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Kontrafunk: Fernruf Archiv

159 Episoden
47 Minuten
Zwei Kontinente, zwei Lebensentscheidungen: Gerd Johannes Bayr tauschte Tirol gegen Rio de Janeiro und lebt seit zwanzig Jahren zwischen Zuckerhut und Atlantik. Er erzählt von Mentalitätsunterschieden, brasilianischer Gelassenheit und dem Blick auf den deutschsprachigen Raum aus der Ferne. Roger Swiss Bianco zog nach zwölf Jahren Vorbereitung 2007 in die USA. Heute führt er in Georgia ein international tätiges Unternehmen für Klingen und Messer und beobachtet Europa mit kritischer Distanz.
45 Minuten
In dieser Ausgabe sprechen wir mit Bruck Kimmerle über das Auswandern nach Lettland – von Bürokratie, Steuern und Rentenfragen bis zu Chancen und Fallstricken. Kimmerle lebt zwischen Riga und Berlin und ist eng mit der deutschsprachigen Community vernetzt. Außerdem hören wir erneut Sebastian Schwarz, der bereits im „Fernruf“ zu Gast war. Sein chilenisches Offgrid-Projekt „Cataleya 3Xperience“ ist gewachsen – und durch einen Zufall landete er im Schlüsseldienst-Business. Heute sucht er händeringend Fachkräfte. Zwei Länder, zwei Wege – und ein ehrlicher Blick auf das Abenteuer Auswandern.
47 Minuten
In dieser Ausgabe geht es vom Berliner Grau-Blau ins brasilianische Grün: Thomas Roscher, Diplom-Kaufmann und ehemaliger leitender Angestellter im öffentlichen Dienst, hat mit über sechzig den Schritt nach Brasilien gewagt. Er erzählt von Lebensfreude, Sicherheitsfragen und dem täglichen Ringen mit portugiesischen Formularen. Außerdem führt der „Fernruf“ nach Argentinien. Fotograf Richard Gubler wollte 2019 eigentlich nur eine Auszeit. Mit Camper, Partnerin und Baby wurde daraus ein neues Leben am Fuße der Anden – inklusive Finca und Campingplatz. Zwei Geschichten, zwei Länder, ein gemeinsamer Nenner: der Mut, neu anzufangen.
47 Minuten
In diesem „Fernruf“ hören wir Interessantes aus Fernost: Kevin Caputo ist nach Japan ausgewandert und hat in eine japanische Familie eingeheiratet. Er schätzt an seiner neuen Heimat Folgendes: Japan ist ein Land der Geheimnisse, der Gewaltlosigkeit und der Zurücknahme der eigenen Person. Wer negativ auffällt, hat es schwer, wer sich aber darauf einlässt, hat ein wunderbares Leben. Unser zweiter Gast ist Beate Beyer, sie lebt bereits seit einigen Jahren in Ungarn und liebt die Hilfsbereitschaft der Ungarn, ihre Liebe zum eigenen Land und das respektvolle Verhalten der ungarischen Kinder. (Wiederholung vom 30. September 2024)
47 Minuten
Musikwissenschaftler Tobias Plebuch ist nach Schweden ausgewandert. Dort sind die Dinge nicht nur in Sachen Corona einfacher: Er spürt einen gesellschaftlichen Zusammenhalt, von dem er anerkennend und fast ein wenig bewundernd zu berichten weiß. Und wenn wir schon beim Bewundern sind: Der Kerntechniker Manfred Haferburg kommt aus der Bewunderung seiner neuen Heimatstadt nicht heraus. Er lebt mit seiner Frau nun schon über zwanzig Jahre in Paris. Von ihm bekommen wir Zuzugswilligen eine nützliche Gebrauchsanweisung, wie wir uns in der Stadt der Liebe zurechtfinden. So viel sei gesagt: Das nötige Kleingeld sollte man schon mitbringen, denn die schönen Pariser Altbauten sind nicht gerade zum Schnäppchenpreis zu bekommen. (Wiederholung vom 22. Januar 2024)
48 Minuten
In dieser Ausgabe sprechen Raquel Erdmann und Frank Böer über ihr Leben zwischen Nähe und Distanz. Raquel lebt seit 2012 in Norwegen, einem mystisch geprägten Land außerhalb der EU, und kennt beide Perspektiven: das Dazugehören und das Beobachten von außen. Sie ging wegen der Liebe nach Norwegen. Frank Böer hat Deutschland Richtung Kanada verlassen und lebt heute mit seiner Frau in Nova Scotia, dort, wo der Atlantik den Alltag bestimmt. Er ist schweren Herzens gegangen. Der Grund: Deutschland fährt gegen die Wand!
45 Minuten
Caroline Pauly lebt seit 2002 in Australien. Weite, Offenheit und ein anderer Umgang mit Arbeit und Alltag prägen ihr Leben – ein Heimatbesuch in Cuxhaven stellte vieles infrage, was früher selbstverständlich war. Dieter Nerge entschied sich nach einem internationalen Berufsleben für Malta: eine Insel mit Sonne, Geschichte, kurzen Wegen und eigenem Rhythmus. Zwei Auswanderungen, zwei Kulturen – und der gemeinsame Blick von außen auf Deutschland, Europa und die Frage, was Lebensqualität wirklich ausmacht.
46 Minuten
Diese „Fernruf“-Ausgabe beschäftigt sich mit dem Auswandern jenseits von Klischees. Jakob Pinneker lebt seit 2016 in Russland und hat in Nischni Nowgorod ein neues Zuhause gefunden. Pinneker spricht über seinen Weg, über Bürokratie, Sprache und darüber, wie aus eigenen Erfahrungen eine Agentur entstand, die andere beim Ankommen in Russland unterstützt. Jessica Mittler lebt seit mehreren Jahren in England und kennt den Alltag dort aus unterschiedlichen Lebensphasen. Wie funktionieren Krankenversorgung, Versicherungen und Alltagsregeln auf der Insel – und worauf sollte man vorbereitet sein? Zwei Länder, zwei Perspektiven, ein ehrlicher Blick auf das Leben im Ausland.
47 Minuten
In dieser „Fernruf“-Ausgabe stehen zwei sehr unterschiedliche Auswanderungsgeschichten im Mittelpunkt. Sebastian Biehl berichtet von seinen Jahren in Südafrika und seinen intensiven Recherchen über Orania, einen Ort, der bis heute polarisiert. Seine Erfahrungen hat er im Buch „Ein Volk sucht seinen Platz“ festgehalten. Außerdem sprechen wir mit Cate Katharina Luckey, die gemeinsam mit ihrem Partner Peter nach Irland ausgewandert ist. Auf ihrem Instagram-Profil the.souls.home dokumentieren sie ihren Neuanfang auf der grünen Insel. Die Themen sind Alltag, Bürokratie, Absicherung und das Leben in Irland zwischen Klischee und Realität.
46 Minuten
In dieser Ausgabe des „Fernrufs“ machen wir einen Schwenk nach Afrika an den Victoriasee, wo Rudolf Hass seine Zelte aufgeschlagen hat. Wir erfahren mehr über die ugandische Gesellschaft und welchen Illusionen man sich als Einwanderer oder Tourist nicht hingeben sollte. Unsere zweite Station ist Thailand. Heike Vetter erzählt, warum sie dort lebt, aber nicht arbeitet. Denn ihre Geschäfte macht sie lieber in Singapur. Vetter berichtet viel Lehrreiches über den Wirtschaftsstandort Asien und wie sie den Wirtschaftsstandort Europa von außen betrachtet. (Wiederholung vom 15. Januar 2024)
45 Minuten
In diesem „Fernruf“ geht es an zwei Orte, an denen die Natur eine ganz wichtige Rolle spielt: nach Montana in die USA – dort sagen sich nicht nur Fuchs und Hase gute Nacht, sondern auch Grizzly und Alpaka. Die Grizzlys erschrecken unvorsichtige Wanderer und Camper, und die Alpakas leben auf der Farm der gebürtigen Wienerin Evi Dixon. Von ihr erfahren wir, warum es kein Zufall war, dass sie als Österreicherin nach Montana kam. Der zweite Ort ist Togo in Afrika. Kenner der Geschichte wissen, dass auch hier ein Tiername ins Spiel kommt, es war nämlich der Deutsche Gustav Nachtigall, der das Togoland gegründet hat. Und wir werden erstaunt sein, zu erfahren, dass dieser Nachtigall immer noch großes Ansehen in Togo genießt. Das und mehr erfahren wir vom nach Togo ausgewanderten und in seinem Fach absolut ausgewiesenen Kunsthändler Peter Herrmann. (Wiederholung vom 8. Januar 2024)
47 Minuten
In dieser Ausgabe zieht es uns in den Fernen Osten: Gleich zu Beginn erzählt Constanze Paul von ihrem Bildungsauftrag in der Mongolei und bringt uns das Land, die Mentalität, aber auch traditionelle Laute näher. Im zweiten Teil der Sendung berichtet Sven Müller, was Japan als Auswanderungsland für ihn so attraktiv macht und warum er sich bereits vor einer Reise in die alte Heimat Deutschland wieder auf seine Rückkehr nach Japan freut. (Wiederholung vom 2. Dezember 2024)
47 Minuten
Dieses Mal öffnen wir die Tür zu zwei neuen Welten: Zuerst nach Rumänien, wo Andreas Ambrus von Deutschland aus zu seinen Wurzeln zurückgekehrt ist und mit dem Ambrus Village und Retreat ein Projekt erschafft, das mehr Herz als Holz hat. Mit ihm sprechen wir über das echte Leben dort – vom Konto bis zum Grundstückskauf, von Alltagspreisen bis Bürokratie. Danach führt uns Rob Schulze nach Schottland, in ein Land aus Wind, Musik und endlosen Highlands. Er erzählt, wie aus einer frühen Faszination ein Zuhause wurde und warum er heute Reisenden sein persönliches Schottland zeigt. Zwei Stimmen, zwei Länder, ein gemeinsamer Funke: der Mut, woanders neu zu beginnen.
49 Minuten
In dieser Ausgabe des „Fernrufs“ legen wir auf zwei Inseln an. Zunächst bei Marco Meyer, der mit seiner ugandischen Frau auf Kreta gelandet ist. Er hat sich noch nicht ganz entschieden, ob es nicht doch wieder nach Uganda geht. Eines jedoch ist ziemlich sicher: Nach Deutschland geht es nicht mehr zurück. Die zweite Insel, die wir besuchen, ist ebenfalls eine griechische. Melanie Altenkamp wohnt mit ihrer Familie auf Nordzypern, dem türkisch geprägten Teil der Insel. Von ihr erfahren wir, wie normal einem die Spaltung einer Insel im Alltag vorkommen kann und dass es dort ein großes Potenzial für Bildungseinrichtungen gibt. (Wiederholung vom 11. November 2024)
47 Minuten
In dieser Folge berichtet Rainer Beyer, warum er Deutschland gegen Dänemark getauscht hat, warum man sich über freundliche Nachbarn nicht wundern darf und weshalb er sich nicht über jede Auswanderung freut. Sascha Bauer nimmt uns mit nach Paraguay, wo er nach einer Marktanalyse ein eigenes Resort-Hotel aufgebaut hat, nebenbei eine Projektfirma führt und weiterhin als Versicherungsmakler aktiv bleibt. Wir bekommen jede Menge offene Einblicke in Entscheidungen, Herausforderungen und das ganz normale Leben fernab der alten Heimat.
Kontrafunk: Fernruf

Kontrafunk: Fernruf

Hörer aus aller Welt sprechen mit dem Kontrafunk. Ob Touristen oder Auswanderer - es geht um das Leben in der Fremde, die vielleicht zu einer neuen Heimat wird. Thematisiert werden die Gründe des Wegg...