Kontrafunk: Fernruf Archiv
159 Episoden
48 Minuten
Vom Ringkøbing-Fjord bis auf die Höhen der Anden: Im „Fernruf“ begegnen wir zwei Männern, die Deutschland beziehungsweise die Schweiz hinter sich gelassen und anderswo neu angefangen haben. Stephan Hink zog während der Corona-Zeit nach Dänemark. Heute führt er dort eine Naturheilpraxis und erlebt, was im Alltag anders läuft als in Deutschland – von der Verwaltung bis zu den Regeln fürs eigene Grundstück. Wie viel Freiheit bietet das Leben im Norden tatsächlich? Bruno von Arx wiederum hat in Peru seine Heimat gefunden. Mit Perumoto organisiert der Schweizer Motorradtouren durch die Anden. Wie wird aus der Leidenschaft fürs Motorrad ein Beruf zwischen fremder Kultur, großen Landschaften und südamerikanischem Alltag? Zwei Geschichten, die weit über die klassische Auswandererromantik hinausgehen.
49 Minuten
Arkansas: Südstaatenflair, endlose Wälder und ein Amerika, das vielerorts noch traditionell tickt. Für den gebürtigen Wiener Michael Grünwald wurde der Bundesstaat zur großen Chance: 1989 kam er als Austauschlehrer in die USA – und machte dort Karriere. Aus einem Jahr wurden mehr als 35. Er verrät, was den Süden und Arkansas ausmacht. Finnisch Lappland: endlose Weite, klirrende Kälte und eine Stille, die man in Mitteleuropa kaum noch kennt, geschweige denn erträgt. Jessica Lüderitz hat dort mit ihrer Familie ein neues Zuhause gefunden. Minus 25 Grad, winterliche Dunkelheit und die Kraft der Natur haben ihr Leben verändert. Warum wurde ausgerechnet die Einsamkeit zum Weg zu sich selbst? Zwei Auswanderer, zwei Länder, zwei ganz unterschiedliche Wege in ein neues Leben.
49 Minuten
Von Thüringen in die Mongolei und von Europa nach Paraguay: Diesmal geht es um zwei sehr unterschiedliche Wege ins Ausland. Frank Jung verließ Deutschland bereits Mitte der Neunzigerjahre Richtung Tschechien. Später zog es den Bauingenieur gemeinsam mit seiner mongolischen Frau in deren Heimat. Wie lebt es sich zwischen Steppe, Gobi, Jurten und der modernen Hauptstadt Ulaanbaatar? Und was erwartet einen Deutschen, der dauerhaft in der Mongolei lebt? Außerdem setzen wir das Gespräch mit Roman Topp von letzter Woche fort: Er sieht seine Auswanderung auch vor dem Hintergrund politischer und wirtschaftlicher Entwicklungen in Europa. Mit dem „Rettungsgarten“ baut er dort inzwischen ein eigenes Dorf auf. Er verrät uns, wie das Dorf nicht nur zur Rettung wird, sondern auch zur Wohlfühloase.
49 Minuten
Wer kann schon mit Sicherheit sagen, wo man als Auswanderer am Ende wirklich landet? Diesmal geht es um ein paar Extrarunden: Katharina Bachman verließ Deutschland in der Silvesternacht 2000 und lebte seither in Malaysia, Dubai, wieder Malaysia und inzwischen Thailand. Sie kennt Südostasien aus mehr als 25 Jahren Alltag und hat ihre Erfahrungen auch in Büchern verarbeitet. Roman Topp war in 85 Ländern unterwegs, darunter 23 in Mittel- und Südamerika. Seit 2021 lebt er in Paraguay. Aus dem Weltenbummler wurde der Auswanderer – und inzwischen entsteht dort mit dem „Rettungsgarten“ sogar ein eigenes Dorf. Was treibt Menschen immer wieder zum Weiterziehen? Was entdecken sie dabei – und wann wird aus der Suche nach dem nächsten Land die Suche nach einem Ort zum Bleiben?
49 Minuten
Manchmal beginnt Auswandern mit der Frage, ob das eigene Leben noch wirklich passt. Viktoria Simon erlebte, wie KI ihre Arbeitswelt bei einer Bank veränderte – und begann darüber nachzudenken, was ihr und ihrer Familie eigentlich fehlt. Die Suche nach einem anderen Lebensgefühl führte sie nach Kroatien. Ein Neuanfang mit 15-jährigem Sohn, hochschwangerer Mutter und einer 81-jährigen Großmutter. Auch Yvonne Willner kennt diesen Drang nach Veränderung. Sie ist mehrfach ausgewandert und lebt heute in Montenegro. Doch dort könnte bereits die nächste Veränderung bevorstehen – denn dem geplanten EU-Beitritt des Landes möchte sie entkommen.
49 Minuten
Die Türkei ist für viele Deutsche, Österreicher und Schweizer ein beliebtes Urlaubsland. Doch was passiert, wenn aus dem Ferienziel eine neue Heimat wird? Diesmal widmen wir und gleich zweimal der Auswanderung in die Türkei – und zwei Frauen, die eine besondere Gemeinsamkeit verbindet: Emel Sabine Gülen und Jasmin Beser haben deutsche und türkische Wurzeln und sich entschieden, in die Türkei zu gehen. Emel lebt seit sechs Jahren in Hatay nahe der syrischen Grenze, Jasmin seit zehn Jahren in Alanya. Beide erzählen von ihrem Alltag, ihren Erfahrungen, ihren Familien und den Herausforderungen des Lebens zwischen zwei Kulturen. Und sie geben Einblicke in eine Türkei, die mit dem klassischen Urlaubsbild wenig zu tun hat.
Emel Sabine Gülen: https://www.instagram.com/lowbudgetauswandern
Jasmin Beser: https://www.instagram.com/auswander.leben.jasmin
Emel Sabine Gülen: https://www.instagram.com/lowbudgetauswandern
Jasmin Beser: https://www.instagram.com/auswander.leben.jasmin
48 Minuten
Manfred Kriftner verließ die Schweiz, weil ihm nicht das Land, sondern die Freiheit zu klein geworden war. Heute lebt er auf einer 75 Hektar großen Ranch in Texas, hält Rinder und besitzt sogar eine eigene Ölquelle. Uwe Sick dagegen wurde vom deutschen Auswanderer zum Weltbürger: Er lebt in der Schweiz und verbringt die Wintermonate in El Salvador. Sick verrät uns, wie er zu seiner Lebenseinstellung kam und welches die Vorteile des mittelamerikanischen Landes sein können.
47 Minuten
Was ist, wenn man nach jahrelangem Engagement merkt, dass man in der Heimat nichts mehr bewirken kann? Dann gilt es loszulassen und auf sich zu achten. Holger Sitter kennt die deutsche Politik aus nächster Nähe: Er arbeitete für Norbert Blüm, war später im Umfeld der AfD-Gründung aktiv und im Newsroom der AfD-Bundestagsfraktion tätig. Heute ist der Medienmann, BVB-Kenner und Buchautor Auswanderer. Sein Ziel: Zypern. Was hat ihn zum Weggang bewogen – und wie lebt es sich dort wirklich? Marco Bentzien berichtete uns bereits vor zwei Jahren vom Leben in den chilenischen Anden. Diesmal geht es um die weniger romantische Seite des Auswanderns: Behörden, rechtliche Hürden und die Frage, was passiert, wenn der Traum vom neuen Leben auf die Realität trifft. Zudem spricht Bentzien über die Folgen der Abwanderung leistungsbereiter Menschen aus Europa.
47 Minuten
Die Corona-Zeit hat viele Menschen in die Flucht geschlagen. So auch die fränkische Journalistin Michaela Jana Zimmermaann. Doch auch wenn sie das Leben aus dem Sattel gehauen hat: Sie steigt immer wieder auf – im wahrsten Sinne des Wortes, denn Zimmermann betreibt eine Pferdefarm in Paraguay. Sie liebt es, von morgens bis abends zu tun zu haben, sagt aber auch: Paraguay ist nichts für Zartbesaitete. Und wer echte kulinarische Grüße aus der Heimat mitten im finnischen Helsinki erleben möchte, der besucht den deutschen Koch Wolfgang Wiegand im dortigen Zinnkeller. Sein Motto: Für die deutschen Gerichte kommen alle Produkte aus Deutschland. (Wiederholung vom 7. Juli 2025)
48 Minuten
Was passiert, wenn man das vertraute Leben hinter sich lässt und dem eigenen Gefühl folgt? Doreen du Bois hat genau das getan und ist mit ihrer Familie nach Dänemark gezogen – auf der Suche nach mehr Ruhe, Natur und einem bewussteren Alltag. Parallel dazu erzählt die Familie Teerling von ihrem radikalen Schritt: vom Leben in Niedersachsen hin zu einer großen Farm in Kanada, nahe Halifax, mit Wald, See und einer Bisonherde. Zwei Auswanderungsgeschichten, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und doch zeigen, wie viel Mut, Unsicherheit und Hoffnung in einem Neuanfang stecken. (Wiederholung vom 4. Mai 2026)
46 Minuten
In dieser Ausgabe reisen wir nach Finnland, wo Anke-Beate Müller lebt. Dass sie dort sesshaft geworden ist, spricht für das Land, denn sie hat schon einen langen Weg und sehr außergewöhnliche Tätigkeiten hinter sich. Wir besuchen Anke-Beate Müller jedenfalls ganz im Norden an der Grenze zu Lappland. Und von der dunklen Gegend des finnischen Nordens geht es zu unserem zweiten Gast in den kargen iberischen Süden: Prof. Dr. Bernd Gerken, ein aus Deutschland stammender Chemiker, Forstzoologe, Ökologe und Naturschützer, der in Südportugal lebt. Von ihm erfahren wir, wie man im heißen portugiesischen Süden leben kann und was der Naturschützer in ihm zur Herausforderung des Landes sagt. (Wiederholung vom 4. November 2024)
48 Minuten
Wie leicht fällt einem eigentlich die Integration, wenn man nach Kanada ausgewandert ist? Vielleicht wird alles ein wenig einfacher, wenn man deutsches Bier trinken kann. In dieser Ausgabe des „Fernruf“ sprechen wir mit dem Brauer Jochen Fahr, der in Calgary die ganze Region mit seinem Bier verzaubert. Höhepunkt der Biersaison: natürlich ein eigenes Oktoberfest. Ein Land, in dem ebenfalls nach deutschem Reinheitsgebot gebraut wird, ist Griechenland. Der Wittelsbacher Otto von Bayern hatte den Griechen das Brauen beigebracht. Dass die Griechen den Deutschen mittlerweile aber nicht mehr so viel Wertschätzung entgegenbringen, davon weiß die Hamburgerin Hannelore Weber ein Lied zu singen. Dennoch steht für sie fest: Aus Griechenland geht sie nicht mehr weg. (Wiederholung vom 26.8.2024)
48 Minuten
Sie gehören zu den bekanntesten Stimmen des Kontrafunks: Alex Baur berichtet aus Peru, Susanne Heger aus den USA. Beide analysieren politische Entwicklungen, ordnen Ereignisse ein und liefern den Hörern regelmäßig Eindrücke aus ihrer Wahlheimat. Doch wie sind sie eigentlich dorthin gekommen? In dieser besonderen „Fernruf“-Ausgabe stehen nicht die Schlagzeilen im Mittelpunkt, sondern die Menschen hinter den Korrespondenten. Susanne Heger erzählt, warum sie in Florida eine neue Heimat gefunden hat und wie sich das Leben im „Sunshine State“ wirklich anfühlt. Alex Baur berichtet von seinem Weg nach Peru, seiner Faszination für Lateinamerika und davon, wie ein Leben in Lima seinen Blick auf die Welt geprägt hat.
48 Minuten
Zwei Kontinente, zwei außergewöhnliche Lebensgeschichten und unzählige mutige Entscheidungen: In dieser „Fernruf“-Ausgabe erzählt Franziska Krusche, warum aus einem geplanten Aufenthalt zwölf Jahre in Indien wurden und wie sie heute in Bangalore als Unternehmerin und Psychologin arbeitet. Daneben berichtet Friedemann Buschbeck von seiner spektakulären Flucht aus der DDR, seinem Neuanfang in den USA und dem Aufbau eines Unternehmens in Florida.
48 Minuten
In dieser Ausgabe widmen wir uns Hörern, die schon länger weg sind und auch die längerfristige Perspektive haben: Der Österreicher Peter Kassel hat Kärnten verlassen und lebt nun in Paraguay, wo er ein gemeinschaftliches, ursprüngliches Leben erprobt – geprägt von Toleranz und gegenseitigem Respekt. Dafür hat er ganz besondere Dorfgemeinschaften aufgebaut. Ganz anders war es bei Johnny Braun, der aus der Schweiz nach Chiang Mai in Nordthailand zog – vor allem seiner Mutter zuliebe, die das warme Klima suchte. Braun sagt: Ohne Geld geht nicht viel – ohne den richtigen Ton allerdings auch nicht.
Kontrafunk: Fernruf
Hörer aus aller Welt sprechen mit dem Kontrafunk. Ob Touristen oder Auswanderer - es geht um das Leben in der Fremde, die vielleicht zu einer neuen Heimat wird. Thematisiert werden die Gründe des Wegg...