Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Kontrafunk: Gesellschaft 3.0 Archiv

70 Episoden
56 Minuten
Diesmal geht es bei „Gesellschaft 3.0“ um unseren Körper und unsere Beziehung zu ihm. Haben wir ein Gefühl für unseren Körper, wissen wir, was er braucht, wann es zu viel wird, wie er tickt? Überfordern wir ihn, oder schaffen wir Ruhephasen? Und was sagt das über den Zustand der Gesellschaft aus? Camilla Hildebrandt ist dazu im Gespräch mit der Osteopathin Shakti Wilferth. Sie sagt: „Ein Großteil der Gesellschaft hat einfach keine Zeit für einen gesunden Lebensstil, vor allem in großen Städten. Und viele Menschen denken, solange sie funktionieren, sei alles okay. Es erscheint erst ein Problem, wenn ein Schmerz oder eine Krankheit da ist. Da sind wir wieder bei der Philosophie der Pathogenese, die sich nur damit beschäftigt, die Symptome zu behandeln. Das ist unsere aktuelle europäische Medizin.“
56 Minuten
In unserer Sendung „Gesellschaft 3.0“ liest der Kulturwissenschaftler Kenneth Anders aus seinem Buch „Verbrauchen und Gebrauchen. Annäherung an zwei Kulturtechniken“. Erschienen ist es im Aufland-Verlag. Kenneth Anders publiziert regelmäßig zu Themen des ländlichen Raums. Er ist Programmleiter des Oderbruch-Museums Altranft und Leiter der Provinziale, des Filmfestes Eberswalde. Ob bei den Umweltthemen Waldnutzung, der Ausbeutung von Bodenschätzen oder dem Recycling – Kenneth Anders will für genauen Sprachgebrauch sensibilisieren, um so das Verhältnis des Menschen zur Natur neu zu ordnen. Dafür unterscheidet er die Begriffe „Source“ und „Ressource“: Wann wird von uns etwas Naturgegebenes wirklich verbraucht, wann wird es verwendet und gebraucht? Ein Plädoyer für mehr Dankbarkeit und für weniger Schuldgefühle gegenüber der Natur.
56 Minuten
Diesmal geht es bei „Gesellschaft 3.0“ um die Frage: Selbstkritische Medien? Camilla Hildebrandt ist dazu im Gespräch mit Katrin Seibold. Seibold hat unter anderem für die „Süddeutsche Zeitung“ und die „Tageszeitung“ geschrieben, sie war als Reporterin für den Bayerischen Rundfunk und zuletzt fast neunzehn Jahre für das ZDF, Redaktion „Kulturzeit“, 3sat, journalistisch tätig. Ende 2021 hat sie das ZDF verlassen. Bei Bild TV, „Viertel nach Acht“, sagte Katrin Seibold am 22. Februar 2022 unter anderem zu den Gründen für ihre Entscheidung: „Ich sehe die Meinungsfreiheit nicht mehr gewährleistet.“ Wo werden von den Medien Fehler aufgearbeitet – bezüglich der Corona-Berichterstattung und darüber hinaus? Wo sagen die Medien: Wir haben falsch berichtet, wir haben diffamiert, vermutlich ungeprüft Aussagen von Wissenschaftlern und Politikern in der Corona-Zeit übernommen?
56 Minuten
In dieser Ausgabe geht es um die Erinnerung an die DDR, die Pandemiezeit und die Etikettierung von Corona-Massnahmen-Kritikern. Interviewgast bei Camilla Hildebrandt ist Elke Pöhle, studierte Biologin mit Fachrichtung Immunologie. Sie sagt, die Erinnerung an die DDR sind fundamental wichtig in der heutigen Zeit, um aus Fehlern zu lernen. Außerdem kommt Thomas Barisic, Richter in Rheinland-Pfalz und Sprecher bei Krista – das Netzwerk kritischer Richter und Staatsanwälte – mit seiner persönlichen Meinung zu Wort.
56 Minuten
In unserer Sendung „Gesellschaft 3.0“ liest der Kulturwissenschaftler Kenneth Anders aus seinem Buch „Verbrauchen und Gebrauchen. Annäherung an zwei Kulturtechniken“. Erschienen ist es im Aufland-Verlag. Kenneth Anders publiziert regelmäßig zu Themen des ländlichen Raums. Er ist Programmleiter des Oderbruch-Museums Altranft und Leiter der Provinziale, des Filmfestes Eberswalde. Ob bei den Umweltthemen Waldnutzung, der Ausbeutung von Bodenschätzen oder dem Recycling: Kenneth Anders will für genauen Sprachgebrauch sensibilisieren, um so das Verhältnis des Menschen zur Natur neu zu ordnen. Dafür unterscheidet er die Begriffe Source und Ressource: Wann wird von uns etwas Naturgegebenes wirklich verbraucht, wann wird es verwendet und gebraucht? Ein Plädoyer für mehr Dankbarkeit und für weniger Schuldgefühle gegenüber der Natur.
56 Minuten
Thema bei „Gesellschaft 3.0“ am 23. Mai: Gibt es strukturelle Desinformation? Konkret geht es um eine Schule in Nordrhein-Westfalen, wo in der Corona-Zeit ein falscher Covid-19-Krankenstand an die Eltern weitergeben wurde. Camilla Hildebrandt ist dazu im Gespräch mit Herrn Ludwig*, dessen Kinder diese Schule besuchen. Herr Ludwig: „Schriftlich hat mir die Schule bestätigt: ‚Dies geschah zu dem Zweck, die Wachsamkeit aufrechtzuerhalten. Das Virus ist nicht weit weg.‘“ Der Schulleiter schreibt ergänzend: „Allerdings halte ich es zum Erreichen des Zwecks für relativ unwichtig, ob es einen oder mehrere Fälle gegeben hat. Eine weitere E-Mail hätte meiner und unserer Meinung nach daher mehr Verwirrung als Klarheit gebracht, denn der Zweck der Mail wurde ja erfüllt.“

*Name wurde von der Redaktion geändert
56 Minuten
Wo stehen wir als Gesellschaft, und wo wollen wir hin? Das ist das Thema der Sendung „Gesellschaft 3.0“. Diesmal: Wo ist die Menschlichkeit hin? Camilla Hildebrandt berichtet von ihren Erfahrungen im Krankenhaus und spricht mit Maritta aus Thüringen und dem Therapeuten Markus Nörthemann darüber. Maritta sagt: „Im Krankenhaus fühle ich mich nicht als Mensch, man ist dort vielmehr jemand, an dem man Geld verdient. Das war auch vor Corona schon so. Aber mit meiner aktuellen Erfahrung, Anfang 2023, ist es umso enttäuschender, dass wir in dieser Zeit, wo wir doch so solidarisch sein sollten, nicht verstanden haben, dass gerade im Krankenhaus etwas geändert werden muss.“
56 Minuten
Wo stehen wir als Gesellschaft, und wo wollen wir hin? Darum geht es in „Gesellschaft 3.0“. In dieser Ausgabe spricht Camilla Hildebrandt mit dem Psychoneuroimmunologen Professor Christian Schubert aus Innsbruck und dem Intensivpfleger und Atmungstherapeuten Werner Möller aus Stuttgart. In den Gesprächen geht es darum, dass der Mensch als vielschichtiges Wesen fortwährend aus der Medizin verdrängt wird. Die Maschinen stehen im Zentrum: Behandelt wird, was gemessen werden kann, Maschinen bestimmen den Genesungsprozess und Behandlungen dauern so lange, wie sie effizient und kostendeckend abgewickelt werden können. Die Medizin ist eine Maschinenmedizin in einer Maschinengesellschaft geworden.
56 Minuten
Wo stehen wir aktuell, 2023, als Gesellschaft – und vor allem: Wo wollen wir hin? Thema heute: die Medien in der Corona-Pandemie, mit Lennart Freyth de Polo, Medien- und Persönlichkeitspsychologe.

Was ist mit der journalistischen Ethik in den Corona-Jahren passiert, wo war die unparteiische Berichterstattung, das per Gesetz garantierte Recht auf freie Meinungsäußerung? Wie war es möglich, dass man im ARD-„Tagesthemen“-Kommentar des Mitteldeutschen Rundfunks Mitte November 2021 hören konnte: „Herzlichen Dank an alle Ungeimpften. Dank euch droht der nächste Schritt zu einem Lockdown …“?
56 Minuten
Wo steht die Gesellschaft im Jahr 2023, und wohin wird sie sich entwickeln? Heisst es in Zukunft nur noch „Solidarität nach Bedarf“, oder entwickelt sich ein neues Miteinander? Diesen Fragen geht Camilla Hildebrandt in der neuen Sendereihe „Gesellschaft 3.0“ nach.

In der ersten Sendung geht es um die Schulen. Es scheint, dass Ausgrenzung an Schulen wieder akzeptabel geworden ist. Seit Mitte 2022 gibt es an Berliner Schulen eigentlich keine Maskenpflicht mehr. Trotzdem hat eine Grundschule im Alleingang entschieden, via Hausrecht die Maskenpflicht für Eltern wieder einzuführen. Camilla Hildebrandts Gast, Mara Schmidt, hat im Berliner Senat nachgefragt, ob es eine juristische Grundlage für diese Begründung gibt. Damit hat der Skandal seinen Anfang genommen…
Kontrafunk: Gesellschaft 3.0

Kontrafunk: Gesellschaft 3.0

Kontrafunk Sendung zum Stand der Gesellschaft und ihrer zukünftigen Entwicklung