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Horch amol - Der Lokalpolitik-Podcast Archiv

245 Episoden
39 Minuten
Statt 800 Appartements weiterhin ein umzäuntes Gelände mit Schildern, die vor dem Betreten warnen. Das Center Parcs-Aus im Mai 2021 hat das Fränkische Seenland noch nicht verdaut und Tourismus-Chef Hans-Dieter Niederprüm backt jetzt wieder kleinere Brötchen.
49 Minuten
80 Jahre und kein bisschen leise(r). Wer Reporter-Legende Günther Koch Fragen stellt, bekommt klare Ansagen. Das betrifft nicht nur seinen Herzensverein 1. FC Nürnberg, sondern GüKo, wie er gerne genannt wird, findet auch deutliche Worte zum Profifußball an sich oder zu "seiner" Partei, der SPD.
50 Minuten
Meinungsumfragen sehen die bayerischen Grünen bei der nächsten Landtagswahl bei rund 20 Prozent. Grund genug für Katharina Schulze darüber nachzudenken, wie es wäre, statt auf den Oppositionsplätzen mit auf der Regierungsbank zu sitzen. Überzeugen wollen die Grünen aber zunächst mit ihren Inhalten und dem Vermitteln ihrer Ziele. „Wenn wir damit erfolgreich sind, dann rufe ich der CSU zu: Zieht euch warm an“, so Katharina Schulze.
40 Minuten
Forsa-Chef Manfred Güllner kann den politischen Statements nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen wenig abgewinnen. Für den Meinungsforscher war es weder eine „kleine“ Bundestagswahl noch eine Abwahl der schwarz-gelben Landesregierung. Vielmehr zeigt der Anteil von 45 Prozent Nichtwählern, dass den Parteien die gelbe oder rote Karte gezeigt wird. Etwas anders gestaltet sich die Lage in Bayern. Hier sitzt die Staatsregierung und Ministerpräsident Markus Söder weiter fest im Sattel.
32 Minuten
Lorenz Kalb ist Vorsitzender des Süddeutschen Schaustellerverbands und hat mit seinen Berufskollegen zwei mehr als harte Jahre hinter sich. Die coronabedingten Einschränkungen für die Schausteller nennt er "Berufsverbot" und hat wenig Verständnis dafür. Nun soll aber alles besser werden, denn das Nürnberger Volksfest steht vor der Tür. Die Schaustellerfamilie setzt dabei auf gutes Wetter und ist sich sicher, dass "die Menschen uns nicht vergessen haben".
37 Minuten
Das politische Berlin steht unter Hochspannung. Eine Tatsache, die NN-Berlin-Korrespondent Harald Baumer hautnah erlebt. Der Krieg gegen die Ukraine hat den Corona-Krisenmodus nicht abgelöst, sondern ist als große Herausforderung dazugekommen. Dennoch funktioniert die Ampel-Koalition überraschend reibungslos und das trotz der Zerreißproben, die tagtäglich anstehen.
40 Minuten
Rund fünf Wochen sind seit dem russischen Überfall auf die Ukraine vergangen. Die gebürtige Ukrainerin und Journalistin Ella Schindler ist hin- und hergerissen von der Hilfsbereitschaft der deutschen Bevölkerung und dem aus ihrer Sicht immer noch halbherzigen Einsatz der Bundesregierung. Die Aufregung über steigende Energiekosten setzt sie in Relation zu den Menschen, die tagtäglich Bombardements über sich ergeben lassen müssen, auf der Flucht sind oder die Vernichtung ihrer Lebensgrundlage vor Augen haben.
48 Minuten
Für Nasser Ahmed ist das 365-Euro-Ticket noch nicht endgültig gestorben, aber er plädiert dafür, jetzt "einen Schritt nach dem anderen zu machen". Die Stadtratsvorlage zu dem Thema ist für ihn dennoch in dieser Form nicht akzeptabel. Ärgerlich findet Nasser Ahmed, dass der Freistaat Bayern sich nicht an der Finanzierung eines 365-Euro-Ticket beteiligen wollte. Die Stadt werde hier "im Stich gelassen", und auch bei der Beteiligung an den Kosten der Sanierung des Opernhauses und dem Bau des Interims seien ihm die Aussagen von Ministerpräsident Markus Söder zu unkonkret. Der SPD-Politiker sagt, Nürnberg dürfe nicht schlechter behandelt werden als München.
37 Minuten
Es ist ja so eine Sache, mit den Franken. Immer ein bisschen misstrauisch und maulfaul. Immer im Hinterkopf das Gefühl, zu kurz gekommen zu sein. Stimmt es oder stimmt es nicht? Vielleicht kann die bevorstehende Landesausstellung "Typisch Franken?" und ihr Projektleiter, Dr. Reinhard Riepertinger, etwas zur Klärung dieser Frage beitragen.
46 Minuten
Nach zwei Jahren Corona-Pandemie wäre es schön gewesen, wenn ein Stück weit Normalität eingetreten wäre. Doch für Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König kam „nach der Krise jetzt die Katastrophe“. Der Angriffskrieg auf die Ukraine und die Bombardierung der Partnerstadt Charkiw lassen den Politiker fassungslos zurück. Die in Nürnberg heiß diskutieren Themen, wie das 365-Euro-Ticket, den Standort für das ICE-Ausbesserungswerk, das Opernhaus-Interim oder den Frankenschnellweg verschwinden dadurch aber nicht von der Tagesordnung. Für einige der Themen stehen noch vor der Sommerpause Entscheidungen an.
41 Minuten
Ella Schindler ist der Ukraine geboren und aufgewachsen. Heute lebt sie in Nürnberg, arbeitet als Redakteurin beim Verlag Nürnberger Presse und ist unter anderem im Partnerschaftsverein Charkiw-Nürnberg aktiv. Sie spricht mit großer Bestürzung über die Lage in ihrem Heimatland und einen Krieg, der von Russland schon viel länger gegen die Ukraine geführt wurde. Die dramatische Situation der in Charkiw lebenden Menschen, schildern ihr die vielen Kontakte, die sie weiterhin dorthin hat. Und die Hilferufe werden von Tag zu Tag eindringlicher.
44 Minuten
"Wir haben uns als CDU und CSU schon ganz gut in die Rolle eingefunden, die wir nicht angestrebt haben", sagt Müller und er sieht in der Opposition eine Chance, um sich inhaltlich neu zu orientieren. Für den wiedergewählten parlamentarischen Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe war die Zeit der Koalition mit der FDP und später mit der SPD immer auch von einem "Regierungspragmatismus" geprägt, dem viel untergeordnet wurde. Nun könne sich die CDU/CSU wieder Themen zuwenden, die "wir gemacht hätten, wenn wir alleine regieren hätten dürfen". Für Müller ist es an der Zeit, wieder "Union pur" anzubieten.
45 Minuten
Das ICE-Ausbesserungswerk im Nürnberger Hafen bauen und den Frankenschnellweg statt kreuzungsfrei zu gestalten und einzuhausen, für innovativen Wohnungsbau über die Straße nutzen: Der frischgekürte BN-Vorsitzende Klaus-Peter Murawski katapultiert sich mit seinen Vorschlägen zurück auf die politische Bühne. Und er lässt sich auch nicht durch heftigen Gegenwind nicht schrecken.
40 Minuten
Es ist wie verhext. Von allen Seiten wird der Bau eines ICE-Ausbesserungswerks im Großraum Nürnberg befürwortet, doch vor der eigenen Haustür möchte es niemand haben. Der Feuchter Bürgermeister Jörg Kotzur macht da keine Ausnahme. Die Marktgemeinde Feucht wäre gleich bei zwei der momentan drei von der Bahn bevorzugten Grundstücke betroffen.
41 Minuten
Er nennt es die „Spezl-Koalition“ aus CSU und Freien Wähler und diese soll bei der Landtagswahl 2023 abgelöst werden. Florian von Brunn verbreitet angesichts der aktuellen Umfrageergebnisse Optimismus, zumal Markus Söder sei seit seiner Übernahme des Amts als Ministerpräsident bei jeder Wahl Verluste hinnehmen musste. Sein Ziel: Gemeinsam mit Grünen und der FDP die CSU in die Opposition schicken. Dabei setzt er sich für den Bau eines ICE-Ausbesserungswerks bei Nürnberg ein, will die 10H-Regel für die Windkraft kippen, ein 365-Euro-Ticket flächendeckend für Bayern einführen und bezahlbaren Wohnraum schaffen.