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1 Stunde 16 Minuten
Juhu, wir sind zurück! Nach etwas mehr als einem Jahr sprechen wir nun wieder miteinander über Literatur und das, was uns sonst noch so beschäftigt.
Da nun Oktober ist und somit die sogenannte „Spooky Season“ beginnt, sprechen wir über zwei Bücher, die in das Horror-Genre eingeordnet werden können: „Nightbitch“ von Rachel Yoder und „Boy Parts“ von Eliza Clark.
Diese Bücher sind aber nicht ganz typisch Horror, sondern sie gehören einem Subgenre der literarischen Fiktion an: Man nennt dieses Subgenre online oft „Weird Girl Literature“, „Unhinged Woman Literature“ oder „Femgore“. Frauen werden in diesen Büchern destruktiv; sowohl sich selbst als auch anderen Menschen gegenüber. Dies ist grösstenteils als Allegorie zu verstehen, die veranschaulicht, wie Frauen oft das Bedürfnis haben, auf radikale Art und Weise aus gesellschaftlichen Normen auszubrechen.
Was macht diese Art von Büchern spannend? Wie üben sie Gesellschaftskritik aus? Und warum wird eine Frau furchteinflössend, wenn sie sich gegen die Normen der Gesellschaft stellt? Diesen Fragen gehen wir in dieser Folge auf den Grund.
Da nun Oktober ist und somit die sogenannte „Spooky Season“ beginnt, sprechen wir über zwei Bücher, die in das Horror-Genre eingeordnet werden können: „Nightbitch“ von Rachel Yoder und „Boy Parts“ von Eliza Clark.
Diese Bücher sind aber nicht ganz typisch Horror, sondern sie gehören einem Subgenre der literarischen Fiktion an: Man nennt dieses Subgenre online oft „Weird Girl Literature“, „Unhinged Woman Literature“ oder „Femgore“. Frauen werden in diesen Büchern destruktiv; sowohl sich selbst als auch anderen Menschen gegenüber. Dies ist grösstenteils als Allegorie zu verstehen, die veranschaulicht, wie Frauen oft das Bedürfnis haben, auf radikale Art und Weise aus gesellschaftlichen Normen auszubrechen.
Was macht diese Art von Büchern spannend? Wie üben sie Gesellschaftskritik aus? Und warum wird eine Frau furchteinflössend, wenn sie sich gegen die Normen der Gesellschaft stellt? Diesen Fragen gehen wir in dieser Folge auf den Grund.
1 Stunde 36 Minuten
Wer kennt no d Katniss Everdeen us de Jugend? För eus händ sie und die ganzi Tribute von Panem Buech- und Filmreihe emel ganz en spezielle Platz im Gedächtnis iignooh. Aber au hött sind die Büecher no relevant, und mer händ jetzt s neuschte Prequel usenandgnooh: Sunrise on the Reaping, oder düütsch Der Tag bricht an, vode Suzanne Collins. De Protagonischt isch de Haymitch Abernathy, wo jo sicher einige vo eus scho bekannt esch. Göhnd mit eus mit i nostalgischi Abschweifige, philosophischi Überlegige und brandaktuelli Zämefassige rund um Panem. (Achtung, Spoilers!)
50 Minuten
Mer verbreite die Folg grad mol echli Summer-Vibes, falls die be euch nonig aachoo sind. Das mol rede mer öber „Fast nichts all inclusive“, s Debüt vom Schwiizer Schriftsteller Sagal Maj Čomafai, wo das Joohr im Verlag die brotsuppe erschine esch. Euses erschte Mol diskutiere öber Schwiizer Debütliteratur, yay! Das Buech nimmt eus mit inen Existenz, wo schaffe chlii- und Ferie grossgschribe wärde, wo Gränze und soziali Konventione hinderfrogt wärde und wo Ässe ganz fescht gnosse wird, allerdings miteme liechte Biigschmack devoo, das das alles jederziit chönnt i sech iistürze.
1 Stunde 2 Minuten
„I‘m Glad My Mom Died“ (aso: Ich be froh, das miis Mami gstorbe esch) esch wahrschiinlech ned en Satz, womer hüüfig ghöört. D Jennette McCurdy hett ihrem Memoir/Autobiografie aber gliich de Titel geeh. Mer - und vellech au du - kenne sie us iCarly, wo sie ide 2000er uf Nickelodeon d Rolle vode Sam verkörperet hett. 2022 hett sie denn das Buech veröffentlicht, womer das mol dröber rede. Und doo chöme ganz vell Sache vor, womer sech dazumols gar ned hätt chönne vorstelle. Sie verzellt vo ihrere toxische Beziehig zu ihrere Muetter, devoo, das sie eigetlech gar nie hett welle schauspielere, und vo all dene psychische Folge, wo ihri Chindheit und Jugend spööter för sie gha händ. Es esch ned en eifachi Reis, womer doo met de Jennette macht, aber sie sött ghört wärde.
59 Minuten
Was wär der wichtiger? Das diis Chind intelligänt isch, oder dases nätt esch? Das esch eini vode Frooge, wo eim im Myers-Briggs Persönlichkeitstescht gstellt wird. Und sie esch au relevant in Bezug uf de Roman, womer dasmol bespräche: „Flowers for Algernon“ vom US-amerikanische Schriftsteller Daniel Keyes. Das Buech hämmer im Änglisch ide Kanti damals gläse, und mer finde d Thematike bes hött relevant. Und ned nome mer, das Buech esch ned nome en Bestseller, sondern mittlerwiile au zumene moderne Klassiker worde. Es gooht um de Charlie, en Maa i siine 30er mit eme underdurchschnittleche IQ. En Operation am Hirni söll de IQ signifikant erhöche. Als Prototyp för das, wo sie met em Charlie vorhänd, bruuche die zueständige Wösseschaftler en Labormuus, de Algernon. Die beide wärde zu Frönde, Wäggfährte und irgendwenn Liidensgenosse. Und das Buech looht eim met ganz vell Frooge zrogg, womer schlussändlech cha draa ume studiere, zum Biischpel: Wie wichtig esch Intelligänz? Goohts eim wörklech besser, wenn mer alles weiss und verstooht? Wie wiit döff d Wösseschaft gooh?
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Über diesen Podcast
Jede 2. mentig verzelle mer euch vo eme breite spektrum vo büecher
mit abstächer id popkultur, alles uf schwiizerdüütsch met ganz vell
anglizisme. Vell spass uf de reis. @ufglaese uf instagram und
tiktok Und mer händ en Podcast-Playlist! Sie heisst passenderwiis
„Ufghört“ und ehr finded sie doo:
https://open.spotify.com/playlist/6TM93AVe1aVswAyLmZAIKj?si=_YYt6gCvSTGeofaWNaOgyg&pi=e-uBBaKW9DTeeq
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