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Ka Depp - Der Club-Podcast Archiv

357 Episoden
1 Stunde 1 Minute
Als alles vorbei war, stellte Robert Klauß dem 1. FC Nürnberg kein gutes Zeugnis aus. Während des sehr trübe geratenen 1:1 gegen den VfL Osnabrück hatte der Club-Trainer nämlich die Intensität auf dem Platz vermisst. Kein gutes Zeichen im Abstiegskampf. Das fand auch Manuel Schäffler, der selbst erstmals seit langer Zeit wieder ein Tor geschossen hat für den Club. Manche Dinge, sagte Schäffler, könnte man auch ohne Selbstvertrauen auf den Platz bringen. Er meinte die sogenannten Grundtugenden. Eine Woche vor dem Derby bei der Spielvereinigung Greuther Fürth sind die Sorgen um den 1. FC Nürnberg also noch einmal größer geworden – auch wenn sich der Vorsprung auf die Abstiegsplätze nicht verändert hat. Trotzdem war das Remis gegen Osnabrück, das zuvor neun Spiele in Serie verloren hatte, ein weiterer Rückschlag am Ende einer ereignisreichen Club-Woche. Den Beginn hatte die Verpflichtung von Sportdirektor Olaf Rebbe gemacht. Es folgte die Verabschiedung von Hanno Behrens und Lukas Mühl. Alles Themen für die neue Podcast-Folge, die wie immer von der Sparkasse Nürnberg präsentiert wird und in der sich Fadi Keblawi, Uli Digmayer und Florian Zenger wieder einmal über fast alles Gedanken machen.
49 Minuten
Der 1. FC Nürnberg hat ein Fußballspiel verloren, wieder einmal. Beim 1:3 in Düsseldorf sah sich der Club allerdings als unglücklicher Verlierer, wieder einmal. Das stimmt vielleicht sogar, weil die Mannschaft von Trainer Robert Klauß durchaus gute Phasen hatte in dieser Partie. Dass es dennoch nicht einmal zu einem Punkt gereicht hat, vergrößert aber die Sorgen rund um den Sportpark Valznerweiher. Dass diese Sorgen inzwischen enorm sind, darüber sprechen Fadi Keblawi, Uli Digmayer und Florian Zenger im von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast. Die Aussichten im Kampf um den Klassenverbleib: nicht besonders gut. Die Aussichten mit Blick auf den Club im allgemeinen: ebenfalls nicht gut. Es wird auch diskutiert über eine mögliche Verpflichtung eines Sportdirektors, der ein paar der Aufgaben von Sportvorstand Dieter Hecking übernehmen soll. Ein Kandidat zum Zeitpunkt der Podcast-Aufnahme: Olaf Rebbe, der einst Manager beim VfL Wolfsburg war. Eine gute Idee? Eher nicht, lautet das Fazit im Podcast.
54 Minuten
Nach dem Spiel waren sich alle Beteiligten einig: Das 0:0 zwischen dem 1. FC Nürnberg und Eintracht Braunschweig hatte keinen Sieger verdient, weshalb ein Punkt für beide in Ordnung ist. Widersprechen kann man da nicht, höchstens anmerken, dass das ein Spiel von so überschaubarer Qualität war, dass man sich fragen darf, ob dafür überhaupt hätten Punkte verteilt werden müssen. Wirklich weiter hilft dieses Remis keiner der beiden Mannschaften im Abstiegskampf, immerhin für den Club sieht die Situation mit sechs Punkten Vorsprung auf die Todeszone noch ein wenig besser aus als für die Eintracht. Dass es bis zum Saisonende zäh wird im Abstiegskampf, damit versuchen sich in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Folge auch Uli Digmayer, Florian Zenger und Fadi Keblawi zu arrangieren. Es gelingt ihnen zumindest halbwegs, wobei da auch ein Blick auf die nähere Zukunft nach dieser Spielzeit hilft. Dann wird Dieter Hecking als Sportvorstand seine Künste als Mannschaftsgestalter zeigen und Robert Klauß beweisen müssen, dass er wirklich ein Trainer ist, der vielleicht ein bisschen zu gut ist für die 2. Liga. Außerdem wird die Situation erträglicher, wenn man auf andere Fußballspieler blickt: Auf die des FC Schalke 04, zum Beispiel. Also: Es war kein schönes Wochenende mit und für den Club – es hätte aber auch alles viel schlimmer sein können.
46 Minuten
Viel erwartet wurde nicht vom 1. FC Nürnberg vor der Reise nach Karlsruhe. Das lag zum einen am Gegner: Bis zum Sonntag war der KSC die formstärkste Zweitliga-Mannschaft des Kalender-Jahres. Das lag zum anderen aber vor allem am Club, der mit einer Niederlage gegen den FC Sankt Pauli erst die Abstiegssorgen vergrößert hatte und dann seinen Trainer Robert Klauß mit einer lustigen Pressekonferenz hatte berühmt werden lassen. Dann ging aber in Karlsruhe der recht übersichtliche Matchplan von Klauß ganz hervorragend auf und hatte der FCN auch noch das Glück eines späten Tores. Nach dem 1:0-Erfolg sieht rund um den Valznerweiher alles wieder ein bisschen besser aus. Wie gut es wirklich ist, darüber sprechen Florian Zenger, Uli Digmayer und Fadi Keblawi im von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast. Es geht außerdem um eine Video-Botschaft des unrasierten Dieter Hecking an die Sponsoren und um eine interessante Neu-Verpflichtung für die kommende Saison. Dazu wird die noch junge Tradition des Gerch-Ratens fortgesetzt.
1 Stunde 3 Minuten
Ein sehr ernüchterndes Fußballspiel des 1. FC Nürnberg war gerade erst ein paar Minuten vorbei, da lieferte Robert Klauß doch noch einen Höhepunkt aus Nürnberger Sicht. Nach dem 1:2 gegen den FC Sankt Pauli war der Club-Trainer nach dem offensichtlich fehlenden Matchplan gefragt worden und reagierte auf diese Frage so, dass er wenig später ein Internet-Hit war. Klauß sprach vom Abkippen in die Dreier-Kette, einem asymmetrischen Linksverteidiger und einem breit ziehenden Zehner. Ob das noch jemand versteht, darüber entstand in den Weiten des Internets schnell eine Diskussion. Ja, sagen die einen. Nein, sagen die anderen, die wahrscheinlich in der Mehrheit sind. Und natürlich ist die Analyse auch Gegenstand des neuen, von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcasts. Egal, wie man seine Antwort auf die Matchplan-Frage sieht, Klauß wirkte erstmals in seiner Nürnberger Zeit tatsächlich sehr wütend auf seine Mannschaft. Ob er das zurecht ist oder ob er auch auf sich schauen muss, darüber sprechen Uli Digmayer, Florian Zenger und Fadi Keblawi. Es geht außerdem um die immer noch sehr bedrohliche Tabellensituation, um die Entscheidung der Club-Spieler, jetzt erst einmal nicht mehr öffentlich zu sprechen, und darum, welche Alternativen Klauß und Sportvorstand Dieter Hecking jetzt noch haben.
53 Minuten
Der Januar ist vorbei. Für den 1. FC Nürnberg ist das offenbar eine gute Nachricht. Nachdem das Jahr nämlich sehr mittelmäßig und vor allem sieglos begonnen hat, nutzte der Club gleich das erste Spiel im Februar, um wieder einmal zu gewinnen. Beim 2:1 in Darmstadt braucht der FCN dafür nur: Fabian Schleusener, Christian Mathenia, in der Nachspielzeit die Hilfe des Gegners und ein bisschen Glück. Ein turbulentes Spiel hat man da gesehen am Böllenfalltor. Und ein schönes Ende für den Club, weshalb es in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcas-Folge endlich einmal wieder etwas freundlicher zugeht. Florian Zenger und Uli Digmayer staunen gemeinsam mit Fadi Keblawi über Johannes Geis. Sie gratulieren Hanno Behrens zu einem schönen Rekord und finden dann doch noch ein, zwei Dinge am Spiel der Mannschaft von Trainer Robert Klauß, die nicht ganz so gut waren. Am Ende aber schwärmen sie von einem, wie man so gut selten einen im Club-Trikot hat spielen sehen: Ilkay Gündogan ist derzeit der beste deutsche Fußballspieler.
45 Minuten
Es hätte die Wende sein sollen in einem bislang denkbar unglücklichen Fußball-Jahr 2021 für den 1. FC Nürnberg. Es wurde: die nächste Enttäuschung. Der Club verliert beim SV Sandhausen 0:2 und hat damit den kompletten Januar ohne einen einzigen Sieg absolviert. Die Abstiegszone rückt immer näher und selbst das Debüt von Mats Möller Daehli kann erst einmal nichts ändern am bedenklichen Gesamtbild, das der Club derzeit abgibt. Dazu passt auch: Am Sonntagabend kann nur die Polizei verhindern, dass sich Fans die Mannschaft vornehmen. Wie geht es weiter? Darüber wird in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Folge gesprochen. Fadi Keblawi hat Uli Digmayer und Florian Zenger zu Gast. Ist schon alles aus? Braucht es einen Torwart-Wechsel, soll man den Trainer austauschen – es sind die üblichen Gedankenspiele mitten in einer Saison, die schon wieder nicht so läuft, wie sich das die Verantwortlichen am Valznerweiher eigentlich vorstellen.
41 Minuten
Der Trainer versuchte sich an Gelassenheit. Nach dem 0:1 gegen Jahn Regensburg wollte Robert Klauß nichts hören von einer Krise des 1. FC Nürnberg. Man befinde sich nur in einer „schlechten Phase“, sagte Klauß. Das sehen rund um den Club nicht alle so. Im nun auch nicht mehr ganz jungen Jahr 2021 wartet der Club weiterhin auf den ersten Sieg. Gegen Regensburg schien der zu keiner Zeit wahrscheinlich. Die umgebaute Club-Mannschaft offenbarte in allen Teilen erhebliche Schwächen. Woran das lag, darüber wird in der neuen Folge des von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcasts gesprochen. Uli Digmayer, Florian Zenger und Fadi Keblawi diskutieren über die Veränderungen, die Klauß vor der Partie vorgenommen hat. Mussten die sein oder war der Ansatz dann doch zu verkopft. Dazu gibt es Vorschläge für Menschen, die sich einen Innenverteidiger kaufen wollen und für Menschen, die sich einen Langhaarschneider kaufen wollen. Natürlich gibt es einen Blick auf die Zahlen des Spiels, die ein oder andere Emotion und am Ende dann doch ein Plädoyer für etwas mehr Gelassenheit. Ganz im Sinne des Club-Trainers. Vielleicht geht sie ja noch vorbei, die Krise.
1 Stunde
Gut sah das nicht aus, was der 1. FC Nürnberg im Heimspiel gegen Hannover 96 so geboten hat. 2:5 stand es am Ende eines ernüchternden Nachmittags. „Naiv“, nannte Trainer Robert Klauß das Auftreten seiner Mannschaft und hatte natürlich recht. Fünf Punkte beträgt der Vorsprung des Clubs auf die Zweitliga-Abstiegszone nur noch. Was vor allem an einem grandios misslungenen Januar mit nur einem Punkt liegt. Ob jetzt doch wieder alles so kommt wie in der Vorsaison oder ob es doch noch Hoffnung gibt auf die Wende zum Guten. Darüber sprechen Uli Digmayer, Florian Zenger und Fadi Keblawi in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Folge. Neben der Analyse des Spiels gegen Hannover gibt es auch noch andere Themen. Das 2.5 ist ja relativ schnell erklärt mit tatsächlicher Naivität und individuellen Fehler. Vielleicht hat die Mannschaft – anders als von den Verantwortlichen am Valznerweiher betont – die schreckliche Vorsaison doch noch nicht vergessen. Welche Alternativen es vereinsintern gibt, auch das ist Gegenstand dieser Folge.
53 Minuten
Nach dem 1:3 beim VfL Bochum war Robert Klauß dann doch ein wenig angefressen. Die Niederlage bei der Spitzenmannschaft war unnötig – diesen Eindruck hatte der Trainer des 1. FC Nürnberg nicht alleine. Vor allem Manuel Schäffler hatte die Gelegenheit, dem Spiel eine andere Wendung zu geben, auch wenn er bei seiner Großchance vielleicht im Abseits gestanden hat. Darüber sprechen Uli Digmayer, Florian Zenger und Fadi Keblawi in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Folge. Es geht auch darum, ob dieser eine Punkt aus den ersten drei Zweitligaspielen schon unter der Kategorie „Fehlstart“ abzuhaken ist. Außerdem gibt es Transfergerüchte, Gedanken zum reaktiven Spiel, Bücher-Tipps, die Dieter-Nüssing-Allstars und einen Blick in die internationale Medienlandschaft.
52 Minuten
Viel erwartet wurde im Vorfeld nicht vom 1. FC Nürnberg. Eine Woche nach dem 0:2 zum Jahresauftakt in Heidenheim schaute der Hamburger SV im Max-Morlock-Stadion vorbei. Der Tabellenführer der 2. Fußball-Bundesliga hatte in der Vorsaison ein Faible dafür entwickelt, den Club zu demütigen. Das gelang diesmal nicht. Ein erstaunlich souveräner und widerstandsfähiger FCN schaffte auch ohne seinen gesperrten Trainer Robert Klauß ein sehr verdientes 1:1 gegen den großen Aufstiegs-Favoriten. Tobias Schweinsteiger, der Klauß an der Seitenlinie vertrat, sah hinterher sogar das Ende einer unschönen Zeit gekommen. „Auf die Mannschaft ist in den letzten beiden Jahren viel eingeprasselt. Das haben wir jetzt aus den Köpfen bekommen“, sagte Schweinsteiger. Es wird also alles gut beim 1. FC Nürnberg, ist da mal wieder eine neue Mannschaft geboren? Darüber diskutieren in der neuen Folge des von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcasts Florian Zenger und Uli Digmayer mit Fadi Keblawi. Welche Zukunft hat diese Mannschaft und warum man derzeit einen zukünftigen Nationalspieler im Club-Trikot zusehen kann, auch das wird besprochen. Außerdem geht es noch um ein paar Abschiede und junge Männer auf der Ersatzbank.
43 Minuten
In Nürnberg demonstrieren Menschen gegen die Maskenpflicht, in Heidenheim verliert der 1. FC Nürnberg ein erstes Fußballspiel. Wirklich gut hat das Jahr 2021 also nicht unbedingt begonnen – es kann aber schon noch besser werden. Das liegt auch am Club, der sich sehr schnell und sehr vehement von denen distanzierte, die da am Sonntagnachmittag irrerweise durch die Nürnberger Innenstadt tanzten. Auch sportlich muss man sich nach dem 0:2 beim Beinahe-Aufsteiger der Vorsaison noch nicht allzu große Sorgen machen, weil der Auftritt des Clubs zwar nicht ganzheitlich überzeugend war, aber auch weit entfernt von den teilweise unterirdischen Leistungen der letzten Spielzeit. Der FCN, darüber sprechen Wolfgang Laaß, Florian Zenger und Fadi Keblawi in der neuen, von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Folge, sieht derzeit eben aus wie eine durchschnittliche Zweitliga-Mannschaft. Ein guter Anblick ist das nach den Schrecken der jüngeren Vergangenheit. Was Hoffnung macht vor den anstehenden Partien gegen die besseren Teams der 2. Liga wird thematisiert. Was besser werden muss ebenfalls – und das es dabei nicht nur um Sarpreet Singh geht. Außerdem gibt es noch den ersten Platzverweis für einen Nürnberger zu besprechen – und warum Trainer Robert Klauß trotz seiner Roten Karte eine gute Figur abgibt an der Seitenlinie.
48 Minuten
So kann ein schlimmes Jahr auch einmal enden. Der 1. FC Nürnberg gewinnt zum Abschluss des Jahres 2020 1:0 gegen den FC Erzgebirge Aue. Robin Hack erzielt das Tor des Tages und sorgt so dafür, dass der Club auf Tabellenplatz sieben in die sehr kurze Winterpause geht. Ob der Sieg gegen Aue verdient war und ob es ein schönes Spiel war, darüber sprechen Uli Digmayer, Florian Zenger und Fadi Keblawi im von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast. Erkennt man eine Entwicklung im Spiel des Clubs und ist es – wenn ja – eine gute? In der Weihnachts-Ausgabe wird der Bogen allerdings auch etwas weiter gespannt und zurückgeblickt auf das Jahr 2020 mit dem 1. FC Nürnberg. Entfremdet sich der Fußball von seinem Publikum und was unternimmt der 1. FC Nürnberg dagegen – auch das kommt zur Sprache.
49 Minuten
Ein Traumtor ist am Mittwochabend in Kiel gefallen. Geschossen hat es dummerweise Fin Bartels für Holstein Kiel und gegen den 1. FC Nürnberg. Der Club konnte sich deshalb nicht für einen zumindest defensiv ansprechenden Vortrag belohnen. Ob er diese Belohnung überhaupt verdient gehabt hätte, darüber sprechen Uli Digmayer, Florian Zenger und Fadi Keblawi in der neuen Folge des Podcasts Ka Depp, der von der Sparkasse Nürnberg präsentiert wird. Zur ordentlichen bis guten Leistung in der Defensive gehörte beim Ausflug zum Tabellenführer nämlich auch ein eher enttäuschender Vortrag in der Offensive. Und weil sich das nach einem Phänomen in dieser Saison anfühlt – dass der Club immer nur in eine Richtung funktioniert – steht die Mannschaft derzeit auf Platz neun der Zweitliga-Tabelle. Ob das zum Potenzial passt – auch darüber wird im Podcast gesprochen. Außerdem geht es noch um die Nachwuchsspieler, die derzeit wieder vermehrt ins Team drängen oder gedrängt werden und darum, warum das vielleicht kein ganz so schöner Jahresabschluss wird, wenn am Sonntag Erzgebirge Aue im Max-Morlock-Stadion vorbeischaut.
33 Minuten
Zehntausendmal, so hat das Asger Sörensen später behauptet, hätten sie diese Situation im Treaining schon geübt. Beim zehntausendunderstenmal hatte sich das ausgezahlt. In der Nachspielzeit der Partie gegen die Würzburger Kickers trat Johannes Geis einen letzten Eckball in den Strafraum, wo Asger Sörensen in die Luft stieg und per Kopf zum 2:1 traf. Es war der zweite Sieg in Serie für den Club in der 2. Fußball-Bundesliga. Es war auch der dritte Erfolg in den letzten vier Partien. Es wird also alles gut beim Club? Naja, es ist dem 1. FC Nürnberg zu wünschen. Ob es auch klappt, daran äußern Uli Digmayer und Fadi Keblawi in der von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Folge zumindest leise Zweifel. Leise Zweifel aber sind mit Blick auf das schreckliche Nürnberger Fußball-Jahr 2020 eigentlich schon ein Fortschritt. Zwei Spiele bleiben bis Weihnachten noch, um den Fortschritt endgültig deutlich werden zu lassen. Und es gibt Hoffnung, dass das gelingt. Eine der Hoffnungen heißt Noel Knothe, der ein guter Außenverteidiger-Vertreter für Enrico Valentini gab. Hoffnung gibt auch Manuel Schäffler, der erneut traf und zumindest phasenweise auch gegen Würzburg harmonierte mit Felix Lohkemper.