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Zehn Minuten Wirtschaft Archiv

100 Episoden
11 Minuten
Die italienische Unicredit will die Commerzbank kaufen – und heute Nacht um 23:59 Uhr läuft die Annahmefrist für die Aktionäre ab. Astrid Kühn und Jörg Seisselberg erzählen, wie es dazu kam, warum das ein echter Wirtschaftskrimi ist – und was auf dem Spiel steht. Denn: elf Millionen Menschen haben ein Konto bei der Commerzbank. Und die Bank gilt als wichtige Stütze für den deutschen Mittelstand – mit einem globalen Netz, das exportorientierten Unternehmen hilft. Genau dieses Netz könnte nach einer Übernahme aus Mailand zur Disposition stehen. Dazu: 7.000 Stellen, die laut Medienberichten gestrichen werden sollen.

Ihr erfahrt: wie ein schillernder Unicredit-Chef die Commerzbank heimlich ins Visier genommen hat, wer da gepennt hat - und wie Bundesregierung und Commerzbank selbst auf den Deal blicken.

Kurz gehört, schnell kapiert - wie immer bei 10 Minuten Wirtschaft.
11 Minuten
Steuern, Arbeitsmarkt, Krankschreibung – die Koalitionsspitzen haben sich auf ein Reformpaket geeinigt. Astrid Kühn und Claudia Plaß ordnen ein, was drin steht und was es bedeuten könnte. Familien mit mittleren Einkommen sollen bis zu 600 Euro im Jahr sparen, der Grundfreibetrag steigt, Kindergeld soll automatisch ausgezahlt werden. Wer über 250.000 Euro verdient, zahlt künftig zwei Prozentpunkte mehr Steuern. Und wer krank ist, muss ab dem ersten Tag persönlich zum Arzt – die elektronische Krankschreibung fällt weg. In dieser Folge bekommt ihr: Eine erste Einordnung der Steuerreform für kleine und mittlere Einkommen, dDen Unterschied zwischen Spitzensteuer und Reichensteuer in einfach erklärt . Und, was sich bei Krankschreibung und Befristung im Arbeitsrecht ändert sowie erste Reaktionen aus Wirtschaft, Gewerkschaften und Ökonomen auf das Paket haben wir auch für euch!

Mails an wirtschaft@ndr.de

Mehr zur Einigung:

https://www.tagesschau.de/eilmeldung/koalitionsausschuss-ergebnisse-reformpaket-100.html?utm_source=chatgpt.com
12 Minuten
Seit heute, 1. Juli 2026, ist der Tankrabatt abgelaufen – und die Spritpreise ziehen prompt wieder an. Astrid Kühn und Nicolas Lieven schauen genau hin: Was passiert gerade an den Tankstellen, wer hat vom Rabatt wirklich profitiert – und wie lange bleibt Sprit jetzt teuer? Denn die Lage ist komplizierter als sie aussieht: Die Straße von Hormus ist noch immer nicht frei, Öllager sind leer, und die Zerstörungen an Förderanlagen im Golf noch nicht vollständig bekannt. Dazu kommt alter Streit: Ifo-Institut und Kartellamt bezweifeln, dass der Rabatt wirklich vollständig an die Kunden weitergegeben wurde – die Mineralölbranche sieht das naturgemäß anders. Und Nicolas? Der hat noch ein paar interessante Takes für euch! 10 Minuten Wirtschaft, kurz gehört, schnell kapiert.

Lob, Kritik, Anmerkungen an wirtschaft@ndr.de
8 Minuten
Der Tankrabatt läuft aus, die Urlaubssaison beginnt – gleichzeitig haben sich Lebensmittel in den vergangenen Jahren drastisch verteuert. Aber wie bleibt das Leben bezahlbar? Die Politik diskutiert Reformen und Entlastungsmaßnahmen. Aber das Geld ist knapp, auch angesichts der

andauernden Wirtschaftskrise. Über mögliche Lösungen sprechen Jörg Seisselberg und Host Alex Drost in 10 Minuten Wirtschaft.

Links:

NDR Info live vor Ort: Wie bleibt unser Leben bezahlbar? https://www.ndr.de/nachrichten/info/ndr-info-live-vor-ort-in-waren-wie-bleibt-unser-leben-bezahlbar,infovorort-104.html

Inflation bei drei Prozent - das neue Normal? https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/inflation-krieg-iran-deuschland-europa-100.html

Regierung halbiert Wachstumsprognose auf 0,5 Prozent https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/wachstumsprognose-bundesregierung-102.html
10 Minuten
CCS steht für Carbon Capture and Storage: Kohlenstoff auffangen und speichern. Im Winter hat die Bundesregierung den Weg für diese Technik geebnet, die den Klimawandel eindämmen soll. Jetzt bringen sich erste Unternehmen in Norddeutschland in Stellung! Aber was bringt die Technik, die wiederum viel Energie benötigt? Und welche Risiken gibt es? Das klären Arne Schulz und Alex Drost in 10 Minuten Wirtschaft. Links: CO2-Speicherung in der Nordsee https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/co2-speicherung-in-der-nordsee-bundestag-macht-weg-frei,kohlenstoffdioxid-100.html CO2 im Meer verpressen: eine gute Idee? https://www.ndr.de/podcast/co2-im-meer-verpressen-eine-gute-idee,audio-337794.html Weg für Export und Speicherung von CO2 ist frei https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/co-zwei-speicherung-bundestag-100.html Wie das CCS-Verfahren funktioniert https://www.tagesschau.de/video/video-1550518.html Heidelberger Unternehmen setzt CCS-Verfahren in Norwegen um https://www.tagesschau.de/video/video-1522796.html
10 Minuten
Hitzewellen sind längst kein reines Wetterthema mehr – sie sind ein handfestes Wirtschaftsproblem. Astrid Kühn und Markus Plettendorff rechnen nach: Was kostet uns die Hitze wirklich – heute, und auf lange Sicht? Die Zahlen sind ernüchternd: Laut einer Untersuchung des Kreditversicherers Allianz Trade drohen Deutschland bis 2030 mehr als 112 Milliarden Euro Schaden durch wiederkehrende Hitzewellen. Krankschreibungen steigen, Maschinen fallen aus, Energiekosten explodieren – und Ökonomen warnen, dass die Wirtschaftsleistung bis 2030 um bis zu drei Prozent niedriger ausfallen könnte als ohne Hitze. Echtes Problem oder nur n bisschen Wetter? Wir ordnen das für euch ein, in 10 Minuten Wirtschaft - kurz gehört, schnell kapiert! Mails an wirtschaft@ndr.de
11 Minuten
Hitzewelle in Deutschland – und trotzdem kein Recht auf Hitzefrei. Weder im Büro, noch auf dem Bau, noch im Homeoffice. So steht es im deutschen Arbeitsrecht. Astrid Kühn und Nicolas Lieven erklären, was das alles konkret bedeutet – für Büroangestellte, Bauarbeiter und alle, die im Homeoffice schwitzen. Und: Was passiert, wenn die Schule wegen Hitze früher schließt und die Kita um Abholung bittet? Darf man dann einfach die Arbeit stehen lassen – und bekommt man trotzdem Lohn?
11 Minuten
Brutto wie netto – das ist der Charme des Minijobs. Bis zu 603 Euro im Monat, keine Steuern, keine Sozialabgaben. Für Studierende, Rentner und viele Frauen ist das Modell seit Jahren attraktiv. Knapp sieben Millionen Menschen nutzen es. Aber die Rentenkommission will den Minijob in seiner jetzigen Form abschaffen – für alle außer Schülerinnen und Schüler. Das Argument: Wer nie Beiträge einzahlt, bekommt später auch keine Rente. Und wer im Minijob bleibt, obwohl die Kinder längst groß sind, tappt womöglich in die Altersarmutsfalle – besonders Frauen. Wir sprechen über mögliche Konsequenzen der Reform, was das für Minijobber, aber auch für Arbeitgeber bedeuten würde - und wie wahrscheinlich es ist, dass es dazu kommt. 10 Minuten Wirtschaft - kurz gehört, schnell kapiert. Mails wie immer gern an wirtschaft@ndr.de
10 Minuten
Die Rentenkommission hat heute ihr Reformpaket vorgelegt: 33 Punkte, darunter eine schrittweise Anhebung des Rentenalters, das Ende der Rente mit 63 – und eine neue kapitalgedeckte Komponente, die sogenannte Schweden-Rente. Die Idee: Zwei Prozent der Rentenbeiträge fließen künftig in den Kapitalmarkt – in den deutschen Staatsfonds KENFO, der mit über 9.000 Einzelwerten in mehr als 90 Ländern breit aufgestellt ist. Und der übrigens ursprünglich für etwas ganz anderes gegründet wurde: die Entsorgung von Atommüll.

Was das Modell für Jung und Alt bedeutet, warum Schweden damit seit Jahrzehnten gute Erfahrungen macht – und was passiert, wenn die Börse crasht – das erklären Astrid Kühn und Alex Drost in Teil 1 unserer kleinen Reihe: Rentenreform – was nun?

10 Minuten Wirtschaft - kurz gehört, schnell kapiert. Ihr erreicht uns per Mail: wirtschaft@ndr.de
11 Minuten
Die großen KI-Firmen haben ihre Haken ausgeworfen – und jetzt holen sie die Angelschnur ein. ChatGPT, GitHub Copilot, Gemini und Co. stellen gerade ihre Abrechnungsmodelle um: Statt Pauschale zahlen Nutzer künftig pro Token – also pro verarbeiteter Spracheinheit. Für Unternehmen, die KI intensiv nutzen, kann das die Kosten explodieren lassen. Bei einem großen IT-Dienstleister hat sich der Tokenverbrauch laut Handelsblatt verhundertfacht – mit sechsstelligen Kosten. Astrid Kühn und Isabel Lerch erklären, was hinter dem Strategiewechsel der Tech-Konzerne steckt, warum manche Firmen schon wieder über Nachwuchskräfte nachdenken – und ob lokale KI eine echte Alternative sein kann. Und: Was passiert, wenn Donald Trump einfach den Stecker zieht? Anregungen, Fragen, Lob und Kritik wie immer gern an wirtschaft@ndr.de 10MW zu lokaler KI: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:54f85ec1126ad088/
11 Minuten
Die USA und Iran haben eine Absichtserklärung unterzeichnet: für Frieden, für eine Öffnung der Straße von Hormus. Erstmal klingt das nach Entspannung. Aber hält der Rahmen auch in der Realität? Die Gespräche über zentrale Knackpunkte wurden verschoben, viele Bedingungen sind offen – und die Zeit läuft: In 60 Tagen soll ein finales Friedensabkommen stehen. Was bedeutet der aktuelle Stand für die Weltwirtschaft und die gestörten Lieferketten? Das klären Nicolas Lieven und Melanie Böff.
9 Minuten
Ein Abo, ein Handyvertrag, eine Bestellung im Onlineshop: Online ist vieles mit wenigen Klicks abgeschlossen. Doch wer danach widerrufen will, muss oft erst kompliziert suchen nach Formularen und Mailadressen. Ab morgen soll das einfacher werden: Unternehmen in der EU müssen einen gut sichtbaren Widerrufsbutton anbieten. Jörg Seisselberg und Melanie Böff klären, für welche Verträge das gilt und was sich dadurch wirklich ändert. Streaming-Tipp: Doku: Epstein Files - Jagd nach Models in Europa - in der ARD Mediathek https://1.ard.de/Epsteins_Jagd?cp=pod
10 Minuten
Während alle auf Iran und die Straße von Hormus schauen, ist ein anderer Trump-Deal fast nebenbei auf den Weg gebracht worden: das Handelsabkommen zwischen der EU und den USA. Bringt das wirklich Handelsfrieden und was steht da eigentlich nochmal genau drin? Das klären Astrid Kühn und Melanie Böff.
10 Minuten
Die USA und Iran haben sich geeinigt. Könnte die Straße von Hormus also bald wieder offen sein? Die Details des Abkommens sind jedenfalls noch unklar. Aber die Ölpreise fallen und an den Börsen steigen die Kurse. Ist die Krise wirklich vorbei? Claudia Plaß und Melanie Böff klären, was der USA-Iran-Deal für die Schifffahrt und die Wirtschaft bedeutet und warum Experten vor zu viel Euphorie warnen.
10 Minuten
Mit dem neuen Gemeinsamen Europäischen Asylsystem sollen Asylanträge schneller geprüft und irreguläre Migration eingedämmt werden. Diese Regeln könnten sich aber auch auf die gewünschte Einwanderung auswirken. Deutschland braucht Einwanderung angesichts der Fachkräftelücke. Bremst der neue europäische Migrationspakt also auch die Zuwanderung, die wir hierzulande wirtschaftlich dringend brauchen? Darüber sprechen Markus Plettendorff und Melanie Böff.