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Jan Ullrich Ultras Archiv

196 Episoden
17 Minuten
Bonjour, Bienvenue und MOININGER liebe Radsportfreunde zum täglichen Großen-Schleifen-Update zur Tour de France 2026 der JAN ULLRICH ULTRAS.

***Das Schleifen-Update 10.0 - Vingegaard entfacht Kampf um Platz 2?!***

Die 10. Etappe der Tour de France hielt, was sie versprach: Im anspruchsvollen Zentralmassiv sorgten sieben Bergwertungen und knapp 3.800 Höhenmeter für ein spektakuläres Rennen. Auf den 166,6 Kilometern von Aurillac nach Le Lioran entwickelte sich früh eine starke Ausreißergruppe, doch im Finale übernahmen die Favoriten auf das Gelbe Trikot das Kommando.

Rund 15 Kilometer vor dem Ziel setzte Tadej Pogačar seine entscheidende Attacke am Col de Perthus. Keiner seiner Konkurrenten konnte dem Slowenen folgen. Mit einer beeindruckenden Solofahrt baute der Titelverteidiger seinen Vorsprung kontinuierlich aus und feierte bereits seinen dritten Etappensieg bei dieser Tour.

Hinter Pogačar zeigte Remco Evenepoel eine starke Leistung und sicherte sich den zweiten Platz. Paul Seixas komplettierte das Podium. Für Jonas Vingegaard verlief der Tag dagegen enttäuschend: Der Däne konnte der Attacke seines größten Rivalen nichts entgegensetzen und verlor erneut wertvolle Zeit im Kampf um das Gelbe Trikot. Auch Florian Lipowitz überzeugte mit einer starken Vorstellung, hielt sich bei den Besten und gewann ebenfalls Zeit auf Vingegaard.

In der Gesamtwertung baute Pogačar damit seine Führung weiter aus und untermauerte seine Rolle als klarer Favorit auf den Toursieg. Nach dem ersten Ruhetag setzte der Slowene damit ein deutliches Ausrufezeichen und schickte die Konkurrenz mit einer eindrucksvollen Machtdemonstration auf die weiteren Etappen.

Was erwartet uns auf der 11. Etappe?

Das Profil bietet zwar genügend Raum für eine frühe Ausreißergruppe, doch die Sprintteams dürften das Rennen konsequent kontrollieren. Entscheidend könnte dabei erneut der Wind werden: Auf den offenen Straßen Richtung Nevers besteht die Gefahr von Seitenwind, der das Feld auseinanderreißen und für zusätzliche Spannung sorgen könnte.

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Eure JAN ULLRICH ULTRAS.
34 Minuten
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***Ruhetag mit Pascal Ackermann***

Neun intensive Etappen liegen hinter den Fahrern. Spektakuläre Sprintduelle, packende Bergankünfte, ein Ausreißersieg von Mathieu van der Poel und jede Menge Geschichten abseits der Strecke – die erste Tour-Woche hatte es in sich. Während das Peloton heute einmal die Beine hochlegen darf, nutzen wir den ersten Ruhetag für einen Blick hinter die Kulissen.

Unser Gast ist Pascal Ackermann, der als deutscher Topsprinter die ersten neun Etappen hautnah erlebt hat. Mit ihm sprechen wir über das Leben im Tour-Tross, die brutalen Finals, die extreme Hitze, seine bisherigen Eindrücke von der Frankreich-Rundfahrt und natürlich darüber, was in den kommenden zwei Wochen noch auf das Peloton wartet.

Viel Spaß mit unserem Gespräch mit Pascal Ackermann!

Was erwartet uns auf der 10. Etappe?

Nach dem ersten Ruhetag wartet auf das Peloton direkt die nächste große Herausforderung. Die 10. Etappe führt über 165,3 Kilometer von Aurillac nach Le Mont-Dore – Puy de Sancy und zählt zu den schwersten Teilstücken der bisherigen Tour. Mit mehr als 4.300 Höhenmetern und gleich mehreren anspruchsvollen Anstiegen durch das Zentralmassiv dürfte sie die Gesamtwertung erstmals wieder kräftig durcheinanderwirbeln.

Von Beginn an ist mit einem extrem hohen Tempo zu rechnen. Das ständige Auf und Ab macht es schwer, das Rennen zu kontrollieren, sodass sich vermutlich früh eine starke Ausreißergruppe bilden wird. Gleichzeitig werden die Teams der Klassementfahrer darauf achten, keine gefährlichen Rivalen ziehen zu lassen.

Das Finale hat es in sich: Der Schlussanstieg zum Puy de Sancy ist zwar nicht der längste der Tour, verlangt den Fahrern mit steilen Passagen und bereits müden Beinen jedoch alles ab. Hier könnten Tadej Pogačar und Jonas Vingegaard erstmals nach dem Ruhetag ihre Karten auf den Tisch legen. Auch Remco Evenepoel und der starke Deutsche Florian Lipowitz dürften versuchen, den Anschluss an die besten Kletterer zu halten.

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***Das Schleifen-Update 9.0 - Augenweide Mathieu unwiderstehlich***

Die 9. Etappe der Tour de France hatte alles zu bieten, was Radsportfans lieben: extreme Hitze, unzählige Attacken und ein packendes Finale. Aufgrund der hohen Temperaturen von deutlich über 35 Grad wurde die ursprünglich 185 Kilometer lange Etappe kurzfristig um rund 30 Kilometer verkürzt und führte schließlich über 154,6 Kilometer von Malemort nach Ussel.

Von Beginn an entwickelte sich ein äußerst offensives Rennen. Nach zahlreichen Angriffsversuchen setzte sich eine hochkarätig besetzte Spitzengruppe ab, in der unter anderem Mathieu van der Poel, Tom Pidcock, Tobias Halland Johannessen und Alex Baudin vertreten waren. Auf den kurzen, steilen Anstiegen des Zentralmassivs sorgte vor allem van der Poel immer wieder für Tempoverschärfungen und reduzierte die Spitzengruppe entscheidend.

Im Finale lieferten sich die vier Ausreißer ein dramatisches Rennen gegen das heranstürmende Peloton. Erst wenige Hundert Meter vor dem Ziel war klar, dass die Flucht tatsächlich Erfolg haben würde. Im Sprint der Spitzengruppe setzte sich Mathieu van der Poel knapp vor Tobias Halland Johannessen und Tom Pidcock durch und feierte seinen ersten Etappensieg bei dieser Tour sowie den dritten Tour-Etappensieg seiner Karriere.

Was erwartet uns morgen?

Ruhetag.

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***Das Schleifen-Update 8.0 - Slocks großer Traum – Merliers großer Tag***

Die 8. Etappe der Tour de France führte das Peloton über 180,4 Kilometer von Périgueux nach Bergerac und endete – wie erwartet – mit einem spektakulären Massensprint. Allerdings musste das Feld bis kurz vor dem Ziel hart kämpfen, um den mutigen Ausreißer Liam Slock einzuholen, der sich bereits kurz nach dem Start abgesetzt hatte und erst rund 1,3 Kilometer vor der Ziellinie gestellt wurde.

Im hektischen Finale setzte sich erneut Tim Merlier (Soudal Quick-Step) durch. Der Belgier bewies einmal mehr seine enorme Endgeschwindigkeit und feierte nach seinem Erfolg in Bordeaux bereits seinen zweiten Etappensieg in Folge. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Biniam Girmay und Olav Kooij. Bester Deutscher war Pascal Ackermann, der als Siebter das Ziel erreichte.

Was erwartet uns auf der 9. Etappe?

Zum Abschluss der ersten Tour-Woche wartet auf die Fahrer noch einmal eine anspruchsvolle Herausforderung. Die 9. Etappe führt über 185,5 Kilometer von Malemort nach Ussel und markiert den Übergang ins Zentralmassiv. Mit rund 3.300 Höhenmetern und einem nahezu permanenten Auf und Ab ist sie alles andere als ein Ruhetag auf dem Rad.

Zwar fehlen die ganz langen Alpen- oder Pyrenäenanstiege, doch genau das macht die Etappe so schwer berechenbar. Kaum ein Kilometer verläuft flach, immer wieder folgen kurze, teils steile Anstiege auf schnelle Abfahrten. Dieses Terrain ist wie gemacht für starke Ausreißer und Klassiker-Spezialisten, während die reinen Sprinter kaum eine Chance haben werden, das Finale zu erreichen.

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***Das Schleifen-Update 7.0 - Die Akte REMCO und ein famoser Sprint in Bordeaux***

Die 7. Etappe der Tour de France führte heute über 175,1 Kilometer von Hagetmau nach Bordeaux und war wie erwartet eine klassische Sprintetappe. Nach der schweren Bergetappe vom Vortag konnten die Sprinter wieder um den Tagessieg kämpfen.

Zwei Ausreißer bestimmten zunächst das Rennen, hatten gegen das geschlossene Feld jedoch keine Chance. Rund 18 Kilometer vor dem Ziel wurden sie eingeholt. Anschließend bereiteten die Sprintteams einen schnellen Schlussabschnitt vor, bei Geschwindigkeiten von über 60 km/h. Im Finale setzte sich Merlier mit einem perfekt getimten Sprint gegen seine Konkurrenten durch und feierte seinen vierten Tour-Etappensieg

Was erwartet uns auf der 8. Etappe?

Nach dem Sprint in Bordeaux wartet auf der 8. Etappe erneut eine große Chance für die schnellen Männer im Peloton. Die 180,4 Kilometer von Périgueux nach Bergerac führen über ein überwiegend flaches Profil mit lediglich rund 1.150 Höhenmetern. Zwei kurze Anstiege der 4. Kategorie dürften die Sprinter kaum vor ernsthafte Probleme stellen, sodass vieles auf einen weiteren Massensprint hinausläuft.

Dennoch wird die Etappe keineswegs einfach. Offene Straßen in der Dordogne können Seitenwind begünstigen, wodurch das Feld jederzeit auseinandergerissen werden könnte. Zudem ist das Finale nach Bergerac technisch anspruchsvoller als auf der vorherigen Sprintetappe. Eine gute Positionierung in den letzten Kilometern wird deshalb entscheidend sein.

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***Das Schleifen-Update 6.0 - Pogacar gewinnt die Tour de France***

Die 6. Etappe der Tour de France führte über 186,2 Kilometer von Pau nach Gavarnie-Gèdre und war die erste große Bergprüfung der diesjährigen Rundfahrt. Mit den legendären Anstiegen über den Col d'Aspin und vor allem den Col du Tourmalet war sie ein erster echter Härtetest für die Favoriten auf den Gesamtsieg.

Tadej Pogačar setzte am Tourmalet eine entscheidende Attacke und ließ seine Konkurrenten weit hinter sich. Der Slowene fuhr anschließend ein beeindruckendes Solo bis ins Ziel und gewann die Etappe mit mehr als zwei Minuten Vorsprung auf Jonas Vingegaard. Durch diesen dominanten Auftritt übernahm Pogačar auch wieder das Gelbe Trikot des Gesamtführenden und untermauerte seine Favoritenrolle eindrucksvoll.

Jonas Vingegaard erreichte als Zweiter das Ziel und begrenzte den Schaden, konnte dem Angriff seines Rivalen jedoch nichts entgegensetzen. Dahinter komplettierten Isaac del Toro und Remco Evenepoel die Spitzengruppe. Aus deutscher Sicht zeigte Florian Lipowitz erneut eine starke Leistung und kam in der Verfolgergruppe ins Ziel.

Was erwartet uns auf der 7. Etappe?

Nach dem spektakulären Schlagabtausch in den Pyrenäen steht morgen ein deutlicher Kontrast auf dem Programm. Die 175 Kilometer von Hagetmau nach Bordeaux verlaufen nahezu komplett flach und bieten den Sprinterteams die nächste große Chance auf einen Etappensieg.

Das Finale in Bordeaux ist wie gemacht für einen Massensprint – vorausgesetzt, Wind oder späte Attacken sorgen nicht doch noch für Überraschungen. Für Tadej Pogačar und die weiteren Klassementfahrer dürfte es vor allem darum gehen, Zeitverluste und Stürze zu vermeiden, während Fahrer wie Tim Merlier, Jasper Philipsen oder Olav Kooij zu den Topfavoriten auf den Tagessieg zählen.

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***Das Schleifen-Update 5.0 - Massensprint in Pau am Tag vor dem Dosentag***

Die 5. Etappe führte das Peloton über 158,3 Kilometer von Lannemezan nach Pau und bot die erste echte Gelegenheit für die Sprinter. Nach einer frühen Soloflucht des Franzosen Baptiste Veistroffer, die wenige Kilometer vor dem Ziel beendet wurde, bereiteten die Sprinterteams einen Massensprint vor.

Den Etappensieg sicherte sich Olav Kooij (Decathlon AG2R La Mondiale). Der Niederländer setzte sich in einem hektischen Finale vor Max Kanter (XDS Astana) und Tim Merlier (Soudal Quick-Step) durch und feierte damit seinen ersten Etappensieg bei der Tour de France. Ein Sturz rund fünf Kilometer vor dem Ziel zerteilte das Feld, die Favoriten auf den Gesamtsieg blieben jedoch unversehrt.

An der Spitze der Gesamtwertung änderte sich nichts: Torstein Træen (Uno-X Mobility) verteidigte das Gelbe Trikot erfolgreich. Auch die Topfavoriten Tadej Pogačar und Jonas Vingegaard kamen mit der ersten Gruppe ins Ziel und verloren keine Zeit aufeinander.

Was erwartet uns auf der 6. Etappe?

Morgen wartet die erste große Hochgebirgsetappe der diesjährigen Tour. Auf 186,2 Kilometern von Pau nach Gavarnie-Gèdre müssen die Fahrer rund 4.100 Höhenmeter bewältigen. Mit den legendären Anstiegen zum Col d'Aspin und vor allem zum Col du Tourmalet steht einer der berühmtesten Pässe des Radsports auf dem Programm, bevor die Etappe mit einer Bergankunft in Gavarnie-Gèdre endet.

Im Mittelpunkt steht das Duell der Favoriten Tadej Pogačar und Jonas Vingegaard. Beide dürften versuchen, am Tourmalet oder auf der Schlusssteigung die Konkurrenz unter Druck zu setzen. Gleichzeitig wird sich zeigen, wie lange Torstein Træen das Gelbe Trikot gegen die Angriffe der Klassementfahrer verteidigen kann.

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***Das Schleifen-Update 4.0 - Lidl im Rausch***

Die 4. Etappe führte das Peloton über 181,9 Kilometer von Carcassonne nach Foix und wurde bei Temperaturen von bis zu 40 Grad zu einer echten Hitzeschlacht. Früh setzte sich eine 34-köpfige Ausreißergruppe vom Feld ab, die den Tagessieg schließlich unter sich ausmachte.

Den Etappensieg sicherte sich Mads Pedersen (Lidl-Trek). Der ehemalige Weltmeister gewann den Sprint der Spitzengruppe souverän vor seinem Teamkollegen Quinn Simmons, womit Lidl-Trek einen beeindruckenden Doppelsieg feierte. Rang drei belegte der Spanier Raúl García Pierna.

Die Favoriten auf den Gesamtsieg um Tadej Pogačar, Jonas Vingegaard und Remco Evenepoel ließen die Ausreißer gewähren und kamen gemeinsam mit großem Rückstand ins Ziel.

Dadurch wechselte das Gelbe Trikot: Der Norweger Torstein Træen (Uno-X Mobility), der Teil der Fluchtgruppe war, übernahm die Gesamtführung und schrieb als erst dritter Norweger in der Geschichte der Tour de France ein kleines Stück Radsportgeschichte.

Was erwartet uns auf der 5. Etappe?

Nach vier anspruchsvollen Tagen wartet morgen die erste echte Sprintchance der diesjährigen Tour. Die 5. Etappe führt über 158,3 Kilometer von Lannemezan nach Pau. Das Profil ist überwiegend flach, auch wenn einige kleinere Wellen im Streckenverlauf dafür sorgen könnten, dass eine frühe Ausreißergruppe zunächst Chancen erhält. Im Finale spricht jedoch vieles für einen klassischen Massensprint.

Im Fokus stehen daher die schnellen Männer wie Jasper Philipsen, Tim Merlier, Jonathan Milan und Biniam Girmay, deren Teams das Rennen voraussichtlich kontrollieren werden. Der Kampf um das Gelbe Trikot dürfte dagegen ruhiger verlaufen: Torstein Træen wird versuchen, seine Gesamtführung zu verteidigen, während die Favoriten Tadej Pogačar und Jonas Vingegaard vor allem darauf bedacht sein werden, Zeitverluste und Stürze zu vermeiden.

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***Das Schleifen-Update 3.0 - Pogacar holt sich GELB!***

Die ​ Etappe führte das Peloton über 195,9 Kilometer von Granollers nach Les Angles und brachte die erste echte Bergankunft der diesjährigen Tour. Mit fast ​000 Höhenmetern und der Überquerung der Pyrenäen war es der erste große Härtetest für die Klassementfahrer. Wegen der anhaltenden Waldbrände in der Region wurde der letzte Teil der Strecke aus Sicherheitsgründen ohne Zuschauer ausgetragen.

Im Finale setzte Tadej Pogačar ein deutliches Ausrufezeichen. Der Titelverteidiger attackierte am Schlussanstieg nach Les Angles und gewann die Etappe mit zwei Sekunden Vorsprung vor Jonas Vingegaard. Rang drei belegte Richard Carapaz, während Remco Evenepoel etwas Zeit auf die beiden Topfavoriten verlor.

Dank der 10 Bonussekunden für den Etappensieg übernahm Pogačar auch das Gelbe Trikot. Zwar liegen er und Vingegaard in der Gesamtzeit gleichauf, doch die Zeitgutschriften verschaffen dem Slowenen die Führung in der Gesamtwertung.

Was erwartet uns auf der 4. Etappe?

Nach der ersten Bergankunft wartet morgen eine 181,9 Kilometer lange Etappe von Carcassonne nach Foix. Das Profil ist wellig und mit mehreren Anstiegen gespickt, darunter der Col de Coudons und der Col de Montségur. Zwar handelt es sich nicht um eine Hochgebirgsetappe, doch das anspruchsvolle Finale bietet reichlich Möglichkeiten für Attacken.

Im Kampf um den Etappensieg dürften vor allem Ausreißer, explosive Puncheure und offensiv fahrende Klassementfahrer ihre Chance suchen.

Ein zusätzlicher Faktor wird die große Hitze sein: Für die Region werden Temperaturen von bis zu 40 °C erwartet. Das dürfte die Belastung für die Fahrer erheblich erhöhen und die Renntaktik der Teams beeinflussen.

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***Großes Schleifen-Update 2.0 - Weihnachten bei UAE - Geschenk für Del Toro***

Die 2. Etappe führte das Peloton über 182 Kilometer von Tarragona nach Barcelona. Nach einem zunächst ruhigen Rennverlauf wurde das Finale auf den steilen Anstiegen zum Montjuïc zu einem spektakulären Schlagabtausch der Favoriten.

Den Etappensieg sicherte sich der erst 22-jährige Isaac del Toro (UAE Team Emirates-XRG). Der Mexikaner hatte zuvor sogar einen Defekt überstanden, kehrte eindrucksvoll ins Feld zurück und griff auf der letzten Auffahrt zum Montjuïc an. Teamkollege Tadej Pogačar verzichtete im Finale auf den eigenen Sprint und überließ Del Toro den ersten Tour-Etappensieg seiner Karriere. Pogačar wurde Zweiter, dahinter folgten Remco Evenepoel und Jonas Vingegaard.

Trotz des intensiven Finales blieb Jonas Vingegaard im Gelben Trikot. Der Däne konnte alle Attacken der Konkurrenten beantworten und verteidigte seine Gesamtführung erfolgreich. Durch die Bonussekunden machte Pogačar zwar etwas Boden gut, größere Veränderungen in der Gesamtwertung blieben jedoch aus.

Was erwartet uns auf der 3. Etappe?

Die 3. Etappe führt morgen über 195,9 Kilometer von Granollers in Spanien nach Les Angles in den französischen Pyrenäen. Es ist die erste Bergetappe der diesjährigen Tour und damit der erste echte Härtetest für die Klassementfahrer.

Unterwegs warten mehrere anspruchsvolle Anstiege, ehe die Etappe mit der rund 4,7 Kilometer langen Schlusssteigung nach Les Angles endet. Besonders die letzten 1,7 Kilometer mit durchschnittlich 6,5 bis 7 Prozent Steigung dürften für entscheidende Unterschiede sorgen.

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***Großes Schleifen-Update 1.0 - Visma wie im Rausch***

Die 1. Etappe der Tour de France 2026 führte heute über 19,6 Kilometer als Mannschaftszeitfahren durch Barcelona. Es war das erste Mal seit 1971, dass die Frankreich-Rundfahrt mit einem Teamzeitfahren begann. Der technisch anspruchsvolle Kurs endete mit dem Schlussanstieg zum Montjuïc und dem Olympiastadion.

Der Rennverlauf in Kürze:

Team Visma | Lease a Bike dominierte das Auftaktzeitfahren und gewann in 21:47 Minuten.

Jonas Vingegaard übernahm dank der neuen Regel, nach der die Zeit jedes Fahrers individuell gewertet wird, das Gelbe Trikot.

Netcompany Ineos belegte mit 8 Sekunden Rückstand Rang zwei, UAE Team Emirates-XRG mit Tadej Pogačar wurde Dritter (+12 Sekunden).

Auch Remco Evenepoel zeigte eine starke Leistung, verlor aber etwas Zeit auf Vingegaard.

Der Auftakt brachte bereits erste, wenn auch noch überschaubare Zeitabstände zwischen den Favoriten. Visma setzte mit einem perfekt abgestimmten Mannschaftszeitfahren ein Ausrufezeichen, während Vingegaard seinem großen Rivalen Pogačar bereits 12 Sekunden abnahm. Die Entscheidung um den Toursieg ist dadurch natürlich noch völlig offen, doch der Däne startet mit einem psychologischen Vorteil in die kommenden Etappen.

Was erwartet uns auf der 2. Etappe?

Nach dem Auftakt im Mannschaftszeitfahren wartet morgen die erste klassische Straßenetappe. Über 168,5 Kilometer geht es von Tarragona nach Barcelona. Das Profil ist hügelig: Nach einem überwiegend flachen Beginn entlang der Mittelmeerküste wird das Rennen im Finale deutlich anspruchsvoller. Mehrere Anstiege rund um den Montjuïc sowie drei Schlussrunden in Barcelona sorgen dafür, dass die Etappe alles andere als ein Sprint für die klassischen Sprinter wird.

Die Favoriten sind vor allem explosive Puncheure und Klassementfahrer wie Tadej Pogačar, Jonas Vingegaard, Remco Evenepoel oder Mathieu van der Poel. Auch eine erfolgreiche Fluchtgruppe ist nicht ausgeschlossen, wenn sich die Favoritenteams gegenseitig beobachten. Durch die Bonussekunden im Ziel könnte zudem das Gelbe Trikot bereits am zweiten Tag den Besitzer wechseln.

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Eure JAN ULLRICH ULTRAS.
56 Minuten
Liebe Radsportfreunde, MOININGER und ein herzliches Willkommen zur 155. Folge der JAN ULLRICH ULTRAS.

In dieser Folge wird's ehrlich, emotional und hochspannend. Zu Gast ist Rolf Aldag - ehemaliger Profi, langjähriger Sportdirektor und einer der erfahrensten Köpfe im Radsport.

Gemeinsam sprechen wir über die Deutsche Straßenmeisterschaft, blicken voraus auf die Tour de France und analysieren, wer die größten Chancen auf Gelb hat.

Doch es geht auch um ein persönliches Kapitel: Rolf spricht offen über sein Aus bei Red Bull–BORA–hansgrohe, die Hintergründe seines Abschieds und seine Sicht auf die aktuelle Entwicklung im Profiradsport.

Freut euch auf exklusive Einblicke hinter die Kulissen, spannende Anekdoten aus dem Peloton und klare Meinungen zu den Themen, die den Radsport aktuell bewegen. Eine Folge, die ihr nicht verpassen solltet.

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44 Minuten
Liebe Radsportfreunde, MOININGER und ein herzliches Willkommen zur 154. Folge der JAN ULLRICH ULTRAS.

Heute haben wir wieder einen bunten Blumenstrauß für Euch.

Natürlich haben wir über Florian Lipowitz und seinen Erfolg bei der Slowenienrundfahrt gesprochen. Ebenso kam auch die galaktische Leistung von Tadej Pogacar bei der Tour de Suisse zur Sprache. 13 Tage bis zur Tour. Wir können nur hoffen, dass alle fit und gesund bleiben und wir ein Radsportfest erleben!

Darüber hinaus haben wir EURE Frage zur Tour de France beantwortet:

- Wann und Wie reise ich an?

- Wo darf mein Camper stehen?

- Darf ich neben der Strecke zelten?

- Wann sind die Straßen gesperrt?

- Bis wann komme ich mit dem Rad hinauf?

- Wie verpflege ich mich vor Ort?

- Wie steht es um das Bemalen der Straßen?

- Wo stehen wir?

- Wo entsteht die Deutsche Kurve 2026?

und vieles mehr!

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Eure JAN ULLRICH ULTRAS.
28 Minuten
Liebe Radsportfreunde, MOININGER und ein herzliches Willkommen zur 153. Folge der JAN ULLRICH ULTRAS.

Heute haben wir wieder einen bunten Blumenstrauß für Euch. Geht' hinein, fühlt es! Neben dem Radsport ist der Fußball eine weitere große Leidenschaft von uns. Wir haben unsere ersten Eindrücke zur WM besprochen und sind dann natürlich auf die Dauphine eingegangen.

Gesamtsieger: Isaac del Toro gewann die Rundfahrt nach einer beeindruckenden Schlussphase.

Entscheidung am letzten Tag: Auf der 8. und letzten Etappe zum Plateau de Solaison griff Del Toro rund 9 km vor dem Ziel an, gewann die Etappe solo und drehte damit die Gesamtwertung zu seinen Gunsten.

Wichtigste Überraschung: Der erst 21-jährige Australier Luke Tuckwell führte vor der Schlussetappe noch die Gesamtwertung an, musste sich aber dem stärkeren Del Toro geschlagen geben.

Besondere Ereignisse: Wout van Aert gewann zwar Etappe 5, musste die Rundfahrt jedoch wegen anhaltender Beschwerden nach einem Trainingssturz vorzeitig verlassen.

Fazit: Die Rundfahrt war die erste Austragung unter dem neuen Namen „Tour Auvergne-Rhône-Alpes“ und entwickelte sich zu einer Bühne für die nächste Generation des Radsports. Isaac del Toro bestätigte mit seinem Gesamtsieg seinen Status als eines der größten Talente im Peloton.

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Eure JAN ULLRICH ULTRAS.
57 Minuten
Heute bei den JAN ULLRICH ULTRAS… ein Mann, der früher Attacken gefahren ist, als hätte jemand beim Frühstück gesagt: „Jens, vorne gibt’s gratis Kuchen.“

Ein Fahrer, der so oft in Ausreißergruppen war, dass man irgendwann dachte, das Peloton sei eigentlich nur noch seine verlängerte Familie auf Abstand.

Und eigentlich hätten wir diese Folge schon vor ein paar Wochen aufnehmen sollen.

Damals lief noch der Giro. Wir wollten mit ihm über den aktuellen Rennverlauf sprechen, erste Tour-Tendenzen besprechen und ein bisschen in die Glaskugel schauen.

Dann kam das Leben dazwischen. Oder wie man im Radsport sagt: ungeplante Streckenänderung.

Jetzt sitzen wir endlich zusammen. Der Giro ist Geschichte, die Trikots sind vergeben, die Beine einiger Fahrer vermutlich immer noch nicht wieder ganz hergestellt – und plötzlich sind wir keine fünf Wochen mehr vom Start der Tour de France entfernt.

Und dafür gibt es eigentlich keinen besseren Gast als Jens Voigt.Nicht einfach nur Kommentator. Sondern Eurosport-Experte. Der Mann, der während der Etappen oft hinten auf dem Motorrad sitzt, mitten durchs Rennen fährt, Infos einsammelt, Fahrern ins Gesicht schaut und wahrscheinlich näher am Geschehen ist als manche Sportdirektoren.

Während wir bei einer WhatsApp-Sprachnachricht auf dem Fahrrad schon Angst haben, in einen Busch zu fahren, hängt Jens irgendwo zwischen Teamwagen, Spitzengruppe und Alpenpass und meldet dann ganz entspannt:„Ja, vorne wirkt’s gerade etwas nervös.“

Ach was.Wir sprechen heute natürlich über seine Karriere. Über Siege, Schmerzen, legendäre Fluchten und das Leben im Peloton. Aber auch darüber, wie sich der Sport verändert hat und wie er den modernen Radsport erlebt – erst als Profi und heute als einer der besten Beobachter des Geschehens.

Natürlich schauen wir auch zurück auf den Giro. Wer überrascht hat, wer enttäuscht hat und welche Erkenntnisse wir mit Blick auf den Sommer mitnehmen können.Und dann geht der Blick nach vorne.Die Tour de France steht vor der Tür.

Die Formkurven steigen. Die Trainingsdaten werden geheim gehalten wie Staatsgeheimnisse. Und irgendwo lädt wahrscheinlich gerade schon wieder jemand eine Einheit auf Strava hoch, die normale Menschen beim Lesen leicht nervös macht.

Kurz gesagt:Es wird lustig.Es wird nerdig.Es wird nostalgisch.Und wahrscheinlich die einzige Folge Deutschlands, in der gleichzeitig über Windkanten, Motorräder im Rennstress, legendäre Ausreißversuche und die Tour-Favoriten 2026 gesprochen wird.Schön, dass ihr da seid.

Viel Spaß mit den JAN ULLRICH ULTRAS – und jetzt rein in die Folge mit Jens Voigt!