Kontrafunk: Menschenbilder Archiv
145 Episoden
53 Minuten
****Giuseppe Gracia im Gespräch mit Jeannette Fischer****
Was haben Geburtstage, Hochzeiten, Beerdigungen, Popkonzerte oder Festtage wie Silvester
gemeinsam? Geht es um eine Feier des Lebens, um die gemeinsam zelebrierte Tuchfühlung mit dem Dasein, weil das im normalen Alltag nicht möglich ist?
Was haben Geburtstage, Hochzeiten, Beerdigungen, Popkonzerte oder Festtage wie Silvester
gemeinsam? Geht es um eine Feier des Lebens, um die gemeinsam zelebrierte Tuchfühlung mit dem Dasein, weil das im normalen Alltag nicht möglich ist?
54 Minuten
Richard Schütze ist Rechtsanwalt und Medienfachmann in Berlin. Er leitet die Valere-Academy, ein Bildungsprojekt für die geistig-politischen Grundlagen der abendländischen Kultur. Im Gespräch mit Giuseppe Gracia diskutiert er die Wurzeln des aktuellen Kulturkampfes im Westen. Es geht um grüne und rote Utopien in neuen, woken Kleidern, um ideologisierte Wissenschaften und größenwahnsinnige Weltverbesserer. Und darum, wie wir unseren Beitrag zur Verbesserung leisten können.
54 Minuten
Angelika Hirschenberger ist Geschäftsführerin der Bundeskoordinierungsstelle Jakob der Österreichischen Bischofskonferenz. Sie arbeitet als Coach, Trainerin und hält Vorträge zum Thema Berufungen. Es geht um den Schlüssel für ein gelingendes Miteinander. Um das Erkennen der eigenen Berufung als Fundament für gelingende Beziehungen in Ehe, Familie und Beruf.
54 Minuten
Giuseppe Gracia im Gespräch mit Uwe Jochum, ehemaliger Universitätsbibliothekar und Buchautor im Bereich Mediengeschichte und Theologie. Ist der christliche Gott ein schwacher Gott der Liebe und Hingabe und was bedeutet das für unsere Zeit, die besessen ist von Machtfragen? Dass die Kirche auf schwache Menschen gebaut ist, sieht man seit 2000 Jahren, aber warum gibt es sie dann immer noch, während Grossreiche, die auf Stärke bauen, immer wieder verschwinden? Ist die Geschichte der menschlichen Kulturen und Zivilisationen im Kern ein Ringen zwischen Stärkekult und Dienst am Leben?
53 Minuten
Giuseppe Gracia im Gespräch mit der Psychoanalytikerin Jennatte Fischer über die problematische Seite der Tendenz, sich eine bessere Welt zu wünschen. Was steckt hinter dem Wunsch, die Gesellschaft verbessern zu wollen, die Gerechtigkeit installieren, die Freiheit retten? Was kann ich in dieser Welt ändern? Wofür sollte ich dankbar sein? Wie kann ich mich in die real existierende Welt einbringen ohne dem Wahn zu verfallen, diese Welt verändern zu wollen?
53 Minuten
Giuseppe Gracia im Gespräch mit der Psychoanalytikerin Jennatte Fischer über die Frage, warum uns der Alltag des Lebens oft so schwer vorkommt. Was hat es auf sich mit dem Klischee, wonach das Schwere, Bedeutungsschwangere tiefgründig sei und das Leichte, Gutgelaunte oberflächlich? Was können wir gegen dunkle oder depressive Stimmungen tun? Wie können wir die Dinge leichter nehmen, ohne den Ernst des Lebens zu leugnen?
53 Minuten
Giuseppe Gracia im Gespräch mit der Psychoanalytikerin Jeanette Fischer über die Frage, wie wichtig Humor für die persönliche und gesellschaftliche Gesundheit ist. Warum ist Lachen so erleichternd, und wieso werden gute Komödien und Satiren in der Kulturwelt weniger hoch geschätzt als Dramen und schwere Stoffe? Was bedeutet es für eine Kultur, wenn die schweren Themen und Ängste dominieren, wenn der Humor als Mittel der Relativierung und Ausdruck von Lebensfreude abnimmt?
51 Minuten
Giuseppe Gracia im Gespräch mit Martin Kugler aus Wien. Kugler ist promovierter Historiker und Präsident der Non-Profit-Organisation „Observatory on Intolerance und Discrimination Against Christians“, die sich der weltweiten Verfolgung von Christen widmet. Es geht um die Frage, warum der westliche Mainstream sich kaum für das Schicksal von jährlich rund 200 Millionen Verfolgten interessiert. Hängt es mit einem Selbsthass des Westens zusammen? Gibt es auch in Westeuropa eine wachsende Christianophobie? Was können wir dagegen tun? Wie können wir neu aufzeigen, dass das Christentum nicht Gegner, sondern Fundament des Westens ist?
53 Minuten
Giuseppe Gracia im Gespräch mit der Psychoanalytikerin Jeannette Fischer. Sind politische Zuschreibungen wie „links“ und „rechts“ heute noch nützlich, um Differenzen in der Gesellschaft zu beschreiben und zu verstehen? Spätestens seit Corona scheinen die Polarisierungen quer durch die Lager zu gehen. Warum ist das so, und ist das auch die Chance auf ein neues Verständnis von Politik und Gesellschaft?
56 Minuten
Giuseppe Gracia im Gespräch mit Dominik Klenk, dem Chef des Fontis-Verlags in Basel. Klenk publiziert zeitkritische Sachbücher und Romane. Früher war er Handballprofi in der Bundesliga, Journalist und Prior einer ökumenischen Kommunität. In der Sendung spricht er über das beschleunigte Leben von heute, die Glättung des Menschen, über den nötigen geistigen Widerstand und Bücher als dicke Freunde.
56 Minuten
Giuseppe Gracia im Gespräch mit dem Schweizer Journalisten Alex Reichmuth, Spezialist für Klima- und Energiefragen. Reichmuth arbeitete für das Schweizer Radio und Fernsehen, die „Weltwoche“ und heute für den „Nebelspalter“. Ist die aktuelle Klimapolitik eine religiös aufgeladene Ideologie? Warum wird die Kernenergie verteufelt? Wie einseitig sind die Medien wirklich, und was macht Hoffnung auf eine neue Energiepolitik im Dienst von Sicherheit, Stabilität und Wohlstand?
55 Minuten
Giuseppe Gracia im Gespräch mit der Psychoanalytikerin Jeannette Fischer über ihr neues Buch „Was ich begehrte, ist bei mir – Narziss und Narzissmus“ (Verlag Klostermann, Frankfurt 2023). Was bedeutet Narzissmus von seinen Wurzeln her? Warum leben wir heute in einer Welt voller Selfies und Selbstüberhöhung? Was haben Einsamkeit, Totalverwertung und Entfremdung der Menschen von sich selbst mit Narzissmus zu tun?
56 Minuten
Giuseppe Gracia spricht mit der Psychoanalytikerin Jeannette Fischer über zunehmende Erschöpfungszustände in der Gesellschaft. Wie finden wir heraus, ob ein privates oder berufliches Umfeld toxisch für uns ist, wann uns eine Beziehung guttut? Woher kommt die zeitgenössische Devise der Selbstoptimierung und Selbstausbeutung im Namen der Selbstverwirklichung?
56 Minuten
Welches sind die Koordinaten für ein gutes Leben mit gutem Sex in Liebe? In Zeiten der Entgrenzung und der Totalverwertung des Menschen eine wichtige Frage. Die „freie Liebe“ der Woodstock-Generation hat Schattenseiten hervorgebracht, vom Sex ohne Liebe über zunehmende Einsamkeit bis hin zu jährlich über 100.000 Abtreibungen allein in Deutschland. Darüber spricht Giuseppe Gracia mit dem deutschen Verleger, Publizisten und Katholiken Bernhard Meuser. Sein Buch „Freie Liebe“
plädiert für eine neue, menschenwürdige Sexualmoral.
plädiert für eine neue, menschenwürdige Sexualmoral.
55 Minuten
Zum zweiten Mal diskutiert Giuseppe Gracia mit der Psychoanalytikerin Jeannette Fischer über Transhumanismus und Posthumanismus. Es geht um Allmachtsfantasien, hinter denen die Angst davor steckt, der Welt und der Freiheit menschlicher Realitäten ausgeliefert zu sein. Wie finden wir heraus aus dem größenwahnsinnigen Wunsch nach Selbsterlösung und einer besseren Menschheit?
Kontrafunk: Menschenbilder
Kants philosophische Grundfragen: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? – werden hier verhandelt. Der katholische Publizist und Schriftsteller Giuseppe Gracia erörtert im Dialog...