SWR Kultur lesenswert - Literatur Archiv
904 Episoden
13 Minuten
Eine Zweizimmerwohnung. Eine Mutter, ihr Sohn und die transgenerativen Traumata: Martin Piekars Debüt „Vom Fällen eines Stammbaums“.
5 Minuten
Der Schweizer Büchner-Preisträger Lukas Bärfuss erkundet in seinem autobiografischen Buch das Leben seiner Mutter und sein Verhältnis zu einer Frau, die keine Mutter sein wollte.
4 Minuten
Biografische Kurzgeschichten über einen Rockstar, der die Bundesrepublik, ihre Gesellschaft, ihre Denkweise, verändert hat – durch seine Musik, vor allem aber durch sein gnadenlos unprätentiöses Menschsein. Kundig, witzig und scharfsinnig erzählt sein enger Freund Benjamin von Stuckrad-Barre von Aufstieg, Absturz, Wiederauferstehung Udo Lindenbergs.
4 Minuten
Der Elefant im Raum ist das, was nicht sein darf. Obwohl groß und dick, scheint er unsichtbar wie Luft. Bei dem belarussischen Exilschriftsteller Sasha Filipenko steht der Elefant für die Bedrohung der Freiheit. Je unbekümmerter die Bürger die Beschneidung ihrer Freiheit hinnehmen, desto dicker wird ihr Elefant im Raum.
4 Minuten
Der Kirchenrechtler Diarmaid MacCulloch ist ein streitbarer Theologe, der das Wirken der christlichen Kirchen genau unter die Lupe nimmt. Sein neuestes Werk „Niedriger als die Engel. Eine Sexualgeschichte des Christentums“ beschreibt die historische Entwicklung und hinterfragt den Wert der Moralgebote für heute.
7 Minuten
Anwältin Amaka Mbadiwe lebt in Lagos und legt sich mit einer einflussreichen Mega-Church an. Leye Adenles neuer Thriller „Schatten der Schuld“ ist knallhart und kompromisslos. Aus dem Englischen von Yasemin Dinçer InterKontinental Verlag (400 Seiten, 24,50 Euro) ISBN 978-3-9113610-4-0 19. März 2026
6 Minuten
„Im Land der Vergessenen“ heißt Aliyeh Ataeis Erzählband über das Leben in Afghanistan und Iran. Rezensentin Maryam Aras ist auch Autorin („Dinosaurierkind“) und empfiehlt den Band.
55 Minuten
Los geht’s in der näheren Umgebung. Dann bereisen wir das afghanisch-iranische Grenzgebiet. Wir ermitteln in Lagos/Nigeria und Haiti. Ein paar Morde sind dabei nicht zu vermeiden.
4 Minuten
David Hugendick stottert. In seinem autobiografischen Essay „Jetzt sag doch endlich was: Über das Stottern“, setzt er sich mit diesem gesellschaftlichen Imperativ auseinander.
4 Minuten
Ethikprofessorin Ruth Lember wurde von ihrem Mann verlassen. Eine Jugendsünde holt sie ein. Mit 56 sucht sie neu nach Sinn und Liebe. Davon erzählt Ulrich Woelks „Hellere Tage“.
4 Minuten
Eine „Nation of Strangers“ schwebt der türkischen Exilschriftstellerin Ece Temelkuran vor, der Untertitel lautet: „Unsere Heimat sind wir“. Ein Appell für Solidarität und Menschlichkeit.
17 Minuten
George Sand, die Autorin in Männerkleidern. „Nanon“ ist ein später Roman, erschienen 1872 und nun in Elisabeth Edls frischer Neuübersetzung auf Hochglanz gebracht. Ein historischer Roman, ein Abenteuerbuch, die Geschichte einer revolutionären Frau.
15 Minuten
Max ist 63, Anna etwas jünger. Er ist allein, sie ist verheiratet. Sie lernen sich kennen, werden ein Paar. Ihre Liebe hat etwas berührend Selbstverständliches. So beschreibt Hettche sie auch, in all ihren Facetten, in allen Details.
1 Stunde 7 Minuten
Literaturdiskussion im schönsten Ambiente: Im gut besuchten Künstlerhaus Edenkoben stehen vier Werke der SWR Bestenliste im Mai auf dem Prüfstand.
17 Minuten
„Prosopagnosie“ ist der Fachausdruck für das Phänomen der Gesichtsblindheit. Die Psychologin und Schriftstellerin Felnhofer erzählt davon, wie jemand, der kein Verhältnis zu sich selbst aufbauen kann, auch im familiären Kontext scheitert.
SWR Kultur lesenswert - Literatur
Hier finden Sie die Beiträge aus den SWR Kultur Literatursendungen an einem Ort: Die SWR Bestenliste und die SWR Kultur lesenswert Sendungen Feature, Magazin, Kritik und Gespräch. Mit Buchtipps, Disku...