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  3. Framing – Film im Kontext Podcast

Episoden

1 Stunde 5 Minuten
Deutsches Kino in Thailand, Kosovo und Bulgarien: Wir haben die komplette FRAMING-Redaktion versammelt, um über drei aktuelle deutsche Filme zu sprechen, von denen keiner in Deutschland gedreht wurde: Roderick Warichs Funeral Casino Blues, Visar Morinas Von Scham und Geld und Valeska Grisebachs Das geträumte Abenteuer.  Wir fragen uns, was diese Filme gemeinsam haben und was sie unterscheidet, und wie sich das Interesse der Filmemacher*innen an bestimmten Orten in ihre Bilder übersetzt. Auch was die Entgrenzung dieser Filme mit dem 'Deutschen Kino' macht – und ob das überhaupt eine sinnvolle Kategorie ist, um über Filme zu sprechen – diskutiert Hannah Pilarczyk mit Till Kadritzke, Anne Küper und Luca Schepers.

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Und so geht es durch die Folge:

(00:00:00) Begrüßung und Auftaktdiskussion

(00:10:19) Funeral Casino Blues

(00:26:36) Von Scham und Geld

(00:39:02) FRAMING-Hinweise

(00:40:10) Das geträumte Abenteuer

(00:55:41) Weitere Tendenzen im deutschen Kino

(00:59:48) Letzte Hinweise

Material zur Folge

Statement des Berlin Asia Film Networks zu Funeral Casino Blues

Letzte Hinweise

Ece Temelkuran: Nation of Strangers

Simon Strick: Faschisierung. Fluchtlinie des Digitalen

Point Break (1991, Kathryn Bigelow)

Jehona Kicaj: ë

Foxy Brown: Broken Silence

Rezept: Lemony-Hummus-Pasta (NY Times)

Der Schweinestall (1969, Pier Paolo Pasolini)

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Lest Hannah Pilarczyk beim ⁠⁠Spiegel⁠

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Lest Luca Schepers bei FRAMING
46 Minuten
FRAMING meldet sich vom Filmfest Hamburg und blickt voraus auf den kommenden Herbst und Winter im Kino. Till Kadritzke und Hannah Pilarczyk haben das Festival genutzt, um für euch sechs heiß erwartete Kino-Starts der nächsten Wochen und Monate zu sehen. Im Podcast basteln wir daraus das große FRAMING-Anticipation-Ranking. Vom Regiedebüt von Schauspieler Jordan Firstman Club Kid zu Possible Love, dem neuen Film von Lee Chang-Dong (Burning), von Martin McDonaghs Venedig-Beitrag Wild Horse Nine zum Historienepos La Bola Negra der spanischen Javis, vom ersten Langfilm der Kamerafrau Marine Atlan La Gradiva zu Cristian Munguis Cannes-Gewinnerfilm Fjord: Welcher dieser Filme landet auf der Vorfreude-Eins? Und welcher lässt sich vielleicht auch getrost auslassen? Zum Schluss empfehlen wir noch drei Filme, die vielleicht nicht so schnell das Licht der Leinwand jenseits von Festivals erblicken werden.

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Und so geht es durch die Folge: (Reihenfolge entspricht nicht unserem Ranking)(00:00:00) Begrüßung und Erklärung des Rankings(00:02:30) La Gradiva(00:06:44) Fjord(00:10:37) Club Kid(00:16:55) La Bola Negra(00:25:02) Framing-Hinweise(00:26:13) Wild Horse Nine(00:31:59) Possible Love(00:38:13) Ranking-Diskussion und Ergebnis(00:41:46) Weitere Highlights vom Filmfest Hamburg

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44 Minuten
Zwei sehr unterschiedliche Filme, die aktuell im Kino laufen, beschäftigen sich mit Pädokriminalität und männlicher Täterschaft: In Marie Kreutzers Gentle Monster muss eine Frau miterleben, wie ihr Mann – und der Vater ihres 9-jährigen Sohnes – wegen Besitz und Verbreitung von Kinderpornografie verhaftet wird. Lance Oppenheims Primetime mit Robert Pattinson spielt im Umfeld des Reality-TV-Formats To Catch a Predator, das zwischen 2004 und 2007 Männer überführt hat, die über das Internet den Kontakt zu Teenagern gesucht haben. Doch was genau interessiert diese Filme eigentlich an ihren Sujets? Das bespricht Till Kadritzke mit Hannah Pilarczyk und Valerie Dirk vom österreichischen Standard. 

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Und so geht es durch die Folge:

(00:00:00) Begrüßung und Einleitung zu Marie Kreutzer

(00:08:25) Gentle Monster Teil 1

(00:19:25) Framing-Hinweise

(00:20:34) Gentle Monster Teil 2

(00:28:28) Primetime

(00:41:44) Letzte Hinweise

Wo die Filme sehen?

Gentle Monster läuft seit dem 17. September, Primetime seit dem 24. September 2026 in den deutschen Kinos.

Material zur Folge

Hannah Pilarczyk über Gentle Monster (Spiegel)

Valerie Dirk über Gentle Monster (Standard)

Interview mit Marie Kreutzer: "Das ist noch hundert Jahre nicht auserzählt" (taz)

Valerie Dirk: "Betroffene dementieren einen von Regisseurin Kreutzer erwähnten MeToo-Fall" (Standard vom 22. Juni 2023)

Valerie Dirk über Primetime (Standard)

Letzte Hinweise

Monika Dommann: "Mikrodosierte Utopien" (Cargo)

Locarno-Retrospektive "Red & Black – Hollywood Left and the Blacklist"

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46 Minuten
Deutsche Geschichte! Deutsche Filmstars! Oscar-Buzz! Meisterwerk! Pawel Pawlikowskis neuer Film Vaterland produziert seit seiner Premiere im Mai in Cannes viel Aufsehen und Begeisterung. Sandra Hüller und Hanns Zischler spielen darin Erika und Thomas Mann, die 1949 zum ersten Mal nach Jahren im Exil nach Deutschland zurückkehren – oder besser gesagt: in zwei Deutschlands, die auf sehr unterschiedliche Weisen versuchen, die Verbrechen der Nazis und ihrer Unterstützer hinter sich zu lassen. An den Kinokassen ist Vaterland, der am 3. September gestartet ist, bereits ein Hit – und bei der neuesten FRAMING-Runde? Mit dem Buchautor Jan Jekal und den Filmkritikern Andreas Busche und Matthias Dell diskutiert Hannah Pilarczyk, welchen Blick der Pole Pawlikowski auf die deutsch-deutsche Geschichte wirft, wo er sich erzählerische Freiheiten herausnimmt und wo er Konventionen des Edel-Arthouse-Kinos bedient. Außerdem spürt die Runde der Frage nach: Wie geht es uns mit Peak-Sandra Hüller?

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Und so geht es durch die Folge:

(00:00:00) Begrüßung und Einführung

(00:03:50) Vorgehensweise des Films

(00:07:44) Umgang mit der Vorgeschichte der Familie Mann

(00:14:50) Internationale oder deutsche Perspektive?

(00:18:40) Figuren, Stargesichter, Sandra Hüller

(00:20:28) Ist der Film interessant?

(00:24:45) Thomas Mann zwischen den Staaten

(00:26:29) Framing-Hinweise

(00:27:40) Andere Künstlerfiguren im Film (00:34:04) Wer hätte den Stoff auch bearbeiten können? (00:36:46) Tod, Musik & die feiste BRD (00:39:55) Das Ende des Films (00:40:40) Letzte Hinweise

Wo den Film sehen?

Vaterland läuft seit dem 3. September 2026 in den deutschen Kinos. Eine Übersicht über Screenings in eurer Nähe findet ihr hier.

Material zur Folge

Jan Jekal: Paranoia in Hollywood. Wie die USA exilierte Künstler erst retteten und dann verfolgten 1941–1953

Letzte Hinweise

Jenny Erpenbeck: Aller Tage Abend

Das GEGENkino-Festival in Leipzig (10. bis 20. September 2026)

Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle

My Summer of Love (Pawel Pawlikowski)

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Lest Matthias Dell bei ZEIT Online & hört ihn im Deutschlandfunk Kultur

Folgt Jan Jekal bei Instagram und hört seinen Podcast “Rolling Stone Weekly”

Lest Andreas Busche beim Tagesspiegel

Lest Hannah Pilarczyk beim ⁠⁠⁠Spiegel⁠⁠
41 Minuten
Für manche ist dieser Film das eigentliche Highlight des Kino-Sommers: Jane Schoenbruns Teenage Sex and Death at Camp Miasma imaginiert ein fiktives 1980er-Slasher-Franchise und begleitet die junge Regisseurin Kris, wie sie das Final Girl des ersten Films für ihren Reboot der Reihe gewinnen will. Die lebt inzwischen auf dem verlassenen Filmset und lädt Kris ein, über Nacht zu bleiben. Wir diskutieren, was Schoenbrun mit dieser Konstellation alles anfängt, was das mit der Geschichte von Queerness im Horrorfilm zu tun hat und wie sich Camp Miasma nach We’re All Going to the World’s Fair und I Saw the TV Glow in Schoenbruns Werk einsortiert. Dafür begrüßt Till Kadritzke gleich zwei FRAMING-Debütantinnen: die freie Filmjournalistin Maxi Braun sowie Kuratorin und Übersetzerin Eli Lewy vom Final Girls Berlin Film Festival.

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Und so geht es durch die Folge:

(00:00:00) Begrüßung und kurzer Bericht vom Dyke! Fest

(00:03:29) Erste Begegnungen mit Jane Schoenbrun

(00:07:01) Fiktive Slasher und Final Girls

(00:11:38) Geist und Körper, Kris und Billy

(00:19:49) Framing-Hinweise

(00:21:05) Little Death und die transphobe Slasher-Tradition

(00:29:18) Jane Schoenbrun und die Filmindustrie

(00:35:36) Alle ins Kino!

(00:37:11) Letzte Hinweise

Wo die Filme sehen?

Teenage Sex and Death at Camp Miasma läuft seit dem 20. August 2026 in den deutschen Kinos. Eine Übersicht über Screenings in eurer Nähe findet ihr bei MUBI.

I Saw the TV Glow ist als Leih- oder Kauftitel bei Amazon Prime und YouTube verfügbar.

We're All Going to the World's Fair ist kostenlos bei MUBI zu sehen.

Material zur Folge

Carol Clover: Men, Women and Chainsaws: Gender in the Modern Horror Film

Alison Willmore: "The Dawn of Jane Schoenbrun" (Vulture)

Interview mit Jane Schoenbrun (taz)

Letzte Hinweise

Office Killer (Cindy Sherman, 1997)

Hellbender (Zelda Adams, 2022) bei Amazon Prime

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Besucht Maxi Braun auf ihrer Webseite und lest ihre Texte bei epd Film und anderen Medien

Besucht Eli Lewy auf ihrer Webseite, folgt ihrem Podcast Somebody's Watching

Folgt dem Final Girls Berlin Film Festival auf Instagram

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Über diesen Podcast

In Podcasts, Essays und einem Newsletter rahmt Framing das Filmgeschehen und stellt Verbindungen zur politischen Gegenwart her. Abonniert unseren Newsletter: http://www.framing-film.de
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„Framing – Film im Kontext“

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