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  3. Deadline - Grüße aus dem Todestrakt Podcast

Episoden

23 Minuten
Wir schreiben das Jahr 1992. In den USA wurde gerade Bill Clinton zum neuen Präsidenten gewählt und wir Normalos waren noch ziemlich weit weg von täglichen Whatsapp-Chats, Instagram und TikTok. Auch die Joghurt-Varianten im Kühlregal waren noch nicht so vielfältig wie heute. Stell dir vor, du lebst 1992 ein normales Leben. Hast gute Freunde, eine Familie und drei gesund Kinder im Alter von 7, 8 und 11. Alles was du machst, geht nach Recht und Ordnung. Trotzdem wirst du als unschuldige Person zum Tode verurteilt. 18 Jahre wirst du weggesperrt. Und dann merkt der Staat, dass du gar nichts gemacht hast. Du kommst frei im Jahr 2010. Du wirst also in eine komplett neue Welt entlassen. Genau das ist Anthony Charles Graves so passiert. Heute erzählt er uns seine Geschichte im Staffelfinale vom Podcast Deadline: Grüsse aus dem Todestrakt.

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17 Minuten
Warum? Warum macht jemand wie du, Marina, einen solchen Podcast? Diese Frage hat mir mein Kollege Robin Rehmann gestellt. Er findet die Podcast-Idee, einem Mörder eine Plattform zu geben, schrecklich! Akzeptiere ich und ganz ehrlich ein kleines bisschen verstehe ich die Aufregung auch. Genau solche Aufregungen und solche Gedanken sollen in diesem Podcast auch Platz finden. In dieser Episode sprechen Robin und ich über das Warum dieses Podcasts. Und unser Brieffreund Oak erzählt uns von seiner ehemaligen Freundin, mit welcher er elf Jahre zusammen war - in der Todeszelle.

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22 Minuten
Oak, hast du im Gefängnis schon einmal Gewalt erlebt? Diese Frage kommt von einer Podcast Hörerin. Die Frage wurde direkt an Oak weitergeleitet und im heutigen Brief erzählt uns Oak über seine nicht sehr sanften Erfahrungen im Knast. Jemand der auch mehrere krasse Erfahrungen im Gefängnis gemacht hat ist unser heutiger Gast. Marco Deutschmann erzählt uns heute, wie er als Drogenkurier erwischt wurde und wie seine fast sieben Jahre hinter Gitter sein Leben veränderten.

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22 Minuten
Ines Aubert ist die Gründerin vom Projekt «Connectdeathrow». Seit über 19 Jahren schriebt sie Briefe in den Todestrakt und vermittelt Brieffreundschaften. Brieffreundschaften dieser Art sind für Ines vorallem eins: eine Horizont-Erweiterung. Ines wurde von ihrem Brieffreund zur Hinrichtung eingeladen, hat daran teilgenommen und uns erzählt sie von dieser USA Reise. Zudem kommen in der Folge von «Deadline - Grüsse aus dem Todestrakt» auch wieder Gedanken von Oak zum Zug. Er erzählt uns heute was er selbst über die Todesstrafe denkt.

OAK wird gesprochen von Mario Hassert www.mikrofonist.de

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18 Minuten
Was hören Menschen im Todestrakt für Musik? Und wie schaut das tägliche 6 Stunden Workout von Oak in seiner Zelle aus? Auf diese Fragen gibt uns unser Brieffreund Oak heute eine Antwort. Zudem kommt Patrick Walder zu Wort. Er ist Kampagnenleiter bei Amnesty International und klärt uns auf über die aktuellen Erkenntnisse zur Todesstrafe weltweit.

Todesstrafen-Bericht: https://www.amnesty.ch/de/themen/todesstrafe/dok/2021/todesstrafen-bericht-2020-hinrichtungen-trotz-covid-19-fortgesetzt

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Über diesen Podcast

Mein Name ist Marina, ich führe seit dem Jahr 2020 eine Brieffreundschaft mit dem zum Tode verurteilten Oak. Ja, das gibt es auch in real life - nicht nur im TV. Oak sitzt länger als ich lebe in einer Todeszelle in den USA. Der Häftling und ich haben uns dazu entschieden, unsere Briefe öffentlich zu machen. Wir möchten dich einladen, Teil unserer Brieffreundschaft zu werden.OAK wird gesprochen von Mario Hassert www.mikrofonist.de Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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„Deadline - Grüße aus dem Todestrakt“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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