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Was los? Archiv
165 Episoden
37 Minuten
In dieser Folge von „Was los?“ sprechen Sandra und Nora mit Musikerin Tamara Flores über ihren Weg von den ersten selbstgeschriebenen Songs bis zur Nominierung für einen Latin Grammy. Mit ihrem Musikvideo zu „Chingona“ steht die Wienerin mit mexikanischen Wurzeln plötzlich auf einer internationalen Bühne und in einer Kategorie neben großen Namen wie Rosalía. Doch hinter der Nominierung steckt keine geradlinige Erfolgsgeschichte: Tamara erzählt, wie sie schon als Teenager Songs geschrieben, sich lange nicht getraut hat, sie zu veröffentlichen, und erst über Umwege ihren eigenen musikalischen Sound gefunden hat. Außerdem geht es um die Realität hinter dem Musikerinnenleben: Wie schwierig ist es tatsächlich, von Musik zu leben? In der Folge sprechen wir auch über die Musikbranche selbst: Wie schwer ist es für österreichische Musiker:innen, international wahrgenommen zu werden? Welche Chancen und Grenzen gibt es in Österreich? Und warum ist es für FLINTA-Personen in der Musikbranche noch immer schwieriger, sich durchzusetzen und ernst genommen zu werden? Tamara erzählt dabei auch von eigenen Erfahrungen mit männlich dominierten Strukturen und davon, warum sie sich für mehr gegenseitigen Support unter Künstler:innen ausspricht. Und natürlich geht es um „Chingona“ und die Geschichte hinter dem Video: Gedreht im Heimatdorf ihrer Mutter in Mexiko, wurde aus einem ursprünglich kleinen Dreh ein Gemeinschaftsprojekt mit rund 80 Menschen. Zum Schluss sprechen Sandra, Nora und Tamara über die Latin-Grammy-Nominierung, den bevorstehenden Besuch in Las Vegas und die Frage: Was kommt eigentlich nach so einem großen Erfolg?
30 Minuten
In dieser Folge von „Was los?“ sprechen Maria und Mimi darüber, wie stark Bildung in Österreich noch immer vom Elternhaus abhängt und warum längst nicht alle mit den gleichen Chancen ins Leben starten. Welche Rolle spielt der Bildungsabschluss der Eltern? Wie sehr beeinflusst finanzielle Unterstützung unseren Bildungsweg? Und inwiefern prägen diese Unterschiede auch unseren Blick auf die Arbeitswelt und den Bewerbungsprozess? Danach hat Mimi einen Hottake zu einem viralen TikTok-Trend: dem September Reset. Gemeinsam diskutieren wir, ob man sein Leben in den letzten Monaten des Jahres wirklich noch einmal komplett optimieren muss Zum Schluss gibt es wie immer eine Runde unserer Lieblingsrubrik: Speed Dating!
32 Minuten
In dieser Folge von „Was los?“ sprechen Nora und Mimi mit Babsi, die gerade als Trainee bei der WZ ist. Gemeinsam geht es zuerst um eine Funktion, die für viele längst selbstverständlich geworden ist: den eigenen Standort mit anderen zu teilen. Egal, über welche App: Praktisch kann das sein, etwa wenn man nachts unterwegs ist. Aber wann wird aus Vertrauen Kontrolle? Und warum teilen gerade junge Menschen ihren Standort so häufig? Danach geht es im „Feed Me“ um ein Thema, das nicht nur Mimi berührt, sondern auch gerade ziemlich schlecht läuft: Schwammerl. Die heurige Saison ist wegen Hitze und Trockenheit vielerorts deutlich später gestartet. Eierschwammerl und Steinpilze sind entsprechend rar, und werden damit teilweise zum Luxusgut. Wieso dieser Vibe so gut zu Nonna-Maxxing passt, und ob wir das langsame Leben romantisieren oder ob eine echte Sehnsucht dahinter steckt.
39 Minuten
In dieser Folge von „Was los?“ spricht Sandra mit Journalistin, Moderatorin, Formatentwicklerin und Content-Creatorin Theresa Ziegler, bekannt als Raverresi, über ihren Weg vom Journalismus zur Social-Media-Persönlichkeit. Wie wird man eigentlich auf TikTok erfolgreich? Und warum tun sich klassische Medien so schwer damit, junge Menschen zu erreichen? Theresa erzählt, wie aus einem viralen Moment ihre Creator-Karriere entstand und warum sie heute gemeinsam mit ihrem Geschäftspartner eine Firma für Formatentwicklung betreibt. Außerdem geht es um die Frage, was Journalismus und Social Media voneinander lernen können, warum es wichtig ist, mit jungen Menschen statt nur über sie zu sprechen und welche Rolle journalistisches Handwerk in einer Welt voller Creator und Desinformation spielt. Auch persönlich wird es: Theresa spricht über People-Pleasing, Scham und den ständigen Gedanken daran, wie andere einen wahrnehmen. Wie lernt man, weniger darauf zu geben, was andere denken? Und kann man sich davon überhaupt jemals ganz lösen? Sie erzählt, warum ihr das regelmäßige Posten auf Social Media dabei geholfen hat, weniger darüber nachzudenken, wie sie aussieht und auf andere wirkt. Zum Abschluss spricht Theresa offen über ihre Zwangsstörungen und darüber, warum sie sich entschieden hat, öffentlich über das Thema zu sprechen.
24 Minuten
Heute sprechen Sandra und Nora über einen TikTok-Trend, bei dem Menschen denselben Satz immer wieder in unterschiedlichen Emotionen sagen. Von sarkastisch über enttäuscht bis flirty. Klingt nach harmlosem Internet-Quatsch. Aber genau solche Videos könnten für KI-Unternehmen ziemlich wertvoll sein: Sie liefern Daten darüber, wie Sprache klingt, wenn wir etwas tatsächlich meinen oder eben nicht meinen. Warum können KIs Sarkasmus und Emotionen noch immer so schlecht verstehen? Und warum sind ausgerechnet solche viralen Trends eine Goldgrube für das Training von KI-Modellen? Zum Abschluss gibt es beim Speed-Dating wieder persönliche Fragen. Der Podcast wird produziert von Oh Wow Podcasts Und: Checkt doch mal Algokind aus! Algokind ist eine Initiative der Wiener Zeitung und will zeigen, wie Algorithmus-Systeme funktionieren.
29 Minuten
In dieser Folge reden Sandra und Mimi über den Anschlag beim CSD in Berlin. Außerdem geht es um Waschbär Jimothy, der gerade das Internet einnimmt. Der Waschbär mit einer verkürzten Wirbelsäule wird zum Internetstar und löst eine Debatte über Ableismus aus. Zum Abschluss besprechen sie einen der größten Social-Media-Skandale der letzten Wochen: Die Medizininfluencerin Alina Walbrun fiel auf eine erfundene Pharmafirma und eine Fake-Krankheit herein. Zum Abschluss gibt es beim Speed-Dating wieder persönliche Fragen, von Traumurlauben mit Handwerkskurs bis zur Lieblingsblume.
27 Minuten
In dieser Folge sprechen Maria und WZ-Praktikant Simon unter anderem über Ikkimels Auftritt beim ZDF Morgenmagazin, sexistische Fußballfans und die Frage, warum der Satz „Der Kunde ist König“ endlich ausgedient haben sollte. Diesmal erwartet euch eine ganz besondere Folge, denn sie steckt voller Rubriken: In „Algorithmus WTF“ nimmt Simon uns mit in zwei herrlich schräge Ecken des TikTok-Kosmos. Außerdem bringen Maria und Simon jeweils einen Hot Take mit, der garantiert zum Nachdenken oder Diskutieren anregt. Spoiler: es geht um den Einzelhandel und den Hitzeschutzplan für Schulen. Und zum krönenden Abschluss gibt es natürlich wie immer eine Runde Speed Dating.
29 Minuten
In dieser Folge sprechen Maria und Mimi über die erste Hitzewelle in Österreich – und darüber, was sie mit uns gemacht hat. Wie reagiert unser Körper auf extreme Hitze? Spielen unsere Emotionen verrückt? Von schlaflosen Nächten über Kreislaufprobleme bis hin zu allgemeiner Erschöpfung: Bei Temperaturen jenseits der 37 Grad muss unser Körper einiges leisten. Als kleines Extra verraten Maria und Mimi ihre liebsten Tipps, um auch an den heißesten Tagen einen kühlen Kopf zu bewahren. Außerdem gehen wir einer wichtigen Frage nach: Wo ist eigentlich der Frozen Yogurt geblieben? In der Rubrik „Feed me“ macht Mimi ihrem Frust über das Verschwinden des beliebten Froyo Luft. Und zum krönenden Abschluss gibt es natürlich wieder eine Runde Speed Dating.
25 Minuten
In dieser Folge sprechen Sandra und Nora darüber, warum junge Menschen immer seltener feiern gehen, weniger Alkohol trinken und stattdessen zu Stricknadeln, Buchclubs und frühen Bettzeiten greifen. Ausgangspunkt ist eine Frage, die sich Sandra stellt: Ist die Gen Z zu vernünftig geworden? Gemeinsam sprechen Sandra und Nora über den Rückgang des Alkoholkonsums, steigende Preise fürs Fortgehen, die Auswirkungen der Corona-Pandemie und den Wunsch vieler junger Menschen nach mehr Ruhe und mentaler Gesundheit. Sie diskutieren, warum Hobbys wie Lesen, Häkeln oder Nähen plötzlich als Trends gelten, weshalb Einsamkeit unter jungen Menschen zunimmt und ob der ständige Selbstoptimierungsdruck dazu führt, dass wir das Loslassen verlernen. Was hat das mit Pudding, Gabeln, Matcha-Raves und Stricken zu tun? Im Hot Take geht es anschließend um Junggesellen-Abschiede. Warum stehen auf so vielen T-Shirts Sprüche wie „Letzter Tag in Freiheit“ und was sagt das eigentlich über unsere Gesellschaft und unsere Vorstellungen von Ehe aus? Nora hat dazu eine klare Meinung. Und wie immer gibt es eine Runde Speeddating: Was sagt ihr: Zähneputzen vor oder nach dem Frühstück?
29 Minuten
In dieser Folge sprechen Mimi und Maria über den Pride Month und darüber, das die Regenbogenparade nicht nur zu Partyzwecken da ist. Am 13. Juni hat Wien wieder gebebt: Die Regenbogenparade hat mit unzähligen feiernden Menschen die Straßen gefüllt. Aber Pride ist damit längst nicht vorbei – der ganze Juni ist Pride Month. Und genau deshalb zeigt Mimi, dass es dabei um mehr geht als nur Party, Glitzer und Regenbogenflaggen: Pride ist auch Protest und bis heute wichtig und notwendig. "Bring back bullying"? In der Rubrik Algorithmus WTF erzählt Maria von einem sehr kontroversen TikTok-Trend, der sie erschreckt und aufregt zugleich. Und wie immer gibt es eine Runde Speeddating zum Schluss.
27 Minuten
TW: Es geht um (sexuelle) Grenzüberschreitungen, medizinische Übergriffe und psychische Belastungen. Der Inhalt kann belastend wirken. In dieser Folge sprechen Mimi und Nora über Grenzüberschreitungen bei gynäkologischen Untersuchungen, Machtgefälle in der Medizin und die Frage, warum Betroffene so selten Beschwerde einlegen. Ausgangspunkt ist Noras Recherche. Was zunächst mit einer einzelnen Geschichte begann, entwickelte sich schnell zu einem größeren Thema: Mehrere Frauen berichten von Erfahrungen bei Gynäkolog:innen, die sie bis heute beschäftigen. Gemeinsam sprechen Mimi und Nora darüber, warum viele Betroffene erst im Nachhinein erkennen, dass eine Grenze überschritten wurde, weshalb Scham und Selbstzweifel oft eine Rolle spielen und welche strukturellen Probleme das Beschwerdesystem mit sich bringt. Im Hot Take geht es anschließend um Handys auf Konzerten. Sind wir noch bei der Musik oder schon beim Content-Produzieren? Mimi und Nora diskutieren, warum immer mehr Menschen Konzerte durch den Smartphone-Bildschirm erleben, weshalb manche Künstler:innen mittlerweile auf handyfreie Shows setzen und ob wirklich jeder Moment dokumentiert werden muss. Und wie immer gibt es eine Runde Speeddating. Wenn du selbst von sexueller Belästigung oder Machtmissbrauch betroffen bist oder jemanden unterstützen möchtest, findest du hier Hilfe: Frauen- und Mädchenberatungsstellen: Tel.: 01 595 37 60 Telefonseelsorge: Tel.: 142 (rund um die Uhr) Frauenhelpline: Für Frauen und Mädchen in Gewaltsituationen ist die Nummer 0800 222 555 Tag und Nacht erreichbar. Patient:innenombudsstelle: Tel.: +43 1 515 01 1270 E-Mail: sekretariat@patientenombudsmann-wien.at
22 Minuten
In dieser Folge sprechen Sandra und Nora über Overtourism, TikTok als Reiseführer und die Frage, warum plötzlich alle am selben Ort Urlaub machen. Einige kennen es bestimmt: Wird heute eine Reise geplant, wird nicht mehr im Reiseführer gesucht, sondersucht oft nicht mehr im Reiseführer, sondern auf TikTok. Das Problem: Millionen andere machen genau das Gleiche. Gemeinsam reden Sandra und Nora darüber, wie Social Media Reiseziele verändert, warum Japan gerade komplett im Hype ist und weshalb manche Orte mittlerweile Maßnahmen gegen Touristenmassen ergreifen. In der Rubrik „Feed Me“ geht es außerdem um die Aussagen der Rapperin Ikkimel zu Botox. Ist das einfach ehrliche Transparenz oder zeigt sich darin, wie sehr Selbstoptimierung inzwischen zum Alltag geworden ist? Die beiden sprechen über Schönheitsdruck, Social Media und darüber, warum Botox vielleicht nicht nur Falten beeinflusst. Und wie immer gibt es eine Runde Speeddating.
24 Minuten
In dieser Folge sprechen Mimi und Maria über das Thema Geschlechtskrankheiten und die steigende Zahl der Betroffenen. Sexuell übertragbare Infektionen nehmen in Europa deutlich zu. Besonders betroffen sind Gonorrhö (Tripper), Syphilis und Chlamydien. Die aktuellen Zahlen des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) zeigen, dass das Thema nach wie vor unterschätzt wird, obwohl die Fallzahlen steigen. Gemeinsam sprechen Maria und Mimi darüber, warum bei Verhütung meist nur über Schwangerschaften gesprochen wird und was die Aufklärungslücke damit zu tun hat. Außerdem gibt es in dieser Folge in der Rubrik Algorithmus WTF gleich zwei Takes. Maria erklärt, warum sie den Social Media Trend “Every body is a bikini body” nervig findet und Mimi spricht von einer US-Dokuserie über echte Paare in Paartherapie, die ihr ausgespielt wird. Und wie immer gibt es eine Runde Speeddating.
27 Minuten
In dieser Folge sprechen Sandra und Mimi über das Thema Working Poor, also Menschen, die arbeiten und trotzdem armutsgefährdet sind. Armut sieht nicht immer so aus, wie viele sie sich vorstellen. Viele Betroffene gehen arbeiten, zahlen Miete, kümmern sich um Kinder und funktionieren im Alltag – und leben trotzdem ständig mit finanzieller Unsicherheit. Es geht um Menschen, die Rechnungen aufschieben, keine Rücklagen haben und bei jeder unerwarteten Ausgabe in Stress geraten. Gemeinsam sprechen Sandra und Mimi darüber, warum Arbeit heute nicht automatisch vor Armut schützt, weshalb gerade Menschen in systemrelevanten Berufen oft schlecht bezahlt werden und warum Working Poor keine individuelle „Fehlleistung“, sondern ein strukturelles Problem ist. Außerdem geht es um steigende Lebenshaltungskosten, prekäre Beschäftigung, Teilzeit, Care-Arbeit und die Frage: Was sagt es über eine Gesellschaft aus, wenn Arbeit nicht immer zum Leben reicht? Und es gibt auch wieder einen Hot Take: Sandra regt sich über diese neuen AI-generierten „Caught on camera“-Influencer-Videos auf.
25 Minuten
In dieser Folge von „Was los?“ sprechen Nora und Maria mit WZ-Trainee und ESC-Experte Friedi Boecker darüber, warum der Eurovision Song Contest besonders für die girls, gays und theys so wichtig ist. Gleichzeitig gehen sie der Frage nach, ob ein TV-Großereignis wie der ESC überhaupt wirklich unpolitisch sein kann. Braucht es politische Statements in den Songs? Und braucht es den ESC heute überhaupt noch, oder ist längst schon alles erzählt? Außerdem stellt Friedi das Projekt „Bonuspunkte“ vor, an dem er selbst mitgearbeitet hat. Dabei handelt es sich um einen Hörspaziergang rund um den Eurovision Song Contest, der mit sechs Stationen durch die Wiener Innenstadt führt. Und natürlich gibt es wie immer eine Runde Speed-Dating