ZEMENT GIESSEN Archiv
38 Episoden
1 Stunde 4 Minuten
In dieser Folge von ZEMENT AMERICA sprechen Marlene und Hannes über die Wahl in Sachsen-Anhalt und bereiten sich vor auf die Wahl in Berlin.
Lots of humor, lots of politics
„Kurz bevor die Sonne aufgeht, ist die Nacht am dunkelsten.“ (Selma Lagerlöf x Batman)
South Park heißt jetzt South America
--
Dokumentarfilm „Die Arier“ von Mo Asumang bei der Bundeszentrale für politische Bildung:
https://www.bpb.de/mediathek/video/198266/die-arier/
AFD: Neueste Umfragewerte in Wahlumfragen:
https://dawum.de/AfD/
Lars Werner auf Nachtkritik über die Vorgeschichte der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt:
https://www.nachtkritik.de/recherche-debatte/dramatiker-lars-werner-ueber-nach-dem-afd-wahlsieg-in-sachsen-anhalt-ueber-die-rechte-graswurzelbewegung-im-osten
Interview mit David Begrich im Über-Rechts-Podcast – Was lernen wir aus Sachsen-Anhalt?:
https://www.podcast.de/episode/706882133/nach-dem-afd-sieg-was-lernen-wir-aus-sachsen-anhalt
Interview mit Elif Eralp vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin auf rbb24:
https://www.ardmediathek.de/video/rbb24-berlin-waehlt/rbb24-berlin-waehlt-ihr-plan-frau-eralp/rbb/Y3JpZDovL3JiYl8zYjczYjI1Yy0zMzA1LTQwNDQtYTRlYy0yMzQ2MzFmZTdkY2RfcHVibGljYXRpb24?
--
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https://steady.page/en/zement-giessen-podcast/about
oder uns was über Paypal SPENDEN
oder uns eine E-MAIL schreiben
und für beides ist diese ADRESSE da:
zementgiessen_loves_you@freenet.de
xx
Lots of humor, lots of politics
„Kurz bevor die Sonne aufgeht, ist die Nacht am dunkelsten.“ (Selma Lagerlöf x Batman)
South Park heißt jetzt South America
--
Dokumentarfilm „Die Arier“ von Mo Asumang bei der Bundeszentrale für politische Bildung:
https://www.bpb.de/mediathek/video/198266/die-arier/
AFD: Neueste Umfragewerte in Wahlumfragen:
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Lars Werner auf Nachtkritik über die Vorgeschichte der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt:
https://www.nachtkritik.de/recherche-debatte/dramatiker-lars-werner-ueber-nach-dem-afd-wahlsieg-in-sachsen-anhalt-ueber-die-rechte-graswurzelbewegung-im-osten
Interview mit David Begrich im Über-Rechts-Podcast – Was lernen wir aus Sachsen-Anhalt?:
https://www.podcast.de/episode/706882133/nach-dem-afd-sieg-was-lernen-wir-aus-sachsen-anhalt
Interview mit Elif Eralp vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin auf rbb24:
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1 Stunde 18 Minuten
Es geht voran mit ZEMENT GIESSEN: Marlene war zu Gast auf dem Filmfest München – und hat es einfach mitgenommen. Und jetzt ist das Filmfest München in Person zu Gast bei ZEMENT GIESSEN und stellt sich unseren Fragen.
Und da stellt sich die Frage:
Lässt sich da nicht was draus machen? Lässt sich das, kurz gesagt, nicht irgendwie monetarisieren? Lässt sich da nicht der eine oder andere Taler rollen? Was könnte da rausspringen für Zenmeister Schatzibär und MC Mausohr, die unsichtbar gemachte Arbeit und den Mann der Extreme? Jobs, Klicks, Hörer*innenzahlen, Kohlen, Brot und Marmelade?
Oder wollen wir nur Filme zeigen?
Frühstück bei Stefanie
Jeans in Eden
Interview mit einem von hier
Die Schuh-Chroniken
Die Ohje-die-See
Oder wollen wir halt einfach kurz nur Kunst kreieren? Weich und freundlich bleiben? Allen alles gönnen?
Manche Dinge passieren von selbst, oder sie passieren nie
schreibt Clarice Lispector ungefähr
Na dann los, meldet euch von selbst!
Ich geb ihn euch gern, den Kommissar, die Detektivin, das verdächtige Subjekt, den gefühllosen Pudel, die Gutsbesitzerin in spe.
Ich schreib es euch, das kleine amüsante Drehbuch, Thema Glamourdruck, Thema Bei sich bleiben, Thema Schwitzen und Regnen, Thema Tränen, Thema Wahn, Thema Versagensangst, Thema Organversagen.
Ich zieh es an, das Kleidchen oder Hosenanzügelchen im Englischen Garten, den Zehnreiher in den Sommertagen, das dickere Fell der Erwartung, die Gießkanne der Erinnerung, die harte Tonne der Erfahrung.
Ich zieh es mir rein, das Sektchen der Nation in der Sektion Neues deutsches Kino, den Aperol, den Alkohol.
Cute bin ich
süß & mausig
sehr leger
Wir sollten wieder tanzen gehen
singt Nina Chuba
Na dann los da
Wir feiern Nora
D., die unseren Folgentitel erfunden und ihn uns gegeben hat!
ERZWUNGENE LEICHTIGKEIT
Danke ja
Ruhe ist wichtig
Wir waren da
Wir kommen wieder
--
Nina Chuba "Überdosis":
https://youtu.be/X-LXI0FW6LU?si=Zmc0Worbd7ioChtQ
--
ZEMENT GIESSEN bringt die nötige Ruhe in unsere Leben.
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Lässt sich da nicht was draus machen? Lässt sich das, kurz gesagt, nicht irgendwie monetarisieren? Lässt sich da nicht der eine oder andere Taler rollen? Was könnte da rausspringen für Zenmeister Schatzibär und MC Mausohr, die unsichtbar gemachte Arbeit und den Mann der Extreme? Jobs, Klicks, Hörer*innenzahlen, Kohlen, Brot und Marmelade?
Oder wollen wir nur Filme zeigen?
Frühstück bei Stefanie
Jeans in Eden
Interview mit einem von hier
Die Schuh-Chroniken
Die Ohje-die-See
Oder wollen wir halt einfach kurz nur Kunst kreieren? Weich und freundlich bleiben? Allen alles gönnen?
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Na dann los, meldet euch von selbst!
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Ich schreib es euch, das kleine amüsante Drehbuch, Thema Glamourdruck, Thema Bei sich bleiben, Thema Schwitzen und Regnen, Thema Tränen, Thema Wahn, Thema Versagensangst, Thema Organversagen.
Ich zieh es an, das Kleidchen oder Hosenanzügelchen im Englischen Garten, den Zehnreiher in den Sommertagen, das dickere Fell der Erwartung, die Gießkanne der Erinnerung, die harte Tonne der Erfahrung.
Ich zieh es mir rein, das Sektchen der Nation in der Sektion Neues deutsches Kino, den Aperol, den Alkohol.
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1 Stunde 3 Minuten
Wir alle haben Hämorrhoiden. Das ist gut. Ein Problem entsteht nur dann, wenn sie eben aus dem Po rausrutschen. Anscheinend ist das etwas, das ziemlich weit verbreitet ist, aber worüber viele Leute sich entscheiden, nicht zu reden. Weil es schambehaftet ist. Und dann muss halt die Hämorrhoide selbst reden.
Und Hämi sagt
wie sie
aus dem System gefallen ist
wie die
Kaffeeindustrie uns seit Jahrhunderten belügt
warum Olivia Colman
für die Rolle eines Himmelsgestirns gecastet wurde
Und Hannes
konnte schon wieder seine Kunst im Podcast unterbringen – das Thema kommt ihm zu Hilfe:
Po
Hinterngedanken
Hintern die Kulissen blicken
Auftritt
Käsegeräusche
Petrichor
Die Flüssigkeit aus den Adern der Götter
Und Marlenes Drillinge
Pheromona, Petrichor und Hämi oder Ghrelin
springen in den Bereich, wo
auch
noch viel anderes wohnt
Die vier Buchstaben
Zitteranfälle, Nervosität, Sodbrennen, Harnddrang
Adenosin
Es geht um Information
ob sie übertragen wird
oder nicht
wach durch Verschleierung
reinen Tisch
gemacht
klar Schiff
Tabula
Rasa
entspannen wenn es spannt
und einfach mal scharf nachgedacht
Virale Momente
Redende Gesichter
Eis und Stein
Für mich
hat dann der Podcast noch einen sehr guten Verlauf genommen
Doch nicht für andere
„Die Welt ist nicht fair! Eine Tasse bleibt leer“
Kartoffelscheiben auf der Hand und Honig in der Nacht helfen gegen Verbrennungen
Danke
Danke Lena Hilsdorf mit Lena & The Phenomenons für ihren Besuch
Danke Po für die Überlassung ihres Lieds „Hannes schnauft“
Danke Fiesta und Luna, Wellensittiche
Danke Christina Aguilera für ihr Lied „Beautiful“
Danke Milo Pablo Momm für die Lesung seines Gedichts „Planet 9“
Danke
#2 Jahre Zement Giessen
#Rente mit 35
#Weiter geht’s!
--
Rente mit 35:
https://podcasts.apple.com/at/podcast/rente-mit-35/id1737375269?i=1000656730117&l=en-GB
Christina Aguilera "Beautiful":
https://youtu.be/gOUzhAA4V0g?si=v05EYku6PXE11oFV
--
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wie die
Kaffeeindustrie uns seit Jahrhunderten belügt
warum Olivia Colman
für die Rolle eines Himmelsgestirns gecastet wurde
Und Hannes
konnte schon wieder seine Kunst im Podcast unterbringen – das Thema kommt ihm zu Hilfe:
Po
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Hintern die Kulissen blicken
Auftritt
Käsegeräusche
Petrichor
Die Flüssigkeit aus den Adern der Götter
Und Marlenes Drillinge
Pheromona, Petrichor und Hämi oder Ghrelin
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auch
noch viel anderes wohnt
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1 Stunde 13 Minuten
Happy Birthday!
- Vielen Dank!
Jetzt gibt es unseren Podcast schon 37 Jahre. Wer hätte das gedacht?
- Ich nicht.
Ich schon.
- 37 Jahre?
Ja. Der Podcast ist älter als ich und fast so alt wie die Zeit selbst.
- Und das wollen wir feiern. Mit einer Gästin und noch zwei Gästen, und mit Nachrichten aus allen Körperhöhlen. Und mit Musik. Und mit Tanz.
Kommen Sie.
- Hören Sie!
--
Ihr habt ja gehört, dass Lena plant, etwas für Hämi zu spenden. Wenn ihr auch Lust habt, etwas zu SPENDEN - zum Beispiel, um diesen Podcast zu unterstützen - dann macht das doch gerne:
Das geht mit einem kleinen monatlichen Betrag über STEADY:
https://steady.page/en/zement-giessen-podcast/about
oder über Paypal
dafür ist diese ADRESSE da
zementgiessen_loves_you@freenet.de
über die ihr uns auch was SCHREIBEN könnt, wenn ihr Lust habt.
xx
- Vielen Dank!
Jetzt gibt es unseren Podcast schon 37 Jahre. Wer hätte das gedacht?
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Ich schon.
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- Und das wollen wir feiern. Mit einer Gästin und noch zwei Gästen, und mit Nachrichten aus allen Körperhöhlen. Und mit Musik. Und mit Tanz.
Kommen Sie.
- Hören Sie!
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Ihr habt ja gehört, dass Lena plant, etwas für Hämi zu spenden. Wenn ihr auch Lust habt, etwas zu SPENDEN - zum Beispiel, um diesen Podcast zu unterstützen - dann macht das doch gerne:
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1 minute
Ein Alphabet ist ungenügend, um umzugehen mit dem, was ist. Trotzdem müssen wir alles damit sagen.
In dieser Folge reden wir ab Minute 21 über sexualisierte Gewalt im Internet. Wenn ihr das nicht gut hören könnt, dann überspringt diese Folge lieber, oder hört sie euch zusammen mit anderen Leuten an.
--
ZEMENT GIESSEN ist aus allen Buchstaben des Alphabets gemacht.
Du kannst uns sehr gerne mit einem kleinen monatlichen Betrag auf STEADY unterstützen:
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1 Stunde 7 Minuten
Diese Folge ist nicht die letzte Folge dieses Podcasts. Diese Folge ist eine Folge der Empfehlungen. Diese Folge ist zu empfehlen. In dieser Folge empfehlen wir:
- Fluffigkeit unbegrenzter Kissen am Abend
- David Szalays Roman „Was nicht gesagt werden kann“
- Muskuläre Anspannung des Kopfes am Morgen
- Anna Burns Roman „Milchmann“
- Kaffeepulver gegen Gestank
- Beruhigende Kugeln in der Hand aus Metall oder Leder
- Ein Stillkissen zum Lesen im Bett
- Die besten Geräusche der Welt
- Katie Yees Roman „Maggie oder ein Mann und eine Frau kommen in eine Bar“
- Rauschen der Dusche und Klacken des Shampooflaschenverschlusses nebenan im Bad während des Einschlafens in der Kindheit
- Kauen gegen das Kapital
- Die Buchhandlung Cardabela in Mainz
- Die besten Eigenschaften
- Den Bücherschrank am Feldbergplatz in Mainz
- Samtigkeit und Mattigkeit
- Etwas, das schon da ist umarmen
- Humor und Ehrlichkeit
- Oioioioioioioi
Diese Folge geht an die Bausubstanz. Diese Folge bekämpft die Bekämpfung des Körpers. Diese Folge hat beim Fischfachhandel was geholt. Diese Folge ist gewunden wie ein Wurm. Dieser Folge rumort es im Bauch. Diese Folge rät von nichts ab. In dieser Folge riechts gefährlich. Diese Folge hat durch zwölf Umzüge ihre Spur verwischt.
Diese Folge ist eine Mutter von zwei Kindern.
Es gibt da kein richtig und falsch.
„Ich hoffe, dass sie sich später an die Geschichte erinnern. Dass sie eine Stütze sein kann.“
The next sentence is false. The last sentence is true.
- Und wie geht’s?
- Ok
Doch das entsprach nicht der Wahrheit.
Ja, Leute, aber, warum soll ich denn euren Podcast hören? Habt ein besonderes Thema? Seid ihr Leute, die von besonderem Interesse sind? Und wo ist eigentlich eure vorletzte Folge hin? Seid ihr aus Selbstdarstellung gemacht? Macht ihr das für Socal Media? Glaubt ihr von euch, eure Stimme zählt, mehr als jede andere Stimme zählt in unserer parlamentarischen Demokratie – oder genauso viel und deswegen allein sind sie schon hörenswert.
An dieser Stelle endet die Geschichte. Das war typisch.
Doch nicht mit uns:
Denn dann kommt noch Lena & The Phenomenons rein und erklärt den PLACEBOEFFEKT.
--
ZEMENT GIESSEN ist sehr zu empfehlen.
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- Kaffeepulver gegen Gestank
- Beruhigende Kugeln in der Hand aus Metall oder Leder
- Ein Stillkissen zum Lesen im Bett
- Die besten Geräusche der Welt
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Diese Folge geht an die Bausubstanz. Diese Folge bekämpft die Bekämpfung des Körpers. Diese Folge hat beim Fischfachhandel was geholt. Diese Folge ist gewunden wie ein Wurm. Dieser Folge rumort es im Bauch. Diese Folge rät von nichts ab. In dieser Folge riechts gefährlich. Diese Folge hat durch zwölf Umzüge ihre Spur verwischt.
Diese Folge ist eine Mutter von zwei Kindern.
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Doch das entsprach nicht der Wahrheit.
Ja, Leute, aber, warum soll ich denn euren Podcast hören? Habt ein besonderes Thema? Seid ihr Leute, die von besonderem Interesse sind? Und wo ist eigentlich eure vorletzte Folge hin? Seid ihr aus Selbstdarstellung gemacht? Macht ihr das für Socal Media? Glaubt ihr von euch, eure Stimme zählt, mehr als jede andere Stimme zählt in unserer parlamentarischen Demokratie – oder genauso viel und deswegen allein sind sie schon hörenswert.
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59 Minuten
Wie geht’s euch? Jetzt könnt ihr nicht antworten. Ich will’s aber trotzdem fragen: Wie geht’s euch? Und wie geht’s eigentlich mir?
Diese Folge ist die PERSÖNLICHE Folge, die aber NICHT PRIVAT ist. Es geht um den Unterschied zwischen privat und persönlich im Leben und in der Literatur und den Unterschied zwischen Literatur und Leben
Es gibt A, und es gibt B, und es gibt C
A ist die Person die B besser kennt, und B ist traurig gerade, und ich bin C und kenne B, die traurige Person, auch, bin mit B aber weniger eng verbunden als A
A oder B oder C ist nicht da, und vielleicht bin ich das
Die beiden anderen reden über den Unterschied zwischen Stream of Consciousness und Innerem Monolog, Erzählzeit und erzählter Zeit
Dann erzählt Marlene von zwei Momenten aus ihrem Leben, einem Moment zwischen Traurigkeit und Trost und einem Moment zwischen Stress im Nacken und glücklichem Heraussingen von Druck
Hannes dagegen erzählt nur, dass er bei einer Lesung mitmacht, deren Thema „Wann wird Literatur persönlich?“ ist (siehe unten)
Was macht Literatur – das Schreiben von Literatur, das Lesen von Literatur – persönlich? Geht es darum, durch das Schreiben etwas sehr Privates zu offenbaren, oder eine bestimmte Lebenserfahrung in Literatur zu verwandeln? Oder geht es darum, sich als Leser*in in einem Text wiederzuerkennen?
Und wie geht’s eigentlich dir, Hannes – oder nein: Sind unsere Fragen hier, wie es uns geht und so, eigentlich Quatsch, weil sie eine Authentizität vorgaukeln, die es eigentlich nicht gibt?
„I suppose the danger is the damn egotistical self“, schreibt Virginia Woolf in ihr Tagebuch
„Wenn mich jemand nach meinem Beruf fragt, sage ich ‚privat’“, sagt Ilse Aichinger in einem Interview
- Wir sind nicht in Gefahr
- Wobei
- Wir sind nicht in Gefahr
- Wobei
#privat #persönlich #authentisch #literatur #ich #feminismus
Schreibt uns
Wir sprechen eine Sprache der Lust und der Zerrissenheit
Der Podcast ist zutiefst persönlich, weil wir selber in jedem Moment entscheiden, wie wir was machen
Persönlich, aber nicht privat
Weil wir gewisse Namen nicht nennen, weil wir gewisse Geräusche nicht machen
die Privatsphäre wahren, unsere und die der Hörenden
Namen nicht nennen und Schimpfwörter nicht sagen
Das Tier in dieser Folge ist der Frosch im Hals
Es ist engstirnig, deinen Mitmenschen zu sagen, sie sollten sich darauf zu beschränken, Pudding zu kochen und Strümpfe zu stricken, Klavier zu spielen und Beutel zu besticken
sie werden töricht schreiben, wo sie klug schreiben sollten
sie werden von sich selbst schreiben, wo sie von ihren Romanfiguren schreiben sollten
sie werden im Zorn schreiben, wo sie gelassen schreiben sollten
Wir haben Grund unfassbar wütend zu sein
Und was persönlich ist, ändert sich mit der Zeit
Doch wir haben keine Zeit
Wir machen weiter
--
Lesung & Gespräch:
Sonntag, 25. Januar 2026, 18 Uhr
Grüner Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
„Komm ich da drin vor“ – Wenn Literatur persönlich wird
Hannes Becker und Henning Bochert
Lesung & Talk
--
Literatur:
Virginia Woolf: A Room of one’s own / Ein eigenes Zimmer
Charlotte Brontë: Jane Eyre
--
Jeden Monat eine neue Folge ZEMENT GIESSEN zu machen, gefällt uns gut.
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Es gibt A, und es gibt B, und es gibt C
A ist die Person die B besser kennt, und B ist traurig gerade, und ich bin C und kenne B, die traurige Person, auch, bin mit B aber weniger eng verbunden als A
A oder B oder C ist nicht da, und vielleicht bin ich das
Die beiden anderen reden über den Unterschied zwischen Stream of Consciousness und Innerem Monolog, Erzählzeit und erzählter Zeit
Dann erzählt Marlene von zwei Momenten aus ihrem Leben, einem Moment zwischen Traurigkeit und Trost und einem Moment zwischen Stress im Nacken und glücklichem Heraussingen von Druck
Hannes dagegen erzählt nur, dass er bei einer Lesung mitmacht, deren Thema „Wann wird Literatur persönlich?“ ist (siehe unten)
Was macht Literatur – das Schreiben von Literatur, das Lesen von Literatur – persönlich? Geht es darum, durch das Schreiben etwas sehr Privates zu offenbaren, oder eine bestimmte Lebenserfahrung in Literatur zu verwandeln? Oder geht es darum, sich als Leser*in in einem Text wiederzuerkennen?
Und wie geht’s eigentlich dir, Hannes – oder nein: Sind unsere Fragen hier, wie es uns geht und so, eigentlich Quatsch, weil sie eine Authentizität vorgaukeln, die es eigentlich nicht gibt?
„I suppose the danger is the damn egotistical self“, schreibt Virginia Woolf in ihr Tagebuch
„Wenn mich jemand nach meinem Beruf fragt, sage ich ‚privat’“, sagt Ilse Aichinger in einem Interview
- Wir sind nicht in Gefahr
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Persönlich, aber nicht privat
Weil wir gewisse Namen nicht nennen, weil wir gewisse Geräusche nicht machen
die Privatsphäre wahren, unsere und die der Hörenden
Namen nicht nennen und Schimpfwörter nicht sagen
Das Tier in dieser Folge ist der Frosch im Hals
Es ist engstirnig, deinen Mitmenschen zu sagen, sie sollten sich darauf zu beschränken, Pudding zu kochen und Strümpfe zu stricken, Klavier zu spielen und Beutel zu besticken
sie werden töricht schreiben, wo sie klug schreiben sollten
sie werden von sich selbst schreiben, wo sie von ihren Romanfiguren schreiben sollten
sie werden im Zorn schreiben, wo sie gelassen schreiben sollten
Wir haben Grund unfassbar wütend zu sein
Und was persönlich ist, ändert sich mit der Zeit
Doch wir haben keine Zeit
Wir machen weiter
--
Lesung & Gespräch:
Sonntag, 25. Januar 2026, 18 Uhr
Grüner Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
„Komm ich da drin vor“ – Wenn Literatur persönlich wird
Hannes Becker und Henning Bochert
Lesung & Talk
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Charlotte Brontë: Jane Eyre
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1 Stunde 1 Minute
Jetzt ist ja Herbst, und während du dir langsam eine Decke zurechtruckelst, und dir von Marlene ein Liebesgedicht von Joe Ringelnatz vorlesen lässt, wird dir auf einmal ganz leicht zumute.
Alles wird vorstellbar: Eben noch ein paar Drohbriefe schreiben und eine Wiederaufnahme erzwingen, oder mal entschlossen die Voraussetzungen benennen, die es braucht, um Genuss zu empfinden.
Etwas nachwirken lassen, ohne dass es eine*n gleich wieder in eine Orga versinken lässt, beginnen, auf das Kommende sich zu freuen, und sich zu sagen: Ich bin mit Zuversicht erfüllt.
Marlene und Hannes führen ein ruhiges Gespräch und gehen langsam an einigen Fragen entlang, jetzt nicht direkt auf der Suche nach Antworten, die sich dann aber doch dort irgendwo herumtreiben, auf der Probebühne, auf der Stage am Abend, am Staubsauger in der Nacht.
Ist es jetzt etwa schon Genuss, wenn man in Ruhe isst?
Wie bitte?
Ja, doch, auch die Pause, die Mahlzeit, die nötigen, sind Genuss.
Spazieren einfach so, nicht, weil es dem Muskelaufbau dient, für den Boxfilm, den man dreht.
Was passiert, wenn wer (im Arbeitskontext) etwas will, aber nicht kann, aus Mangel und Not, und es trotzdem tut, aus Not und Mangel? Wie oft kann ich meine Möglichkeiten ignorieren und vor lauter Plänen ohne ordentliche Mittagspause mit Ratatouille und Nudeln im Bauch verklebt losrennen?
Man gönnt sich selbst nicht, nicht im Stress zu sein, gesteht es sich nicht zu. Gleichzeitig kann hat man Lust auf vieles.
Man steht im Leben unter der Herrschaft der heiligen Trinität von MÖGEN, WOLLEN, KÖNNEN.
Wollen kann Können sein, wenn die Zukunft in Gegenwart verwandelt wird durch Begeisterung.
Oder Können und Wollen werden eins im Nicht von Nicht-mehr-Können und Nichts-mehr-Wollen.
Will ich jetzt hier sitzen hmmm
Nein
Will ich nach Hause gehen hmmm
Nein
Und dann?
Wie machen es denn jetzt die anderen Leute?
Ah, ok, dann geht der jetzt spazieren, aha, da geht der spazieren
Wäre das was für mich?
Nach der Show, um runterzukommen, eskalieren (H. P. Baxxter)
Ich aber komme nicht in die Ruhe
Erstmal für sich abchecken
Was hat heute gut getan, vielleicht mache ich das mal morgen wieder so
ENTLASTUNG UND BELASTUNG
Marlene probt mit dem Ensemble Moderne
Was passiert, wenn ich mit dem spiele, was da ist?
Was, wenn eine Person aus dem Publikum während der Vorstellung geht, gerade wenn ich im Begriff bin zu meinem Solo zu schreiten?
Anpampen und bloßstellen, entehren und enterben und entlassen?
Oder doch eher eine musikalische Pause setzen?
Es ist gut, wenn man jeden Tag verschiedene Genüsse hat
Wir reden über Nacktheit auf der Bühne (die eigene und die der anderen)
Wir suchen einen Umgang mit der Macht der Blicke
Theater: Es kommt darauf an, wie wir uns im Publikum verhalten, selbst wenn wir im Dunkeln sitzen, und vielleicht gar nichts gesagt haben
Und dann?
Dann gehe ich mit den Kolleg*innen eine Runde, lege einen Ortswechsel hin und gehe ins Kino, zusammen oder allein
Und dann?
„Dann hatte ich eine Idee, und die hat nicht gestimmt, aber jetzt habe ich etwas anderes erfahren“ (MSH)
Und da
Da wär’s gewesen
Genuss on a daily Basis
Genuss normalisiert
„Ich habe dich so lieb“ (Joachim Ringelnatz)
--
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Alles wird vorstellbar: Eben noch ein paar Drohbriefe schreiben und eine Wiederaufnahme erzwingen, oder mal entschlossen die Voraussetzungen benennen, die es braucht, um Genuss zu empfinden.
Etwas nachwirken lassen, ohne dass es eine*n gleich wieder in eine Orga versinken lässt, beginnen, auf das Kommende sich zu freuen, und sich zu sagen: Ich bin mit Zuversicht erfüllt.
Marlene und Hannes führen ein ruhiges Gespräch und gehen langsam an einigen Fragen entlang, jetzt nicht direkt auf der Suche nach Antworten, die sich dann aber doch dort irgendwo herumtreiben, auf der Probebühne, auf der Stage am Abend, am Staubsauger in der Nacht.
Ist es jetzt etwa schon Genuss, wenn man in Ruhe isst?
Wie bitte?
Ja, doch, auch die Pause, die Mahlzeit, die nötigen, sind Genuss.
Spazieren einfach so, nicht, weil es dem Muskelaufbau dient, für den Boxfilm, den man dreht.
Was passiert, wenn wer (im Arbeitskontext) etwas will, aber nicht kann, aus Mangel und Not, und es trotzdem tut, aus Not und Mangel? Wie oft kann ich meine Möglichkeiten ignorieren und vor lauter Plänen ohne ordentliche Mittagspause mit Ratatouille und Nudeln im Bauch verklebt losrennen?
Man gönnt sich selbst nicht, nicht im Stress zu sein, gesteht es sich nicht zu. Gleichzeitig kann hat man Lust auf vieles.
Man steht im Leben unter der Herrschaft der heiligen Trinität von MÖGEN, WOLLEN, KÖNNEN.
Wollen kann Können sein, wenn die Zukunft in Gegenwart verwandelt wird durch Begeisterung.
Oder Können und Wollen werden eins im Nicht von Nicht-mehr-Können und Nichts-mehr-Wollen.
Will ich jetzt hier sitzen hmmm
Nein
Will ich nach Hause gehen hmmm
Nein
Und dann?
Wie machen es denn jetzt die anderen Leute?
Ah, ok, dann geht der jetzt spazieren, aha, da geht der spazieren
Wäre das was für mich?
Nach der Show, um runterzukommen, eskalieren (H. P. Baxxter)
Ich aber komme nicht in die Ruhe
Erstmal für sich abchecken
Was hat heute gut getan, vielleicht mache ich das mal morgen wieder so
ENTLASTUNG UND BELASTUNG
Marlene probt mit dem Ensemble Moderne
Was passiert, wenn ich mit dem spiele, was da ist?
Was, wenn eine Person aus dem Publikum während der Vorstellung geht, gerade wenn ich im Begriff bin zu meinem Solo zu schreiten?
Anpampen und bloßstellen, entehren und enterben und entlassen?
Oder doch eher eine musikalische Pause setzen?
Es ist gut, wenn man jeden Tag verschiedene Genüsse hat
Wir reden über Nacktheit auf der Bühne (die eigene und die der anderen)
Wir suchen einen Umgang mit der Macht der Blicke
Theater: Es kommt darauf an, wie wir uns im Publikum verhalten, selbst wenn wir im Dunkeln sitzen, und vielleicht gar nichts gesagt haben
Und dann?
Dann gehe ich mit den Kolleg*innen eine Runde, lege einen Ortswechsel hin und gehe ins Kino, zusammen oder allein
Und dann?
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Und da
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1 Stunde 8 Minuten
Es gibt auch Emotionen, die man nicht mit einem tö
öh
tötitör
tö
Es gibt auch Emotionen, die man nicht
törö
mit einem Tötchen
Es gibt auch Emotionen, die man nicht mit einem
TÖRTCHEN
weg
vergenusszwergeln kann
Und über diese Emotionen sprechen wir, obwohl es nicht leicht ist.
Was folgt
ist Trost
und ABLENKUNG
Für alle
Und?
Lena Hilsdorf widerlegt die Spontanerzeugung und beantwortet die Frage: Wie wird Milch haltbar gemacht? (ab 42:24)
Und!
Danke an den phänomenalen Andi für das leckere Jingle für Lena & The Phenomenons!
Und Dank, Dank, Dank an Louisa Beck seit 30 Folgen für Sound, Musik, Intro, Outro, Geduld und genaue Ohren!
--
Alice Schwarzer bei Alfredissimo (1995)
https://youtu.be/N06ZLdjVddw?feature=shared
--
ZEMENT GIESSEN – „das schmeckt uns“
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TÖRTCHEN
weg
vergenusszwergeln kann
Und über diese Emotionen sprechen wir, obwohl es nicht leicht ist.
Was folgt
ist Trost
und ABLENKUNG
Für alle
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51 Minuten
Endlich reden wir über ELFRIEDE JELINEK. Dafür ist diese Folge da. Und was folgt daraus? Wo kommen wir denn da hin? Und wie kommen wir da wieder raus?
Wir fahren sofort los mit dem Deutschlandticket. Das dauert tagelang. Wir warten schon so lange. Ich war vor dieser Dame da
„Ich schüchtern Reh, das jahrelang die Kugel sucht, und dann bloß an jemand andern weiterschickt“
Assoziationen, Wortspiele, Querbezüge bestimmen die Form der Texte von Elfriede Jelinek
Brüche werden bewirkt, Richtungswechsel erfolgen, und eine große Sensibilität erfüllt die Texte Elfriede Jelineks, dass sie erfüllen und trösten unser Herz
Es wird total toll und lecker und süß und witzig. Dann folgt ein Bruch. Veuve Clicquot fliegt in den Grill, oder auch in den Grill von jemanden. Dann folgt ein Bruch. Gebackene Emotionanen mit Patille-Eis werden gereicht.
Reicht uns das?
Nein!
Wir sind nicht reich. Uns reichts!
„Ich bin keine SAU, sondern sauer“
sagt die Sau
„Ich bin kein SCHWEIN, ich wein“
sagt das Schwein
„Aber auch das REH fand ich jetzt für unsere Zeit passend“
Heftige Themen und gewaltvolle Sprache werden in den Texten Elfriede Jelineks
zu Befreiung und Veränderung genutzt
Es gibt keine FIGUREN, darum kommt es auf die Schauspielerin selber an
Was sollen wir machen? Wir stehen weinend vor dem Kreis der Lebenden. Oder wir drängen uns frech in ihn ein
Die Toten kehren zurück
Wir hassen die Stadt
Finde ich das auch? Vielleicht, ja, nein, mal sehen, muss ich erstmal noch mit wem anderes drüber reden, und was findest du?
„Ich gehör nur mir selbst allein“
sagt der kleine Rudolf
„Ich bin so allein“
sagen Terry Better, Robert und Julien
In Stücken, in denen es Figuren gibt
sagt die Figur
sie ist allein
dabei
sind wir zusammen da
Wir fahren los und schauen nach
Danke Melina, Andi, Linda, Lara, Rahel für Stimmen und Gedanken und Herzen und Gehirn!
Wir fahren sofort los mit dem Deutschlandticket. Das dauert tagelang. Wir warten schon so lange. Ich war vor dieser Dame da
„Ich schüchtern Reh, das jahrelang die Kugel sucht, und dann bloß an jemand andern weiterschickt“
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Brüche werden bewirkt, Richtungswechsel erfolgen, und eine große Sensibilität erfüllt die Texte Elfriede Jelineks, dass sie erfüllen und trösten unser Herz
Es wird total toll und lecker und süß und witzig. Dann folgt ein Bruch. Veuve Clicquot fliegt in den Grill, oder auch in den Grill von jemanden. Dann folgt ein Bruch. Gebackene Emotionanen mit Patille-Eis werden gereicht.
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„Aber auch das REH fand ich jetzt für unsere Zeit passend“
Heftige Themen und gewaltvolle Sprache werden in den Texten Elfriede Jelineks
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Es gibt keine FIGUREN, darum kommt es auf die Schauspielerin selber an
Was sollen wir machen? Wir stehen weinend vor dem Kreis der Lebenden. Oder wir drängen uns frech in ihn ein
Die Toten kehren zurück
Wir hassen die Stadt
Finde ich das auch? Vielleicht, ja, nein, mal sehen, muss ich erstmal noch mit wem anderes drüber reden, und was findest du?
„Ich gehör nur mir selbst allein“
sagt der kleine Rudolf
„Ich bin so allein“
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In Stücken, in denen es Figuren gibt
sagt die Figur
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55 Minuten
Mina Hagen und Henrik Boll vertreten uns in dieser sommerlichen Themenfolge und diskutieren über die Schönheit von Gerechtigkeit und Recht.
Allerdings können sie der Versuchung nicht widerstehen, zuerst über ihre Weltkarrieren zu reden. Die beiden Stars sprechen über die deutschsprachigen Hits, mit denen sie bis heute assoziiert werden, ihre zahlreichen Versuche, sich neu zu erfinden (erfolgreiche, aber auch erfolglose), und tun dann das, was Marlene und Hannes immer versuchen zu vermeiden: Namedropping und Zitate bringen, ohne zu sagen, woher sie kommen.
Auf dem Weg ins Prinzenbad kommt ihnen MSH entgegen, die soeben von der Veranstaltung „Streitraum“ mit Carolin Emcke unter dem Titel Quo vadis, Amerika? zurückkommt. Beflügelt von der klugen und beeindruckenden Gesprächsführung Emckes, bringt MSH Klarheit und Perspektive in das Gespräch von Mina und Henrik. Während die beiden an der Pommesbude vor dem Schwimmbad zwei Green Matcha Latte bestellen, diskutieren sie nun auf Anregung von MSH über dieses Zitat von Heinrich Böll:
„Ein Bereich der Ästhetik, den wir noch nicht entdeckt haben, ist die Schönheit des Rechts; über die Schönheit der Künste, eines Menschen, der Natur können wir uns halbwegs einigen. Aber – Recht und Gerechtigkeit sind auch schön, und sie haben ihre Poesie, wenn sie vollzogen werden.“
Die Menge der Wartenden teilt sich. Die Autorin, Publizistin, Moderatorin und Trägerin des Friedenspreises des deutschen Buchhandels Carolin Emcke überwindet das Drehkreuz des Schwimmbads, indem sie auf einem Skateboard einen zwei Meter hohen Ollie ausführt. Hier wird erklärt wie.
Am Ende gibt es noch eine neue Folge von „Lena and the Phenomenons“. Lena Hilsdorf beantwortet diesmal die Frage: WARUM GÄHNEN WIR?
Während Mina Hagen und Henrik Boll Lena zuhören, trinken die beiden Weltstars ihr leckeres Getränk, die Sonne durchbricht die Wolken, ein einzelner Socken treibt im glitzernden Wasser des Beckens, Becker und Haagen sind zurück, völlig von der Rolle, und merken: Sie haben den Sunscreen gegessen.
Wir fordern eine Rücknahme der Kürzungen im Kulturbereich.
--
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Auf dem Weg ins Prinzenbad kommt ihnen MSH entgegen, die soeben von der Veranstaltung „Streitraum“ mit Carolin Emcke unter dem Titel Quo vadis, Amerika? zurückkommt. Beflügelt von der klugen und beeindruckenden Gesprächsführung Emckes, bringt MSH Klarheit und Perspektive in das Gespräch von Mina und Henrik. Während die beiden an der Pommesbude vor dem Schwimmbad zwei Green Matcha Latte bestellen, diskutieren sie nun auf Anregung von MSH über dieses Zitat von Heinrich Böll:
„Ein Bereich der Ästhetik, den wir noch nicht entdeckt haben, ist die Schönheit des Rechts; über die Schönheit der Künste, eines Menschen, der Natur können wir uns halbwegs einigen. Aber – Recht und Gerechtigkeit sind auch schön, und sie haben ihre Poesie, wenn sie vollzogen werden.“
Die Menge der Wartenden teilt sich. Die Autorin, Publizistin, Moderatorin und Trägerin des Friedenspreises des deutschen Buchhandels Carolin Emcke überwindet das Drehkreuz des Schwimmbads, indem sie auf einem Skateboard einen zwei Meter hohen Ollie ausführt. Hier wird erklärt wie.
Am Ende gibt es noch eine neue Folge von „Lena and the Phenomenons“. Lena Hilsdorf beantwortet diesmal die Frage: WARUM GÄHNEN WIR?
Während Mina Hagen und Henrik Boll Lena zuhören, trinken die beiden Weltstars ihr leckeres Getränk, die Sonne durchbricht die Wolken, ein einzelner Socken treibt im glitzernden Wasser des Beckens, Becker und Haagen sind zurück, völlig von der Rolle, und merken: Sie haben den Sunscreen gegessen.
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39 Minuten
Hannes Becker, das bin ich, und Marlene Haagen, das bin ich, sind ein bisschen aus der Übung, nicht ganz in der Spur, der Druck der Situation erzeugt Stress beim Sprechen. Über die erste Verlegenheit hinweg hilft ein neues Musikinstrument, das Marlene mitgebracht hat und das gleich zu Beginn zu hören ist.
Und dann reden sie wieder, als wäre nichts gewesen, über Schenkelsüppchen, Mainz ist besser als Wiesbaden, und dann ist da auf einmal, als käme sie aus dem Nichts, die Frage:
Ist der Podcast das „Rohr der Übertragung“?
Na?
Nein.
Marlene hat einen Workshop zum öffentlichen Sprechen gegeben und hat Tipps verraten, was beim öffentlichen Reden hilft:
Bellen, Gibberisch. Ein Vortrag zum Thema BODEN, ein Vortrag zum Thema BLAU. Schwätzen, Boxen und Kitzeln. Tanzen, Singen, Spielen.
Marlene kennt fünf Fußballerinnen:
Michael Balack, Philipp Lahm, Toni Kroos, Lukas Podolski, Bastian Schweinsteiger. Außerdem gibt es noch Robin Gosens, weil Hannes ihn im Gespräch mit Paula Hartmann gehört hat.
Auffällig war dabei, dass die Sängerin und der Fußballer nach Gemeinsamkeiten gesucht haben, dabei vor allem aber Unterschiede in den Anforderungen festgestellt haben, die ihre Berufe an sie stellen.
Die Unterschiede festzustellen, hat sie verbunden.
Und alle finden etwas anderes normal, je nachdem, was sie für einen Beruf haben.
In Schauspielkreisen ist es peinlicher, wenn die anderen merken, dass man vor einem Auftritt die Stimme aufwärmt, als wenn sie nur glauben, dass man halt bellt wie ein Hund.
Das ist sehr langweilig, interessiert uns aber sehr, unerträglich wie es ist, erzählen wir uns alles davon. Das ist nicht viel, so dass wir gleich weiterkönnen zum Thema:
Was bedeutet es wenn Menschen außerhalb ihres beruflichen Umfelds wie Tiere sprechen?
Wir reden drüber, was man im Frühling machen kann. Einfach so, weil wir es können. Und dann gehen wir rüber zu den Filmfestspielen nach CANNES
Bericht
vom Roten Rettich
Premiere DIE SCHLAUE MAUS
Laura Tonke
Mascha Schilinski
Lisa Hagmeister
Fatih Akın
Es sei schwer, sagt irgendwer
auf der Croisette
das ist der
große Boulevard in Cannes, eine Person zu finden, mit der man „seine Auster teilen“ kann...
Jetzt mal piano
Hannes erzählt von einem Traum von einem Wiedersehen mit einer Person, in die er früher verliebt war, in Boston, Massachusetts, zu dem es nicht kam
Dafür waren Snacks da, Teeküchen, und nice alte Leute , die zu Hannes sagten:
Hey, junger Mann, Sie sind voll im Stress
Jetzt mal piano
Da muss ich ja niemanden von überzeugen, weil ich selbst davon eigentlich so überzeugt bin
Deswegen fordern wir eine Rücknahme der Kürzungen im Kulturbereich
Wir reden über Petitionen, und was sie bewirken
Wir haben einen neuen Bundeskanzler
Über eine seiner schlechten Entscheidungen reden wir
Ich liebe ja Volkshochschulen, richtig geile Institutionen
Deswegen fordern wir eine Rücknahme der Kürzungen im Kulturbereich
Wie soll man sich hier eine Auster leisten?
Sich die Welt erschließen, was über sich selbst erfahren und dann macht es auch noch Spaß anscheinend
Mich hast du überzeugt
Das genieße ich jetzt mal kurz für einen Moment
--
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Marlene hat einen Workshop zum öffentlichen Sprechen gegeben und hat Tipps verraten, was beim öffentlichen Reden hilft:
Bellen, Gibberisch. Ein Vortrag zum Thema BODEN, ein Vortrag zum Thema BLAU. Schwätzen, Boxen und Kitzeln. Tanzen, Singen, Spielen.
Marlene kennt fünf Fußballerinnen:
Michael Balack, Philipp Lahm, Toni Kroos, Lukas Podolski, Bastian Schweinsteiger. Außerdem gibt es noch Robin Gosens, weil Hannes ihn im Gespräch mit Paula Hartmann gehört hat.
Auffällig war dabei, dass die Sängerin und der Fußballer nach Gemeinsamkeiten gesucht haben, dabei vor allem aber Unterschiede in den Anforderungen festgestellt haben, die ihre Berufe an sie stellen.
Die Unterschiede festzustellen, hat sie verbunden.
Und alle finden etwas anderes normal, je nachdem, was sie für einen Beruf haben.
In Schauspielkreisen ist es peinlicher, wenn die anderen merken, dass man vor einem Auftritt die Stimme aufwärmt, als wenn sie nur glauben, dass man halt bellt wie ein Hund.
Das ist sehr langweilig, interessiert uns aber sehr, unerträglich wie es ist, erzählen wir uns alles davon. Das ist nicht viel, so dass wir gleich weiterkönnen zum Thema:
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Hey, junger Mann, Sie sind voll im Stress
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Ich liebe ja Volkshochschulen, richtig geile Institutionen
Deswegen fordern wir eine Rücknahme der Kürzungen im Kulturbereich
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58 Minuten
Da sind sie wieder, die zwei Städter:innen Hannes und Marlene, unterwegs auf leichtem Fuß in schweren Weiten!
Heute machen sie einen Stadtspaziergang und unterhalten sich über Gespenster, Makrelen, Polyzei, Buchdruck und Blutdruck.
Von der Brücke zwischen Mainz und Mainz-Kastel flanieren sie zum Fuchstanz und zum Keplerplatz.
Auf dem Karlsplatz schließlich lungern zufällig Lena und ihre phänomenale Kategorie "Lena and the Phenomenons" herum. Und da laden Hannes und Marlene sie erst ein und dann auf den Gepäckträger vom Fahrrad drauf. Lena sagt endlich, wie es ist, mit dem Phänomen der PFLANZENBEWEGUNGEN. Weiter geht's!
Das Fahrrad hat Hannes zum Stadtspaziergang mitgenommen, damit das Mikro auf dem Lenker Platz nehmen kann.
'Platz ist in der kleinsten Stube' - das sagt man ja so. Keinen Platz (und kein Verständnis!) aber hat Marlene für das Phänomen des Geisterns, sprich des GHOSTINGS. Das macht sie ganz fieberig - um nicht zu sagen kieberig!
Was sonst noch so passiert - zwischen Wien, Berlin und Mainz?
Gutenberg backt Streuselkuchen. Die rheinischen Krokodile lassen sich die Bäuche trocknen. Und wenn man im 10. Bezirk einen Koffer findet, dann lässt man ihn besser zu.
x
Folgt uns gerne – das ist einfach gut für den Podcast, und uns, und euch
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Von der Brücke zwischen Mainz und Mainz-Kastel flanieren sie zum Fuchstanz und zum Keplerplatz.
Auf dem Karlsplatz schließlich lungern zufällig Lena und ihre phänomenale Kategorie "Lena and the Phenomenons" herum. Und da laden Hannes und Marlene sie erst ein und dann auf den Gepäckträger vom Fahrrad drauf. Lena sagt endlich, wie es ist, mit dem Phänomen der PFLANZENBEWEGUNGEN. Weiter geht's!
Das Fahrrad hat Hannes zum Stadtspaziergang mitgenommen, damit das Mikro auf dem Lenker Platz nehmen kann.
'Platz ist in der kleinsten Stube' - das sagt man ja so. Keinen Platz (und kein Verständnis!) aber hat Marlene für das Phänomen des Geisterns, sprich des GHOSTINGS. Das macht sie ganz fieberig - um nicht zu sagen kieberig!
Was sonst noch so passiert - zwischen Wien, Berlin und Mainz?
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1 Stunde 32 Minuten
Was macht man dann, wenn die Freundis Kinder bekommen, man selber aber keine hat? Das sollen in dieser großen Freundschaftsfolge doch gefälligst die Freundis mit den Kindern uns erklären.
Mit dabei sind diesmal Judith Keller, freie Autorin, und Kim Schönborn, Projektmanagerin im Bereich Female Finance – zwei prächtige Personen, die unsere Freundis und im Podcast aber auch deswegen sind, weil sie Kinder haben, und wir nicht.
Was das alles bewirkt in Freundschaften und im Leben, darüber sprechen wir – und durch das Sprechen gerät einiges in Bewegung, Sätze fallen, die ich jedenfalls so noch nie gehört habe
„Ich habe das Gefühl, dass ein Teil meines Herzens durch die Welt läuft“
„Ich habe ihn gewickelt, während er ein Lama gesichtet hat“
„Das ganze Paradigma von Lesbarkeiten fliegt über ihr Gesicht“
„Du hast nur 10 Cent im Monat zur Verfügung? Das macht nichts!“
„Ich bin keine Mutti, ich bin eine fucking MUM“
Außerdem kommt Lena Hilsdorf vorbei und bringt eine neue Kategorie mit – in „Lena & the Phenomenons“, erklärt Lena – die hoffentlich bald eine Band haben wird, die so heißt wie diese Kategorie –, ab sofort Phänomene, die zwar alle kennen, die wenigsten sich aber erklären können.
Lehn dich zurück, dreh dem Internet den Hahn zu (oder dem Hahn das Internet?), und leg dir die neue Folge ins Gehör!
--
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Was das alles bewirkt in Freundschaften und im Leben, darüber sprechen wir – und durch das Sprechen gerät einiges in Bewegung, Sätze fallen, die ich jedenfalls so noch nie gehört habe
„Ich habe das Gefühl, dass ein Teil meines Herzens durch die Welt läuft“
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„Das ganze Paradigma von Lesbarkeiten fliegt über ihr Gesicht“
„Du hast nur 10 Cent im Monat zur Verfügung? Das macht nichts!“
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Außerdem kommt Lena Hilsdorf vorbei und bringt eine neue Kategorie mit – in „Lena & the Phenomenons“, erklärt Lena – die hoffentlich bald eine Band haben wird, die so heißt wie diese Kategorie –, ab sofort Phänomene, die zwar alle kennen, die wenigsten sich aber erklären können.
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35 Minuten
Diese Folge wurde am 6. November 2024 aufgenommen. Die USA „haben gewählt“.
Goethe sagt:
„Von Ewigkeit zu Ewigkeit spannt nicht der Streit, doch freundlich’ Wort sein weiches Band. Die Blutbahn der Verständigung, wo führt von Wand zu Wand, von fernem Land zu fernem Land, geht vor Anfang noch und Ende allen Lebens Reise, noch durch m e i n Leben und d e i n Leben in unersetz’ger Weise: fließt durch die Linien jeder einzelnen Hand.“
Hannes versucht es mit Optimismus. Marlene verschlägt es den Appetit. Es vergeht uns der Atem
Bücher liegen herum und heißen
HELP WANTED
TRAUERN
WIE MAN EIN ARSCHLOCH WIRD
Was denkt ihr denn, ist irgendwas davon interessant für heute?
Fragen
Fragen
Fragen drängen herein
Hast du dich schonmal karrierefördernd entschuldigt?
Welche Tiere haben Rüssel?
Wo bist du daheim?
Gottseidank kam der Appetit zurück
Die Nacht begann
Da atmeten wir wieder
„Ach und, Hannes–“
„Ja?“
„Wie nennt man Unterhosen in Hessen?“
--
Immerhin:
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„Von Ewigkeit zu Ewigkeit spannt nicht der Streit, doch freundlich’ Wort sein weiches Band. Die Blutbahn der Verständigung, wo führt von Wand zu Wand, von fernem Land zu fernem Land, geht vor Anfang noch und Ende allen Lebens Reise, noch durch m e i n Leben und d e i n Leben in unersetz’ger Weise: fließt durch die Linien jeder einzelnen Hand.“
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