The Art of Branding

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#046 Zwischen Poesie und Positionierung
23.07.2026
45 Minuten
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von The Art of Branding. Wir sind Ina Kaiser und René Götzenbrugger. Heute mit einer besonderen Gästin: Anni, Autorin, Texterin und Workshopleiterin für kreatives Schreiben. Wir sprechen darüber, was Marken von der Kunst des Schreibens lernen können.


2023 erschien Annis Buch „Identitas", eine Poesie- und Kurzgeschichtensammlung über Identität und Selbstfindung. Unter ihrem Label Stilblüten schafft sie Räume für kreatives Schreiben – für Einzelpersonen ebenso wie für Unternehmen. Im Gespräch erzählt sie, warum Scham und Kreativität schwer zusammenpassen, warum es beim Schreiben kein Richtig oder Falsch gibt und wie wichtig es ist, sich selbst ehrlich zu hinterfragen. Ihr Credo: „Kreativität braucht Freiraum."


Wir übertragen diese Gedanken auf die Unternehmenswelt: Kann ein Unternehmen überhaupt eine eigene Identität haben, oder ist sie immer die Summe der Menschen dahinter? Anni ist überzeugt: „Identität ist was Lebendiges. Deshalb glaube ich, sie kann nur von Menschen gemacht sein." Wir sprechen über Hochglanzfassaden, die irgendwann bröckeln, über den Unterschied zwischen Performance und echter Haltung und darüber, warum Poesie – also das, was über reine Funktionalität hinausgeht – auch für Marken eine Rolle spielen sollte.


Ein weiteres großes Thema: Social Media, Algorithmen und KI-generierte Inhalte. Wir diskutieren, warum so viele Plattformen inzwischen gleich aussehen, warum Authentizität dabei verloren geht und was Marken tun können, um sich in dieser Gleichförmigkeit wieder unterscheidbar zu machen. Annis Fazit: Wer Menschen gewinnen will, muss echt sein.


Viel Freude beim Hören!


Deine Ina und René mit Anni


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Instagram: www.instagram.com/stilblueten


Buch: https://www.sandragottwaldt.com/product-page/identitas

Buchempfehlungen von Autorinnen:


Nemesis Töchter - Tara-Louise Wittwer


Heimat bist du toter Töchter - Yvonne Widler


Yellowface - Rebecca F. Kuang LINKS VON UNS Newsletter: branding-lab Ina auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/ina-kaiser René auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/rgoetzenbrugger

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#045 Gibt es eine Zukunftsformel?
02.07.2026
34 Minuten
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von The Art of Branding. Wir sind Ina Kaiser und René Götzenbrugger und blicken heute auf unser Gespräch mit Zukunftsforscher Harry Gatterer aus Folge #044 zurück. Wir befassen uns nochmal mit der scheinbar einfache Frage: Gibt es eine Zukunftsformel? Die Antwort ist überraschend klar: Zukunft wird von Menschen gemacht. Gemeinsam sprechen wir darüber, warum Zukunft weniger von Methoden als von Haltung, Zuversicht und dem Mut abhängt, den eigenen Weg zu gehen. Statt nur die Entwicklungen anderer zu beobachten, geht es darum, die eigene Zukunft und die des Unternehmens aktiv zu gestalten. Wir diskutieren, wie die Megatrend Map des Zukunftsinstituts dabei helfen kann, Veränderungen frühzeitig zu erkennen, warum Transformation oft schmerzhaft, aber unverzichtbar ist und weshalb Visionen, Fokus und kontinuierliche Weiterentwicklung die Grundlage für nachhaltigen Unternehmenserfolg bilden. Dabei wird auch deutlich: Rückschläge gehören dazu – und genau in ihnen liegen häufig die wertvollsten Erkenntnisse. Zum Schluss möchten wir dir eine Frage mitgeben: Schaust du noch die Filme der anderen – oder drehst du bereits deinen eigenen?


Viel Freude beim Hören! Deine Ina & René


 


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#044 Was macht Lust auf Zukunft? Harry Gatterer.
11.06.2026
44 Minuten
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von The Art of Branding. Wir sind Ina Kaiser und René Götzenbrugger. Heute zu Gast Harry Gatterer, Geschäftsführer des Zukunftsinstituts. Er macht in diesem Interview deutlich: Zukunft ist kein Luxusthema, sondern eine unternehmerische Pflichtaufgabe. Wer heute Entscheidungen trifft, tut das immer auf ein bestimmtes Zukunftsbild hin – bewusst oder unbewusst.


Ein zentrales Problem in Unternehmen: Während Risikomanagement und Controlling längst etabliert sind, fehlt es fast überall an Chancenplanung. Die meisten Organisationen denken Zukunft als Risikovermeidung, nicht als Möglichkeitsraum. Gatterer plädiert dafür, aktiv Räume zu schaffen, in denen Zukunftsdenken trainiert wird – denn es ist eine Fähigkeit, die geübt werden muss, wie jede andere.


Ein weiterer Impuls: das Konzept des „Overview Effects" – den Blick aus der Distanz einnehmen, Zusammenhänge erkennen, die im Tagesgeschäft unsichtbar bleiben. Unternehmen brauchen interne „Handelnde" statt nur „Vollziehende" – Menschen, die aktiv gestalten, statt nur Vorschriften umzusetzen. Das Zitat Hannah Arendts – „Niemand hat das Recht zu gehorchen" – steht dabei als Aufruf zum unternehmerischen Ungehorsam.


Europa und Deutschland haben laut Gatterer bei technologischer Innovation Rückstand aufgebaut – vor allem durch eine Kultur der Regulierung statt Gestaltung. Der Weg heraus führt über einen Mentalitätswechsel: vorwärts simplifizieren, Neues mutig tun und Zukunft als tägliche Praxis verankern.


Seine abschließende Formel: „Zukunft wird von Menschen gemacht." Und damit liegt es an jedem Unternehmen selbst, welche Zukunft es baut.


Hört gerne rein, teilt euer Feedback, meldet euch unter theartofbranding@graustich.com Eure Ina, René und Harry.


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#043 #futuremade: Warum wir eine neue Haltung für Deutschland brauchen
07.05.2026
1 Stunde 5 Minuten
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von The Art of Branding. Wir sind Ina Kaiser und René Götzenbrugger. In dieser Folge sprechen wir gemeinsam mit Nico über eine Initiative, die uns sehr am Herzen liegt: #futuremade – ein Agreement, das Deutschland und Europa nicht mit Nostalgie, sondern mit Zuversicht und Gestaltungswillen in die Zukunft denken möchte.


Ausgangspunkt ist unsere Beobachtung, dass „Made in Germany" als reines Herkunftslabel längst ausgedient hat – es fehlt dahinter oft echte Haltung. Gleichzeitig erleben wir, wie gesellschaftlicher Negativismus und kollektive Starre zunehmen. #futuremade setzt genau dort an: nicht als weiteres Gütesiegel, sondern als Versprechen und Gemeinschaftsgedanke, der Privatpersonen, Unternehmen und Berater zusammenbringt.  René hat die Gunst der Stunde ergriffen. Die Initiative basiert auf drei Werten: nachhaltig, menschlich und innovativ – bewusst gewählt und mit klarer Haltung dahinter. Unternehmen können die Werte unterstützen oder sich in einem oder mehreren Bereichen zertifizieren lassen – transparent und nachvollziehbar.


Der Name #futuremade ist dabei kein Zufall: Er ist keine Herkunftsaussage, sondern eine Gestaltungsaussage – „gemacht für die Zukunft". International, offen, ohne Schwarz-Rot-Gold-Stempel.


Am Ende sind wir uns einig: Wer Zukunft will, muss Verantwortung übernehmen. Jede und jeder Einzelne zählt. Hört gerne rein, teilt euer Feedback, kommentiert mit größenwahnsinnig oder geniale Idee. Meldet euch unter theartofbranding@graustich.com oder informiert euch auf der brandneuen Website: www.futuremade.news.


Eure Ina, René und Nico.


 


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#042 Wir fragen Christian Herzog: Ist „Made in Germany" noch ein Wettbewerbsvorteil?
23.04.2026
1 Minute
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von The Art of Branding! Wir sind Ina Kaiser und René Götzenbrugger. In dieser Folge sprechen wir mit Christian Herzog, CEO von Extra Computer, über technologische Abhängigkeit, europäische Wertschöpfung und die Frage, was „Made in Germany" heute wirklich bedeutet. Als Unternehmer, der seit Jahrzehnten maßgeschneiderte Business-IT in Deutschland entwickelt und produziert, bringt Christian eine klare Haltung mit: Europa hat in den letzten Jahrzehnten massiv an wirtschaftlicher Unabhängigkeit verloren – in der Energie, in der Netzwerktechnologie, in der Software. Seine Antwort darauf ist kein Rückzug in nationalen Stolz, sondern ein konkreter Aufruf zum Handeln: Bewusstsein schaffen, lokal einkaufen, Wertschöpfung in der Region halten. Wer sein Geld ins Ausland schickt, finanziert dort Arbeitsplätze und Innovationen – nicht hier. Christian denkt dabei längst über „Made in Germany" hinaus und setzt sich als Vereinsvorsitzender für ein europäisches IT-Gütesiegel ein, das transparent macht, wie viel europäische Wertschöpfung wirklich im Produkt steckt.


Sein Fazit: Europa ist ein außergewöhnlicher Wirtschaftsraum, den es zu sichern gilt, nicht zu verwalten. Verantwortung für die Region zu übernehmen und zusammenzuarbeiten ist entscheidend für eine positive Zukunft.


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Über diesen Podcast

Ina Kaiser und René Götzenbrugger präsentieren „THE ART OF BRANDING”, den Podcast rund um Identität, Branding, Markenführung und Markenatmosphäre. René begleitet mit seinem Team seit 20 Jahren Unternehmen bei Identitäts- und Branding Prozessen. Der Designer mit Stationen bei M.A.N., Siemens und Mercedes, gründete 2001 die Agentur Graustich. Ina ist Expertin für Markenatmosphäre. Sie gründete das Label Raumunikate, gestaltete Wohlfühlatmosphäre im Auftrag von Architekten*innen und Privatpersonen. Davor arbeitete sie in einer Berliner Manufaktur, in der sie mit großen Marken in Berührung kam.

Kommentare (1)

LuisaMadita
Luisa vor 2 Jahren

Ein Muss für Selbstständige! The Art of Branding ist der Podcast, auf den ich als Selbstständiger gewartet habe.Die Moderatoren sind kompetent und die Themen vielfältig. Ein absolutes Muss für jeden Selbstständigen!

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