Beijing Briefing - Der journalistische China-Podcast Archiv
121 Episoden
34 Minuten
Der Fall sorgte weltweit für Schlagzeilen: Die Kanadier Michael Kovrig und Michael Spavor wurden im Dezember 2018 in China verhaftet - und saßen mehrere Jahre unter katastrophalen Bedingungen im Gefängnis. Das tragische dabei: Die "two Michaels" waren lediglich Bauernopfer in einem geopolitischen Konflikt. Einen der beiden, Michael Spavor, kenne ich persönlich sehr gut. Der andere, Michael Kovrig, hat nun erstmals in einem längeren Fernsehinterview über seine Erfahrungen berichtet. In dieser Folge des Beijing Briefing erzähle ich dir ganz persönlich, wie ich diesen spektakulären Fall chinesischer Geiseldiplomatie erlebt habe.
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16 Minuten
Als die europäische Handelskammer in Peking ihr jüngstes Positionspapier vorgestellt hat, fiel die Botschaft deutlich aus: Die Attraktivität des chinesischen Marktes hat deutlich nachgelassen, und die Entwicklung ist weiterhin negativ. Was zu tun wäre, um das Geschäftsklima anzukurbeln, ist kein Geheimnis. Die Frage ist vielmehr, ob die Parteiführung in Peking dies überhaupt möchte. Denn ihre Ziele lassen sich immer weniger mit denen der Privatwirtschaft vereinen. Manch ein Experte meint gar: China befindet sich wieder auf direktem Weg in eine staatlich gelenkte Planwirtschaft - wenn auch in hochmodernem Antlitz.
In der neuen Folge des Beijing Briefing analysieren wir, warum die europäischen Firmen in China zunehmend unter Druck stehen, und dies sowohl ökonomisch als auch politisch.
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In der neuen Folge des Beijing Briefing analysieren wir, warum die europäischen Firmen in China zunehmend unter Druck stehen, und dies sowohl ökonomisch als auch politisch.
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15 Minuten
Während ich die aktuelle Folge des Beijing Briefing aufgenommen habe, steuert eine deutsche Fregatte gerade auf die Taiwanstraße zu. Es wäre das erste Mal seit 22 Jahren, dass ein Kriegsschiff der Bundeswehr diese Route nähme - sehr zum Ärger Chinas.
Vor wenigen Tagen habe ich selbst die Fregatte «Baden-Württemberg» besucht, als sie im südkoreanischen Incheon angelegt hat. Und in Seoul konnte ich zudem Generalinspekteur Carsten Breuer interviewen, Deutschlands ranghöchsten Soldaten. Dabei bin ich zwei zentralen Fragen nachgegangen: Was hat die Bundeswehr überhaupt im Pazifik zu suchen? Und wieso ist eine Durchfahrt durch die Taiwanstraße von solch wichtiger Bedeutung, dass man sogar die Provokation Chinas riskiert?
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Vor wenigen Tagen habe ich selbst die Fregatte «Baden-Württemberg» besucht, als sie im südkoreanischen Incheon angelegt hat. Und in Seoul konnte ich zudem Generalinspekteur Carsten Breuer interviewen, Deutschlands ranghöchsten Soldaten. Dabei bin ich zwei zentralen Fragen nachgegangen: Was hat die Bundeswehr überhaupt im Pazifik zu suchen? Und wieso ist eine Durchfahrt durch die Taiwanstraße von solch wichtiger Bedeutung, dass man sogar die Provokation Chinas riskiert?
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1 Stunde
Björn Alexander Düben hat zu einem überaus spannenden Thema promoviert: den Beziehungen zwischen Moskau und Peking. Nachdem der Deutsche zunächst in Russland geforscht hatte, entschied er sich schließlich dafür, auch in China Erfahrungen vor Ort zu sammeln. Und er blieb länger als geplant: Neun Jahre lang lehrte und forschte Düben an der renommierten Jilin-Universität im Nordosten des Landes.
In diesem Mai wurde er jedoch quasi über Nacht aus dem Land geworfen. Im Beijing Briefing erzählt Björn Alexander Düben nun, was der Auslöser für seinen Rausschmiss war, und inwiefern sein Alltag als Wissenschaftler in China über die Jahre immer stärker von Ideologie und Kontrolle bestimmt wurde.
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In diesem Mai wurde er jedoch quasi über Nacht aus dem Land geworfen. Im Beijing Briefing erzählt Björn Alexander Düben nun, was der Auslöser für seinen Rausschmiss war, und inwiefern sein Alltag als Wissenschaftler in China über die Jahre immer stärker von Ideologie und Kontrolle bestimmt wurde.
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20 Minuten
Erstmals seit acht Jahren hat mit Jake Sullivan ein Nationaler Sicherheitsberater der US-Regierung China besucht. Drei Tage war Sullivan in Peking; er hat unter anderem Außenminister Wang Yi getroffen, Staatschef Xi Jinping und den führenden Militärgeneral Zhang Youxia.
Der Machtkampf zwischen den zwei Weltmächten USA und China ist zweifelsohne der bestimmende Konflikt unserer Generation. Und im schlimmsten Fall könnte er in einem Weltkrieg eskalieren. Insofern ist es eine gute Nachricht, dass die zwei Staaten wieder regelmäßig miteinander reden. In der aktuellen Folge des Beijing Briefing erkläre ich dir, wie es derzeit um die Beziehung zwischen den USA und China steht.
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Pekingology-Podcast mit US-Botschafter Nicholas Burns
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Der Machtkampf zwischen den zwei Weltmächten USA und China ist zweifelsohne der bestimmende Konflikt unserer Generation. Und im schlimmsten Fall könnte er in einem Weltkrieg eskalieren. Insofern ist es eine gute Nachricht, dass die zwei Staaten wieder regelmäßig miteinander reden. In der aktuellen Folge des Beijing Briefing erkläre ich dir, wie es derzeit um die Beziehung zwischen den USA und China steht.
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10 Minuten
Es ist ziemlich genau 15 Jahre her, als ich das erste Mal nach China kam. Ich habe 2009 ein Semester an der renommierten Journalismus-Schule der Fudan Universität in Shanghai studiert. Nun bin ich noch einmal an die Orte von damals zurückgekehrt - mit einer gehörigen Portion Nostalgie und auch ein bisschen Melancholie. Jenes Shanghai meiner Erinnerung existiert natürlich längst nicht mehr, die chinesische Gesellschaft hat sich seither grundlegend verändert. Warum das so ist, darüber spreche ich in der neuen Folge des Beijing Briefing.
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19 Minuten
Die Zensur ist allgegenwärtig in China, und oftmals resultiert sie in einer staatlich erzwungenen Amnesie. Wenn die Repressionen schlussendlich zu viel werden, dann lassen die Behörden meist ein kleines Ventil offen, um einmal Dampf abzulassen - wie bei einem überkochenden Wassertopf. In der neuen Folge des Beijing Briefing erkläre ich dir, wie massiv die öffentliche Meinung in der Volksrepublik gelenkt wird.
Ebenfalls schauen wir uns die größten Propagandisten des Landes an: Einer von ihnen, der ehemalige "Global Times" Chefredakteur Hu Xijin, ist ironischerweise nun selbst Opfer der Zensur geworden. Und Victor Gao, der regelmäßig von BBC und CNN interviewt wird, ist vor kurzem bei einer Talkshow in London sang- und klanglos untergegangen. Selten wurden die Schwächen und auch die Scheinheiligkeit der chinesischen Propaganda offensichtlicher als während jener 45 Minuten.
Mehdi Hasan interviewt Victor Gao
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Ebenfalls schauen wir uns die größten Propagandisten des Landes an: Einer von ihnen, der ehemalige "Global Times" Chefredakteur Hu Xijin, ist ironischerweise nun selbst Opfer der Zensur geworden. Und Victor Gao, der regelmäßig von BBC und CNN interviewt wird, ist vor kurzem bei einer Talkshow in London sang- und klanglos untergegangen. Selten wurden die Schwächen und auch die Scheinheiligkeit der chinesischen Propaganda offensichtlicher als während jener 45 Minuten.
Mehdi Hasan interviewt Victor Gao
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30 Minuten
Mit Argusaugen blickt die Parteiführung in Peking auf den Wahlkampf in den USA. Doch ganz gleich, wie das Rennen ums Weiße Haus auch ausgehen wird: Wirklich verbessern werden sich die Beziehungen zwischen Washington und Peking wohl kaum.
In der aktuellen Folge des Beijing Briefing habe ich mit ORF-Korrespondent Josef Dollinger darüber gesprochen, welchen Präsidentschaftskandidat Peking wohl bevorzugen würde. Zudem erzählt Josef von seiner beachtlichen Karriere als Fernsehjournalist, die ausgerechnet im historischen Jahr 1989 begann. Damals hoffnungsfroh, blickt der gebürtige Oberösterreicher jedoch mittlerweile voller Sorgen auf das weltpolitische Geschehen.
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In der aktuellen Folge des Beijing Briefing habe ich mit ORF-Korrespondent Josef Dollinger darüber gesprochen, welchen Präsidentschaftskandidat Peking wohl bevorzugen würde. Zudem erzählt Josef von seiner beachtlichen Karriere als Fernsehjournalist, die ausgerechnet im historischen Jahr 1989 begann. Damals hoffnungsfroh, blickt der gebürtige Oberösterreicher jedoch mittlerweile voller Sorgen auf das weltpolitische Geschehen.
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13 Minuten
Manchmal klingt mein Alltag eher nach Pjöngjang als nach Peking: Vor ein paar Tagen meldete sich eine "besorgte" Polizeibeamtin, nachdem meine Telefonnummer in ihrem Warnsystem aufgeklappt sei. Warum? Weil ich einen Anruf aus dem Ausland erhalten habe, und nun möglicherweise Opfer eines Betrugs geworden sei.
Es ist schon bemerkenswert, wie stark der Parteistaat wieder das Misstrauen gegenüber dem Ausland schürt: von Anti-Spionage-Kampagnen über apokalyptische Fernsehnachrichten bis hin zu Propaganda-Slogans im Straßenbild. Natürlich fühlt sich insbesondere die Jugend in den großen Städten davon genervt. Doch wie ich in der neuen Folge des Beijing Briefing schildere, verfangen jene Botschaften bei Abermillionen Chinesen erstaunlich effizient. Das Narrativ einer diffusen Bedrohung von außen soll dabei vor allem einen Zweck dienen - und zwar von den eigenen wirtschaftlichen Problemen ablenken.
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Es ist schon bemerkenswert, wie stark der Parteistaat wieder das Misstrauen gegenüber dem Ausland schürt: von Anti-Spionage-Kampagnen über apokalyptische Fernsehnachrichten bis hin zu Propaganda-Slogans im Straßenbild. Natürlich fühlt sich insbesondere die Jugend in den großen Städten davon genervt. Doch wie ich in der neuen Folge des Beijing Briefing schildere, verfangen jene Botschaften bei Abermillionen Chinesen erstaunlich effizient. Das Narrativ einer diffusen Bedrohung von außen soll dabei vor allem einen Zweck dienen - und zwar von den eigenen wirtschaftlichen Problemen ablenken.
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27 Minuten
Beim dritten Plenum hat die Parteiführung die wirtschaftliche Stoßrichtung des Landes vorgegeben. Ein großer Reformwurf ist ausgeblieben, Xi Jinping setzt seinen eingeschlagenen Kurs konsequent fort.
Wie ich in der neuen Folge des Beijing Briefing erkläre, dürfte für die meisten europäischen Unternehmen, die in China tätig sind, eine schwierige Zukunft bevorstehen. Aber auch das Volk muss sich wohl darauf einstellen, dass die fetten Jahre erst einmal vorbei sind. Ob Xis Plan allerdings langfristig aufgehen wird, steht auf einem anderen Blatt Papier geschrieben. Es wäre historisch das wohl erste Mal, dass eine Volkswirtschaft dieser Größe den Sprung zum Wohlstand schaffen würde, ohne sich zuvor politisch zu öffnen.
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Wie ich in der neuen Folge des Beijing Briefing erkläre, dürfte für die meisten europäischen Unternehmen, die in China tätig sind, eine schwierige Zukunft bevorstehen. Aber auch das Volk muss sich wohl darauf einstellen, dass die fetten Jahre erst einmal vorbei sind. Ob Xis Plan allerdings langfristig aufgehen wird, steht auf einem anderen Blatt Papier geschrieben. Es wäre historisch das wohl erste Mal, dass eine Volkswirtschaft dieser Größe den Sprung zum Wohlstand schaffen würde, ohne sich zuvor politisch zu öffnen.
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15 Minuten
Es ist kein Geheimnis, dass die Bevölkerung in China in höchst unterschiedlichem Maße vom wirtschaftlichen Aufstieg profitiert hat. Doch wie massiv die Schere zwischen arm und reich auseinanderklafft, ist nur den allerwenigsten bewusst. Tatsächlich ist die chinesische Gesellschaft ungleicher als der kapitalistische Erzfeind USA.
Ein grundlegender Optimismus insbesondere unter den Wanderarbeitern hat die Chancenungleichheit allerdings gut übertünchen können. Denn es herrschte der aufrichtige Glaube vor, dass die persönliche Zukunft besser werde, und dass man nur hart genug dafür arbeiten müsse. Doch wie ich in der neuen Folge des Beijing Briefing erkläre, hat sich diese Wahrnehmung in den letzten Jahren deutlich gewandelt. Für Xi Jinping stellt dieser "soziale Vulkan" eine existenzielle Bedrohung dar: Noch brodelt er nur, doch schon bald könnte er ausbrechen.
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Ein grundlegender Optimismus insbesondere unter den Wanderarbeitern hat die Chancenungleichheit allerdings gut übertünchen können. Denn es herrschte der aufrichtige Glaube vor, dass die persönliche Zukunft besser werde, und dass man nur hart genug dafür arbeiten müsse. Doch wie ich in der neuen Folge des Beijing Briefing erkläre, hat sich diese Wahrnehmung in den letzten Jahren deutlich gewandelt. Für Xi Jinping stellt dieser "soziale Vulkan" eine existenzielle Bedrohung dar: Noch brodelt er nur, doch schon bald könnte er ausbrechen.
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27 Minuten
Da ich gerade auf Reportage in Südkorea bin, habe ich mich die letzten Tage nachrichtenmäßig ziemlich ausgeklinkt. Gleichzeitig ist jedoch in China überaus viel passiert. Und deshalb werden in der aktuellen Folge des Beijing Briefing gleich eine ganze Reihe an Themen behandelt - von Viktor Orbans Staatsbesuch bis hin zur deutlichen China-Kritik beim Nato-Gipfel. Ebenfalls erkläre ich dir, warum für die meisten Chinesen die emotionalste News der Woche ein scheinbar trivialer Speiseöl-Skandal war. Und dann geht es noch um das sogenannte dritte Plenum, bei dem die Parteiführung die wirtschaftliche Stoßrichtung des Landes vorgeben wird. Manche Unternehmer hegen große Hoffnungen, andere Beobachter hat diese schon längst aufgegeben. Feststeht: Die wirtschaftlichen Boom-Jahre sind in China auf absehbare Zeit vorbei, solange die Regierung nicht wieder zum Reformkurs zurückkehrt.
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39 Minuten
Als De-Risking noch längst keine Debatte in europäischen Denkfabriken war, sah sich Japan bereits mit der Gretchen-Frage konfrontiert: Wie umgehen mit der neuen Weltmacht China? Einerseits ist die Volksrepublik für Japan der größte Handelspartner, andererseits wird Peking dort zunehmend auch als Bedrohung wahrgenommen. Felix Lill versucht in der aktuellen Folge des Beijing Briefing, dieses komplexe Spannungsfeld etwas aufzudröseln.
Als Journalist berichtet er seit über einer Dekade aus Japan. Und auch wenn ihn seine Recherchen längst von Südostasien bis nach Lateinamerika führen, verbringt Felix nach wie vor sehr viel Zeit in Tokio. Im Frühjahr war er schließlich auch das erste Mal in Peking. Im Podcast erzählt der gebürtige Hamburger, weshalb er die Atmosphäre in der chinesischen Hauptstadt als teilweise bedrückend empfand. Viel Spaß beim Zuhören!
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Als Journalist berichtet er seit über einer Dekade aus Japan. Und auch wenn ihn seine Recherchen längst von Südostasien bis nach Lateinamerika führen, verbringt Felix nach wie vor sehr viel Zeit in Tokio. Im Frühjahr war er schließlich auch das erste Mal in Peking. Im Podcast erzählt der gebürtige Hamburger, weshalb er die Atmosphäre in der chinesischen Hauptstadt als teilweise bedrückend empfand. Viel Spaß beim Zuhören!
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22 Minuten
Wer einmal im Ausland gelebt hat, wird diesen Effekt kennen: Erst in der Ferne schärft sich der Blick auf die eigene Heimat. Und irgendwann einmal erfährt man auch einen umgekehrten Kulturschock. Viele Dinge, die einst als selbstverständlich galten, wirken dann plötzlich fremd. Andere Selbstverständlichkeiten hingegen muten wie kostbare Privilegien an.
Genau so geht es mir derzeit während meines aktuellen Deutschland-Besuchs. In der aktuellen Folge des Beijing Briefing reflektiere ich darüber, wie ich mittlerweile über meine Heimat denke - von den schönen Seiten bis hin zu dem, was nicht so gut läuft. Ebenfalls erkläre ich dir, warum ich direkt nach meiner Ankunft am Flughafen Berlin-Schönefeld das Gefühl hatte, plötzlich von Schwarz-Weiß in einen Farbfilm zu wechseln.
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Genau so geht es mir derzeit während meines aktuellen Deutschland-Besuchs. In der aktuellen Folge des Beijing Briefing reflektiere ich darüber, wie ich mittlerweile über meine Heimat denke - von den schönen Seiten bis hin zu dem, was nicht so gut läuft. Ebenfalls erkläre ich dir, warum ich direkt nach meiner Ankunft am Flughafen Berlin-Schönefeld das Gefühl hatte, plötzlich von Schwarz-Weiß in einen Farbfilm zu wechseln.
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45 Minuten
Felix Lee hat hautnah miterlebt, wie sich die Volksrepublik China unter Xi Jinping verändert hat: politisch, wirtschaftlich und technologisch. Als Korrespondent arbeitete er von 2012 bis 2019 in Peking. Dort hat er auch beobachtet, wie die einstige Goldgräberstimmung westlicher Unternehmen einem ernüchternden Kater gewichen ist. Wie die chinesische Staatsführung immer repressiver gegenüber der eigenen Bevölkerung agiert. Und wie sie zunehmend selbstbewusst ihre Interessen im Ausland verfolgt.
Mittlerweile analysiert Felix die Entwicklungen in China von seiner Wahlheimat Berlin aus. In seinem neuen, im Herbst erscheinenden Buch "China: Auswege aus einem Dilemma" stellt er gemeinsam mit Finn Mayer-Kuckuk die Gretchen-Frage, die uns wohl noch lange beschäftigen wird: Wie sollten wir in Europa mit dieser herausfordernden Weltmacht umgehen?
Es gibt also viel zu besprechen. Umso mehr freue ich mich, Felix Lee als ersten Interviewgast beim Beijing Briefing zu begrüßen. Viel Spaß beim Zuhören!
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Mittlerweile analysiert Felix die Entwicklungen in China von seiner Wahlheimat Berlin aus. In seinem neuen, im Herbst erscheinenden Buch "China: Auswege aus einem Dilemma" stellt er gemeinsam mit Finn Mayer-Kuckuk die Gretchen-Frage, die uns wohl noch lange beschäftigen wird: Wie sollten wir in Europa mit dieser herausfordernden Weltmacht umgehen?
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