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#JFK60 Archiv

21 Episoden
1 Stunde 27 Minuten
William King Harvey galt als der "James Bond" der CIA. Harvey war in den 50er und 60er Jahren für geheime Kommando-Aktionen wie den Berliner Spionagetunnel und die Planung abstreitbarer Staatsmorde zuständig gewesen. Seine Karriere für verdeckte Operationen gegen Fidel Castro beendete ein Streit mit den Kennedys. Im Sommer 1963 unternahm der nach Rom strafversetzte Harvey eine geheimnisvolle Reise nach Dallas. Nunmehr wurde eine lage gesperrte Akte über Harvey freigegeben.
1 Stunde 21 Minuten
Die wichtigste Zeugin des Warren-Reports, Ruth Paine, ist Ende August mit 92 Jahren gestorben. Sie hatte sich auf Bitten von CIA-Agent George de Mohrenschildt um die Oswalds gekümmert, Oswald den Job im Schulbuchlager nebst Mitfahrgelegenheit besorgt und in den Wochen nach dem Attentat den Behörden dringend benötigte Beweise nachträglich geliefert - obwohl der Haushalt bereits durchsucht worden war. Das Ehepaar Paine pflegte allerdings schon lange vorher erstaunliche Beziehungen sowohl zum FBI als vor allem auch zur CIA.
1 Stunde 16 Minuten
Jack Ruby wurde im Warrenreport als "Nachtclubbesitzer" bezeichnet und nicht von der Wrre Commission als Zeuge vorgeladen - obwohl er Lee Harvey Oswald aus unklarem Motiv erschoss.

Tatsächlich war Ruby ein schillernder Ganove mit erstaunlichen Kontakten zur Politik, Hochfinanz, Mafia, FBI, CIA und vor allem zur Polizei in Dallas. Die Story ist voller Ungereimtheiten.
1 Stunde 32 Minuten
Am 3. Juli 2025 wurde endlich die Akte zu CIA-Agent George Joannides freigegeben. Unter seinem Tarnnamen "Howard Gebler" kontrollierte Joannides 1963 militante Exilkubaner, die Lee Harvey Oswald durch eine gestellte Schlägerei als Castro-freundlichen Kommunisten legendierten. Stunden nach dem Mord beauftragte Joannides die Exilkubaner, Oswald gegenüber der Presse als scheinbarer Castro-Aktivist zu denunzieren, womit die CIA von Anfang an die öffentliche Wahrnehmung manipulierte.

Nach Aufzeichnung der Folge erschien Jefferson Morleys ausführlicher Kommenar, daher haben wir ein Update angehängt.
1 Stunde 38 Minuten
Senatorin Anna Paulina Luna’s Task Force of the Declassification of Federal Secrets hörte am 20.05.2025 die folgenden Zeitzeugen:

Dr. Don Teel Curtis, letzter lebender Arzt, der Kennedy 1963 im Parkland Hospital behandelte und die Wunden kannte

Douglas Horne, Auswerter des Assassination Records Review Board (1992-98) für die Akten der militärischen Autopsie

Dan Hardway, Auswerter des House Select Committee on Assassinations (1977-78) für die Akten pber Oswald in Mexico

Judge Tunheim, Leiter des Assassination Records Review Board (1992-98)

Abraham Bolden, erster schwarzer Secfret Service Agent, der von Kennedy protegiert und zum Streitfall wurde

Außerdem gibt es einen weiteren Kommentar zum Schlesinger Memo
1 Stunde 19 Minuten
Im März und April gab es neue Aktenfreigaben zu den Morden an John und Robert Kennedy. Erstmals nun liegen u.a. die Empfehlung von Kennedys Sicherheitsberater Arthur Schlsinger jr. (1961) und die geheime Aussage des CIA-Abwehrchefs James Jesus Angleton (1975) vor dem Church-Ausschuss in ungeschwärzter Fassung vor. Warum belog Angleton den US-Kongress?
26 Minuten
Obwohl der für den Schutz des Präsidenten zuständige Secret Service auf ganzer Linie versagte, hatte dies für niemanden Konsequenzen. Abraham Bolden wollte vor der Warren Kommision über die Zustände im Secret Service aussagen - und wurde dafür abserviert. Am 20.5.2025 wird er im Kongress aussagen.
2 Stunden 11 Minuten
E. Howard Hunt leitete 1972 von Präsident Nixon beauftragte Einbrüche in die Wahlkampfzentrale der Democrats. Seine Handlanger waren von der CIA ausgebildete Exilkubaner, mit denen er u.a. 1961 die Geheiminvasion in der Schweinebucht versuchte. Die Schuld am Debakel gab er Kennedy.

2007 räumte Hunt auf seinem Totenbett eine Verwicklung in das Attentat auf John F. Kennedy ein, das er zumindest nicht verhinderte.
1 Stunde 47 Minuten
E. Howard Hunt gestand 2007 auf seinem Totenbett eine Verwicklung in das Attentat. Hunt war 1972 durch den Einbruch in das Watergate Hotel unfreiwillig weltberühmt geworden. Vorher arbeitete er über zwei Jahrzehnte im US Geheimdienst. Hunt war maßgeblich an geheimen CIA-Operationen in Lateinamerika wie der Invasion in der Schweinebucht beteiligt sowie an Desinformationskampagnen auch gegen die eigene Bevölkerung. CIA und Hunt vertuschten, dass er am Tat des Attentags in Dallas war.
1 Stunde 10 Minuten
Nachdem Kennedy Lemnitzers Vorschlag eines nuklearen Überraschungsschlags gegen die Sowjetunion und China ablehnte, zog sich Lemnitzer aus Vereinigten Generalstab zurück. Er beriet den Präsident jedoch während der Kubakrise.

Ab 1964 kommandierte Lemnitzer in Europa die NATO. Als Zweifel am Warren-Report aufkamen, wirkte er in der Rockefeller-Kommission mit.
57 Minuten
Kennedys ranghöchster General Lyman Louis Lemnitzer plante nicht nur militärische Raumstationeneinen, sondern auch einen präventiven Nuklearkrieg gegen die Sowietunion und China, bevor diese zum Gegenschlag fähig seien. Lemnitzer pflegte Freundschaft mit Nazis, unterstützte ultrarechte Organisationen und schlug Kriegslisten vor, um die eigene Bevölkerung zu täuschen.

Teil 1 über einen visionären wie unheimlichen Militär.
1 Stunde 33 Minuten
Der US-Starregisseur und gut vernetzte Polit-Aktivist Rob Reiner hatte zum 60. Jahrestag des Mordes an JFK einen ambitionierten und in den USA höchst erfolgreichen Podcast vorgelegt, in dessen letzter Folge er im Januar nun Namen von Personen nannte, die er für die Planer und Todesschützen hält. Liegt er richtig?
54 Minuten
Oswalds Posieren als scheinbar kommunistischer Auswander in die Sowjetunion war für das KGB leicht zu durchschauen. Historiker vermuten eine bewusste Provokation (PsyOp).

Zurück in den USA posierte Oswald als kommunistischer Castro-Versteher, offenbar um Castros tatsächliche Unterstützer in der öffentlichen Meinung in Misskredit zu bringen. Damit legendierte er sich endgültig als verrückter Kommunist.

Am 22.11.63 jedoch wurde Oswald offenbar selbst trickreich hereingelegt.
1 Stunde 27 Minuten
Der ultrarechte Ölbaronn H.L. Hunt galt als reichster Mann seiner Zeit. Er finanzierte die Wahlkämpfe etlicher Präsidenten und wollte den Texaner Lyndon B. Johnson im Oval Office sehen. Hunt und dessen Söhne wurden früh mit dem Kennedy-Attentat in Verbindung gebracht, ermittelt wurde nie.

Vor wenigen Jahren veröffentlichte Hunts frühere rechte Hand, Rechtsanwalt John Curington, seine Memoiren, die zunächst kaum beachtet wurden. Doch die haben es in sich.
1 Stunde 16 Minuten
Wie heute bekannt ist, glaubten 1964 nicht einmal die Mitglieder der Warren-Kommission an die Legende von „Alleintäter“ Oswald, dem sie nicht einmal ein Motiv andichten konnten.

So hatte Kennedy-Freund Richter Earl Warren seine Mitwirkung an der Farce zweimal verweigert, bis ihn Präsident Johnson mit dem Argument zur Kooperation zwang, ein anderer Vorsitzender könne ja Verbindungen Oswalds zu Kuba oder der Sowjetunion finden und damit Nuklearkrieg auslösen. Ein Jahr lang vermied Warren ein Verhör von Oswald-Mörder Jack Ruby, unterließ Untersuchungen, die Secret Service, CIA oder FBI in Verlegenheit gebracht hätten und zog die Handbremse an, wenn es heikel wurde.

Die Kontrolle über die Kommission hatte ausgerechnet Allen Dulles, unterstützt von John McCloy. Beide hatten seit den 40er Jahren die US-Geheimdienste und Kriegswirtschaft aufgebaut und machten aus ihrem Hass auf Kennedy keinen Hehl.
#JFK60

#JFK60

60 Jahre Attentat auf John F. Kennedy