SWR Kultur lesenswert - Literatur Archiv
904 Episoden
4 Minuten
Sich anpassen oder sich verweigern? Isabel Kreitz zeigt in ihrem neuen Comic „Die letzte Einstellung“, wie ein Schriftsteller versucht, im Nationalsozialismus zu überleben – mit unübersehbaren Parallelen zum Leben Erich Kästners. Rezension von Silke Merten
4 Minuten
Allein die Vorstellung ist mehr als nur empörend: Ein bekannter NS-Verbrecher beteiligt sich Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkriegs erneut an Folter und an Morden. Genau das geschah aber in Chile unter Augusto Pinochet, schreibt Philippe Sands in seinem neuen Buch über den SS-Offizier Walther Rauff und die Pinochet-Verhaftung in London 1998. Rezension von Roman Kaiser-Mühlecker
4 Minuten
Zum 40. Geburtstag der Reihe „Die andere Bibliothek“ erscheint das erste Buch, für das Kat Menschik Illustrationen angefertigt hat: „Die Nixen von Estland“ von Enn Vetemaa. Vor allem die Eigenwilligkeit und der Witz von Menschis Bildern machen das Buch zu einer Wiederentdeckung. Rezension von Tino Dallmann
4 Minuten
Es wird vermutlich nicht mehr lange dauern, bis künstliche Intelligenzen und autonome Roboter zu unserem selbstverständlichen Alltag gehören. Was sich bis vor einigen Jahren noch nach Science-Fiction anhörte, wird bald möglich sein. In ihrem Buch zeigt Dagmar Fenner, wie nötig es ist, eine angemessene Ethik für das neue Maschinenzeitalter zu entwickeln. Rezension von Leander Scholz
55 Minuten
Vom Wind des Meeres und der Freiheit – Neue Romane und Sachbücher Bestsellerautorin Tanja Kinkel im Gespräch, Europas koloniale Schatten in neuen Büchern von Gaea Schoeters und Adam Shatz. Und ein Historiker taucht in die Tiefen des Meeres.
6 Minuten
Psychologe, Revolutionär und Pionier des Anti-Kolonialismus: Adam Shatz erzählt das kurze und dramatische Leben des französischen Schriftstellers Frantz Fanon Rezension von Nadja Odeh
12 Minuten
Die Menschen des Mittelalters wussten nicht viel vom Meer, sie fürchteten sich vor ihm und seinen Bewohnern, aber sie nutzten seine Ressourcen, trieben Handel und dachten erstaunlich nachhaltig.
16 Minuten
Bestsellerautorin Tanja Kinkel schreibt einen Roman über die Revolution von 1848/49 ganz aus der Perspektive der beteiligten Frauen. Es ist zugleich ein Buch über die Gegenwart und darüber, was passieren kann, wenn sich Demokraten gegenseitig blockieren.
4 Minuten
Seit ein paar Jahren wird das so rätselhafte wie aufregende Werk der brasilianischen Autorin Clarice Lispector neu übersetzt. Im neuen Glanz strahlt deshalb nun auch der Roman „Die Passion nach G.H.“ – der die schicksalhafte Begegnung zwischen einer Frau und einer Kakerlake in eine mystische Meditation überführt. Rezension von Claudia Kramatschek
5 Minuten
AC/DC, metoo, der 11. September, die Superhelden, Abba, Karl Marx: reclams Reihe der 100 Seiten kennt keine Grenzen außer der Seitenzahl selbst. Gerade erschienen, eine Ausgabe zur Bibel. Rezension von Frank Hertweck
4 Minuten
Detailliert und mit ausführlichen Quellennachweisen erzählt die Historikerin Stefanie Schüler-Springorum in ihrem Sachbuch „Unerwünscht“, wie sehr die Verfolgten des Nationalsozialismus auch nach 1945 in Westdeutschland mit Ausgrenzung und Stigmatisierung konfrontiert waren. Rezension von Claudia Fuchs
4 Minuten
Zum zehnten Todestag des Schriftstellers Dieter Kühn erscheint jetzt der Roman, an dessen Fertigstellung er bis zuletzt arbeitete. Aus dem Alltag eines Lehrers entwickelt Dieter Kühn das Porträt eines Jahrzehnts, in dem Emanzipation und Ökologie tonangebend wurden. Rezension von Wolfgang Schneider
4 Minuten
Als Enkel eines SS-Offiziers erforscht der Journalist Lorenz Hemicker die Rolle seines Großvaters bei der Ermordung von Juden im Wald von Rumbula – und entdeckt bislang unbekannte Verbrechen seines Vorfahren. Ein mutiges Buch über Schuld, Verantwortung und die Last der Erinnerung. Rezension von Oliver Pfohlmann
4 Minuten
Eine junge Frau lernt einen berühmten Verleger und Autor kennen. Es ist eine „Epiphanie“. Die beiden stürzen sich in eine romantische Liebesbeziehung, aus der zwei Kinder hervorgehen. Anna Katharina Fröhlich erzählt in ihrem Memoir „Roberto und Ich“ von der folgenreichen Begegnung mit Roberto Calasso. Rezension von Ulrich Rüdenauer
12 Minuten
Man kennt den Japaner Uketsu bislang als maskentragenden Youtuber. Jetzt ist mit „Seltsame Bilder“ sein Romandebüt auf Deutsch erschienen. Überzeugen kann der Krimi nicht.
SWR Kultur lesenswert - Literatur
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