch zu Splittern. Was zart erscheint, kann verletzen.
28 Minuten
Die Skulptur "Andante" der deutsch-schwedischen Künstlerin Ann Wolff zeigt zwei Frauenfiguren aus bernsteinfarbenem Glas – die eine tritt hinein, die andere heraus. Dazwischen eine Leerstelle - das sind die Erfahrungsräume die Ann Wolff faszinieren. In dieser Folge geht es um das Leben und die Arbeit einer der bedeutendsten Künstler*innen, die mit Glas arbeiten. Seit mehr als vierzig Jahren schafft Ann Wolff Werke über Identität, über das Selbst und das Andere, über die großen Fragen des Menschseins. Von ihren Anfängen bis heute – Ann Wolffs künstlerischer Weg ist geprägt von ständiger Neuerfindung.
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Über diesen Podcast

Mit der groß angelegten Ausstellung "Photography in Flux. 20 Years C/O Berlin Talent Award" holt die Alexander Tutsek-Stiftung Berlin nach München. Das bekannte Ausstellungshaus für Fotografie C/O Berlin feierte mit dieser Ausstellung ihren Nachwuchsförderpreis, den C/O Berlin Talent Award, der seit 20 Jahren dort vergeben wird und den die Alexander Tutsek-Stiftung mit ihrer umfassenden Förderung seit 2020 ermöglicht. Ab dem 16. Oktober 2026 wird diese besondere Jubiläumsausstellung in adaptierter Form in München in der Alexander Tutsek-Stiftung zu sehen sein.
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„Photography in Flux. 20 Years C/O Berlin Talent Award“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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