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GesundheitskomPOD | Ein Podcast darüber, wie Gesundheit gendergerecht und fair gestaltet werden kann Archiv

30 Episoden
7 Minuten
Wie selbstbestimmt ist die Entscheidung für oder gegen ein Kind?

In dieser Best-of-Folge von GesundheitskomPOD bündeln wir die wichtigsten Stimmen aus Staffel 4. Es geht um Verhütung,Schwangerschaftsabbruch und die Entscheidung für oder gegen ein Kind. Stimmen aus Medizin, Forschung, Beratung und Aktivismus zeigen, wo Frauen in Österreich heute stehen – zwischen Eigenverantwortung und Strukturen, zwischen Selbstbestimmung und Stigma.

Ein kompakter Einstieg – oder eine Einladung zum Weiterhören.

GesundheitskomPOD ist der Podcast des Fachbeirats für gendergerechte Gesundheit des Gesundheitsfonds Steiermark.
6 Minuten
In dieser Best-of-Folge von GesundheitskomPOD bündeln wir die wichtigsten Stimmen aus Staffel 3. Es geht um den Druck rund um Schwangerschaft und Geburt, um Pränataldiagnostik und unerfüllten Kinderwunsch, um den Verlust eines Kindes – und um Familienbilder, die in unserer Gesellschaft noch immer zu wenig Raum bekommen: Regenbogenfamilien und Väter, die mehr sein wollen als Versorger.

Ein kompakter Einstieg – oder eine Einladung zum Weiterhören. GesundheitskomPOD ist der Podcast des Fachbeirats für gendergerechte Gesundheit des Gesundheitsfonds Steiermark.

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7 Minuten
Wie entsteht Selbstbestimmung in der Sexualität?

In dieser Best-of-Folge von GesundheitskomPOD bündeln wir die wichtigsten Stimmen aus Staffel 2. Es geht um Sexualität, Aufklärung, und um Körperwissen. Wir dekonstruieren hartnäckige Mythen, hinterfragen Medienbilder – und zeigen, wessen Sexualität unsere Gesellschaft unsichtbar macht: ältere Menschen, Menschen mit Behinderung und alle, die nicht in die gängigen Bilder passen.

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9 Minuten
Was macht uns wirklich gesund – und wer wird im System übersehen?

In dieser Best-of-Folge von GesundheitskomPOD bündelnwir die wichtigsten Stimmen aus Staffel 1. Es geht um Prävention, um Gendermedizin und blinde Flecken, um sozialeUngleichheit, psychische Gesundheit und die Frage, wie ein gerechteres Gesundheitssystem aussehen kann.

Ein kompakter Einstieg – oder eine Einladung zum Weiterhören.

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35 Minuten
Ist es der tief verwurzelte Glaube, dass Frauen ohne Kinder ihr Frausein verfehlen? Müssen wir uns wirklich für die Ablehnung der Mutterrolle rechtfertigen oder werden wir von der Gesellschaft in eine Rolle gedrängt, die nicht mehr zu uns passt?

In dieser Episode spricht Gastgeberin Tania Schmoll mit Annkathrin Heuschkel, über das Thema gewollte Kinderlosigkeit. Annkathrin führte in Zusammenarbeit mit Dr. Claudia Rahnfeld eine Studie an der Dualen Hochschule Gera-Eisenach durch, welche die gewollte Kinderlosigkeit bei Frauen untersuchte.

 

Wir brechen mit dem Mythos, dass gewollte kinderlose Frauen Kinder „hassen“ und decken auf, welche Ängste – sei es die Angst vor Schwangerschaft, finanziellen Unsicherheiten oder Veränderungen in der Partnerschaft – tatsächlich hinter dieser Entscheidung stehen.

Ist Karriere machen der Hauptgrund, warum sich Frauen gegen ein Kind entscheiden? Und wie beeinflusst Bildung unseren Kinderwunsch? Wer bestimmt, was es heißt, als Frau zu leben?

Annkatrin erklärt, wie Frauen zunehmend die Verbindung zwischen Frau sein und Mutterschaft entkoppeln und welche individuellen und gesellschaftlichen Herausforderungen damit verbunden sind.

Kapitel:

(00:00) Einführung in die gewollte Kinderlosigkeit

(06:04) Motive für gewollte Kinderlosigkeit

(08:58) Angst vor Schwangerschaft und Geburt

(11:55) Berufliche Entwicklung und Karriere

(15:02) Gesellschaftlicher Druck und Erwartungen

(18:14) Entkopplung von Frau sein und Mutterschaft

(19:50) Gesellschaftlicher Druck und individuelle Entscheidungen

(22:52) Akzeptanz der Entscheidung gegen Kinder

(24:41) Partnerschaften und Kinderlosigkeit

(25:43) Selbstverwirklichung und gesellschaftliche Erwartungen

(32:06) Persönliche Entscheidungen und gesellschaftliche Auswirkungen

Studie: Gewollte Kinderlosigkeit

Publikation: Gewollte Kinderlosigkeit

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Music from #⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Uppbeat⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

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35 Minuten
Ab einem gewissen Alter häufen sich die Fragen aus dem Umfeld: Frauen wird oft suggeriert, dass sie erst dann glücklich sind, wenn sie ein Baby haben. Doch auch Frauen, deren Kinderwunsch sich nicht realisiert, erfahren häufig eine Stigmatisierung. Es lastet also ein großer Druck – egal welche Entscheidung bezüglich einer Schwangerschaft getroffen wird.

In dieser Folge sprechen Gastgeberin Tania Schmoll und Verena Reis, Klinische- und Gesundheitspsychologin in derKontaktstelle Anonyme Geburt und Babyklappe der Caritas sowie Psychologin in freier Praxis über die verschiedenen Möglichkeiten und Herausforderungen im Zusammenhang mit ungewollten Schwangerschaften und der Entscheidung, ein Kind zu bekommen oder nicht.

 

Verena spricht über Alternativen, ungewollte Schwangerschaften auszutragen – von der anonymen Geburt über Adoption, Babyklappe oder Mutter-Kind Einrichtungen und betont wie wichtig es ist, sich professionelle Unterstützung und Begleitung von Anfang an zu suchen.

Kapitel:

(00:00) Der gesellschaftliche und individuelle Gebärdruck

(03:13) Rechtfertigung bei fehlendem Kinderwunsch

(12:37) Religion, Kultur und Lebensraum als Einflussfaktoren

(14:43) Stigmatisierung bei Entscheidungen zur Schwangerschaft

(23:14) Herausforderungen bei ungewollten Schwangerschaften

(26:36) Möglichkeiten bei ungewollten Schwangerschaften

(29:21) Professionelle Hilfe und Beratung

Allgemeine Schwangerenberatung

Kontaktstelle Anonyme Geburt und Babyklappe der Caritas Steiermark

Flexible Hilfen der Caritas Steiermark

Projekt Startfee

Verena Reis - Beratung bei Kinderwunsch

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29 Minuten
In dieser Episode von GesundheitskomPOD beleuchten wir Schwangerschaftsabbrüche aus medizinischer Sicht: Wie genau läuft ein Abbruch ab? Welche Methoden gibt es? Welche körperlichen Symptome oder Beschwerden sind zu erwarten?

Gastgeberin Tania Schmoll spricht gemeinsam mit Nadja, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe darüber, welche Fristen zu beachten sind und was aus medizinischer Sicht zu erwarten ist, wenn man sich für einen Schwangerschafts-abbruch entscheidet.

Nadja erklärt, wie die verschiedenen Methoden durchgeführt werden, ob man sich nach dem Eingriff erholen muss und was vor und nach einem Abbruch unbedingt beachtet werden sollte.

Außerdem werfen wir einen Blick in die Zukunft: Was ist dran an dem Mythos, dass eine Abtreibung Auswirkungen auf zukünftige Schwangerschaften hat? Und wo findet man in Österreich qualifizierte Einrichtungen, die einen Abbruch durchführen?

Diese und viele weitere Fragen beantworten wir in einer respektvollen, wertfreien und aufschlussreichen Diskussion, die dazu einlädt, sich mit diesem oft tabuisierten, aber wichtigen Thema auseinanderzusetzen.

Kapitel:

(00:00) Einführung in das Thema Schwangerschaftsabbruch

(03:07) Rechtliche Rahmenbedingungen in Österreich

(06:00) Methoden des Schwangerschaftsabbruchs

(09:07) Vorbereitung und Nachsorge bei einem Schwangerschaftsabbruch

(12:03) Kosten und Zugänglichkeit von Schwangerschaftsabbrüchen in Österreich

(14:43) Herausforderungen beim Zugang zu Abbrüchen

(15:57) Vergleich der Abbruchregelungen in Europa

(18:03) Medikamentöse Methoden und Fristen

(20:14) Anlaufstellen für Betroffene

(21:33 Erste Schritte für Betroffene

(23:24) Zukunftsperspektiven und gesellschaftliche Veränderungen

Österreichische Gesellschaft für Familienplanung

⁠Kostenlose Beratung im Frauengesundheitszentrum Graz⁠

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Music from #⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Uppbeat⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

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32 Minuten
Schwangerschaftsabbruch ist eine fundamentale Entscheidung jeder Frau über ihren eigenen Körper. Dennoch wird es heutzutage oft noch als gesellschaftliches Tabu gesehen, darüber zu sprechen.

In dieser Episode diskutieren Gastgeberin Tania Schmoll und Sylvia Groth, Frauengesundheitsaktivistin, Soziologin und Freiwillige für die Non Profit Organisationen Pro Choice Austria wie auch für den Arbeitskreis Frauengesundheit, Berlin, weshalb Abtreibungen im Strafrecht verankert sind, obwohl sie eigentlich eine Gesundheitsleistung und eines der Menschenrechte sind und wie der Zugang zur medizinischen Versorgung und Informationen dazu in Österreich aussieht.

 

Sylvia erzählt von den persönlichen Gründen, die Frauen zu einer Abtreibung bewegen und weshalb es die Freiheit eines jeden einzelnen Menschen ist, über den eigenen Körper zu entscheiden.

Ebenfalls im Fokus: Die paradoxe Situation, weshalb Gynäkologinnen und Gynäkologen aufgrund von Stigmata und rechtlichen Unsicherheiten häufig zögern, offen zu kommunizieren, dass sie Abtreibungen durchführen – und dass es kaum Transparenz über anfallende Kosten gibt.

Pro Choice Austria

Arbeitskreis Frauengesundheit Berlin

Leitlinie Schwangerschaftsabbruch im ersten Trimenon (2023)

Kostenlose Beratung im Frauengesundheitszentrum Graz

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41 Minuten
Von den klassischen Optionen bis hin zu den neuesten Trends im Bereich der Verhütung – was sind die sichersten Methoden? In dieser Episode sprechen Gastgeberin Tania Schmoll und Prof Dr. Johannes Ott, Leiter der Klinischen Abteilung für Gynäkologischen Endokrinologie und Reproduktionsmedizin der Medizinischen Universität Wien und Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Familienplanung und Dr. Jojo Steininger, Assistenzärzt*in an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde der Meduni Wien, über gängige Verhütungsmöglichkeiten.

 

Wir vergleichen die beliebtesten Verhütungsmethoden für verschiedene Geschlechter, sprechen über deren Wirkungsweisen, diskutieren die Sicherheit von Coitus interruptus und die Pille danach und sprechen über die neuesten Trends wie Fruchtbarkeitsapps.

Jojo und Johannes sprechen über die Problematik der fehlenden Kostenübernahme in Österreich und den Herausforderungen, die mit der Forschung nach neuen Verhütungsmethoden verbunden sind.

Kapitel:

(00:00) Einleitung in das Thema Verhütung

(03:15) Vielfalt der Verhütungsmethoden

(12:41) Sicherheit der Verhütungsmethoden

(16:15) Trends in der Verhütung

(23:07) Coitus Interruptus als Verhütungsmethode

(25:05) Die Pille danach

(28:58) Kosten der Verhütungsmethoden

(37:06) Zukunft der Verhütung

Österreichische Gesellschaft für Familienplanung

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32 Minuten
Warum bleibt Verhütung in der Wahrnehmung der Gesellschaft eine „Frauensache“, obwohl alle Geschlechter eine Rolle spielen?

In der ersten Folge der 4. Staffel von GesundheitskomPOD beleuchten wir die Fragen der gendergerechten Verhütung: Was brauchen wir, um alle Geschlechter einzubeziehen und eine gerechte Verantwortung zu fördern?

Eva Fellner, Erziehungswissenschafterin und Sexualpädagogin bei der AIDS Hilfe Steiermark und Sylvia Gaiswinkler, Soziologin und Senior Health Expert bei der Gesundheit Österreich GmbH sprechen gemeinsam mit Gastgeberin Tania Schmoll über dieses kontroverse Thema.

Wir vergleichen die Situation in Österreich mit anderen Ländern und diskutieren, weshalb unser Land im internationalen Vergleich nicht die besten Karten hat.

Wie steht es um die Vermeidung ungewollter Schwangerschaften versus den Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten? Woher erhält man sichere Informationen über Verhütung? Und weshalb lastet Verhütung eigentlich immer noch vorwiegend auf den Schultern von Frauen?

Darüber und mehr diskutieren wir in dieser Folge.

Kapitel:

(00:00) Einleitung und Überblick über das Thema Verhütung

(03:11) Entwicklung, Stand und Zukunft von Verhütung

(08:37) Bedeutung von guter sexueller Bildung und Informationen

(13:07) Anpassung von Verhütung in verschiedenen Lebensphasen

(17:55) Offene Kommunikation über Verhütung in Paarkonstellationen

(26:01) Die Rolle von Gynäkologinnen und Gynäkologen bei der Verhütungsberatung

(31:24) Finanzielle Aspekte und Zugang zu Tests für sexuell übertragbare Infektionen

"Aus gutem Grund SexGesund" Eine Initiative der Aids Hilfe Steiermark

Sozialministerium zum Thema Frauen- und Gendergesundheit

Frauengesundheitsbericht 2022

Verhütungsbericht 2024

Menstruationsgesundheitsbericht 2024

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46 Minuten
In der letzten Folge der 3. Staffel von „GesundheitskomPOD“ spricht Gastgeberin Tania Schmoll mit Elli Scambor, Soziologin und Männlichkeitenforscherin und Stefan Pawlata, Sozialarbeiter und Supervisor, über das Thema Vaterschaft.

Wir begeben uns in eine spannende Diskussion zwischen Erkenntnissen aus der wissenschaftlichen Forschung und der gelebten Praxis: Wie sieht eine aktive Vaterschaft aus?

Wir hinterfragen, was es heutzutage wirklich bedeutet, Vater zu sein, beleuchten die Unterschiede zwischen urbanem und ländlichem Raum und wie sich das Vaterbild in einer Zeit verändert, in der Männer zunehmend den Anspruch haben, sich aktiv und gleichberechtigt in die Erziehung einzubringen.

Wir betrachten Barrieren, die Männer bei der Inanspruchnahme von Karenz erleben, was genau das "Use it or lose it"-Prinzip ist und diskutieren die Phasen des Wandels und der Krise auf dem Weg, Vater zu werden.

Wir sprechen über die Bedeutung der Elternbildung bereits vor der Geburt und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Vaterbild: Welcher Vater will ich sein? Welche Erfahrungen möchte ich an die nächste Generation weitergeben, oder gerade eben nicht?

Kapitel:

(00:00) Die veränderten Erwartungen an Väter

(04:51) Unterschiedliche Vorstellungen von Vaterschaft

(07:26) Herausforderungen in Unternehmen für aktive Vaterschaft

(14:35) Geringe Inanspruchnahme von Väterkarenz in Österreich

(21:37) Der Bedarf an gesellschaftlicher Veränderung für aktive Vaterschaft

(24:25) Vereinbarkeit von Karriere und Vaterschaft

(26:21) Die Zeit der Geburt als Phase des Wandels und der Krise

(29:09) Gewaltprävention und Vaterschaft

(30:53) Die Bedeutung von Vorbereitung und Kommunikation

(44:27) Mutig in die Vaterrolle gehen und sinnvolle Planung

Institut für Männer- und Geschlechterforschung.

Verein für Männerberatung in der Steiermark.

Mehr über Stefan Pawlata.

Weiterführende Informationen:

Studie: Carearbeit verringert Gewalt

Caring Masculinities - Über Männlichkeiten und Sorgearbeit.

Ist Sorgearbeit nichts für Männer?

Projekt: Fathers Rock

Men in Care - Materialien

Wie können Männer in der Vereinbarkeit von bezahlter und unbezahlter Arbeit unterstützt werden? Leitfaden für Arbeitgeber:innen.

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39 Minuten
In dieser Folge geht es um ein Thema, dass oft im Schatten bleibt: Der Verlust eines Kindes, sei es in der frühen Schwangerschaft oder um die Geburt herum.

Gastgeberin Tania Schmoll spricht mit Beate Reiß, diplomierte Sozialarbeiterin beim Hospizverein Steiermark und Eli Candussi, Hebamme und Obfrau im Verein 12 Wochen über dieses berührende Thema, dass in der Gesellschaft oft noch tabuisiert und ausgeklammert wird.

Wie fühlt es sich an, als Elternteil ein Kind zu verlieren? Welche Wege gibt es, um mit dieser Welle an Trauer umzugehen – sowohl auf individueller Ebene als auch als Paar?

Wir beleuchten, wie jeder Trauerprozess einzigartigist und dennoch viele Gemeinsamkeiten aufweist, wie man als Angehörige helfen kann und welche Anlaufstellen es gibt, die Unterstützung und Begleitung bei der Bewältigung und Aufarbeitung bieten.

Kapitel:

(00:00) Der Verlust eines Kindes und die Folgen daraus

(06:36) Der Umgang mit Fehlgeburten in frühen Schwangerschaften

(11:45) Unterstützung von Betroffenen durch Angehörige und das Umfeld

(19:27) Die Verarbeitung eines Verlustes auf Paarebene

(25:00) Aufbrechen von Tabus

(29:00) Veränderungen im System zur Unterstützung von Betroffenen

Informationen rund um frühe Fehlgeburten und medizinischindizierte Schwangerschaftsabbrüche:

www.12wochen.at

https://www.mein-sternenkind.net/ 

www.hebammen.at

 

Anlaufstelle für Trauerbegleitung rund um Kindesverlust:

https://hospiz-stmk.at/projekte/lebensanfang-lebensende/

Allgemeine Informationen rund um Schwangerschaftsabbrüche & Selbsthilfegruppen zum Thema:

www.ausprinzip.at 

www.changes-for-women.org  

www.12wochen.at 

https://www.schwangerenberatung.at/ 

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52 Minuten
Von traditionellen Modellen, über Regenbogenfamilien bis hin zu Alleinerziehenden – Familie ist weit mehr als das klassische Bild, das in der Gesellschaft noch immer vermittelt wird.

In dieser Folge sprechen Gastgeberin Tania Schmoll, Andrea Czak, Geschäftsführerin des Vereins für feministische Alleinerzieherinnen und Pia Flunger, Leiterin des Regenbogenfamilienzentrums in Wien, über das Thema Elternschaft und wie sehr sich dieses Thema in den letzten Jahren gewandelt hat. Wir diskutieren über die vielfältigen Formen von Familie und wie trotz dieser Diversität nach wie vor zahlreiche Stigmatisierungen zu überwinden sind.

Kapitel:

(00:00) Vielfalt von Familienkonstellationen

(02:19) Herausforderungen und Stigmatisierungen

(06:40) Unterstützungsangebote für Regenbogenfamilien und Alleinerziehende

(14:32) Rechtliche Hürden und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit

(25:38) Herausforderungen im Familiengerichtssystem

(27:23) Minoritätenstress und Diskriminierung

(30:39) Unterstützung und Anerkennung für Regenbogenfamilien

(35:05) Hürden im Alltag von Regenbogenfamilien

(37:04) Finanzielle Herausforderungen für Alleinerziehende

(39:04) Forderung nach finanzieller Unterstützung

(42:47) Unterstützungsmöglichkeiten für Regenbogenfamilien

(49:07) Vielfalt von Regenbogenfamilien

Regenbogenfamilienzentrum Wien.

Verein FEMA.

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36 Minuten
In dieser Episode sprechen Gastgeberin Tania Schmoll und Dr. Martina Kollmann, Professorin an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der MedUni Graz, über die emotionalen und gesellschaftlichen Herausforderungen des unerfüllten Kinderwunsches. Was passiert, wenn der Traum vom Kind zum Albtraum wird?

Wir beleuchten die Schamgefühle und Ängste, die viele Paare im Angesicht von Unfruchtbarkeit empfinden, und sprechen über die häufigsten Ursachen, wie beispielsweise das polyzystische Ovarsyndrom (PCOS), dass die Fruchtbarkeit erheblich beeinträchtigen kann.

Wir diskutieren, wie sich Trends und Fortschritte in der Medizin – von Social und Medical Freezing, bis genetischen Veränderungen hin zu Leihmutterschaft – auf die Erfolgswahrscheinlichkeiten auswirken und welche ethischen Standpunkte dabei eine Rolle spielen. Welche Herausforderungen müssen wir als Gesellschaft akzeptieren, wenn wir über diese komplexen Themen sprechen? Und wie unterscheiden sich die internationalen Ansätze und den damit verbundenen ethischen Bedenken?

Kapitel:

(00:00) Der Wunsch nach einem Kind und die Suche nach einer Lösung

(02:19) Die verschiedenen Methoden der künstlichen Befruchtung

(07:12) Die In-Vitro-Fertilisation (IVF) im Detail

(12:58) Der Einfluss von Alter und Gesundheitszustand auf die Fruchtbarkeit

(16:56) Die Auswirkungen bestimmter medizinischer Bedingungen auf die Fruchtbarkeit

(18:38) Ursachen von Unfruchtbarkeit bei Frauen

(20:23) Ursachen von Unfruchtbarkeit bei Männern

(22:57) Einfrieren von Eizellen und Samenzellen

(27:23) Ethische Überlegungen in der Reproduktionsmedizin

(31:48) Neue Entwicklungen und Technologien in der Reproduktionsmedizin

Kinderwunschzentrum Uniklinikum Graz

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33 Minuten
In dieser Podcast-Episode geht es um Pränataldiagnostik und Screenings während der Schwangerschaft. Gastgeberin Tania Schmoll und Inanna Reinsperger, Researcherin am HTA Austria Institut sprechen darüber, welche Arten von Screenings es gibt und deren Sinnhaftigkeit.

Wir diskutieren, welchem Druck schwangere Personen von verschiedensten Seiten zu diesem Thema oftmals ausgesetzt sind, wie Screenings zu einem Sicherheitsgefühl beitragen können und welches Spannungsfeld häufig entsteht, wenn man bestimmte Untersuchungen ablehnt.

Inanna erzählt, weshalb es entscheidend ist, sich bereits vorab gut zu informieren und beraten zu lassen und sich selbst zu fragen: Was würde ein positives Testergebnis für einen persönlich bedeuten? Wie steht man zum Thema Leben mit einem Kind mit Beeinträchtigung? Und welche Rolle spielt der Schwangerschaftsabbruch in dieser komplexen Entscheidungsfindung?

Kapitel:

(00:00) Einleitung: Pränataldiagnostik

(06:03) Arten von Pränataldiagnostiken

(14:08) Überlegungen und Risiken bei Pränatalscreenings

(16:46) Limitationen der Screenings

(18:19) Frage nach der Sinnhaftigkeit v

(27:38) Diskussion über den umstrittenen NIPT

(32:18) Umgang mit Druck

(35:34) Hilfestellungen und Anlaufstellen für Schwangere

Austrian Institute for Health Technology Assessment

Wiener Broschüre zum Thema Pränataldiagnostik

Informationen des Deutschen Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zum div. Themen:

Allgemeine Informationen zur Pränataldiagnostik

Hilfe für die Entscheidungsfindung

Informationen zum nicht invasiven Pränataltest – NIPT

 

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