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WIR.SIND.BERGHEIM - Der Podcast Archiv

63 Episoden
47 Minuten
Was verbindet Menschen über Generationen hinweg – auf der Bühne und dahinter? In dieser Folge öffnet sich der Vorhang für den Theaterverein Frohsinn aus Rheidt-Hüchelhoven, der seit 1931 Bergheim bereichert. Sandra Schmidt und Celine Cziharsch nehmen uns mit in die Welt des Laientheaters, wo Leidenschaft, Zusammenhalt und ganz viel Herzblut die Hauptrollen spielen.

Sandra, seit 2006 in Bergheim zu Hause, fand über ihren Mann Torsten zum Theater und gab 2007 ihr Debüt als Oma. Seitdem engagiert sie sich im Vorstand und organisiert mit Begeisterung. Celine, 23 Jahre jung und echter Familienmensch, steht bereits seit 2009 auf der Bühne – seit 2019 auch bei den Erwachsenen. Theater liegt bei ihr in der Familie, seit Generationen. Beide verbindet die Freude am gemeinsamen Spiel und die Liebe zu den Menschen, die sie auf und neben der Bühne treffen.

Die beiden erzählen von fast 100 Jahren Vereinsgeschichte, von der Spezialisierung auf Lustspiele in den 1980ern und den jährlichen Aufführungen im April. Sie berichten vom komplett selbstgebauten Bühnenbild – manchmal wird dafür schon mal ein Wohnzimmer aus dem Ort zur Requisite. Besonders stolz sind sie auf die Kinder- und Jugendgruppe, die am 2. Adventswochenende ihr Können zeigt. Der Verein sucht aktuell männliche Laienschauspieler, die Lust haben mitzumachen. Neben den Theateraufführungen ist Frohsinn fest im Gemeindeleben verankert: bei der Kirmes, beim Karnevalsumzug oder beim Sport- und Kennlerntag in der Grundschule. Über Facebook und Instagram gibt's regelmäßig Einblicke hinter die Kulissen.

In der Rubrik '10 Fragen – Ein Moment mal' wird es persönlich: Welches Jahr war das beste ihres Lebens? Musical oder Theater? Was würden sie auf eine einsame Insel mitnehmen? Und welches Lied können sie auswendig – und mit welcher Berühmtheit würden sie gerne gemeinsam auf der Bühne stehen? Die Antworten zeigen zwei Menschen, die wissen, was Gemeinschaft bedeutet.

Sandra und Celine leben vor, wie Engagement und Offenheit ein ganzes Vereinsleben prägen – und wie viel Freude es macht, wenn Menschen zusammen etwas auf die Beine stellen.
38 Minuten
Seit 1998 bei der Stadtverwaltung Bergheim, seit jeher mit Herz für Menschen und Tiere: Tanja Jäckel arbeitet in der Abteilung Integration und Stadtteilarbeit und begleitet Familien buchstäblich vom ersten Tag an – bei der Babybegrüßung und beim Pflanzfest im Babypark. Ein Gespräch über Beständigkeit, echte Nähe und die Frage, was wächst, wenn man sich Zeit nimmt. 
52 Minuten
Was braucht es wirklich, damit Pflege menschlich bleibt – und nicht nur funktioniert?

In dieser Folge ist Tim Munsky zu Gast. Er leitet Pflege- und Tagespflegeeinrichtungen in Bergheim und Frechen und gehört zu den Menschen, die Pflege nicht verwalten, sondern gestalten wollen. Für ihn beginnt gute Pflege nicht bei Prozessen oder Budgets, sondern bei der Frage, wie sich die Menschen fühlen – die Bewohnerinnen und Bewohner, die Angehörigen und die Mitarbeitenden. Mit Haltung, Nahbarkeit und der Überzeugung, dass Wertschätzung kein Soft Skill ist, sondern das Fundament von allem.

Wir sprechen über den Alltag hinter den Kulissen, über den Spagat zwischen wirtschaftlichem Druck und menschlicher Verantwortung, über Momente, in denen das System an seine Grenzen stößt – und darüber, was Pflegekräfte antreibt, jeden Tag wiederzukommen. Tim erklärt, warum Tagespflege ein Gamechanger sein kann, was passiert, wenn Familien ohne Vorsorgedokumente in eine Krise geraten, und wie wir als Gesellschaft eigentlich alt werden wollen.

In der Rubrik „10 Fragen – Ein Moment mal" wird es persönlich: Was wäre Tim selbst am wichtigsten, wenn er auf Pflege angewiesen wäre? Welchen Satz einer Bewohnerin wird er nie vergessen? Was würde er als Gesundheitsminister sofort ändern – und welches Vorurteil über Pflege macht ihn am meisten müde?

Tim Munsky zeigt, dass Pflege dann gelingt, wenn man den Menschen sieht – nicht die Akte.
42 Minuten
In dieser Sonderfolge geht es um das neue Bergheimer Projekt Wunsch-Großeltern. Es bringt Kinder und ältere Menschen zusammen, die sich einen verlässlichen Kontakt zwischen den Generationen wünschen. Petra Kokisch (Stadt Bergheim), Alexandra Parker (Katholisches Bildungsforum Rhein-Erft) und Dozentin Anja Mlodoch sprechen über Entstehung, Ablauf der Qualifizierung und darüber, was gute Verbindung zwischen Jung und Alt braucht. Tom begleitet das Projekt künftig mit fester, regelmäßiger Supervision. 

Nächste Termine der Qualifizierung: 11.09. / 14.09. / 18.09. / 25.09.2026, Anton-Heinen-Haus, Kirchstraße 1b, Bergheim. Gebührenfrei für Menschen aus Bergheim.

Anmeldung & Kontakt: wunschgrosseltern@bergheim.de

Überall zu hören: letscast.fm, Spotify, Apple Podcasts
57 Minuten
Was hält drei Männer mit völlig unterschiedlichen Lebenswegen zusammen – und sorgt dafür, dass in Bergheim niemand hungrig nach Hause gehen muss?

In dieser besonderen Folge spreche ich gleich mit drei Gästen: Hans Werner Hader, Gründungsmitglied und fast zwanzig Jahre lang erster Vorsitzender der Bergheimer Tafel. Peter Immekus, selbstständiger Ingenieur für Bergschäden, der während Corona zur Tafel kam. Und Günter Thar, gelernter Koch und Konditor, der seit fünf Jahren in Oberaußem aktiv ist. Drei Lebenswege, drei Persönlichkeiten – ein gemeinsames Ziel.

Wir sprechen darüber, wie die Tafel Ende 2005 entstand, was Menschen fast zwanzig Jahre in einem anspruchsvollen Ehrenamt hält und wie unterschiedlich die Wege zur Tafel sein können. Es geht um Zusammenhalt in einer vielfältigen Stadt, um Integration und Inklusion im Alltag, und um die Frage, was sich verändern muss – bei der Tafel selbst, aber auch in der Gesellschaft. Auch der Wunsch, die Tafel in weitere Ortsteile zu bringen, kommt zur Sprache.

In der Rubrik „15 Fragen – Ein Moment mal" wird es persönlich: Hans Werner erzählt von seiner Leidenschaft fürs Campen und was ihm an Menschen am wichtigsten ist. Peter verrät, was auf dem Wasser mit einem passiert, das an Land nicht geht, und was ihn an Bergheim überrascht hat. Günter spricht über die Freiheit als engagierter Rentner, seinen Lieblingsort in Bergheim und einen Traum, den er sich noch erfüllen möchte.

Drei Männer, die zeigen: Engagement braucht keine perfekte Biografie – nur den Willen, etwas zu bewegen.
54 Minuten
Was bedeutet es, wenn Wohnen unbezahlbar wird? In dieser Folge spreche ich mit Ralf Schaffrath, Abteilungsleiter für Wohnen und Bürgerhilfen bei der Stadt Bergheim. Geboren in Brühl, aufgewachsen in Berzdorf, führte ihn ein duales Verwaltungsstudium in die öffentliche Verwaltung – ursprünglich wollte er Lehrer werden. Heute verantwortet er einen Bereich, der Menschen in existenziellen Lebenslagen begleitet.

Bezahlbares Wohnen ist zur sozialen Frage unserer Zeit geworden. Ralf erklärt, wie die Lage in Bergheim aussieht, welche Hebel eine Kommune hat und wo die größten Hindernisse liegen. Wir sprechen darüber, was seine Abteilung konkret tut, um Wohnraum zu sichern und Menschen den Zugang zu angemessenem Wohnen zu ermöglichen. Dabei wird deutlich: Soziales Wohnen ist weit mehr als Immobilienpolitik – es geht um Teilhabe und Würde.

Im zweiten Teil werfen wir einen Blick auf die Bürgerhilfen: Welche sozialen Leistungen gibt es, wie haben Reformen wie die Wohngeldreform 2023 die Arbeit verändert, und was bedeuten aktuelle Sozialreformen für die Menschen vor Ort? Ralf gibt Einblick in den Alltag seiner Abteilung und formuliert klare Wünsche an die Politik, damit Unterstützung wirklich ankommt.

In der Rubrik „10 Fragen – Ein Moment mal" wird es persönlich: Ralf verrät, worauf er verzichten könnte, welches Lebensmittel er wäre, was seine Nervennahrung ist und wie er die Vorweihnachtszeit erlebt. Außerdem sprechen wir über seinen verrücktesten Ausflug, ein Lieblingsbuch, Zeitreisen, sein Lieblingskleidungsstück und was ihn zuletzt aus vollem Herzen zum Lachen gebracht hat. Und natürlich: Was schätzt er an seinen engsten Freunden am meisten – mit denen er so gerne kocht?

Ein Gespräch mit einem Menschen, der genau weiß, dass hinter jeder Akte eine Lebensgeschichte steht.
1 Stunde 5 Minuten
Was hat ein kommunaler Friedhof mit Stadtentwicklung zu tun – und warum braucht es für Grünflächen heute digitale Kataster? In Folge 56 von WIR.SIND.BERGHEIM spreche ich mit Sebastian Wolfgang Reiss, Sachgebietsleiter Verwaltung im Betriebshof der Kreisstadt Bergheim. Er ist zuständig für das städtische Bestattungswesen, drei digitale Grünflächenkataster, Arbeitsschutz und die Betreuung von Verwaltungsauszubildenden – ein Aufgabenspektrum zwischen Trauerkultur, Bürgerengagement und Präventionsarbeit.

Wir sprechen über Friedhöfe im Wandel: Wie verändert sich Bestattungskultur, was bedeuten Überhangflächen für die kommunale Planung, und wie findet man die Balance zwischen würdevoller Trauerkultur und wirtschaftlicher Notwendigkeit? Sebastian erklärt, was digitale Grünflächenkataster leisten, wie Pflegeklassenmodelle helfen und warum Grünpatenschaften funktionieren – aber auch an Grenzen stoßen. Außerdem beleuchten wir, wie im Betriebshof Gesundheitsmanagement und Arbeitsschutz bei körperlich anspruchsvoller Arbeit gestaltet werden.

In der Rubrik „10 Fragen – Ein Moment mal" wird es persönlich: Sebastian verrät, mit welcher Rockband er gerne auftreten würde, erzählt von seinem spektakulärsten Segelmanöver und beantwortet, ob er bei Elfmetern schon mal den Raum verlassen hat. Wir sprechen über Lieblingsküchen, perfekte Tage und die drei Dinge, die ihm im Leben gerade am wichtigsten sind.

Ein Gespräch mit einem Menschen, der nach Studium, Bundeswehr und RWTH Aachen im Betriebshof wirklich angekommen ist – und dort Verantwortung mit Weitblick trägt.
1 Stunde
Wie gelingt echte Teilhabe in einer Stadt – und warum müssen wir endlich aufhören, über Menschen zu sprechen statt mit ihnen?

In dieser Folge ist Sarah Gültzow zu Gast, seit September 2025 Abteilungsleiterin für Inklusion und Teilhabe bei der Kreisstadt Bergheim. Sarah ist ein echtes Bergheimer Mädchen, lebt seit fast 40 Jahren hier und hat ihren beruflichen Weg konsequent im sozialen Bereich aufgebaut. Nach ihrer Ausbildung beim Rhein-Erft-Kreis und dem dualen Studium zur Bachelor of Laws arbeitet sie seit November 2015 bei der Kreisstadt – erst in Fachbereich 5, später in Fachbereich 7 und bei der EGBM. Heute verantwortet sie den Bereich Inklusion und Teilhabe und setzt sich dafür ein, dass Menschen gesehen, ernst genommen und so lange wie möglich am gesellschaftlichen Leben beteiligt werden.

Wir sprechen darüber, was Teilhabe und Inklusion im Alltag einer Stadt wie Bergheim ganz konkret bedeuten, wo Ausgrenzung oft schon im Kleinen beginnt und warum Betroffene selbst am besten wissen, was sie brauchen. Sarah erklärt, wie Beteiligungsformate nicht nur gut gemeint, sondern tatsächlich wirksam werden können und warum der Unterschied zwischen „für" und „mit" so entscheidend ist. Außerdem geht es um generationenübergreifende Projekte, darum, wo gut gemeinte Hilfe bevormundend wird und welche Chancen Bergheim für mehr Begegnung zwischen den Generationen bietet.

In der Rubrik „10 Fragen – Ein Moment mal" wird es persönlich: Sarah verrät, worauf sie verzichten könnte, wenn der Tag eine Stunde kürzer wäre, was sie nach Feierabend am liebsten macht, welcher Disney-Charakter sie gerne wäre und welche drei Gerüche sie besonders liebt. Außerdem erfahren wir, welche Sprache sie gerne lernen würde und worauf sie sich in der Zukunft freut.

Eine Frau, die Bergheim kennt, liebt und mit Herz daran arbeitet, dass alle Menschen hier ihren Platz finden.
1 Stunde
Keine Hebamme gefunden – und jetzt? Wenn die Geburtshilfe im Krankenhaus schließt und Praxen aufgeben, stehen werdende Eltern oft allein da. Wie eine Ambulanz in Bergheim diese Lücke schließt und Hebammen im Erftkreis entlastet, erfahrt ihr in dieser Folge.

Petra Schiffer-Mödder ist seit 1988 Hebamme und kennt die Situation aus beiden Perspektiven: Als freiberufliche Hebamme musste sie 2019 ihre Praxis in Elsdorf schließen – wirtschaftliches Arbeiten war nur noch mit enormem Aufwand möglich. Genau in diesem Jahr schloss auch die Geburtshilfe im Bergheimer Krankenhaus. Petra entwickelte daraufhin die Idee einer Hebammenambulanz und ist seit Februar 2021 deren Koordinatorin unter Trägerschaft der AWO.

Die Hebammenambulanz vermittelt nicht nur Hebammen an Schwangere, sondern bietet selbst an fünf Tagen pro Woche niedrigschwellige Betreuung, wenn die Suche erfolglos bleibt. Hier gibt es Kurse rund um Schwangerschaft und Geburt, Begegnungsangebote wie das „Kleine Nest" für junge Mütter und moderne Zusatzleistungen wie LaserPen-Behandlung oder Bilirubinmessung beim Neugeborenen. Besonders wichtig: Die Ambulanz vernetzt die Hebammen im nördlichen Rhein-Erft-Kreis, übernimmt zeitraubende Anfragen und ermöglicht Vertretungen bei Krankheit oder Urlaub.

In „10 Fragen – Ein Moment mal" verrät Petra, was sie persönlich bewegt: Welches Buch oder welcher Film hat sie zuletzt beeindruckt? Was macht sie glücklich, und wofür ist sie dankbar? Auch ihre Morgenroutine, ihre Ausgleichsstrategien und ihre Träume für die Zukunft kommen zur Sprache.

Eine Frau, die aus einer Versorgungslücke eine Chance gemacht hat – für Familien und Kolleginnen gleichermaßen.
1 Stunde 3 Minuten
Was passiert, wenn Kunst nicht im Museum bleibt, sondern mitten zwischen den Menschen landet? Genau darum geht es in Folge 53 von WIR.SIND.BERGHEIM.

Zu Gast ist Christian Greier – der Kopf hinter JunkArts, einer Kunstveranstaltung im Rhein-Erft-Kreis, die Künstlerinnen und Künstler, Kunsthandwerk und kreative Köpfe zusammenbringt. Christian organisiert das Format, kuratiert die Aussteller und schafft einen Raum, in dem Kunst für alle zugänglich wird.

Darüber hinaus ist er 1. Vorsitzender des Hallenträgervereins Niederaußem und engagiert sich dort mit viel Energie für den Stadtteil. Beruflich arbeitet er als staatlich geprüfter Techniker für Maschinenbau in Köln. In seiner freien Zeit steht er in der Werkstatt und arbeitet mit Holz und Epoxidharz – oder plant neue Formate wie den Garagentrödel und JunkArts X-MAS.

Die Folge zeigt, wie JunkArts entstanden ist, was hinter der Veranstaltung steckt und welche Vision Christian für die Zukunft von Kunst und Kultur in der Region hat. Er erzählt, wie die Planung abläuft, wie Künstler und Kunsthandwerker ausgewählt werden und welche Rolle Kooperationen und Netzwerke für den Erfolg spielen.

Außerdem geht es um seinen Weg zum Vereinsvorsitz, das Ehrenamt in Niederaußem und die Frage, wie man Beruf, Engagement und eigene kreative Projekte unter einen Hut bekommt.

Am Ende steht ein Mensch, der nicht wartet, bis jemand anderes anfängt – sondern selbst macht. Mit Leidenschaft, Handwerk und der Überzeugung, dass Kultur vor Ort entsteht.
56 Minuten
Was passiert, wenn ein Mensch nicht nur sein Geschäft führt, sondern sich gleichzeitig dafür einsetzt, dass eine ganze Innenstadt lebendig bleibt? Genau darum geht es in Folge 52 von WIR.SIND.BERGHEIM.

Zu Gast ist Stefan Dannert – Geschäftsführer der WIG Bergheim, der Werbe- und Interessengemeinschaft, die lokale Unternehmen zusammenbringt und als Bindeglied zwischen Wirtschaft und Verwaltung funktioniert. Daneben ist er Agenturinhaber in der Bergheimer Fußgängerzone und Abteilungsleiter beim SV Erftstolz Niederaußem.

50 Jahre alt, verheiratet, eine Tochter, zuhause in Oberaußem. Aufgewachsen in Oberfranken, kam er 2001 der Liebe wegen nach Bergheim – und blieb.

Stefan erzählt, wie die WIG entstand, wie sich der Zusammenschluss der Bergheimer Unternehmen entwickelt hat und welche Vorteile die Mitgliedschaft bringt – auch über die Fußgängerzone hinaus. Er beschreibt, wie die Vermittlerrolle zwischen Verwaltung und Wirtschaft im Alltag funktioniert und warum dieser Austausch für die Stadtentwicklung unverzichtbar ist.

Es geht um Veranstaltungen, die das städtische Leben prägen – verkaufsoffene Sonntage, den Bergheimer Frühling, den Citybiathlon, das Nikolaussingen. Und um die Herausforderung, Unternehmen und Gastronomie durch die aktuelle Umbauphase in der Fußgängerzone zu begleiten.

Am Ende steht ein Mensch, der nicht nur für sich arbeitet, sondern für eine Stadt. Mit Haltung, Ausdauer und einer klaren Überzeugung: Miteinander geht mehr.
55 Minuten
In der 51. Folge „Mut schlägt Lebenslauf. Spät gestartet. Voll da.“ steht Karima El Gamoussi im Mittelpunkt.

Sie arbeitet bei der Stadt Bergheim in Kindertagesstätten und leitet das Projekt „Lernen Lernen“ im Mehrklang. Ihr Weg beginnt nicht klassisch. Viele Jahre stehen Familie und Verantwortung im Vordergrund. Vier Kinder. Alltag. Organisation. Dann kommt der Schritt ins Berufsleben. Später als bei vielen anderen. Bewusst. Klar.

Die Folge führt in die Fragen, die entstehen, wenn ein Lebensweg nicht gerade verläuft. Es geht um den Moment, in dem du entscheidest, neu anzufangen. Um Zweifel. Um Mut. Und um die Erfahrung, dass Entwicklung kein festes Zeitfenster kennt.

Im Zentrum stehen Begegnungen. Menschen, die etwas auslösen. Gespräche, die Türen öffnen. Vertrauen, das trägt. Karima beschreibt, wie aus kleinen Kontakten neue Möglichkeiten entstehen. Nicht geplant. Aber konsequent genutzt.

Es geht um Arbeit mit Kindern und Familien. Um Beziehung. Um Verlässlichkeit. Um die Frage, was Menschen heute brauchen, um zu lernen und zu wachsen. Keine Konzepte auf dem Papier. Sondern Haltung im Alltag.

Ein weiterer Teil der Folge zeigt, wo Karima Kraft findet. Draußen. Beim Wandern. Bewegung, die den Kopf klärt. Zeit, in der Gedanken sich sortieren. Nicht als Ausgleich nebenbei, sondern als Teil ihres Weges.

Am Ende steht kein fertiger Plan. Sondern eine klare Haltung. Warte nicht darauf, dass es passt. Geh los. Auch später. Gerade dann.
1 Stunde 2 Minuten
In der 50. Folge von WIR.SIND.BERGHEIM steht Elke Friedt im Mittelpunkt. Sie leitet seit Juli 2025 den Fachbereich 7 Soziales und Integration der Stadt Bergheim und ist zugleich Behindertenbeauftragte der Kreisstadt.

Die Folge führt in die Fragen, die entstehen, wenn Soziales nicht Theorie bleibt, sondern Alltag. Es geht um Führung unter Druck, um Verantwortung für Mitarbeitende, um Strukturen, die Menschen schützen oder ausbremsen. Es geht um Inklusion, nicht als Wort, sondern als Arbeit an Barrieren, an Prozessen, an Entscheidungen.

In der Mitte der Folge wird ein Live Ausschnitt vom Fachbereichstag eingespielt. Die Fragen dafür wurden vorher aus der Belegschaft gesammelt und im Rahmen des Fachbereichstags stellvertretend gestellt, live vor Publikum. Der Einspieler zeigt, welche Themen im Team wirklich oben liegen, wie offen gefragt wird und wo Erwartungen an Führung sehr konkret werden.

Nach dem Einspieler geht es um Rückblick und Konsequenzen. Wie wirkt so ein Moment im Raum nach. Was bleibt hängen. Und was folgt daraus für Zusammenarbeit, Prioritäten und nächste Schritte im Fachbereich.
54 Minuten
In dieser Sendung erlebst du, wie Kultur in Bergheim entsteht, bevor das Licht angeht und bevor der erste Applaus kommt. Du hörst, was hinter den Kulissen von MEDIO.RHEIN.ERFT und BÜRGERHAUS.QUADRATH wirklich zählt. Du bekommst Einblicke in Entscheidungen, Abläufe und Verantwortung, die man als Gast kaum sieht, die aber jeden Abend tragen.

Du lernst Dr. Stefan Holzporz kennen, Geschäftsführer der BM.CULTURA, und du hörst, wie aus Organisation Stimmung wird. Du merkst, warum nicht das Gebäude den Unterschied macht, sondern das Team. Du hörst, wie Bergheim von außen wahrgenommen wird, auch im Vergleich zu Köln, und was das mit Haltung und Qualität zu tun hat.

Du nimmst aus dieser Folge mit, warum Kultur mehr ist als Programm. Kultur bindet Menschen an einen Ort. Kultur macht eine Stadt attraktiv, wenn sie wachsen will. Kultur hält zusammen, wenn wir älter werden und wenn sich Stadt und Region verändern. Du gehst raus mit einem klareren Blick darauf, warum eine gute Stadt nicht nur funktioniert, sondern auch lebt.
1 Stunde 2 Minuten
In Folge 48 ist Hendrik Hülz zu Gast bei Tom Juschka im Studio "WIR.SIND.BERGHEIM", Pfarrer der neuen Pfarrei St. Barbara Bergheim und seit 09.2025 Kreisdechant im Rhein Erft Kreis. Im Gespräch geht es um die Fusion der bisherigen Gemeinden zur neuen Pfarrei, um das, was Menschen dabei verlieren und was neu entstehen kann. Hendrik erklärt, warum die heilige Barbara als Patronin mehr ist als ein Name und was Bergheim aus seiner eigenen Geschichte von Wandel und Brüchen lernen kann. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Ehrenamt. Was trägt es. Was überfordert es. Und was müssen Kirche und Leitung tun, damit Engagement bleibt. Zum Schluss wird es persönlich. In der Rubrik „10 Fragen – Ein Moment mal“ zeigt Hendrik den Menschen hinter dem Amt. 
WIR.SIND.BERGHEIM - Der Podcast

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Demografie geht uns alle an