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Altmark-Podcast Archiv

50 Episoden
17 Minuten
Es ist Spätsommer und wir stehen im Gutspark von Krevese bei Osterburg - zwischen alten hohen Bäumen und einem Wasserlauf. Daneben weiden ein paar Schafe. Parkbesitzer Rainer Kranz hat in den vergangenen Jahren beobachten müssen, wie sich der Park verändert. Einst kräftige Bäume sind gestorben und mussten gefällt werden. Der Teich ist in einigen Sommer sogar komplett ausgetrocknet. Die Altmark gehört zu den trockensten Regionen Deutschlands. Vor allem im Sommer fällt wenig Regen. Die Natur leidet. Es gibt Ideen, wie die Region in Zukunft trotzdem mit Wasser versorgt werden kann. Ein Projekt haben wir uns genauer angeschaut. Wir wünschen euch viel Spaß beim Hören.
19 Minuten
Wir sind in dieser Folge in Gardelegen. Eine Hansestadt mitten in der Altmark. Wir würden sagen, sie ist ein wenig die Unscheinbare, die im Schatten von bekannteren Hansestädten wie Salzwedel, Tangermünde und Stendal steht. Wir sind schon öfter einmal auf unseren Podcast-Touren vorbeigefahren. Dieses Mal halten wir an, wir möchten die Stadt kennenlernen und sie euch unbedingt vorstellen. Denn Gardelegen ist auch eine Stadt der Superlative. Das ist nicht übertrieben. Denn sie gilt als ist die drittgrößte Stadt Deutschlands. Wir haben es nicht für möglich gehalten. Und mehr noch: Von hier kommt sogar die älteste Biermarke der Welt. Wir wünschen euch viel Spaß beim Hören.
22 Minuten
Dieses Mal sind wir in einem ganz kleinen Dorf unterwegs. Es heißt Schönberg und befindet sich neben der Hansestadt Seehausen im Nordosten der Altmark. Warum sind wir da hingefahren? Im Ort steht ein Rittergut. Das war zu DDR-Zeiten eine Schule und hat jetzt neue Bewohner. Eine Familie mit Kindern – sie aus Thüringen, er aus der Nähe von London. Einwohner Reiner Merten wohnt schon immer in Schönberg, ist Rentner und kommt wie ein typischer Altmärker daher. Auf den ersten Blick etwas skeptisch und reserviert – aber dann, wenn er erstmal von einer Sache überzeugt ist – dann packt er mit an. Genauso anpackend haben wir ihn in Schönberg erlebt. Da ist er mittlerweile so etwas wie die gute Seele vom ehemaligen Rittergut. Er unterstützt die neuen Bewohner bei ihren Ideen. Und Ideen haben sie eine ganze Menge - dabei dreht sich viel um altes Handwerk. Wie nehmen euch in dieser Folge mit auf das Gut und in das alte Gutshaus – und wünschen viel Spaß beim Hören!
18 Minuten
Die ganz große Kunst ist in der Altmark eher nicht zu vermuten. Wir meinen Bilder von sehr berühmten Künstlerinnen und Künstlern – wie sie in Museen in Berlin, Madrid oder Paris zu sehen sind. In der Hansestadt Salzwedel gibt es aber ein Haus, das damit wirbt, eine exklusive Sammlung von einem Kunstliebhaber aus Houston in Texas zu zeigen. Wir wollten wissen, wie es dazu kam. Und haben in der Stadt, die vor allem für ihren Baumkuchen bekannt ist, ein außergewöhnliches Kunsthaus gefunden. Wie nehmen euch in dieser Folge mit hinein – und wünschen viel Spaß beim Hören.
19 Minuten
Für diese Folge haben wir die Altmark wenige Kilometer verlassen. Wir sind über die Elbe gefahren, in den Elb-Havel-Winkel. Hier befindet sich Wust. Das ist ein kleines Dorf. Wir wären niemals hierhergekommen, wenn hier nicht jedes Jahr Menschen aus Großbritannien, Irland und den USA ihren Sommer verbringen würden. Wir wollten mehr wissen. Was bringt diese Menschen dazu, in einen kleinen unscheinbaren Ort im Norden von Sachsen-Anhalt zu reisen. Hier ist ja nix. Eigentlich. Doch seit 35 Jahren ist Wust der Treffpunkt für alle, die Englisch lernen wollen – und für Lehrerinnen und Lehrer aus der halben Welt. Wir treffen zwei Macher:innen der Summer School Wust – so heiß das Ganze – und werden dabei noch in ein richtig verrücktes Museum entführt. Viel Spaß beim Anhören. Listen and repeat, like and follow our podcast! ;-)
24 Minuten
Werben ist die kleinste Hansestadt Deutschlands und wir waren für diesen Podcast schon einmal hier. Ihr könnt das in der Folge über die Hanse hören, sie heißt "Damals Hanse – heute ein Erlebnis". Jetzt fahren wir noch einmal nach Werben, ganz in den Norden von Sachsen-Anhalt. Wir wollen euch die kleine Stadt an der Elbe mit ihren etwa 900 Einwohnern als Reiseziel vorstellen und euch Tipps zum Übernachten, Speisen und Entdecken geben. Denn Werben ist einen Besuch wert. Wegen der Hanse, na klar. Aber in der Stadt dreht sich auch ganz viel um die Biedermeier-Zeit, die Rettung alter Häuser und Werben ist ein Ort, der besondere Leute anzieht. Einer davon ist Jochen Grossmann. Grossmann ist Professor für klassischen Gesang. Er stammt eigentlich aus Oberfranken, lebt in Berlin – und die kleine Stadt Werben hat es ihm angetan. Hier verbringt er seinen Ruhestand, wobei Ruhestand bei ihm eigentlich nicht passt. Er hat sich zwei alte Fachwerkhäuser gekauft, ist Kantor in der Kirche von Werben und er engagiert sich in einem Verein, der sich um alte Häuser kümmert und Leben in die Stadt bringt. Wir wünschen viel Spaß beim Hören!
20 Minuten
Die altmärkische Tourismuschefin Carla Reckling-Kurz wünscht sich die Altmark als die Region für Landurlaub. Und wer den Altmark-Podcast kennt, weiß es. Wir sind seit Jahren unterwegs und besuchen für euch die schönsten Orte in der Altmark - damit ihr wisst, wo es sich lohnt, einmal hinzufahren - und vielleicht auch mal ein paar Tage länger zu bleiben. Wir haben euch schon kleine Hansestädte vorgestellt, Radwege oder ungewöhnliche Unterkünfte zum Übernachten. In dieser Folge wollen wir einmal etwas genauer gucken, was die Region in Zukunft für euch zu bieten hat, wenn es um den nächsten Urlaub geht. Darum waren wir beim Tourismustag unterwegs, auf Gut Zichtau, übrigens auch ein sehr schönes Reiseziel. Denn dort haben sich DIE getroffen, die sich darüber Gedanken machen, wie der Urlaub der Zukunft aussieht. Und haben auch schon einige konkrete Ideen, wie der Urlaub in der Altmark sein könnte. Wir wünschen euch viel Spaß beim Hören – und schreibt uns gern mal, welche Angebote ihr euch für den nächsten Urlaub wünscht.
14 Minuten
Wenn wir durch die Altmark fahren, sehen wir immer irgendwo einen Kirchturm. Das kann daran liegen, weil die Altmark so flach ist. Aber jetzt mal im erst: Vor allem liegt das daran, dass es hier in der Region unglaublich viele Kirchen gibt. Von bis zu 500 ist die Rede. Stellt euch das mal vor, in einer 200.00 Einwohner-Stadt – denn so viele Menschen leben in etwa in der Altmark –würden 500 Kirchen stehen. Also in Magdeburg, Erfurt oder Chemnitz. Aber was soll aus all diesen Kirchen einmal werden? Wer erhält die Gebäude, wie werden sie in Zukunft genutzt? Das schauen wir uns in dieser Folge an und erfahren, was es für spannende Ideen für die Zukunft der Kirchen gibt. Viel Spaß beim Hören! Und meldet euch bei uns, wenn Ihr Ideen habt, was wir uns in der Altmark unbedingt einmal anschauen sollten.
16 Minuten
In klaren Nächten schauen wir zum Himmel und denken – wow, so viele Sterne. Wir sehen ganz deutlich die Milchstraße oder den Großen Wagen. Und wenn wir Glück haben, sogar noch eine Sternschnuppe. Wir haben in dieser Folge einen Ort besucht, an dem die Chance auf einen tollen Sternenhimmel besonders groß ist. Der Ort befindet sich im Westen der Altmark. Die Region und das angrenzende Wendland wollen zusammen zum größten Sternenpark Deutschlands werden. Noch ist das eine Idee. Aber die hat es in sich. Denn die Altmark bietet beste Voraussetzungen zum Sternegucken. Das wollten wir mit eigenen Augen sehen – und haben uns mit einem berühmten Astrofotografen verabredet – und mit der Frau, die die Idee für das Ganze hatte. Viel Spaß beim Hören!
21 Minuten
Wir haben für unseren Podcast schon ganz viele Orte in der Altmark besucht – um sie euch vorzustellen. Eine Stadt steht schon lange auf unserem Zettel. Sie darf sich die schönste Kleinstadt Deutschlands nennen. Sie ist Hansestadt und Kaiserstadt, sie befindet sich an der Elbe und ist bei Touristen extrem beliebt. Sie ist mit ihren kleinen Gassen und ihrer Backsteingotik ein echtes Highlight. Es geht um Tangermünde. Wir haben einen Tag in der Stadt verbracht – und uns das zeigen lassen, was man unbedingt von Tangermünde gesehen haben muss. Dabei haben wir etwas Neues entdeckt, was Besucher der Stadt unbedingt machen sollten. Wir wünschen viel Spaß bei unserer Tour durch Tangermünde!
17 Minuten
In Deutschland werden jährlich bis zu 500 Terawattstunden Strom gebraucht. Das ist eine unglaublich hohe Zahl mit 14 Nullen. Dabei hat sich der Strompreis in den vergangenen 25 Jahren fast verdreifacht. Das bedeutet, für alle, die viel Energie benötigen, ist es richtig teuer geworden. Genau das spüren auch die Menschen, Kommunen und Unternehmen im Elb-Havel-Winkel und in der Altmark. Sie haben kaum Möglichkeiten, den Stromverbrauch zu senken. Darum machen sie sich darüber Gedanken, wie sie selbst günstiger an Strom kommen. Wir haben ein Dorf besucht – das in Zukunft unabhängig werden will – beim Strom und bei der Heizung. Und wir waren in einer kleinen Stadt, wo die Kommune in Zukunft den Strom für ihre Sporthalle und Straßenlaternen von der Sonne bekommen will. Wir sind Pierre Gehmlich und Björn Menzel und wünschen euch viel Spaß bei dieser Folge über neue Energien.
21 Minuten
Die Altmark ist für uns ein Ort, an dem sich Menschen ausprobieren. Sie richten sich alte Höfe wieder her, sie produzieren regionale Lebensmittel, sie machen kulturell was los. Dafür gibt es in der Altmark sehr viel Platz. Aber dafür ist auch sehr viel Mut, Engagement und Geld nötig. In unserem Podcast treffen wir Menschen, die genau das mitbringen – wir sprechen mit ihnen über ihre Ideen und Projekte. Jetzt – in dieser Folge – geht es aber mal um jemanden andres. Und zwar um Annegret Schwarz, Andreas Brohm und Michael Ziche. Wir nennen sie Altmarkmacher. Denn die drei kümmern sich hinter den Kulissen – genau darum, dass Menschen in der Altmark ihre Ideen verwirklichen können. Und das machen die drei schon viele Jahre lang – auch ehrenamtlich. Wie stellen ihnen unsere 20 Landleben-Fragen. Und erfahren dabei zum Beispiel, wie die Altmark digital aufgestellt ist und wo es Geld für zukünftige Projekte gibt. Viel Spaß beim Hören!
17 Minuten
Wir stehen in einem riesigen Röhrensystem. Und das befindet sich in einer Glashalle – einer Art Gewächshaus – nahe der Kleinstadt Klötze in der Altmark. Wir haben so etwas noch nie gesehen. Und es genau hier auf einer Wiese in der Altmark zu finden, überrascht uns. In kilometerlangen Glasröhren wachsen Algen, die geerntet werden. Bisher kennen wir die Altmark eher als eine Region, in der Spargel, Kartoffeln oder Getreide wachsen. Aber Algen? Das klingt zwar verrückt – aber warum genau hier Wissenschaftler auf die Idee gekommen sind, Algen anzubauen, erfahren wir bei unserem Besuch. Und wir erfahren, was man aus Algen so alles machen kann und warum die kleinen grünen Organismen sogar die Zukunft unserer Ernährung sein können - eine Art Superfood. Wir sind Björn Menzel und Pierre Gehmlich und wünschen euch viel Spaß bei dieser Folge.
17 Minuten
Wir stehen in der Küche vom Radlercafé in Sandau und schauen Jens Pietsch beim Backen zu. Wir waren schon einmal hier. Das ist genau drei Jahre er. Damals gab es hier noch keine Küche – sondern nur eine Baustelle. In dieser Folge wollen wir einmal zurückblicken. Wir wollen sehen, was aus den Träumen geworden ist. Denn in den vergangenen Jahren haben wir für diesen Podcast viele Menschen getroffen, die in der Altmark und im Elb-Havel-Winkel ihre Ideen Wirklichkeit werden lassen wollten. Wir haben zahlreiche Projekte besucht – und viele davon waren noch ganz am Anfang. Heute fragen wir uns oft: Was ist eigentlich aus den Ideen geworden? Wir sind neugierig. Und deswegen besuchen wir in dieser Folge zwei Orte noch einmal. Wir sind im Radlercafé Ausspanne in Sandau an der Elbe bei Jens Pietsch. Und wir besuchen die Wanderreitstation Isi Inn von Bärbel Brinker in Klein Schwarzlosen. Wir sind Pierre Gehmlich und Björn Menzel und wünschen euch viel Spaß bei dieser Folge.
18 Minuten
Wir besuchen in dieser Folge den Gutshof in Lindstedt. Um den kümmern sich Einwohnerinnen und Einwohner des Dorfes. Sie schmücken den Rittersaal für Feiern, bereiten die riesige Scheune für große Events vor oder schauen, dass die Ferienwohnung in Schuss ist. Eine von den Gutshof-Enthusiasten ist Anja Rohrdiek. Zusammen mit anderen hat sie vor etwa 20 Jahren die zum Teil verfallene Anlage übernommen und damit angefangen, sie wieder herzurichten. Das waren gleich zwei Aufgaben auf einmal: Den Hof mit seinen historischen Gebäuden zu sanieren und ihn wieder mit Leben zu füllen – also für viele Menschen einen gemeinsamen Ort zu schaffen. Genau das schauen wir uns an – und geraten dabei am Ende sogar noch mitten in eine Hochzeitfeier. Viel Spaß beim Hören!