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  3. Framing – Film im Kontext Podcast

Episoden

46 Minuten
Deutsche Geschichte! Deutsche Filmstars! Oscar-Buzz! Meisterwerk! Pawel Pawlikowskis neuer Film Vaterland produziert seit seiner Premiere im Mai in Cannes viel Aufsehen und Begeisterung. Sandra Hüller und Hanns Zischler spielen darin Erika und Thomas Mann, die 1949 zum ersten Mal nach Jahren im Exil nach Deutschland zurückkehren – oder besser gesagt: in zwei Deutschlands, die auf sehr unterschiedliche Weisen versuchen, die Verbrechen der Nazis und ihrer Unterstützer hinter sich zu lassen. An den Kinokassen ist Vaterland, der am 3. September gestartet ist, bereits ein Hit – und bei der neuesten FRAMING-Runde? Mit dem Buchautor Jan Jekal und den Filmkritikern Andreas Busche und Matthias Dell diskutiert Hannah Pilarczyk, welchen Blick der Pole Pawlikowski auf die deutsch-deutsche Geschichte wirft, wo er sich erzählerische Freiheiten herausnimmt und wo er Konventionen des Edel-Arthouse-Kinos bedient. Außerdem spürt die Runde der Frage nach: Wie geht es uns mit Peak-Sandra Hüller?

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Und so geht es durch die Folge:

(00:00:00) Begrüßung und Einführung

(00:03:50) Vorgehensweise des Films

(00:07:44) Umgang mit der Vorgeschichte der Familie Mann

(00:14:50) Internationale oder deutsche Perspektive?

(00:18:40) Figuren, Stargesichter, Sandra Hüller

(00:20:28) Ist der Film interessant?

(00:24:45) Thomas Mann zwischen den Staaten

(00:26:29) Framing-Hinweise

(00:27:40) Andere Künstlerfiguren im Film (00:34:04) Wer hätte den Stoff auch bearbeiten können? (00:36:46) Tod, Musik & die feiste BRD (00:39:55) Das Ende des Films (00:40:40) Letzte Hinweise

Wo den Film sehen?

Vaterland läuft seit dem 3. September 2026 in den deutschen Kinos. Eine Übersicht über Screenings in eurer Nähe findet ihr hier.

Material zur Folge

Jan Jekal: Paranoia in Hollywood. Wie die USA exilierte Künstler erst retteten und dann verfolgten 1941–1953

Letzte Hinweise

Jenny Erpenbeck: Aller Tage Abend

Das GEGENkino-Festival in Leipzig (10. bis 20. September 2026)

Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle

My Summer of Love (Pawel Pawlikowski)

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Lest Matthias Dell bei ZEIT Online & hört ihn im Deutschlandfunk Kultur

Folgt Jan Jekal bei Instagram und hört seinen Podcast “Rolling Stone Weekly”

Lest Andreas Busche beim Tagesspiegel

Lest Hannah Pilarczyk beim ⁠⁠⁠Spiegel⁠⁠
41 Minuten
Für manche ist dieser Film das eigentliche Highlight des Kino-Sommers: Jane Schoenbruns Teenage Sex and Death at Camp Miasma imaginiert ein fiktives 1980er-Slasher-Franchise und begleitet die junge Regisseurin Kris, wie sie das Final Girl des ersten Films für ihren Reboot der Reihe gewinnen will. Die lebt inzwischen auf dem verlassenen Filmset und lädt Kris ein, über Nacht zu bleiben. Wir diskutieren, was Schoenbrun mit dieser Konstellation alles anfängt, was das mit der Geschichte von Queerness im Horrorfilm zu tun hat und wie sich Camp Miasma nach We’re All Going to the World’s Fair und I Saw the TV Glow in Schoenbruns Werk einsortiert. Dafür begrüßt Till Kadritzke gleich zwei FRAMING-Debütantinnen: die freie Filmjournalistin Maxi Braun sowie Kuratorin und Übersetzerin Eli Lewy vom Final Girls Berlin Film Festival.

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Und so geht es durch die Folge:

(00:00:00) Begrüßung und kurzer Bericht vom Dyke! Fest

(00:03:29) Erste Begegnungen mit Jane Schoenbrun

(00:07:01) Fiktive Slasher und Final Girls

(00:11:38) Geist und Körper, Kris und Billy

(00:19:49) Framing-Hinweise

(00:21:05) Little Death und die transphobe Slasher-Tradition

(00:29:18) Jane Schoenbrun und die Filmindustrie

(00:35:36) Alle ins Kino!

(00:37:11) Letzte Hinweise

Wo die Filme sehen?

Teenage Sex and Death at Camp Miasma läuft seit dem 20. August 2026 in den deutschen Kinos. Eine Übersicht über Screenings in eurer Nähe findet ihr bei MUBI.

I Saw the TV Glow ist als Leih- oder Kauftitel bei Amazon Prime und YouTube verfügbar.

We're All Going to the World's Fair ist kostenlos bei MUBI zu sehen.

Material zur Folge

Carol Clover: Men, Women and Chainsaws: Gender in the Modern Horror Film

Alison Willmore: "The Dawn of Jane Schoenbrun" (Vulture)

Interview mit Jane Schoenbrun (taz)

Letzte Hinweise

Office Killer (Cindy Sherman, 1997)

Hellbender (Zelda Adams, 2022) bei Amazon Prime

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Besucht Maxi Braun auf ihrer Webseite und lest ihre Texte bei epd Film und anderen Medien

Besucht Eli Lewy auf ihrer Webseite, folgt ihrem Podcast Somebody's Watching

Folgt dem Final Girls Berlin Film Festival auf Instagram

Folgt Till Kadritzke auf ⁠⁠ ⁠Facebook⁠⁠⁠, ⁠⁠ ⁠Bluesky⁠⁠ und ⁠Instagram
42 Minuten
Nach Julian Radlmaier im letzten Herbst begrüßen wir bei FRAMING zum zweiten Mal einen Gast, der selbst Filme macht: Hannah Pilarczyk und Till Kadritzke haben Sandra Wollner getroffen, deren neuer Film Everytime in Cannes für Furore gesorgt hat und seit dem 6. August 2026 in den deutschen Kinos läuft. Mit der Regisseurin und Drehbuchautorin sprechen wir über die Beziehungen zwischen ihren Filmen, die Zusammenarbeit im Team und den Austausch mit weiteren Regisseur*innen ebenso wie über den Wollnerschen Erzählkosmos, in dem das Erinnern und das Festhalten am Vergänglichen eine zentrale Rolle spielen. Außerdem verrät uns die Filmemacherin einige Details zu zwei sehr besonderen Szenen aus Everytime.

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Und so geht es durch die Folge:

(00:00:00) Vorrede und Begrüßung

(00:01:20) Die Barricades-Clique

(00:04:11) Ein Film für Cannes?

(00:07:30) Everytime und der Sprung in die Gegenwart

(00:15:17) Perspektiven und Zeitlichkeit im Wollner-Kosmos

(00:20:23) Spoiler-Warnung und Framing-Hinweise

(00:21:45) Close Reading einer Szene

(00:25:22) Ein neuer Kameramann und filmische Einflüsse

(00:28:52) Erinnerung im Wandel der Technologien

(00:31:08) Die Sonne in Wort und Bild

(00:35:39) Kindliche Blicke

(00:39:10) Letzte Hinweise

Wo die Filme sehen?

Everytime läuft seit dem 6. August 2026 in den deutschen Kinos. Eine Übersicht über die Kinos findet ihr hier.

Das unmögliche Bild und The Trouble with Being Born sind jeweils auf DVD erhältlich.

Letzte Hinweise

Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen

Widow’s Bay bei Apple TV

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Lest Hannah Pilarczyk beim ⁠⁠⁠⁠Spiegel⁠
52 Minuten
Framing and it's completely different but also still Framing! 

In dieser FRAMING-Folge gehen wir mal nicht von einem aktuellen Filmstart aus, sondern von einem Album. Auf dem Cover von Music, Fashion, Film von Charli XCX sind John Cale, Marc Jacobs und Martin Scorsese zu sehen, und auf dem letzten Track hat David Cronenberg einen denkwürdigen Auftritt. Das nehmen wir zum Anlass, um über die zunehmende Verzahnung von Musik, Mode und Film zu vermarktbaren Packages zu sprechen. Ist alles nur noch im Gesamtpaket zu haben? Dabei geht es um die Konzertfilm-Mockumentary The Moment ebenso wie um die Krisenkomödie The Devil Wears Prada 2, um Creator Economy, Taylor Swifts Regiedebüt und das Dystopische an dem jüngst von A24 gegründeten Musiklabel.

Zu Gast bei Hannah Pilarczyk sind die Musikjournalistin Aida Baghernejad (Musikexpress, Deutschlandfunk Kultur), die Kulturwissenschaftlerin und Popkultur-Podcasterin Vera Klocke (Fashion the Gaze) und Kritikerin, Kulturwissenschaftlerin und FRAMING-Redakteurin Anne Küper.

Der Framing-Newsletter: Seit August 2026 gibt es Framing als eigene Plattform bei Steady. Alle zwei Wochen verschicken wir einen Newsletter, der euch mit Empfehlungen, Hinweisen und Texten versorgt. Abonniert den Newsletter hier⁠!

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Und so geht es durch die Folge:

(00:00:00) Einleitung und Begrüßung

(00:04:43) Charli XCX als Pop- und Filmstar

(00:15:06) Music, Fashion, Film in der Krise

(00:23:30) Die Suche nach Echtheit in der Creator Economy

(00:29:57) Wo bleibt die Kritik?

(00:37:20) Prestige-Pakete mit Popstar-Arthouse, A24-Musik und Actor-Fashion

(00:45:06) Anderer Blick statt Ausblick

(00:46:44) Letzte Hinweise

(00:50:30) Framing-Housekeeping

Material zur Folge

Lindsay Soladz: “Charli XCX Makes a Quick and Dirty Exit From Her ‘Brat’ Era” (NY Times)

“Charli xcx presents Music, Fashion, Film” bei YouTube

Charlis Letterboxd-Account

Letzte Hinweise

Die neue Staffel von Doppelhaushälfte ab Mitte August in der ZDF-Mediathek

Matthew Schnipper: Rise Above bei Dussmann

Matthew Schnipper: “The Sound of Grief” (New Yorker)

Vicki Baum: Menschen im Hotel als Buch und Hörbuch

Ozan Zakariya Keskinkılıç über islamistische Queerfeindlichkeit (Deutschlandfunk Kultur)

Ozan Zakariya Keskinkılıç: Hundesohn

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53 Minuten
Wichtige Ankündigung: Tragt euch in den neuen Framing-Newsletter ein, um auf dem Laufenden zu bleiben und alle neuen Entwicklungen mitzubekommen.

Christopher Nolans The Odyssey läuft seit Donnerstag im Kino, und natürlich wollen wir diesen heiß erwarteten Film ausführlich besprechen. Dafür begrüßen Till Kadritzke und Hannah Pilarczyk erstmals Ekkehard Knörer bei Framing. Wir gleichen unsere Erwartungen an Nolans Homer-Verfilmung ab und springen dann mitten rein in den Film: Wie verträgt sich Christopher Nolans Kino mit einer der ältesten Erzählungen der westlichen Tradition? Was für eine Art Held ist dieser Odysseus? Wie sehen die fantastischen Elemente der Sage bei einem Technikfreak wie Nolan aus? Und wie verhält sich der Film zu den zuletzt in der Literatur neu interpretierten Frauenfiguren Homers? Über diese und andere Fragen diskutieren wir ausführlich – und runden die Folge mit ein paar Literaturtipps für den Sommerurlaub ab.

Abonniert unseren Podcast in euren Podcatchern und lasst uns gern eine Bewertung da. Unterstützen könnt ihr uns bei ⁠⁠Steady⁠⁠. Auch über Feedback und Vorschläge freuen wir uns: ⁠redaktion@framing-film.de⁠

Und so geht es durch die Folge:

(00:00:00) Ankündigung: Der Framing-Newsletter

(00:01:47) Begrüßung

(00:02:28) Erwartungen und Debatten im Vorfeld

(00:06:25) Nolan-Liebe oder Nolan-Skepsis?

(00:09:40) Format- und Versionsfragen

(00:11:05) Erzählweisen des Films

(00:16:31) Herumsitzende Frauen und die Heimatfront

(00:22:22) Fantastische Irrfahrten und ihre Schauwerte

(00:27:09) Mythos vs. Körperlichkeit

(00:29:51) Samantha Morton als Circe

(00:32:32) Freiheit vs. Zwang im Nolan-Kino

(00:35:02) Matt Damon und die Figur desOdysseus

(00:37:17) Kriegstraumata und das Gesetz des Zeus

(00:40:13) Schlussszenen und Nolans Problem der Werktreue

(00:43:13) Fragen der Gegenwärtigkeit

(00:45:22) Die Musik von Ludwig Göransson

(00:47:42) Letzte Hinweise

Wo die Filme sehen?

Die Odyssee läuft seit dem 16. Juli 2026 im Kino.

Erwähntes Material

Deutschland-Karte: Wo man 70mm-Filme sehen kann (Katapult Magazin)

Emily Hauser: "A classicist’s verdict on Nolan’s Odyssey: a soulful hero flatters our times as women and nuance pushed overboard" (The Guardian)

Letzte Hinweise

Über die Berechnung des Rauminhalts von Solvej Balle

Die Probe von Katie Kitamura

Gezeiten der Stadt von Kirstie Bell (in der Übersetzung von Laura Su Bischoff & Michael Bischoff)

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Lest Hannah Pilarczyk beim ⁠⁠Spiegel⁠

Lest Ekkehard Knörers Blog bei Cargo
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Über diesen Podcast

In Podcasts, Essays und einem Newsletter rahmt Framing das Filmgeschehen und stellt Verbindungen zur politischen Gegenwart her. Abonniert unseren Newsletter: http://www.framing-film.de
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„Framing – Film im Kontext“

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