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Über Israel und Palästina sprechen Archiv

136 Episoden
57 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit dem deutsch-iranischen Politologen und Autor Dr. Ali Fathollah-Nejad über die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten mit besonderem Blick auf den Iran. Dr. Fathollah-Nejad, Gründer des Center for Middle East and Global Order (CMEG) und Experte für internationale Beziehungen und Nahost-Politik, teilt seine Einschätzungen zur Rolle des Irans in der aktuellen Eskalation.

Nachdem Iran kürzlich Israel mit Raketen angegriffen hat, stellen sich wichtige Fragen: Hat der Iran überhaupt Interesse an einem regionalen Krieg, in den auch Akteure wie die USA hineingezogen werden könnten? Was steckt hinter der proklamierten Solidarität des Irans mit Palästina? Und wie sollte der Westen auf diese bedrohliche Situation reagieren, um weitere Eskalationen zu verhindern?

Eine tiefgründige Analyse der komplexen Dynamiken in der Region und ein Gespräch, das Einblicke in die möglichen geopolitischen Entwicklungen bietet.

Mehr Infos zu unserem Gast:

Das wöchentliches Briefing zu Iran und Nahost - mit einem Abo kann man die unabhängige und ehrenamtliche Arbeit von CMEG unterstützen: 

www.fokus-iran.com 

https://www.aufbau-verlage.de/aufbau/iran-wie-der-westen-seine-werte-und-interessen-verrat/978-3-351-04249-3

https://www.fathollah-nejad.eu/

https://cmeg.org/

Gast: Dr. Ali Fathollah-Nejad 

Host: Shai Hoffmann

Danke an das beste Team hinter diesem Podcast: 

Simon Eichinger für die Postproduktion

Jordi Kuragari für die Video-Snippets, 

365 Sherpas für die Redaktion und 

Ahu Yeşiller für die Redaktions-Koordination 

 

Dieser Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gUG und wird gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

 

Danke fürs Hören und bitte abonniert und teilt den Podcast – danke vielmals!
1 Stunde 5 Minuten
In dieser Folge habe ich mich mit Dr. Yazid Shammout, dem Vorsitzenden der Palästinensischen Gemeinde Hannover e.V. unterhalten. Nachdem er in Berlin studiert und promoviert hatte, ging er für einige Jahre nach Kuwait, bevor er später für die Realisierung von einigen Projekten zurück nach Berlin gesandt wurde.

 

Er erzählte mir, welche Schlagzeilen ihn bewegen und wie die derzeitige Situation die palästinensischen Mitbürger:innen in Niedersachsen betrifft. Auch die aktuellen Entwicklungen im Iran und Libanon, die uns beide sehr beschäftigen, waren Thema unseres Gesprächs. Zudem äußerte er seine Wünsche für die Region und hier vor Ort.

 

Spannend wurde es, als wir uns über die Freundschaft zwischen ihm und Michael Fürst, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde in Niedersachsen unterhalten haben. Wie funktioniert diese Freundschaft? Wie spricht man miteinander und bleibt im Dialog, gerade wenn man sich nicht einig ist? Meine Erkenntnis dazu: Manchmal muss man seine Komfortzone verlassen und das Unbequeme ertragen und verstehen, um Empathie zu entwickeln, auch wenn man selbst im Schmerz ist. Danke für diesen bewegenden Austausch, Herr Shammout.

 

Gast: Dr. Yazid Shammout

 

 

Host: Shai Hoffmann

 

 

Zum „Trialog“ Buch und für weitere Informationen hier entlang:

 

 

·      https://www.luebbe.de/quadriga/buecher/politik/trialog/id_10702353

 

·    Interviewanfragen an Hannah Vogel, Kirchner Kommunikation vogel@kirchner-pr.de

 

·      Buchlesungen an Sonja Stockder, Luebbe Verlag Sonja.Stockder@luebbe.de

 

 

 

Ein besonderer Dank geht an Simon Eichinger für die Postproduktion, Jordi Kuragari für die Video-Snippets, für die Redaktion an 365 Sherpas und Redaktions-Koordinatorin Ahu Yeşiller.

 

 

Dieser Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gUG und wird gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

 

 

Danke fürs Zuhören und bitte abonniert und teilt den Podcast – danke!
55 Minuten
In dieser Spezialfolge spreche ich mit meiner Kollegin Jouanna Hassoun und unserer Co-Autorin Maike Harel über unser Buch „Trialog – Wie wir über Israel und Palästina sprechen“, das ab heute, Freitag 27.09.2024, im Handel erhältlich ist. Wir sprechen darüber, wie wir den Entstehungsprozess empfunden haben, was er mit uns gemacht hat und was wir uns wünschen würden, wohin das Buch reisen soll.

 

Während wir mit diesem Buch und unserer Arbeit Hoffnung auf ein mögliches neues Miteinander schaffen wollen, hört man in unserem Gespräch auch unsere Hoffnungslosigkeit und den Schmerz heraus. Denn genau jetzt scheint der Krieg in die zweite Phase übergegangen zu sein, in der sich die israelische Armee und die Hisbollah mit schwerer Artillerie bekämpfen. Unsere Gedanken sind deshalb besonders bei unseren Familien vor Ort. 

 

Wir möchten an dieser Stelle allen danken, die mit uns gemeinsam die Hoffnung nicht aufgeben, auch wenn die Kräfte schwinden. 

Liebe geht raus an Jouanna und Maike. Wir wünschen euch viel Spaß und Kraft beim Lesen!

 

Gast: Jouanna Hassoun & Maike Harel

 

Host: Shai Hoffmann

 

 

Zum Buch und für weitere Informationen hier entlang:

 

·   https://www.luebbe.de/quadriga/buecher/politik/trialog/id_10702353

 

·      Interviewanfragen an Hannah Vogel, Kirchner Kommunikation vogel@kirchner-pr.de

  

·      Buchlesungen an Sonja Stockder, Luebbe Verlag Sonja.Stockder@luebbe.de

 

Ein besonderer Dank geht an Simon Eichinger für die Postproduktion, Jordi Kuragari für die Video-Snippets, für die Redaktion an 365 Sherpas und Redaktions-Koordinatorin Ahu Yeşiller.

 

Dieser Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gUG und wird gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

 

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1 Stunde 4 Minuten
In dieser Podcastfolge habe ich mit der Schriftstellerin, Dana Vowinckel über die Bedeutung des Zionismus gesprochen und wie sie die Geschehnisse des 07. Oktobers jüdischer gemacht haben. Dana selbst hat deutsch-amerikanische Wurzeln und ist jüdischen Glaubens. Sie studierte unter anderem Literaturwissenschaften in den Staaten und lebt auch mittlerweile dort und in Berlin. Für ihren Roman „Gewässer im Ziplock“ wurde sie mehrfach ausgezeichnet und schreibt derzeit an einem neuen.

 

Unser Gespräch drehte sich um die Frage, ob und inwieweit Literatur unpolitisch ist und darum, wie unterschiedlich wir beide den aktuellen Rassismusdiskurs in den deutschen Kulturbetrieben wahrnehmen. Es entstand ein sehr ehrliches Gespräch, das seinen ganz eigenen Verlauf nahm und zeigt, wie divers die Sichtweise selbst unter jüdischen Menschen ist und unterschiedliche Meinungen die Multiperspektivität ausmachen. Liebe Dana, vielen Dank für das offene Gespräch.

  

Gast: Dana Vowinckel

Host: Shai Hoffmann

Für mehr Infos über Dana und ihr Buch hier entlang:

·      https://www.suhrkamp.de/buch/dana-vowinckel-gewaesser-im-ziplock-t-9783518473603

·      https://www.sueddeutsche.de/kultur/dana-vowinckel-campus-propalaestinensische-studentenproteste-antisemitismus-interview-1.7120847

·      https://www.zeit.de/kultur/2023-10/israel-gaza-freunde-berlin-dana-vowinckel

·      https://www.instagram.com/danavowinckel/

 

Ein besonderer Dank geht an Simon Eichinger für die Postproduktion, Jordi Kuragari für die Video-Snippets, für die Redaktion an 365 Sherpas und Redaktions-Koordinatorin Ahu Yeşiller.

 

Dieser Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gUG und wird gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

 

Danke fürs Zuhören und bitte abonniert und teilt den Podcast – danke!
60 Minuten
In dieser Folge unterhalte ich mich mit Maja Sojref, der Geschäftsführerin des New Israel Fund in Deutschland, die sich am 07. Oktober 2023 selbst in Israel befand. Gemeinsam reflektieren wir die Frage, warum es in der aktuellen Situation des Nahostkonflikts keine Räume für Trauer gibt und wie Gefühle schnell politisiert werden. Zudem berichtet sie von ihrer Arbeit beim New Israel Fund und der Kritik an den humanitären Hilfseinsätzen.

 

Darüber hinaus berichtet Maja von den Reaktionen, die sie nach ihrer Rückkehr nach Deutschland erlebt hat, sowie von der bedeutenden Arbeit des New Israel Fund, der sich für eine „Shared Society“ von Israelis und Palästinensern einsetzt. Der NIF leistet nicht nur humanitäre Hilfe für Binnenevakuierte, sondern organisiert auch große Spendenaktionen zur Unterstützung der notleidenden Bevölkerung in Gaza, was teils auf heftige Kritik gestoßen ist.

Diese Episode bietet einen tiefen Einblick in die Herausforderungen eines gesellschaftlichen Miteinanders und wie sich Emotionen und politische Realitäten in dieser Zeit überschneiden.

Danke Maja!

 

 

Gast: Maja Sojref

 

 

Host: Shai Hoffmann

 

 

Für mehr Infos über Maja und die New Israel Fund hier entlang:

 

NIF Deutschland: www.nif-deutschland.de

 

Veranstaltung 30. September zu Wege aus dem israelisch-palästinensischen Konflikt (live in Berlin und im Livestream) : https://calendar.boell.de/de/event/zwei-staaten-loesung-vs-konfoederationsmodell-wege-aus-dem-israelisch-palaestinensischen

 

 

Kampagne zur Unterstützung von Holocaust-Überlebenden in Israel: https://netzwerkisrael.de/projekte/psychosoziale-hilfe-fuer-holocaust-ueberlebende/

Have you seen the horizon lately – eine NGO, die in Rahat ein Hilfszentrum aufgebaut und Videos bspw. über die Zusammenarbeit jüdischer und arabischer Israelis gedreht haben: z. B. https://www.youtube.com/watch?v=CrXtTYm_NB8

 

 

Ein besonderer Dank geht an Simon Eichinger für die Postproduktion, Jordi Kuragari für die Video-Snippets, für die Redaktion an 365 Sherpas und Redaktions-Koordinatorin Ahu Yeşiller.

 

 

Dieser Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gUG und wird gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

 

 

Danke fürs Zuhören und bitte abonniert und teilt den Podcast – danke!
54 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Gil Shohat, der schon einmal zu Gast bei uns war. Er ist als Sohn israelischer Eltern in Bonn geboren und studierte später Geschichte und Politikwissenschaft in München und Berlin. Er ist Leiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Tel Aviv, Israel, und beschäftigt sich mit den Themen der deutschen Erinnerungskultur sowie mit den Manifestationen der Situation in Israel und Palästina in Deutschland.

Seit der tragischen Ermordung der sechs Geiseln haben sich die Ereignisse im Land überschlagen. Mit Gil spreche ich über die Auswirkungen innerhalb der Protestbewegungen und darüber, warum die Mehrheit der Bevölkerung einen Geisel-Deal befürwortet, aber dennoch den Krieg unterstützt. Gleichzeitig ringen die Mitglieder der Antikriegsbewegung darum, immer mehr Menschen auch für das palästinensische Leid zu sensibilisieren, um das Ende des Krieges durch die gesellschaftliche Mehrheit zu organisieren

Spielt die Justizreform eigentlich noch eine Rolle, ist ein Stopp der Waffenlieferungen sinnvoll und welche Bedrohungslage könnte durch die religiösen, ultranationalistischen Parteien bei Kriegsende entstehen? All diese und viele weitere Fragen hat Gil uns beantwortet und er hat uns erzählt, was er sich vom links-progressiven Diskurs in Deutschland wünschen würde und wie jüdisch-palästinensische Allianzen noch mehr gestärkt werden können.

Ein sehr aufschlussreiches Gespräch, für das wir uns bei Gil herzlich bedanken.

Gast: Gil Shohat

Host: Shai Hoffmann

 

 Mehr Infos über Gil und die Thematik gibt es hier:

 Betselem-Bericht über die Zustände in israelischen Gefängnissen für palästinensische Gefangene (auf Englisch): https://www.btselem.org/publications/202408_welcome_to_hell

RLS Israel Homepage mit Beiträgen von progressiven israelischen Akteur*innen: www.rosalux.org.il

Analyse & Kritik Interview: https://www.akweb.de/politik/israel-palaestina-gaza-die-israelisch-palaestinensische-linke-hat-keine-verbuendeten-aber-eine-grosse-staerke/

Dossier „Gegen die Logik der Gewalt“ der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin: https://www.rosalux.de/gegen-die-logik-der-gewalt

Instagramseite von Medo Halimy: https://www.instagram.com/medo_halimy?igsh=bnBtN2J5YmFsNW0y

Ein besonderer Dank geht an Simon Eichinger für die Postproduktion, Jordi Kuragari für die Video-Snippets, für die Redaktion an 365 Sherpas und Redaktions-Koordinatorin Ahu Yeşiller.

Dieser Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gUG und wird gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

 

Danke fürs Zuhören und bitte abonniert und teilt den Podcast – danke!
1 Stunde 4 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Nada, einer Deutsch-Palästinenserin und engagierten Lehrkraft und Pädagogin im Bereich Antidiskriminierung in Sachsen. Während meiner Ostdeutschland-Tour mit dem Tiny Space „Über Israel und Palästina sprechen“ traf ich sie zufällig in Leipzig auf dem Augustusplatz. Dieses spontane Treffen entwickelte sich zu einem äußerst tiefgehenden Gespräch, den Nada bereit war, mit mir für meinen Podcast vor dem Mikrofon weiterzuführen.

 

In diese Folge teilt Nada ihre persönlichen Eindrücke und Gefühle, insbesondere nach den Ereignissen des 7. Oktober 2023. Wir sprechen über ihre Erfahrungen im Dialog mit jüdischen Freund:innen und darüber, wie ihre Familie ursprünglich aus Palästina nach Ostdeutschland kam. Außerdem beleuchten wir den Unterschied in der pro-palästinensischen Bewegung zwischen Ost- und Westdeutschland und warum es ihrer Meinung nach weniger Trialoganfragen aus ostdeutschen Schulen gibt. Nicht zuletzt gibt Nada Einblicke in ihre Sicht auf die kommenden Landtagswahlen in Sachsen und wie diese ihre Arbeit in der Antidiskriminierung und politischen Bildung an Schulen beeinflussen könnten.

 

Ein packendes Gespräch, das eigentlich noch viel länger hätte dauern können. Danke für deine Zeit, liebe Nada.

 

Gast: Nada

 

Host: Shai Hoffmann

 

Ein besonderer Dank geht an Simon Eichinger für die Postproduktion, Jordi Kuragari für die Video-Snippets, für die Redaktion an 365 Sherpas und Redaktions-Koordinatorin Annika Jostmeier.

 

Dieser Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gUG und wird gefördert von der Robert Bosch Stiftung.
1 Stunde 2 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Meron Mendel über die aktuellen Herausforderungen in Israel, das Kalkül von Premierminister Netanyahu und die erneuten Spannungen mit unter anderem Iran, Jemen, Libanon und Saudi-Arabien. Prof. Meron teilt seine persönlichen Eindrücke und berichtet von einem emotionalen Gespräch mit einem Freund der in der israelischen Nachbarschaft zum Gaza-Streifen lebt, der sich fragt, ob er jemals wieder nach Hause kann.

 

Wir diskutieren, was die israelische Bevölkerung von Netanyahu erwartet und wie dieser Konflikt auch uns in Deutschland beeinflusst. Meron steht zudem im Kreuzfeuer des Zentralrats der Juden, die ihm die Buber-Rosenzweig-Medaille absprechen möchte. Prof. Mendel kritisiert, dass es hierbei weniger um sachlichen Dialog geht, sondern um das Durchsetzen bestimmter Meinungen. Zum Abschluss sprechen wir über die Rolle Deutschlands und das Urteil des Internationalen Gerichtshofs zur völkerrechtswidrigen Besatzung der Westbank. Ein eindringliches Gespräch über die Notwendigkeit von Dialog, Verständigung und Empathie.

 

Gast: Prof. Dr. Meron Mendel

 

Moderator: Shai Hoffmann

 

Für mehr Infos über Meron hier entlang:

 

·         Bildungsstätte Anne Frank - https://www.bs-anne-frank.de/

·         Kooperative Professur für transnationale Soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Science - https://www.frankfurt-university.de/de/hochschule/einrichtungen-und-services/leitung-und-zentrale-verwaltung/qualitatsmanagemententwicklungplanung/proffm/haw-professur/kooperative-professur/meron-mendel/

·         Interview Süddeutsche Zeitung: „Unverhältnismäßig viel Aufmerksamkeit“ https://www.sueddeutsche.de/kultur/meron-mendel-josef-schuster-buber-rosenzweig-medaille-lux.Uwo5FJoyKHi3s4f6ECrFsv?reduced=true

·         Interview Süddeutsche Zeitung: “Josef Schuster protestiert gegen Preis für Meron Mendel” - https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/josef-schuster-protestiert-gegen-preis-fuer-meron-mendel-19861928.html

·         IInterview Süddeutsche Zeitung:  Interview zur Buber-Rosenzweig-Medaille „Wir müssen raus aus diesem Freund-Feind-Schema“

·         Buch “Eine deutsche Debatte - Über Israel reden” - https://www.meronmendel.de/ueber-israel-reden/

·         Die TikTok-Intifada – Der 7. Oktober & die Folgen im Netz - https://www.bs-anne-frank.de/mediathek/publikationen/die-tiktok-intifada-der-7-oktober-die-folgen-im-netz

 

Ein besonderer Dank geht an Simon Eichinger für die Postproduktion, Jordi Kuragari für den technischen Support und die Video-Snippets, für die Redaktion an 365 Sherpas und Redaktions-Koordinatorin Annika Jostmeier.

 

Dieser Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gUG und entsteht ehrenamtlich. Wir freuen uns deshalb über Spenden mit dem Zweck: „Für den Podcast“

 

Unterstütze uns gerne über Paypal: https://www.paypal.com/paypalme/demosmag

 

Danke!
1 Stunde 5 Minuten
Hier könnt ihr das Buch vorbestellen: https://www.luebbe.de/quadriga/buecher/politik/trialog/id_10702353

_______________________________

In dieser Folge spreche ich mit dem pädagogische Team hinter unseren Bildungsmaterialien auf ⁠https://www.israelpalaestinavideos.org/bildungsmaterialien/⁠

Zu Gast sind: Amina Nolte, Helen Sophia Müller und Johanna Voß. Alle drei Mitgründer:innen von disruptiF e.V. einer Organisation, die feministische Bildung und Beratung fördert.

In dieser Episode diskutieren wir, warum politische Bildung feministischer werden muss. Der Nahostkonflikt ist von Unsicherheiten und Unwissen geprägt, und unser pädagogisches Team setzt sich dafür ein, Räume im Lernumfeld zu schaffen, die auch offen für irritierende Aussagen sind, um anschließend fragend und vorurteilsfrei die Motive zu ergründen.

Wir beleuchten, welche Aspekte aus einer deutschen Perspektive beim Sprechen über Israel und Palästina mitverhandelt werden. Außerdem stellen wir die Frage, die jede Lehrkraft bedenken sollte: Wie verstehe ich mich selbst in diesem Kontext?

Weitere interessante Links:

disruptiF e.V. (⁠http://disruptif.org⁠)

- [Bildung in Widerspruch](⁠https://www.bildung-in-widerspruch.org/index.html⁠)

- [Bildungsbausteine](⁠https://www.bildungsbausteine.org/home⁠)

- [IBIM (Initiative für Bildung in Menschenrechten und Internationaler Zusammenarbeit)](⁠https://ibim.info⁠)

-Instagram: [⁠disruptif⁠]

Außerdem empfehlen wir den ZEIT-Artikel "Der Tag, der nicht enden will": [⁠ZEIT Artikel⁠]

Hört rein, um mehr über feministische politische Bildung und die vielschichtigen Aspekte des Nahostkonflikts zu erfahren!

 Moderator: Shai Hoffmann

 Gästinnen: Amina Nolte, Helen Sophia Müller und Johanna Voß

 Postproduktion: Simon Eichinger

Video-Snippets: Jordi Kuragari

⁠https://www.israelpalaestinavideos.org/impressum/
51 Minuten
Eine Bitte vorweg: Bewertet den Podcast, teilt ihn und empfehlt ihn, wenn er euch gefällt.

Trialoge, Israel-Palästina-Bildungsvideomaterial und unser Fortbildungsangebot:   www.israelpalästinavideos.org

https://www.instagram.com/shaihoffmann/

https://www.instagram.com/jouannahassoun/

https://www.instagram.com/trialoge_/

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Danke!
1 Stunde
In dieser Folge habe ich mit dem Bildungsjournalisten Armin Himmelrath gesprochen. Armin hat eine persönliche Beziehung zu Israel, wodurch wir darüber sprechen konnten, was sich seit dem 7. Oktober gesellschaftlich und politisch in Israel verändert hat. Wir haben uns mit dem Nahostkonflikt auseinandergesetzt und über die Auswirkungen auf die deutsche Bildungslandschaft gesprochen, konkret darüber, wie Schüler und Schülerinnen in den Schulklassen auf den 7. Oktober reagiert haben.

Die sozialen Medien spielen hierbei eine große Rolle. Wir haben darüber gesprochen, wie Fake News die Wahrnehmung und Reaktionen beeinflussen. Armin hat dazu ein Buch geschrieben und leitet Workshops, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen. Wir haben erörtert, was soziale Medien für Benutzer und Benutzerinnen, Konsumenten und Konsumentinnen sowie Lehrer und Lehrerinnen bedeuten und diskutiert, dass die führenden Unternehmen hinter den sozialen Medien mehr in die Verantwortung gezogen werden müssten.

Ein weiteres Thema, über das wir gesprochen haben, ist die universitäre Bildungslandschaft und im Speziellen die Universitätsproteste in Deutschland und den USA. Bei der Betrachtung der gegenwärtigen Entwicklungen und Tendenzen, mit Blick auf die deutsche Bildungslandschaft, die fatale Rolle von Fake News und die Kriege in der Welt, wirkt die Zukunft eher hoffnungslos.

Armin teilt in unserem Gespräch auf eine rührende Art und Weise seine Hoffnung, die für ihn im Privaten liegt.

Danke, lieber Armin, für dieses tiefgründige, bewegende und aufschlussreiche Gespräch über die aktuelle Lage, die Rolle der sozialen Medien und die Möglichkeiten für eine hoffnungsvollere Zukunft.

 

Gast: Armin Himmelrath

 

Moderator: Shai Hoffmann

 

Für mehr Infos über Armin hier entlang:

 

Zur Person: https://de.wikipedia.org/wiki/Armin_Himmelrath

 

Fake-News-Buch: https://www.hep-verlag.de/shop/item/97830355-1085-0/fake-news-von-armin-schmengler-geb-egbers-himmelrath-broschur

 

Spiegel-Texte zu Antisemitismus/ Schulen nach dem 7. Oktober:

https://www.spiegel.de/panorama/bildung/israel-der-hamas-terror-und-deutschland-ein-tritt-auf-dem-schulhof-a-4d9c49a9-a30d-4aa7-8646-b83938c27223

 

o    https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/antisemitismus-in-deutschland-die-koffer-stehen-gepackt-bereit-a-84c363d6-2e00-47ce-808a-eafcbc3d7810

o    https://www.spiegel.de/panorama/pogromnacht-vom-9-november-1938-und-juedisches-leben-heute-die-frage-die-fehlt-a-e95a9ccc-88c3-4678-ad91-22e6dea6f6dc

 

Deutschlandfunk-Sendung zur Familienrecherche: https://www.deutschlandfunk.de/marktplatz-21-12-2023-ahnenforschung-und-familienrecherche-fuer-einsteiger-dlf-580d4f47-100.html

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Danke!
60 Minuten
In dieser Folge habe ich mit Daniel Cohn-Bendit über die vertrackte Situation im Nahostkonflikt gesprochen. 

Wir haben uns mit der Situation der Juden und Jüdinnen vor Ort in Deutschland beschäftigt und auch die Ideologie der Hamas näher betrachtet. Obwohl eine Zwei-Staaten-Lösung in Palästina mittlerweile kaum noch realistisch erscheint, vertritt Daniel nach wie vor die Meinung, dass diese möglich sei. 

Wir haben uns in diesem Zusammenhang über den Begriff des Glaubens und seiner Bedeutung ausgetauscht. Daniel ist ein Utopist und betont die Wichtigkeit, an Visionen und Möglichkeiten zu glauben. Dabei hat er auch eine alternative Perspektive auf eine Zwei-Staaten-Lösung und die Zukunft der Westbank skizziert. 

Im Verlauf des Gesprächs haben wir auch die geopolitische Rolle der USA und Europas im Nahostkonflikt beleuchtet. Es wurde deutlich, dass die Palästinenser und Palästinenserinnen allein nicht in der Lage sein werden, diesen vertrackten Konflikt ohne Unterstützung von außen zu lösen. Im Hinblick auf die bevorstehende Europawahl haben wir auch darüber gesprochen, welche Rolle Europa zukünftig spielen könnte und sollte. 

Ein äußerst spannendes Gespräch mit Daniel Cohn-Bendit, einem jüdischen Autor und ehemaligen EU-Politiker, über Utopien, Hoffnungen und mögliche Lösungen.

 

Gast: Daniel Cohn-Bendit

 

Moderator: Shai Hoffmann

 

Für mehr Infos über Daniel hier entlang:

 

·         NDR Doku & Reportage “Wir sind alle deutsche Juden” - https://www.ardmediathek.de/video/doku-und-reportage/wir-sind-alle-deutsche-juden/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS8xNDkzXzIwMjItMDQtMjAtMjMtMzA

·         Interview: “Daniel Cohn-Bendit über Rassismus & Antisemitismus in Europa” erschienen bei boell.de, November 2023 - https://www.boell.de/de/2024/03/26/cohn-bendit-rassismus-antisemitismus-europa

·         Interview im Interviewpodcast Alles gesagt: “Daniel Cohn-Bendit, wie sehen Sie heute die RAF?” | Interviewpodcast "Alles gesagt?"15.02.2024 - https://www.youtube.com/watch?v=3Mq1_MW0Lfw

·         Artikel: “„Elend in Gaza und Irankonflikt mitbedenken“ erschienen in der FAZ  23.04.2024 - https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/cohn-bendit-zu-nahost-elend-in-gaza-und-irankonflikt-mitbedenken-19673917.html

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Danke!
57 Minuten
In dieser Folge des Podcasts führe ich ein tiefgreifendes Gespräch mit Ahmad Al Saadi über seinen außergewöhnlichen Lebensweg. Ahmad teilt mutig seine Erlebnisse, darunter sein Versuch als 21-Jähriger palästinensischer Flüchtling, der in einem syrischen Flüchtlingscamp aufgewachsen ist, über den Zaun zu klettern, um seinem Traum zu folgen und nach Israel, zurück in die Heimat zu fliehen. Leider endete dieser erste Versuch tragisch, als er von einem israelischen Soldaten angeschossen wurde.

 

Ahamds Reise hat ihn stattdessen nach Deutschland geführt, wo ein bemerkenswerter persönlicher Prozess der Erkenntnis für begann. Ahmad erkannte, dass das konstruierte Bild, welches auch er im Kopf hatte, von Juden und Jüdinnen durch persönliche Begegnungen und Geschichten, aufgebrochen wurde. Die Begegnungen mit Israelis, Juden und Jüdinnen in Deutschland öffneten ihm die Augen für neue Perspektiven.

 

Kurz vor dem 7. Oktober 2023 hat Ahmad die deutsche Staatsbürgerschaft erlangt, nachdem er bis dato 23 Jahre lang staatenlos war. Einer seiner größten Träume ist es immer noch, nach Israel zu reisen. Er ist gespannt darauf zu erfahren, wie viel von den Erinnerungen seiner Familie noch in der Heimat wirklich vorhanden sind. Nachdem Ahmad die Staatsangehörigkeit erhalten hatte und der 7. Oktober 2023 passierte, fand er sich jedoch in einer schweren Identitätskrise wieder.

 

Diese Episode bietet einen faszinierenden Einblick in die persönliche Entwicklung und die Suche nach Identität in einer von Konflikten geprägten Welt.

Gast: Ahmad Al Saadi  

 

Moderator: Shai Hoffmann

 

Für mehr Infos über Ahmad hier entlang:

 

·         Projekt "Schalom und Salam": https://schalomundsalam.de/

·         Instagram-Seite von "Schalom und Salam": https://www.instagram.com/schalomundsalam/

·         Mein persönliches Instagram-Profil: https://www.instagram.com/al_saadi_1123/

 

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44 Minuten
Heute habe ich das Vergnügen, Dr. Azadeh Zamirirad, Iran-Forscherin, stellvertretende Leiterin der Abteilung Afrika und Naher Osten an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) und politische Beraterin für Entscheidungsträger:innen in Europa und Abgeordnete des deutschen Bundestags, als Gast in meinem Podcast zu begrüßen. 

In dieser Folge beleuchten wir die angespannte Beziehung zwischen Israel und dem Iran, einstige Verbündete, die sich nun am Rand eines offenen Konflikts befinden. Insbesondere diskutieren wir die jüngsten Angriffe des Irans auf Israel und vice versa, sowie die Bemühungen beider Seiten, eine weitere Eskalation zu vermeiden. 

Wir reden über die geopolitische Lage Israels inmitten seiner arabischen Nachbarn und über den Iran als Atomschwellenmacht. Ein weiteres wichtiges Thema in dieser Folge ist die Unterdrückung der iranischen Zivilgesellschaft durch das rigide Regime und darüber, dass längst nicht alle Iraner und Iranerinnen anti-israelische Meinungen vertreten, wie es oft nach außen propagiert wird.

Darüber hinaus erörtern wir die Rolle Deutschlands im Nahen Osten und besonders interessant ist hier die Frage, wie sich die Bundesregierung in dieser komplexen Situation positionieren sollte und welche politischen Ressourcen dabei zum Einsatz kommen könnten, auch hinsichtlich der Solidarität mit der iranischen Frauenbewegung: "Frauen, Leben, Freiheit."

Insgesamt liefert diese Folge äußerst aufschlussreiche und tiefgreifende Einblicke in die komplexen Herausforderungen und Dynamiken des Nahostkonflikts. Ich bin sicher, dass Sie nach dem Hören dieser Folge eine fundiertere Perspektive auf die Situation im Nahen Osten haben werden. 

Vielen Dank, Dr. Zamirirad, für Ihre Zeit und Ihre fundierten und wertvollen Beiträge zu dieser wichtigen Diskussion!

Gast: Dr. Azadeh Zamirirad 

 

Moderator: Shai Hoffmann

 

Für mehr Infos über Dr. Azadeh Zamirirad hier entlang:

 

o    Azadeh Zamirirad - Iran: Der Testfall für feministische Außenpolitik

 

o    Judith Vorrath / Azadeh Zamirirad - Work in Progress: Spielräume und Grenzen feministischer Außenpolitik 

 

o    Azadeh Zamirirad - Iran im Umbruch

o    Azadeh Zamirirad - Irans neues Selbstverständnis

 

o    Buchempfehlung: “Irans Atomdiskurs” - Eine subsystemische Analyse außenpolitischer Präferenzen in der iranischen Nukleardiplomatie (2003-2015), Von Dr. Azadeh Zamirirad, M.A. (Ergon,  2019, 209 Seiten, broschiert ISBN 978-3-95650-580-5)

 

Ein besonderer Dank geht an Simon Eichinger für die Postproduktion, Jordi Kuragari für den technischen Support und die Video-Snippets, für die Redaktion an 365 Sherpas und Redaktions-Koordinatorin Annika Jostmeier.

 

Dieser Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gUG und entsteht ehrenamtlich. Wir freuen uns deshalb über Spenden mit dem Zweck: „Für den Podcast“.

 

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1 Stunde 8 Minuten
In dieser Episode des Podcasts ‘Über Israel und Palästina sprechen’ unterhalte ich mich mit der renommierten Schauspielerin Meret Becker. Sie ist nicht nur für ihre schauspielerischen Leistungen bekannt, sondern auch dafür, dass sie die erste jüdische und weibliche Kommissarin im ‘Tatort’ verkörpert hat, eine Rolle, die sie tiefgründig prägte. Meret erörtert ihre anfänglichen Überlegungen und die tiefgehenden Gedanken, die sie sich vor der Annahme dieser Rolle machte. Sie erklärt auch, warum sie sich für eine unkonventionelle Darstellung der Figur entschieden hat, die in einer offenen Beziehung lebt – ein kultureller Durchbruch und ein Statement gegen patriarchale Strukturen in der deutschen Medienlandschaft.

Zudem erzählt Meret über ihr Engagement bei SOS MEDITERRANEE und über ihren Einsatz als eine der führenden Stimmen im Kampf gegen Antisemitismus aufzutreten, insbesondere nach dem Anschlag in Israel am 7. Oktober!

Vielen Dank, liebe Meret, für dieses tiefgehende und inspirierende Gespräch!

Gast: Meret Becker

Moderator: Shai Hoffmann

Für mehr Infos über Meret hier entlang:

https://www.instagram.com/meret.becker/

https://vimeo.com/871040037/dc3d60445e

https://www.handshake-booking.com/de/artist/meret-becker/

Ein besonderer Dank geht an Simon Eichinger für die Postproduktion, Jordi Kuragari für den technischen Support und die Video-Snippets, für die Redaktion an 365 Sherpas und Redaktions-Assistenz Annika Jostmeier.

Dieser Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gUG und entsteht ehrenamtlich. Wir freuen uns deshalb über Spenden mit dem Zweck: „Für den Podcast“

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