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Episoden

40 Minuten
Fokussiertes Arbeiten im Alltag – mit Stefan Israng

Warum wissen wir eigentlich so viel über Produktivität – und schaffen es trotzdem oft nicht, die wichtigsten Dinge zuerst zu erledigen?

Genau darüber spreche ich in dieser Folge mit Stefan Israng von Fokushelden. Stefan beschäftigt sich seit Jahren damit, wie Menschen in einem hektischen Arbeitsalltag fokussierter und produktiver arbeiten können. Dabei geht es weniger um die nächste komplizierte Methode, sondern vor allem darum, einfache Routinen konsequent umzusetzen.

Ein zentraler Gedanke aus unserem Gespräch: Wir haben häufig kein Wissensproblem, sondern ein Umsetzungsproblem. Die meisten von uns kennen Methoden wie Priorisierung, Zeitplanung oder Deep Work längst – die Herausforderung besteht darin, sie im Alltag wirklich anzuwenden.

In dieser Folge sprechen wir unter anderem darüber:

warum du deinen Arbeitstag besser nicht mit dem E-Mail-Postfach startest

weshalb drei klare Tagesprioritäten oft mehr bringen als komplizierte Produktivitätssysteme

warum es sinnvoll sein kann, den nächsten Arbeitstag bereits am Vorabend zu planen

wie eine Monatsfokus- und eine Not-to-do-Liste helfen können

weshalb Ablenkungen sowohl von aussen als auch von uns selbst kommen

warum zwei Stunden echte Fokuszeit pro Tag bereits einen grossen Unterschied machen können

wie du Ablenkungen proaktiv reduzierst, bevor sie überhaupt entstehen

weshalb Pausen keine verlorene Zeit sind

und warum am Ende nicht mehr Wissen, sondern mehr Umsetzung zählt.

Stefan bringt zudem zwei Buchtipps mit: Big Five und Atomic Habits.

Mehr zu Stefan findest du auf fokushelden.com sowie auf LinkedIn unter https://www.linkedin.com/in/stefan-israng/

Stefan Israng ist Experte für Produktivität, Fokus und Teamperformance und Gründer der Fokushelden GmbH in Rapperswil-Jona bei Zürich. Er trainiert und berät Führungskräfte und Teams in Schweizer Grossunternehmen und KMU. Über 1'000 Mitarbeitende hat er bereits trainiert, unter anderem bei CSS, EKZ, Swiss Life, Migros und Sunrise.
40 Minuten
Wechseljahre am Arbeitsplatz – warum das Thema uns alle betrifft | mit Monika Bock

Wechseljahre? Ein Frauenthema?

Ja – aber definitiv keines, das nur Frauen etwas angeht.

Denn Schlafprobleme, Erschöpfung, Stimmungs-schwankungen, Hitzewallungen oder körperliche Veränderungen machen nicht an der Bürotür halt. Und gerade im beruflichen Umfeld wissen Führungskräfte, Kollegen und oftmals auch die betroffenen Frauen selbst nicht, was hinter den Veränderungen steckt.

In dieser Folge von „Täglich grüsst der Montag“ spreche ich mit Monika Bock, Expertin für Female Performance, Wechseljahre und betriebliches Gesundheitsmanagement.

Monika erzählt sehr offen von ihrer eigenen Geschichte: von Schlafstörungen und ihrer ersten Hitzewallung bis zur Erkenntnis, dass die Wechseljahre bereits deutlich früher beginnen können, als viele denken.

Wir sprechen darüber,

welche Symptome neben den bekannten Hitzewallungen auftreten können,

weshalb Veränderungen manchmal gar nicht mit den Wechseljahren in Verbindung gebracht werden,

was Schlaf, Ernährung, Bewegung, Krafttraining und Stressmanagement mit Leistungsfähigkeit zu tun haben,

wie Führungskräfte reagieren können, wenn sie Veränderungen bei einer Mitarbeiterin wahrnehmen,

warum „Ich glaube, du bist in den Wechseljahren“ vermutlich nicht der beste Gesprächseinstieg ist ,

welche einfachen Massnahmen Unternehmen umsetzen können – beispielsweise flexible Arbeitszeiten, angepasste Kleidervorschriften oder ganz banal einen Ventilator,

und warum mehr Wissen über dieses Thema auch dabei helfen kann, erfahrene Mitarbeiterinnen im Unternehmen zu halten.

Eine Folge für Frauen – und ausdrücklich auch für Männer, Führungskräfte und Arbeitgeber.

Denn vielleicht ist manchmal schon die einfache Frage:

„Wie geht es dir eigentlich?“

ein ziemlich guter Anfang.

Über meinen Gast:

Monika Bock begleitet Frauen rund um Female Performance, Gesundheit und persönliche Entwicklung und arbeitet auch mit Unternehmen im betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Mehr zu Monika: monikabock.ch Monika findet ihr ebenfalls auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/monikabock/

Buchtipps aus der Folge: Woman on Fire – Dr. Sheila de Liz Becoming – Michelle Obama
40 Minuten
Beruf und Passion – Anwältin und Filmemacherin

Was passiert, wenn Beruf und Leidenschaft nicht sauber voneinander getrennt sind?

Sandra De Vito ist Wirtschaftsanwältin, Filmemacherin und Autorin – und vor allem jemand, der sich für Menschen und ihre Geschichten interessiert. Genau diese Leidenschaft verbindet auf erstaunliche Weise ihre unterschiedlichen Welten.

Denn auch als Anwältin geht es für Sandra um Geschichten.

In ihrer Tätigkeit im Wirtschaftsrecht und in der Prozessführung muss sie Fakten verstehen, Vertrauen zu ihren Klientinnen und Klienten aufbauen und daraus eine Geschichte entwickeln, die vor Gericht nachvollziehbar und überzeugend ist. Dabei, so Sandra, ist kaum eine Geschichte einfach nur schwarz oder weiss.

Doch der Anwaltsberuf allein reicht Sandra offensichtlich nicht.

Kindertheater gründen?

Eine Plattform für Nannyvermittlung aufbauen?

Oder gleich einen eigenen Dokumentarfilm produzieren?

Wenn sie eine Idee begeistert und sie darin einen Sinn erkennt, beginnt sie umzusetzen. Geld sei bei diesen Projekten gerade nicht der Hauptantrieb. Es sind Herzensprojekte und dieses berühmte „innere Feuer“, das sie antreibt.

Besonders eindrücklich finde ich ihre Definition von Erfolg.

Sandra erzählt in der Folge auch von einem Moment ihrer Karriere, in dem etwas nicht so lief wie gewünscht: Sie wurde in einer früheren Kanzlei nicht Partnerin. Rückblickend führte das zu einer entscheidenden Frage:

Wann ist etwas eigentlich ein Erfolg?

Für Sandra liegt Erfolg nicht nur im Ergebnis. Der Weg, die Erfahrungen und die Menschen, mit denen man etwas aufbaut, können viel wertvoller sein als dieser eine Moment am Ziel.

Genau diese Haltung zeigt sich auch bei ihrem bisher wohl grössten Herzensprojekt:

Der Dokumentarfilm beschäftigt sich mit unserer eigenen Geschichte – mit Familie, früheren Generationen, unserer Gesellschaft und den Werten, auf deren Fundament wir heute stehen.

Sandras Überzeugung: Wer versteht, woher er kommt und auf welchem Fundament er steht, kann den nächsten Schritt mit mehr Zuversicht gehen.

Dabei war Sandra selbst ursprünglich überhaupt nicht im Filmgeschäft zu Hause.

Sie begann mit einer Idee, schrieb, produzierte erste Aufnahmen und erstellte mit ihrem Team einen rund zwölfminütigen ersten Film. Damit begann sie, Unterstützerinnen und Unterstützer für ihre Vision zu gewinnen.

Am Ende entstand daraus ein grosses Projekt, an dem über 130 Menschen in irgendeiner Form beteiligt waren. Sandra beschreibt sehr schön, wie Begeisterung überspringen kann: Menschen helfen, öffnen Türen und stellen neue Verbindungen her.

Gleichzeitig sprechen wir auch darüber, was passiert, wenn andere sagen:

„Jetzt spinnst Du.“

Sandra kennt solche Reaktionen. Ihre Antwort darauf ist bemerkenswert einfach:

Was ist das Schlimmste, das passieren kann?

Vielleicht kommt der Film nicht zustande. Aber dann hat sie es zumindest versucht und ihr Bestes gegeben.

In dieser Folge sprechen wir unter anderem über:

Sandras ungewöhnlichen Weg zur Wirtschaftsanwältin

warum Storytelling auch vor Gericht eine zentrale Rolle spielt

den Mut, Ideen tatsächlich umzusetzen

Herzensprojekte versus finanzielle Motivation

ihre persönliche Definition von Erfolg

den Umgang mit Rückschlägen und Kritik

weshalb nicht jeder Lebensweg einen Masterplan braucht

wie aus einer Idee ein Dokumentarfilm wurde

Vertrauen als eine der grössten Formen von Motivation

den Dokumentarfilm „The Mindsetters – Geschichte macht stark“

und natürlich über Mindset, Filme und Leidenschaft

Sandra bringt ihre Haltung am Ende der Folge passend mit einem Filmtitel auf den Punkt:

„La vita è bella – das Leben ist schön. Also geniessen wir es.“

The Mindsetters – Geschichte macht stark

Aktuelle Kinodaten: «TheMindsetters»: Trailer & Spielzeiten in den blue Cinemas

Sandra De Vito auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sandra-de-vito-12610b5/
15 Minuten
Die besten Jobs sind vielleicht noch gar nicht ausgeschrieben

Die meisten Menschen suchen einen neuen Job dort, wo Stellen ausgeschrieben sind.

Auf LinkedIn.

Auf Jobplattformen.

Auf Unternehmenswebsites.

Aber der Arbeitsmarkt beginnt oft viel früher.

Noch bevor ein Inserat online geht, gibt es vielleicht bereits Wachstum, ein neues Projekt, eine Kündigung oder ein Problem, für das ein Unternehmen bald jemanden brauchen wird.

In dieser Folge von „Täglich grüsst der Montag“ geht es um den verdeckten Stellenmarkt und darum, wie Du Chancen findest, bevor sie offiziell ausgeschrieben werden.

Du erfährst:

warum ein Stelleninserat oft erst ein später Schritt ist

welche Signale auf zukünftigen Personalbedarf hindeuten

warum Initiativbewerbungen allein nicht reichen

wie Du Dein Netzwerk gezielter nutzen kannst

weshalb direkte Ansprache bei Unternehmen funktionieren kann

welche Rolle Recruiter im verdeckten Stellenmarkt spielen

warum Unternehmen manchmal sogar Stellen für die richtige Person schaffen

wie Du Dir eine Liste mit Zielunternehmen statt nur offenen Stellen aufbaust

Die entscheidende Frage lautet:

Wo könnte in den nächsten Monaten jemand wie ich gebraucht werden?

Denn vielleicht wartet Dein nächster Job nicht auf einem Stellenportal.

Vielleicht musst Du ihn zuerst entdecken.

Viel Spass beim Hören!
18 Minuten
Warum Du den Job trotz guter Qualifikation nicht bekommst

Du erfüllst die Anforderungen, bringst Erfahrung mit und das Gespräch lief eigentlich gut – trotzdem kommt die Absage.

Warum?

Weil Qualifikation allein selten entscheidet.

In dieser Folge von „Täglich grüsst der Montag“ geht es darum, welche Faktoren bei einer Bewerbung zusätzlich eine Rolle spielen und warum gute Kandidaten trotzdem nicht immer den Zuschlag erhalten.

Du erfährst:

warum Qualifikation oft nur die Eintrittskarte ist

weshalb ein klares Profil wichtiger ist als möglichst viele Fähigkeiten

warum Ergebnisse mehr sagen als reine Aufgabenbeschreibungen

welche Zweifel Dein Profil beim Arbeitgeber auslösen kann

warum Motivation und Auftreten entscheidend sind

weshalb eine Absage nicht automatisch bedeutet, dass Du nicht gut genug bist

welche fünf Fragen Du Dir vor Deiner nächsten Bewerbung stellen solltest

Eine der wichtigsten Fragen lautet dabei:

Warum sollte dieses Unternehmen gerade Dich einstellen?

Denn am Ende geht es nicht nur darum, ob Du gut bist – sondern ob Du für genau diese Rolle, dieses Unternehmen und diesen Zeitpunkt die passende Person bist.

Viel Spass beim Hören!
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Über diesen Podcast

Der Podcast für Arbeitnehmer/innen und Arbeitgeber/innen. Jeden Montag bringen wir Themen die im Arbeitsalltag relevant sind. Bewerbungstipps, Produktivitätstipps, Motivationstipps. Zudem finden regelmässige Interviews, mit spannenden Personen aus der Wirtschaft, statt. Die Dauer des Podcasts variiert von Thema zu Thema, so kann eine Folge zwischen 10 und 60 Minuten dauern.
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„Täglich grüsst der Montag!“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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