SWR Kultur lesenswert - Literatur Archiv
905 Episoden
7 Minuten
Seit Jahrhunderten begeistert Edgar Allan Poes erzählendes Gedicht „Der Rabe“ die Menschen. Jetzt erscheint es in neuer Übersetzung von Andreas Nohl, dazu gibt es spannende Einblicke in Poes künstlerisches Selbstverständnis. SWR Kultur Literaturchef Frank Hertweck ist in die Welt von Edgar Allan Poe und seinem Förderer Charles Baudelaire eingetaucht.
6 Minuten
Ein Jahr durchschlafen, der Welt den Rücken kehren, klingt doch verlockend, oder? Die Protagonistin in Otessa Moshfeghs Roman „Mein Jahr der Ruhe und Entspannung“ zieht diesen Plan mit Hilfe von Schlaf- und Beruhigungsmitteln durch. Doch dann gibt es Schwierigkeiten. Für Katrin Ackermann ist diese ungewöhnliche Geschichte der perfekte Lesestoff für die Zeit zwischen den Jahren.
3 Minuten
Schlechtes Gewissen beim Faulenzen zwischen den Jahren? Muss nicht sein, ein Lesemarathon zählt auch als Sport. Rita Bullwinkels „Schlaglicht“ passt bestens ins Trainingsprogramm. Lesetipp von Nina Wolf
5 Minuten
Zum ihrem 50. Todestag hat Daniel Kehlmann Gedichte und Texte von Mascha Kaléko ausgewählt. Für ihn ist Kaléko „undeutsch“, weil sie Alltägliches lyrisch betrachtete. Eine gelungene Auswahl der unvergessenen Großstadtlyrikerin. Rezension von Eberhard Falcke
4 Minuten
Ob Nacktmull, Axolotl oder Nachtigall – sie besitzen Eigenschaften, die staunen machen. Sie bekommen nie Krebs, ihnen wachsen Körperteile immer wieder neu oder sie können Lieder mit bis zu 200 Strophen singen. Diese und viele andere besondere Tiere vereint ein prächtig illustriertes Kompendium von Russ Hodge und Kat Menschik. Rezension von Ina Beyer.
4 Minuten
Ein Frauenschicksal zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Traditionsbewusstsein und Aufbruchsgeist, Strenge und Leidenschaft erzeugen eine unheilvolle Spannung in Maria Messinas Roman „Eine Blume, die nicht blühte“ aus dem Jahr 1923, der nun gleich in zwei Übersetzungen zu entdecken ist. Rezension von Ulrich Rüdenauer.
4 Minuten
Die Künstliche Intelligenz verändert unser Leben von Grund auf. Wir werden nicht nur anders arbeiten, sondern auch anders lieben und vermutlich auch anders Krieg führen. Selbst die Art und Weise, wie wir einsam sind, wird eine andere sein. Denn im intelligenten Resonanzraum bleibt nichts unbemerkt. Für das neue Zusammenleben von Menschen und Maschinen hat der Philosoph Christian Uhle daher jetzt einen Ratgeber geschrieben. Rezension von Leander Scholz.
4 Minuten
München, Augsburg, Tübingen und das geteilte Berlin gehörten zu den Reisestationen von Carlo Levi. Er wanderte durch die Straßen, besuchte Museen und lauschte in Bierkellern dem Volksmund. In seinem Buch „Die doppelte Nacht“ berichtet er über ein Land voller Fragen und verdrängter Erschütterungen. Rezension von Eberhard Falcke
4 Minuten
Ob in den Wirtschaftswissenschaften, der Architektur oder der Kunstgeschichte: Menschen aus Wien führten im Laufe des 20. Jahrhunderts zahlreiche Paradigmenwechsel herbei und drückten unserem Heute ihren Stempel auf. Der Brite Richard Cockett beleuchtet in seinem jüngsten Werk, wie die österreichische Hauptstadt zu einem Laboratorium der Moderne wurde. Rezension von Roman Kaiser-Mühlecker
4 Minuten
Ada D’Adamo war eine gefeierte Ballett-Tänzerin und Autorin, als sich ihr Leben 2007 nach der Geburt ihrer Tochter Daria schlagartig radikal änderte. Denn bei ihrer Tochter Daria wurde „HPE“ diagnostiziert, eine schwere Hirnschädigung. Zu allem Überfluss erhielt D’Adamo einige Jahre später auch noch eine fatale Krebsdiagnose. Wie überlebt man gleich zwei schwere Schicksalsschläge? Und: Gibt es danach trotzdem die Chance auf Glück? Davon erzählt die großartige Mutterbeichte „Brief an mein Kind“, ohne wütende Anklage und ohne Gefühlsduselei. Rezension von Gisa Funck
4 Minuten
Timothy Snyder, einer der prominentesten Intellektuellen der USA, entwickelt in seinem neuen Buch eine Philosophie der Freiheit. Fazit des 55-Jährigen: Freiheit muss mehr sein als die bloße Abwesenheit von Zwang. Rezension von Günter Kaindlstorfer
4 Minuten
Mit ihrem vierten Gedichtband „nach eden“, der nun erstmals im Suhrkamp Verlag erscheint, schließt die 1974 geborene Verlegerin Daniela Seel thematisch an ihre vorangegangenen Gedichtbände an. Themen wie Mutterschaft, die Erfahrung einer Fehlgeburt, weibliche Selbstermächtigung und Repression von Frauen, Kindern und Tieren werden in unterschiedlichen sprachlichen Registern inszeniert. Rezension von Beate Tröger
8 Minuten
Pünktlich zu Weihnachten ist eine neue Prachtausgabe der Göttlichen Komödie erschienen. Anschaulich übersetzt von Rudolf Georg Adam. Kann man die 100 Gesänge als Fantasyroman lesen? Alexander Wasner im Gespräch mit Frank Hertweck
5 Minuten
Eva Rottmann schreibt aus Teenagersicht, ist Mutter von zwei Kindern, skatet und lebt in Zürich. Ihr neues Buch „Kurz vor dem Rand“ wurde gerade mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Rezension von Frauke Honkomp
7 Minuten
Passt die Lage der Welt in ein Gedicht? Clemens Setz versucht das ein Jahr lang. Im Dezember erscheint bereits das zehnte Gedicht – und es ist Zeit zurückzublicken. Beitrag von Kerstin Bachtler
SWR Kultur lesenswert - Literatur
Hier finden Sie die Beiträge aus den SWR Kultur Literatursendungen an einem Ort: Die SWR Bestenliste und die SWR Kultur lesenswert Sendungen Feature, Magazin, Kritik und Gespräch. Mit Buchtipps, Disku...