SWR Kultur lesenswert - Literatur Archiv
904 Episoden
4 Minuten
Als würden in einem Instrument alle Instrumente geborgen sein: In einem schmalen Essayband erzählt der Philosoph Konrad Paul Liessmann von einem „Ding seines Lebens“, dem Plattenspieler. Und von der Geschichte der Schallplatte, die sich selbst von CD und Streamingdiensten nicht hat unterkriegen lassen. Rezension von Ulrich Rüdenauer
4 Minuten
Ein Banker am Pranger, ein Arzt als Zofe: Herta Lueger war Münchens bekannteste Stardomina, als Opfer sah sie sich nie. Ihre Autobiografie gibt Einblicke in die Münchner Szene der 70er und 80er. Eine Geschichte über Mut, Wandel und weibliche Stärke. Rezension von Oliver Pfohlmann
7 Minuten
Was tun, wenn sich alle Gewissheiten auflösen und Konflikte immer größer werden? Barbara Kingsolver erkundet den Prozess großer gesellschaftlicher Umwälzungen, indem sie zwei Zeitebenen in ein und demselben maroden Haus miteinander verwebt und sich als geniale Architektin ihrer Great American Novel beweist. Rezension von Corinne Orlowski
55 Minuten
Mit Büchern von Louise Kennedy, Barbara Kingsolver und Linn Ullmann
6 Minuten
Eine Unitheatergruppe und ein Haufen Schweizer Hanfbauern werden von einer ehrgeizigen Theaterleiterin in eine nicht ganz legale Erfolgsgeschichte hineingezogen. Der Roman des Luzerner Autoren hat den Schweizer Literaturpreis gewonnen und wurde frisch ins Hochdeutsche übertragen. Rezension von Alexander Wasner
7 Minuten
Louise Kennedys Geschichten zeigen Frauen, die Verlust, Verrat und Trauma erlebt haben. Dunkel, intensiv, bewegend – eine kraftvolle Sammlung. Theresa Hübner im Gespräch mit Christoph Schröder
7 Minuten
Lyrik lebt von Nuancen – doch wie übersetzt man Poesie, ohne sie zu zerstören? Die Lesenswert Reportage begleitet das internationale Übersetzer:innentreffen „Junivers“. Hier treffen poetische Welten aufeinander – internationale Übersetzerinnen und Übersetzer diskutieren und schaffen ein wachsendes Netzwerk. So entsteht eine spannende Verbindung aus Poesie und Übersetzung. Reportage von Nadine Kreuzahler
5 Minuten
Juchitán, so sagt man, ist eines der letzten Matriarchate Mexikos. Eine Femitopia also? Vor Ort entdeckt Friederike Oertel, dass es komplizierter ist: Handel, Finanzen und Kulturelles werden von Frauen bestimmt, Erwerbsarbeit und Politik aber sind Männersache. Ein faszinierender Blick auf Geschlechterrollen jenseits von Klischees. Rezension von Judith Reinbold
7 Minuten
Das Mädchen und der Modefotograf: In ihrem autofiktionalen Roman spürt Linn Ullmann, Tochter von Liv Ullmann und Ingmar Bergman, den weißen Flecken in ihren eigenen Erinnerungen nach – und schafft absichtsvoll Uneindeutiges. Rezension von Julia Schröder
4 Minuten
Jörg Baberowski erzählt von den letzten Tagen des Zarenreiches im Jahr 1917. Mit dramaturgischem Geschick und erzählerischem Esprit fängt er in einer Vielzahl von Geschichten die chaotischen Geschehnisse ein, die keinem Plan und keiner Notwendigkeit folgen. Rezension von Holger Heimann
4 Minuten
Seit Tausenden von Jahren konsumieren Menschen Opium. Aber erst im 19. Jahrhundert entfaltete der Saft des Schlafmohns seine volle zerstörerische Kraft. Zunächst in China, dann auch andernorts. Der in den USA lebende indische Autor Amitav Ghosh begibt sich in seinem neuesten Werk auf eine Spurensuche nach den kolonialen Ursprüngen der Opiumepidemien. Rezension von Roman Kaiser-Mühlecker
4 Minuten
2021 landete die Berliner Autorin Patricia Holland Moritz einen Bestseller mit Kaßbergen, der Geschichte einer jungen Frau in der ausgehenden DDR. Jetzt hat sie die autobiographisch inspirierte Erzählung weitergesponnen: die Protagonistin Ulrike lebt 1989 in Paris. Sie erkundet die Stadt des Lichtes und den grauen Alltag, und bald darauf verfolgt sie von dort aus auch den Umbruch in ihrem Heimatland - mit distanziert-abgeklärtem Blick. Rezension von Michael Kuhlmann
13 Minuten
Ein Sommerroman in Italien und Lehrstück über nicht-binäres Erzählen aus dem Jahr 1971, das heute wieder besonders zeitgemäß ist.
2 Minuten
Thomas Sarbacher hat Thomas Manns Roman „Der Zauberberg“ nun erstmals ungekürzt eingesprochen. Hörbuchtipp von Christoph Schröder
7 Minuten
New York im März 2024, wenige Monate vor der Wiederwahl von Donald Trump. Als Gastdozentin kehrt die Wiener Lyrikerin Nina zurück, doch die Stadt hat ihr Gesicht verändert. Marlene Streeruwitz porträtiert eine Frau und zugleich ein ganzes urbanes Lebensgefühl in Auflösung. Rezension von Julia Schröder
SWR Kultur lesenswert - Literatur
Hier finden Sie die Beiträge aus den SWR Kultur Literatursendungen an einem Ort: Die SWR Bestenliste und die SWR Kultur lesenswert Sendungen Feature, Magazin, Kritik und Gespräch. Mit Buchtipps, Disku...