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SWR Kultur lesenswert - Literatur Archiv

904 Episoden
4 Minuten
Kindheit, Jugend, erste große Liebe: Paul Maar erzählt in seiner Novelle „Lorna“ von verpassten Möglichkeiten, vor allem aber von einer psychischen Erkrankung, die alles verändert. Was ist Liebe, wenn der geliebte Mensch sich so verändert, dass er ein anderer wird? Rezension von Jörg Magenau
8 Minuten
Von der Bühne ins Bett – Wie die Nazis das Proletariat in St. Pauli gefügig machten    Rezension von Carsten Otte
4 Minuten
Tropen, Tod und Hahnenkämpfe: Karl-Heinz Ott, der Spezialist für verpasste Lebenschancen, schickt zwei Berliner Paare zu einem Wunderheiler auf die Philippinen. Die Kranken hoffen auf ein paar Lebensjahre mehr, die Gesunden auf den Ausbruch aus verkrusteten Verhältnissen. Rezension von Julia Schröder
4 Minuten
„Der letzte Himmel. Meine Suche nach Palästina“ von Alena Jabarine ist eine persönliche und journalistische Reise durch ein Land zwischen Alltag, Geschichte und Identität. Ihr Blick geprägt von dem Wunsch, Komplexität sichtbar zu machen. Das Buch entstand vor dem Krieg zwischen Israel und der Hamas und öffnet deshalb ein Fenster zu einer Zeit, in der andere Stimmen und Bilder im Vordergrund standen. Gerade jetzt erinnert es daran, wie vielschichtig die Region ist – und wie wichtig es bleibt, zuzuhören.
6 Minuten
Die Französin Annie Ernaux hat mit ihrer autofiktionalen Literatur das Schreiben anderer Autorinnen und Autoren maßgeblich geprägt, auch in Deutschland. Seit Ernaux 2022 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde, veröffentlicht der Suhrkamp Verlag auch ihre früheren Texte auf Deutsch. Jetzt ist "Die Besessenheit" erschienen, ein schmaler Roman aus dem Jahr 2002. Rezension von Dina Netz
5 Minuten
Der Theaterautor und Romancier Thomas Melle ist an „Bipolar I“ erkrankt. Über sein Leben mit dieser Krankheit hat er bereits das Buch „Die Welt im Rücken“ geschrieben. Nun legt Thomas Melle ein weiteres Werk mit stark autobiographischen Zügen vor: „Haus zur Sonne“. Rezension von Knut Cordsen
9 Minuten
Verena Keßler legt ihren neuen Roman zwischen Hantelbank und Hüttenkäse an: „Gym“, eine gegenwärtige Erzählung über Körper und Leistungsdruck. Rezension von Nina Wolf
25 Minuten
In Angela Steideles neuem Buch „Ins Dunkel“ werden die Leser*innen zum Kinopublikum und folgen den Größen des Stumm- und Tonfilms durch die Jahrzehnte.
7 Minuten
Mit Songs wie „Bussi Baby“, „Bologna“ oder „Columbo“ löste die Band Wanda einen regelrechten Hype aus. Frontsänger Marco Wanda blickt auf diese aufreibende und aufregende Zeit zurück.
55 Minuten
Leidenschaftlich geht es im lesenswert Magazin zu: Es wird geliebt, getrunken, gesungen und gelogen – im Kino, auf der Konzertbühne oder im Gym.
4 Minuten
In Tokyo wird ein neues Gebäude für Straftäter errichtet – der „Tokyo Sympathy Tower“. In diesem dürfen Leicht- wie Schwerverbrecher ein recht beschauliches Leben führen. Das Gebäude plant die ehrgeizige Architektin Sara Makina. Doch mit den Moralvorstellungen im heutigen Japan, dem steten Einfluss des Englischen und mit ChatGPT hat die Architektin einige Probleme. Mit „Tokyo Sympathy Tower“ – ein Roman voll Witz, Ironie und Tiefsinn – gewann die Autorin Rie Qudan den renommierten Akutagawa-Preis – vergleichbar mit unserem Büchner-Preis. Rezension von Andreas Puff-Trojan
4 Minuten
Hier ist alles in Stein gemeißelt: die Kunst ebenso wie die gesellschaftlichen Verhältnisse. Jean-Baptiste Andrea erzählt vom Aufstieg eines Genies und von dessen Lebensfreundschaft mit einer Frau, die sich nicht in die Rollenerwartungen fügen will. Rezension von Wolfgang Schneider
2 Minuten
„Der ewige Brunnen“ ist eine Anthologie, die deutschsprachige Gedichte aus 1.200 Jahren umfasst. Der Autor Uwe Wittstock ist mit dem Buch aufgewachsen und liebt es bis heute.
6 Minuten
Zwei Frauen auf einer tropischen Insel, ein Spukhaus mit dunklen Geheimnissen, soziale Gegensätze, politischer Filz und ein Weg in die Freiheit. Carolines Haus Roman „Stille im August“ ist eine perfekte Einführung in die Inselwelt der Philippinen, die im Oktober das Gastland der Frankfurter Buchmesse sind. Rezension von Cornelia Zetzsche
6 Minuten
Literatur aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ist hierzulande noch terra incognita. Wunderbar also, dass man mit der aktuellen Ausgabe des britischen Literaturmagazins „Wasafiri“ mehr über das Land, seine Literatur und seine Literaturlandschaft erfährt. Rezension von Claudia Kramatschek
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Hier finden Sie die Beiträge aus den SWR Kultur Literatursendungen an einem Ort: Die SWR Bestenliste und die SWR Kultur lesenswert Sendungen Feature, Magazin, Kritik und Gespräch. Mit Buchtipps, Disku...