Yascha fragt... Archiv
100 Episoden
1 minute
Heute ist die letzte Folge und gleichzeitig Grund zum Feiern - Folge 100!
Aber richtig zum Feiern ist Yascha nicht zumute - und er will auch gar keine Frage stellen:
Darum tauscht Hannes mit ihm heute mal die Rolle und fragt "Wie sieht Gott aus?" Yascha stutzt: Das war ja seine allererste Frage damals in der ersten Folge. Hannes hakt nach: Und welche Antwort hat Yascha jetzt 100 Folgen später?
Yascha sagt erstmal, wie Gott nicht aussieht: Er ist kein alter Opa mit Bart, hat aber väterliche Seiten. Gott hat aber auch mütterliche Seiten, deswegen vermeidet Yascha nicht "der Gott" oder "er", wenn es geht. Und mit Jesus hat Gott gezeigt, wer er ist und was er gut findet an den Menschen. Gott hört alle überall, wenn sie beten und wenn wir mal was angestellt haben, hat er uns trotzdem lieb. Das ist eh das Wichtigste: Gott hat uns lieb immer und überall. Als Hannes nochmal fragt: "Wie sieht Gott denn aus?" muss Yascha ihm sagen, dass er das nicht weiß, aber so auch nicht mehr fragen würde. Yascha würde eher fragen: Wie ist Gott denn so?" oder "Kann ich Gott in einem anderen Menschen sehen?" Das findet Hannes richtig: Gott hat alle geschaffen, also zeigt er sich auch in ihnen. Wenn Yascha und Kinder weiter Fragen haben, wird Hannes sie irgendwie beantworten. Als Hannes allen Danke sagen will für 100 Folgen "Yascha fragt", sagt Yascha einfach "Danke Gott", denn wenn der alle geschaffen hat, sind die ja alle mit dabei.
Aber richtig zum Feiern ist Yascha nicht zumute - und er will auch gar keine Frage stellen:
Darum tauscht Hannes mit ihm heute mal die Rolle und fragt "Wie sieht Gott aus?" Yascha stutzt: Das war ja seine allererste Frage damals in der ersten Folge. Hannes hakt nach: Und welche Antwort hat Yascha jetzt 100 Folgen später?
Yascha sagt erstmal, wie Gott nicht aussieht: Er ist kein alter Opa mit Bart, hat aber väterliche Seiten. Gott hat aber auch mütterliche Seiten, deswegen vermeidet Yascha nicht "der Gott" oder "er", wenn es geht. Und mit Jesus hat Gott gezeigt, wer er ist und was er gut findet an den Menschen. Gott hört alle überall, wenn sie beten und wenn wir mal was angestellt haben, hat er uns trotzdem lieb. Das ist eh das Wichtigste: Gott hat uns lieb immer und überall. Als Hannes nochmal fragt: "Wie sieht Gott denn aus?" muss Yascha ihm sagen, dass er das nicht weiß, aber so auch nicht mehr fragen würde. Yascha würde eher fragen: Wie ist Gott denn so?" oder "Kann ich Gott in einem anderen Menschen sehen?" Das findet Hannes richtig: Gott hat alle geschaffen, also zeigt er sich auch in ihnen. Wenn Yascha und Kinder weiter Fragen haben, wird Hannes sie irgendwie beantworten. Als Hannes allen Danke sagen will für 100 Folgen "Yascha fragt", sagt Yascha einfach "Danke Gott", denn wenn der alle geschaffen hat, sind die ja alle mit dabei.
1 minute
Yascha ist ein bisschen traurig: "Yascha fragt" ist bald vorbei. Und damit die Möglichkeit, Hannes jede Woche eine Frage zu stellen. Hannes versucht ihn zu trösten. Ihn gibt es ja immernoch. Und Hanned glaubt, wir haben ganz viele Antworten auf Fragen in uns drin. Bei vielem braucht Yascha gar keinen alten Pfarrer wie Hannes, um eine Antwort zu finden. Jesus sagt: Das Reich Gottes ist in uns drinnen. Wir haben also alles in uns angelegt. Und Jesus hat gesagt: Werdet wie die Kinder. Manchmal muss man vielleicht nicht alles verstehen, sondern einfach vertrauen. Da erinnert Hannes Yascha daran, wie sie früher gesungen haben "Weil ich Jesu Schäflein bin". Denn darum geht's im Glauben: sich behütet und geborgen fühlen. Dann braucht's vielleicht gar keine Antworten auf alle Fragen. Und einmal werden wir Gott alle Fragen stellen können.
Ganz überzeugt ist Yascha noch nicht- aber es gibt ja noch eine Folge!
Ganz überzeugt ist Yascha noch nicht- aber es gibt ja noch eine Folge!
1 minute
Hannes hat zwei Antworten aus der Bibel parat. Im Buch Prediger heißt es: Es gibt nichts Besseres, als fröhlich zu sein und es sich gut gehen zu lassen. Also: auf sich achten, das Gute nicht ständig wegschieben. Jesus geht noch einen Schritt weiter und sagt: „Glücklich sind die Traurigen, denn sie werden getröstet.“ Yascha protestiert sofort denn für ihn passt traurig und glücklich nicht zusammen. Hannes widerspricht jedoch, denn er meint, man kann traurig und trotzdem glücklich sein , wenn man sich geborgen und getröstet fühlt. Auch bei läuft nicht immer alles rund, aber trotzdem gibt es diese kleinen Dinge, die Glück zurückbringen. Ein „glückliches Leben“ heißt nicht, dass nie was Schlimmes passiert, sondern dass man trotzdem glückliche Sachen findet und festhält. Und wenn man traurig war, spürt man das Schöne vielleicht sogar stärker.
3 Minuten
Nach der letzten Folge „Yascha fragt“ über die Zukunft ist für Yascha klar klar: Er will vor allem glücklich sein. Hannes findet das sehr vernünftig. Yascha stellt fest, dass Glück manchmal auch mal „nichts Sinnvolles tun“ wie zocken, chillen, oder Quatsch machen ist. Oder auch mal „was Sinnvolles tun“ wie Zimmer aufräumen, weil man das Ergebnis sieht. Hannes erinnert das an Maria und Martha aus der Bibel: Martha organisiert und schuftet, Maria setzt sich einfach zu Jesus und hört zu. Als Martha sich beschwert, sagt Jesus: Maria hat das Bessere gewählt. Yascha wittert sofort die falsche Konsequenz „Also nie mehr Zimmer aufräumen, alle werden diese Folge lieben!“, aber Hannes erklärt: Klar gibt’s Martha-Momente, wo man was machen muss. Nur sollte Glück nicht immer am Tun hängen, denn manchmal kann man gar nichts leisten, weil man krank oder traurig ist. In der Bibel heißt es: „Gott nahe zu sein ist mein Glück.“ Vielleicht liegt Glück also auch in der Ruhe und in der Nähe zu Gott. Und wenn man nicht glaubt? Dann kann man sich auf die Suche machen: in Kirchen, Büchern, oder eben bei „Yascha fragt“.
2 Minuten
Yascha ist heute im Zukunftsmodus. Er will nicht nur „irgendwie alt werden“, sondern gut leben. Hannes muss nachdenken und erzählt dann von früher: Er war als Kind schüchtern und hätte gern gehört, dass er genau richtig ist, so wie er ist, und dass noch viel Tolles auf ihn wartet. Yascha staunt, weil Hannes nun so gar nicht mehr schüchtern wirkt und ja auch immer mit seiner Band auf Bühnen steht. Geschweige denn auf der Kanzel beim Gottesdienst.. Doch Hannes erklärt: Auch unangenehme Erfahrungen machen einen zu dem, der man später ist. Und manchmal öffnen sie sogar Türen. Er ist zum Beispiel gegen die Schüchternheit zum Theaterspielen gegangen, hat dort Freunde gefunden, viel gelernt und viele Jahre später entstand daraus, zusammen mit Micha, die Idee zu „Yascha fragt“. Yascha merkt: Man weiß oft erst später, wozu etwas gut war. Hannes findet: Manchmal braucht’s Geduld und Vertrauen.
1 minute
Nachdem Yascha und Hannes sich darüber ausgetauscht haben, wie die feiern, die nicht an Jesus glauben, kommt die nächste große Frage: Wie feiern die, die keine Verwandten haben? Hannes sagt: Einsamkeit ist ein großes Thema, gerade an Weihnachten. Und vielerorts wird grad in der Advents- und Weihnachtszeit viel für einsame Menschen angeboten. Das Problem mit Weihnachten ist halt, dass es inzwischen von der Erwartungshaltung voll überfrachtet ist. Das versteht auch Yascha: Weihnachtsfilme sind voller Kitsch und Liebe und ohne Streit. Hannes erzählt dann vom echten Weihnachten, in dem ein Kind im Stall zur Welt kommt, Menschen ohne Geld und Ansehen die ersten Besucher waren. Und es passieren wunderbare Dinge in der Weihnachtsgeschichte. Gott kommt auf die Erde. Yascha wünscht sich, dass das jeder auf der Erde mitkriegen, dass deswegen keiner allein ist. Da bleibt nur noch, dass die beiden allen Frohe Weihnachten wünschen. Und dass es sich alle gutgehen lassen.
1 minute
Yascha grübelt: Viele Menschen glauben nicht an Jesus. Wie sollen die denn Weihnachten feiern. Hannes ist überzeugt: Ganz viele von denen feiern auch Weihnachten oder ähnliche Feste. Jüdische Menschen feiern Chanukka, das Lichterfest. Oder Muslime glauben auch, dass es Jesus gab. Insofern können sie Weihnachten auch gut respektieren. Außerdem ist für viele Menschen Weihnachten inzwischen mehr, als in die Kirche zu gehen. Dazu gehört: gutes Essen, Familie treffen, Besuche, Geschenke, Verreisen ... so feiern auch Menschen anderer Religionen mit. Außerdem erinnert Weihnachten auch Menschen, die nicht glauben, an ihre Kindheit. In die Kirche sind natürlich alle eingeladen. Hannes wünscht sich, dass es alle an Weihnachten gut haben - und findet es auch nicht falsch, dass jemand, der nicht an Jesus glaubt, Weihnachten feiert. Jesus freut sich mit und über jeden, der irgendwie mit ihm feiert. Hannes findet es schön, dass Weihnachten allen so wichtig ist, auch wenn sie mit Kirche nicht mehr so viel anfangen können. Und er und Yascha wünschen allen das, was der Engel an Weihnachten verspricht: Frieden auf Erden.
1 minute
Yascha denkt: Da muss sich Hannes doch auskennen! Immerhin ist er mit Yaschas Papa schon viele Jahre befreundet. Was ist Freundschaft? Hannes erzählt Yascha, was für ihn einen echten Freund ausmacht. Freunde wollen füreinander nur das Beste. Nach Treffen sind die Batterien wie aufgeladen. Und noch viel mehr... Da muss Yascha schon fragen: "Was hat das mit Gott zu tun? Sonst wäre das keine richtige 'Yascha fragt'-Folge." Klar hat das auch viel mit Gott zu tun. Jesus sagt uns einmal allen: "Ihr seid meine Freunde!" Und während Hannes schon erleben musste, dass Freundschaften auseinander gingen, tröstet es ihn, dass das mit Gott und Jesus nicht passieren kann. Da fällt Yascha nur noch eins ein: "Der Freund von einem Freund ist auch irgendwie mein Freund." Darüber muss dann Hannes erstmal nachdenken.
2 Minuten
Yascha fragt: Darf ich wütend sein?
Yascha ist manchmal richtig wütend. Aber darf er das? Christen sollen doch lieb und nett sein. Hannes gibt zu, dass er manchmal auch wütend ist: über Ungerechtigkeit und Dummheit. Und Hannes erzählt ihm, dass Jesus auch wütend wurde. Da hatten Geldwechsler und Händler ihre Stände im Tempel aufgebaut. Da hat er geschimpft, dass sie aus dem Tempel eine Räuberhöhle gemacht haben. Und Moses war wütend übers Goldene Kalb. Da üben Yascha und Hannes, wütend zu sein. Das tut gut.
Da kann man zum Schluss zu Gott auch mal sagen: Danke für die Wut!
Yascha ist manchmal richtig wütend. Aber darf er das? Christen sollen doch lieb und nett sein. Hannes gibt zu, dass er manchmal auch wütend ist: über Ungerechtigkeit und Dummheit. Und Hannes erzählt ihm, dass Jesus auch wütend wurde. Da hatten Geldwechsler und Händler ihre Stände im Tempel aufgebaut. Da hat er geschimpft, dass sie aus dem Tempel eine Räuberhöhle gemacht haben. Und Moses war wütend übers Goldene Kalb. Da üben Yascha und Hannes, wütend zu sein. Das tut gut.
Da kann man zum Schluss zu Gott auch mal sagen: Danke für die Wut!
3 Minuten
Yascha hat einen Text gesehen, den Hannes an Yaschas Papa geschrieben hat. Da sind in manchen Worten so komische kleine Sternchen. Hannes erklärt: Das sind Gendersternchen. Und die verwendet Hannes, um niemanden auszuschließen. Und das erinnert an Jesus, der auch niemanden ausschließen wollte. Da denkt sich Yascha: Also wenns um Jesus geht, hat's ja doch irgendwie mit Weihnachten zu tun.
3 Minuten
Yascha hat ein Problem: Er ist zu einem Geburtstag eingeladen, seine Großeltern kommen ein paar Stunden zu Besuch und dann hat ihn noch jemand gefragt, ob er in die Kirche mitgehen will. Alles gleichzeitig geht nicht und er hat Angst, was zu verpassen. Hannes fällt eine Geschichte aus der Bibel ein, die Jesus erzählt. Einer will ein Fest feiern, aber alle Eingeladenen sagen ab. Dann lädt er die Obdachlosen ein und die Ausgeschlossenen der Gesellschaft und die feiern natürlich mit. Jesus meint dmit wohl, ass man Gottes Einladung annehmen soll. Und dass vielleicht die, denen es nicht so gut geht, sich nichts entgehen lassen. Wie sich Yascha jetzt entscheidet bei seinen drei Möglichkeiten, müsst Ihr Euch aber selber anhören.
3 Minuten
Yascha und Hannes unterhalten sich über Maria: Die Arme hat ja ganz schön was mitmachen müssen. Da muss sie schon eine besondere, starke Frau gewesen sein. Was Yascha aber wundert ist, dass manche Maria anbeten. Hannes erklärt ihm, dass Maria über Jahrhunderte der Zugang zur weiblichen Seite Gottes war und er darüber froh ist. Gemeinsam sind sie froh über Maria, denn ohne sie hätte es Jesus nicht gegeben. Und der hat ihr bestimmt einiges seiner Mutter verdankt, wie auch Yascha seiner Mutter viel verdankt.
3 Minuten
Yascha ist die heutige Frage ein bisschen peinlich. Denn er möchte wissen, wie das denn so war mit der Geburt von Jesus... Und wer war sein Vater? Gott oder Josef? Und wie ist das mit Maria, die ohne Mann schwanger wurde? Für Hannes ist nicht so wichtig, wer jetzt genau der Vater von Jesus war - für ihn ist wichtiger, dass es Jesus überhaupt gab. Das ist ja genauso wie mit Freunden: Wenn man jemanden mag, ist es nicht so wichtig, wer seine Eltern sind. Es war den Menschen jedenfalls wichtig, dass Jesus ganz eng mit Gott verbunden war und dass man, wenn man Jesus gesehen hat, gewissermaßen Gott gesehen hat. Das erinnert Yascha daran, dass Leute sagen, dass er ausschaut wie sein Papa, als er so alt war. Hannes schließt, dass es wie bei der Schöpfung ist: Es gibt eine biologische und eine Glaubensaussage - und die können sich ja ergänzen. Yascha ist jedenfalls dankbar, dass man über alles reden kann.
3 Minuten
Yascha hat wieder eine Frage: Er hat gehört, dass Christ*innen kein Halloween feiern dürfen und würde gern Halloween feiern. Hannes sagt: Ursprünglich gab es bei den Kelten im Herbst ein Geister- und Totenfest. Er ergänzt aber gleich, dass er nicht an Geister glaubt, weil unsere Toten bei Gott gut aufgehoben sind. Das, erklärt Hannes weiter, dachten auch die Christinnen und Christen und haben daraus ein Fest für die Heiligen gemacht. Und er schlägt vor: Wir könnten ja Halloween so deuten, dass wir keine Angst vor Geistern und Gespenstern haben müssen und uns deswegen als was Gruseliges verkleiden und uns drüber lustig machen. Yascha meint, das ist wie in der Geisterbahn. Problem für Hannes ist, dass die Evangelische Kirche da Reformationstag feiert. Yascha ergänzt, bei Luther ging es ja auch darum, dass die Toten bei Gott gut aufgehoben sind. Also kann man am Reformationstag Halloween feiern.
3 Minuten
Yascha fragt: Kann etwas machen, dass es auf der Welt nicht so schlimm zugeht?
Hannes hält sich diesmal mit einer Antwort zurück, denn er findet, dass Yascha da sicher selber Ideen hat, was man machen könnte. Da fällt Yascha schon einiges ein: Gegen die Umweltverschmutzung zum Beispiel. Aber was kann man gegen Krieg machen? Das fängt für Hannes schon im Kleinen an: Wenn Kinder schon lernen, wie man sich benimmt und dass sie liebgehabt werden und dass man niemandem etwas wegnimmt, hilft das. Yascha nimmt das auf und möchte ein Vorbild sein. Aber was hilft gegen große Kriegsmacher in der Welt? Dagegen, sagt Hannes, kann man zeigen, dass man von dieser Einstellung nichts hält und zum Beispiel gut zu Menschen ist, die eine Heimat suchen. Und auf Demos könnte man auch gehen, findet Yascha. Da haben Yascha ja jetzt ordentlich was zu tun.
Hannes hält sich diesmal mit einer Antwort zurück, denn er findet, dass Yascha da sicher selber Ideen hat, was man machen könnte. Da fällt Yascha schon einiges ein: Gegen die Umweltverschmutzung zum Beispiel. Aber was kann man gegen Krieg machen? Das fängt für Hannes schon im Kleinen an: Wenn Kinder schon lernen, wie man sich benimmt und dass sie liebgehabt werden und dass man niemandem etwas wegnimmt, hilft das. Yascha nimmt das auf und möchte ein Vorbild sein. Aber was hilft gegen große Kriegsmacher in der Welt? Dagegen, sagt Hannes, kann man zeigen, dass man von dieser Einstellung nichts hält und zum Beispiel gut zu Menschen ist, die eine Heimat suchen. Und auf Demos könnte man auch gehen, findet Yascha. Da haben Yascha ja jetzt ordentlich was zu tun.