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Was los? Archiv

165 Episoden
69 Sekunden
„Bonuspunkte – Der Hörspaziergang zum ESC“ ist ein Hörspaziergang der WZ, produziert von Inselmilieu Reportage. - Jetzt auf WZ Originals und auf wz.at/esc In der Wiener Stadthalle ist alles bereit für die große Show. Der ESC ist wieder in Wien. Doch die Show findet nicht nur in einer Halle oder auf einer Bühne statt. In der ganzen Stadt hat der Eurovision Song Contest seine Spuren hinterlassen. Wir bringen dir Orientierung und führen dich in rund 60 Minuten auf einem Streifzug durch die Wiener Innenstadt vorbei an unseren Hörstationen. Geh mit uns von der Wiener Staatsoper über den Heldenplatz und das Museumsquartier bis zum Café Savoy am Ende des Naschmarkts. Bei jeder Station erzählen dir aktuelle und ehemalige ESC-Teilnehmer:innen, Fans und Historiker persönliche Geschichten, Wissenswertes und Funfacts zum ESC. Jede Station ist einem speziellen Thema gewidmet wie den Fragen, wie sich Klassik und Pop verbinden lassen, oder, wie politisch der ESC eigentlich ist. Und: Beim Museumsquartier erfährst du, wie du Musik nicht nur hören, sondern auch sehen kannst.
22 Minuten
Diese Woche ist Sandra alleine am Mikro – und hat eine besondere Gästin: die Falter-Journalistin, Historikerin und Autorin Barbara Tóth. Gemeinsam sprechen sie über ihre Recherche, die aktuell für viel Aufmerksamkeit sorgt: die Causa rund um den ehemaligen ORF-Generaldirektor Roland Weißmann. Eine Mitarbeiterin wirft ihm sexuelle Belästigung vor – er selbst bestreitet die Vorwürfe. Im Zentrum der Berichterstattung stehen veröffentlichte Chatverläufe, die zeigen sollen, wie sich das Verhältnis zwischen ihm und einer Mitarbeiterin über Jahre entwickelt hat – und welche Dynamiken dabei entstehen können. Es geht um Fragen wie: Was gilt als sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz? Wo beginnt Machtmissbrauch? Wie schwierig ist es für Betroffene, sich gegen Vorgesetzte zu wehren? Barbara Tóth gibt Einblicke in ihre Recherchearbeit beim Falter, spricht über den Umgang mit sensiblen Quellen – und darüber, warum journalistische Aufklärung in solchen Fällen so wichtig ist. Außerdem geht es um strukturelle Probleme: Warum solche Fälle kein Einzelfall sind, welche Rolle Machtgefälle spielen und was sich ändern müsste, damit Betroffene besser geschützt werden.
34 Minuten
In dieser Folge von „Was los?“ sprechen Sandra und Maria über sogenannte Family Blogger und Kinderinfluencer – eine besondere Form von Content-Creator:innen, bei der die minderjährigen Kinder im Mittelpunkt stehen. Vor der Kamera wird gelacht, geweint und es werden Kooperationen umgesetzt. Social Media wird geflutet von Videos von Kindern, die etwas lustiges in die Kamera sagen, und niedlicher Fotos von Babys in Windeln – alles zur Unterhaltung der eigenen Follower:innen. Doch dahinter steckt weit mehr als nur süßer Content: Mit diesen Darstellungen gehen auch zahlreiche Risiken und Probleme einher. Welche Rechte haben die Kinder? Was macht das mit ihrer Psyche? Und welche Gefahren entstehen dadurch, dass fremde Menschen die Inhalte sehen, kommentieren und weiterverbreiten können – und ab wann könnte man sogar von Kinderarbeit sprechen? Außerdem macht Sandra in ihrem Hot Take klar: Für sie ist alles politisch. Rund um das Coachella-Festival findet sie Influencer, die hinfahren, zwar schon fragwürdig, noch schlimmer sind für sie aber die Ausreden, die danach kommen. Und wie immer gibt es eine Runde Speeddating.
33 Minuten
In dieser Folge gibt es einen Special Guest: Journalistin und Autorin Verena Bogner. In ihrem neuen Roman “I am Cringe but I am free” erzählt sie von Beziehungen, Erwartungen und der Frage, wie man zu sich selbst findet. Mimi und Nora sprechen mit ihr darüber, welche Rolle Freundschaften heute in unseren Leben spielen und warum sie gerade in Zeiten, in denen Einsamkeit für viele ein reales Thema ist, so wichtig sind. Sind Freundschaften Wundermittel? Verena findet ja! Die drei sprechen darüber, warum romantische Beziehungen heutzutage gesellschaftlich immer noch auf ein Podest gestellt werden, dabei aber Freundschaften oft unterschätzt werden. Es geht es um Gemeinschaft, Grenzen, Self-Care und die Frage: Was macht eigentlich eine gute Freundschaft aus? Und wann ist Grenzen-Setzen einfach nur eine Ausrede? Außerdem wird wie immer gespeeddated. Und auch Verena darf ein paar Fragen beantworten.
21 Minuten
Sandra und Mimi sprechen in der aktuellen Folge über ein Thema, das gerade viele betrifft: Allergien. Die Pollensaison ist gestartet – und sie hat es in sich. In Österreich leidet rund ein Viertel der Bevölkerung an Allergien und durch den Klimawandel verändern sich Dauer und Intensität der Saison spürbar. Die beiden sprechen darüber, warum Pollen heute aggressiver wirken, welche Rolle Luftverschmutzung spielt und warum invasive Pflanzen wie Ambrosia das Problem zusätzlich verschärfen. Außerdem geht’s darum, was im Körper bei einer allergischen Reaktion passiert – und warum man Symptome ernst nehmen sollte. Denn unbehandelt können Allergien langfristige Folgen haben. Außerdem: In der Rubrik „Feed Me“ diskutieren die beiden einen möglichen Trendwechsel beim Veganismus. Während früher pflanzliche Ernährung stark gehypt wurde, scheint heute ein anderer Fokus zu dominieren – Stichwort High-Protein, „Clean Eating“ und Wellness. Ist Veganismus wirklich auf dem Rückzug oder hat sich der Trend einfach verändert?
23 Minuten
Ausgangspunkt ist eine Meldung aus Russland: Dort sollen Ärzt:innen Frauen künftig gezielt fragen, ob sie Kinder wollen. Wenn nicht, wird ihnen „empfohlen“, psychologische Beratung zu machen, um eine „positivere Einstellung“ zum Kinderkriegen zu entwickeln. Kritiker:innen sehen darin massiven Druck und eine Form von Fortpflanzungszwang. Auch in Österreich sinkt die Geburtenrate: Sie liegt aktuell bei 1,29 Kindern pro Frau. Maria und Nora sprechen darüber, warum viele Menschen Kinder später oder gar nicht bekommen, von hohen Lebenshaltungskosten über fehlende Kinderbetreuung bis hin zum Wunsch nach Selbstbestimmung. Dabei fällt ihnen auch auf, wie technisch und distanziert man über das Thema spricht. Fast so, als würden Frauen nur als „Brutkästen“ gesehen werden. Ein weiteres Thema ist der gesellschaftliche Druck auf Frauen, es geht um das Unwort „biologische Uhr“ und warum Verantwortung für Familienplanung oft immer noch fast ausschließlich bei ihnen liegt. Außerdem geht es um Social Egg Freezing, also das Einfrieren von Eizellen aus sozialen Gründen: Welche Chancen bietet das Verfahren? Und warum wird es auch als unsoziale oder kommerzielle Lösung kritisiert? Und mal wieder ein Hot Take: Maria sagt: „Die Leute im Internet sollen sich endlich mal wieder schämen.“ Anlass ist ein Gewaltkommentar gegen die Rapperin Ikkimel. Maria spricht darüber, wie normalisiert Frauenhass und Gewaltfantasien im Netz inzwischen sind.
24 Minuten
Diese Woche sprechen Sandra und Nora über die sogenannte „Manosphere“ – eine digitale Subkultur, in der Influencer wie Andrew Tate oder Sneako antifeministische Weltbilder, starre Geschlechterrollen und ein verzerrtes Verständnis von Erfolg und Männlichkeit propagieren. Ausgangspunkt ist eine aktuelle Doku von Louis Theroux, die zeigt, wie diese Männer auftreten, argumentieren und sich oft selbst widersprechen. Was steckt hinter Begriffen wie „Red Pill“, Incels oder Pick-Up Artists? Warum fühlen sich gerade junge Männer von diesen Inhalten angezogen? Und welche Rolle spielen Plattformen wie TikTok oder YouTube dabei, solche Ideologien zu verstärken? Es geht nicht nur um die problematischen Botschaften der Manosphere, sondern auch um die Ursachen dahinter: Einsamkeit, Orientierungslosigkeit und gesellschaftlicher Druck. Sandra und Nora diskutieren, warum diese Bewegung längst kein Randphänomen mehr ist, welche politischen und wirtschaftlichen Interessen dahinterstehen und wie man einen konstruktiven Umgang damit finden kann. Außerdem: WZ-Autorin und Kollegin Eva Sager ist kurz zu Gast und spricht mit Sandra und Nora über Machtmissbrauch in der Medienbranche. Und wie immer gibt es eine Runde Speeddating.
25 Minuten
In dieser Folge von „Was los?“ sprechen Maria und Mimi über eine oft übersehene, aber schwerwiegende Erkrankung: ME/CFS. Ausgehend vom Long Covid Awareness Day geht es um die Frage, was hinter der Krankheit steckt, warum sie so gravierend ist und weshalb Betroffene trotz massiver Einschränkungen häufig nicht ernst genommen werden. Sie sprechen darüber, wie schon kleinste Belastungen sogenannte „Crashs“ auslösen können, warum viele Erkrankte aus dem öffentlichen Leben verschwinden und welche Folgen das für Sichtbarkeit, Anerkennung und Unterstützung hat. Und ja: Künstliche Intelligenz ist längst im Alltag angekommen, auch in Beziehungen. Der Hot Take von Maria dazu: Sich emotionale oder private Nachrichten von einer KI schreiben zu lassen, ist respektlos. Die beiden sprechen darüber, warum das unauthentisch wirkt und was das für zwischenmenschliche Beziehungen bedeutet. Und: Wie immer wird auch diese Woche gespeeddated. Es geht um unnötige Ausgaben, erfundene Gerüchte und die Frage, wann man sich eigentlich wirklich erwachsen fühlt.
27 Minuten
In dieser Folge von „Was los?" sprechen Mimi und Sandra mit Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Lechner über Körpernormen, Schönheitsdruck und Body Positivity. Sie sprechen unter anderem über das dünne Schönheitsideal und wer davon profitiert. Welche Rolle spielen KI, Filter und Abnehm-Spritzen? Und warum sind Körper eigentlich so politisch? Sie überlegen, was Body Positivity wirklich erreicht hat und wie wir uns dem Schönheitsdruck entziehen können. Außerdem: Was hat Lookismus mit Demokratie zu tun? Natürlich gibt es wie immer eine Runde Speed-Dating zu Traumberufen und dem perfekten Sommerurlaub.
37 Minuten
Der Was los?-Podcast war letzte Woche erstmals live: Und zwar bei der Missing Link-Podcastnacht! Die vier Hosts haben über das Gefühl, dass Freizeit immer mehr wie ein durchgetaktetes Projekt wirkt – zwischen Pilates, Coffee Rave und Leistungsdruck, gesprochen. Sie haben diskutiert, wie Hustle Culture und Selbstoptimierung bis in unsere Hobbys hineinreichen, etwa durch Trends wie Hyrox oder das ständige Tracken von Schritten, Büchern und Workouts. Dann auch die Frage: Lassen wir Ruhe überhaupt noch zu? Oder geben wir nur noch mit Stress an? Im zweiten Teil tauchen wir in die „Ramadan-Bubble“ auf TikTok ein: Zwischen Katzen-Videos und friedlichen Kochvideos zum Iftar finden sich auch viele diskriminierende Kommentare. Wir sprechen über antimuslimischen Rassismus, digitale Echokammern und darüber, warum religiöse Sichtbarkeit besonders im Ramadan oft mehr Anfeindungen mit sich bringt. Zum Abschluss gab es natürlich eine Runde Speed-Dating, es ging um Zahnpasta-Geschmack, Impulskäufe, Auto-Marken und Modesünden. Und: Auch das Publikum wurde befragt: Was sagt ihr? Nutella mit oder ohne Butter?
24 Minuten
In dieser Folge von „Was los?“ sprechen Mimi und Nora über über die Olympischen Winterspiele. Es geht um den weiblichen Zyklus im Spitzensport und um die hohe Erwartungshaltung. Welche Themen sind immer noch Tabu? Und welche werden gerade enttabuisiert? Worüber dürfen insbesondere Frauen nicht sprechen? Mimi und Nora überlegen, wie es wohl diesbezüglich weitergehen wird. Und: Der Algorithmus schlägt mal wieder zu: Warum haben Couple-Goals-Reels oft so einen komischen Beigeschmack? Natürlich gibt es wie immer eine Runde Speed-Dating. Und: Checkt doch mal [Algokind](https://www.instagram.com/algokind/) aus! Algokind ist eine Initiative der Wiener Zeitung und will zeigen, wie Algorithmus-Systeme funktionieren, ganz ohne Panikmache!
24 Minuten
In dieser Folge von „Was los?“ sprechen Sandra und Nora über den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, der sich am 24. Februar zum vierten Mal jährt. Was hat sich in diesen vier Jahren verändert? Wie sieht der aktuelle Status quo aus? Außerdem diskutieren die beiden, warum mediale Aufmerksamkeit und öffentliche Wahrnehmung bei Kriegen in Europa anders ausfallen als bei anderen Konflikten und inwiefern es wichtig ist, wie man Kriege nennt. Und: Laut Chinesischem Horoskop ist mit 17. Februar das Jahr des Pferdes: Ein Thema, das heuer, nicht zuletzt durch Social Media, auch bei uns verstärkt Aufmerksamkeit bekommt. Warum eigentlich? Zum Abschluss gibt es wie immer eine Runde Speed-Dating. Und: Wenn ihr "Was los" live sehen wollt, gibt es jetzt eine tolle Möglichkeit: Am 25. Februar. 2026 ab 18:00 Uhr ist die Missing Link Podcast-Nacht. Wo? Im Ehrbar Saal, in der Mühlgasse 30, 1040 Wien, Austria Nähere Infos dazu findet ihr [hier] (https://missing-link.media/podcastnacht/) Und: Checkt doch mal [Algokind] (https://www.instagram.com/algokind/) aus! Algokind ist eine Initiative der Wiener Zeitung und will zeigen wie Algorithmus-Systeme funktionieren, ganz ohne Panikmache!
25 Minuten
In dieser Folge von „Was los?" spricht Sandra mit dem Journalisten, Host und DJ Tori Reichel über den Black History Month in Österreich. Dieses Jahr feiert der Monat der Schwarzen Geschichte sein 100-jähriges Jubiläum. Aber was bedeutet dieser Monat eigentlich bei uns? Und warum ist es so wichtig, dass wir über Schwarze Geschichte in Österreich sprechen? Tori Reichel gibt Einblicke in die Lebensrealität von Schwarzen Menschen in Österreich heute – von struktureller Diskriminierung bis hin zur medialen Repräsentation. Er erklärt, warum Österreich sich historisch weniger mit seiner rassistischen Vergangenheit auseinandergesetzt hat als andere europäische Länder. Außerdem sprechen die beiden über die Black Lives Matter-Proteste 2020, bei denen allein in Wien 50.000 Menschen auf die Straße gingen, und das Black Voices Volksbegehren. Tori teilt seine Perspektive als Schwarzer Journalist in Österreich und erklärt, warum er heute vor allem für junge Schwarze Menschen Geschichten erzählt – nicht nur für die weiße Mehrheitsgesellschaft.
30 Minuten
In dieser Folge von „Was los?" sprechen Sandra und Mimi über die Epstein Files – der größte Dokumenten-Release in der US-Geschichte zu einem Kriminalfall. Im Januar und Februar 2026 wurden über 3 Millionen neue Seiten veröffentlicht, die das Ausmaß von Jeffrey Epsteins Netzwerk zeigen. Die beiden erklären, was in den Files steht und welche prominenten Namen auftauchen. Außerdem geht es um den Österreich-Bezug: Epstein war 2015 und 2019 in Wien, suchte Immobilien im 1. Bezirk und traf sich in einem Café mit einem renommierten Mathematikprofessor. Sandra und Mimi diskutieren das Dilemma zwischen öffentlichem Interesse an prominenten Namen und dem Opferschutz, der durch die Veröffentlichung massiv verletzt wurde. In der Rubrik "Feed Me": Warum die Gen -Z plötzlich auf Sardinen steht und nicht alkoholische Getränke im Hype sind.
29 Minuten
In dieser Folge von „Was los?" sprechen Sandra und Mimi über die aktuelle Krise im Iran. Ende Dezember 2025 brachen erneut massive Proteste aus – diesmal eskalierte die Situation wie nie zuvor: Laut Time Magazine wurden bis zu 30.000 Menschen getötet. Was als Wirtschaftsprotest begann, wurde zum Aufstand gegen das gesamte System. Es geht um das komplexe politische System im Iran und warum trotz massiver Proteste das Regime an der Macht bleibt. Sie diskutieren die Rolle der Revolutionsgarden, die Internetabschaltung als Mittel der Unterdrückung und warum die Krise international so wenig Aufmerksamkeit bekommt. Außerdem teilen Sandra und Mimi, in welchen Ecken des Algorithmus sie gerade landen. Von amerikanischem "House Burping" bis zum einsamen Pinguin aus der Werner Herzog-Doku, der zur Gen-Z-Metapher für Weltschmerz wurde.
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